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Dienstag, Dezember 13, 2016

Mitbringsel zur Weihnachtszeit: Mandarinenlikör

Irgendwie bin ich beim Browsen letzte Woche über das Rezept für Mandarinenlikör bei Monaqo gestolpert - und bin gleich losgezogen und habe Mandarinen gekauft. Merkwürdig, ich bin kein Likörtrinker, aber so in Sekt stellte ich mir das schon sehr gut vor..

Das Rezept verwendet dort wohl sehr, sehr saftige Mandarinen - 1 kg ergeben zusammen mit 300 g Rohrzucker bei ihr 750 ml Sirup, davon war ich weit entfernt.. ich habe ein gutes Kilo Mandarinen gepresst und kam auf etwa 400 ml Saft. Den Zucker habe ich dann schon etwas reduziert, ich hätt ihn aber viel mehr reduzieren müssen, der Sirup gerät sonst (für meinen Geschmack) sehr süß..


Zusätzliches Aroma bekommt der Sirup durch die Zugabe von Sternanis (gefällt mir guuut), etwas Orangenschale und einer Vanilleschote. Hier hab ich nicht richtig gelesen, man hätte sie wohl nur aufschlitzen und mitkochen sollen, ich habe sie ausgekratzt und mir ist das Endergebnis etwas zu vanillig. Man merkt schon, es geht noch ein bisschen besser... bei Postproduktionsrecherche habe ich auch festgestellt, dass es sich wohl ursprünglich um das Brigitte-Rezept handeln müsste - da sind die Mengen etwas besser angepasst, ich werde hier jetzt auch mal dieses aufschreiben. Und Dank Hinweis weiß ich jetzt: Ganz ursprünglich kam das Rezept wohl vom Youtuber Esslust.

Für meinen persönlichen Geschmack würde ich auf die Vanilleschote evtl. ganz verzichten - vielleicht nur ein bisschen Vanille-Extrakt? Dann setzen sich auch nicht überall die Markpünktchen der Vanille ab, das find ich im Glas nur so mäßig charmant.


Sonst aber - eine schöne Idee! Schmeckt als Schuss im Sekt, im Tee und Likörtrinkern bestimmt auch pur ;). Dazu siehts noch nett aus - ein perfektes Last-Minute-Mitbringsel!

Mandarinenlikör


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mandarinenlikör
Kategorien: Geschenk, Likör, Weihnachten, Advent
Menge: 1 Liter

Zutaten

1Vanilleschote (K: evtl. besser Extrakt verwenden)
1,2kgMandarine (K: mehr!)
250GrammBrauner Zucker
4StückeSternanis
300mlWodka
1StückOrange (unbehandelt)

Quelle

www.brigitte.de, Idee von http://blog.monaqo.de
Erfasst *RK* 13.12.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Mandarinen halbieren und den Saft auspressen. Am Ende sollten mindestens 700 ml Saft zur Verfügung stehen. Von einer Mandarine ein großes Stück der Schale sehr dünn abschneiden. Von der weißen Schicht sollte so wenig wie möglich an der abgeschnittenen Schale sein. Alternativ kann dafür auch ein Zestenreißer verwendet werden. Die Vanilleschote halbieren und längs aufschneiden. Den ausgepressten Fruchtsaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, den Zucker hinzufügen und den Sternanis, die Orangenschale und die halbierte Vanilleschote mit hineingeben. Alles durchrühren, kurz aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze für ca. 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Mandarinensirup nun zuerst durch ein grobes und danach durch ein feineres Sieb gießen. Jetzt den Wodka hinzufügen, alles gründlich durchrühren und dann in eine oder mehrere abgekochte Flaschen abfüllen.

K: Mit leicht veränderten Mengen gemacht, dieses Rezept hier sollte aber besser passen. Je nach Saftigkeit müssen deutlich mehr Mandarinen verwendet werden! Schönes Geschenk in der Weihnachtszeit, schmeckt z.B. mit Sekt aufgegossen sehr fein. Mir ist das Vanillearoma zu deutlich, hatte meine Schote aber auch ausgekratzt.
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Freitag, Dezember 02, 2016

Pistazien-Cranberry-Sablés

Bevor ihr denkt, das wars schon mit Plätzchen muss ich euch hier leider nochmal belästigen. Dieses Mal sinds aber sogar Kekse, mit denen sich Weihnachtsmuffel anfreunden können - sie sind keineswegs auf die Weihnachtszeit beschränkt! Ich persönlich mag etwas Abwechslung zwischen Nuss, Schoko und Zimt auf dem Plätzchenteller aber sehr gerne, drum hat mich das Rezept von Micha auch gleich angelacht.


Das das kein Fehler sein konnte, war mir eigentlich gleich klar, die Liste der Nachbäcker ist lang - sie täuschen sich nicht. Die Sablés zerfallen im Mund und machen mit der hübschen Optik (Cranberries und Pistazien sei Dank) auch ordentlich was her. Und - für mich wichtig: die Verarbeitung war nach einer Nacht im Kühlschrank absolut unproblematisch. Da bröselt nix! Wer dann die Kekse nach dem in weiße Schokolade tunken nicht auf einem Gitter festwerden lässt, wo wie sich nur bröselnd entfernen lassen.. der bekommt garantiert perfekte Sablés ;).

Pistazien-Cranberry-Sablés


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pistazien-Cranberry-Sablés
Kategorien: Keks, Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

150GrammButter, weich
50GrammPuderzucker
1Eigelb
2Ordentliche Prisen Salz
60GrammPistazien
60GrammCranberries, getrocknet
200GrammMehl
Abrieb 1/2 Tonkabohne
(oder 1/2 TL Zimt
Oder das Mark einer Vanillestange
Oder 1 TL Orangenabrieb
Oder 1 TL Zitronenabrieb)
1BeutelSchokoladeglasur, weiss (K: 100 g weiße
-- Kuvertüre, 10 g Kokosfett)

Quelle

http://www.graindesel.blogspot.de
Erfasst *RK* 16.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Butter mit dem Puderzucker, Salz und dem Eigelb verrühren. Dann die Pistazien, die Cranberries, Tonkabohnenabrieb und das Mehl beifügen und alles kurz zu einem glatten Teig zusammenkneten.
Den Teig in 3 gleich grosse Stücke teilen. Diese nun je zu 1 Rolle von 3½ cm Durchmesser und 15 cm Länge formen. Die Stangen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden auskühlen lassen.
Die Stangen in 7 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
Die Sables im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen in der Mitte 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Kuchenglasur schmelzen und die Sables zur Hälfte in die Glasur tunken. Zum Fest-werden-lassen auf ein Backpapier legen.
Die Sables sind in einer gut verschliessbaren Dose 7-10 Tage haltbar.

K: Sehr zarte Sablés, die Verarbeitung ist nach einer Nacht im Kühlschrank absolut unproblematisch. Nach dem Schokolieren nicht auf einem Gitter liegen lassen - backen dann fest!! Halten in der Dose durchaus auch etwas länger.. Schokoglasur nicht unbedingt nötig.
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Montag, März 14, 2016

Guten Morgen Knusper-Müsli

Ich bin kein ganz regelmäßiger Müsliesser morgens, aber wir haben so unsere Phasen. Meistens viel Obst (Apfel, Granatapfel + x), Flocken, Joghurt, evtl. ein paar Nüsse. Nun war ich letztens arbeitsmäßig mal wieder in Hotels untewergs und habe dort das gute alte Knuspermüsli wiederentedeckt. In den meisten gekauften ist leider ziemlich viel, was ich nicht so gern in meinem Müsli habe, allen voran Unmengen an Zucker.

Meins kommt auch nicht ohne aus, es ist ja auch die Luxus-Gute-Morgen-Variante. Dekadent - mit Ahornsirup, verschiedenen Flocken, Nüssen, Saaten und Trockenfrüchten (uuund, wichtig für Herrn Kochfrosch: Ohne Kokosflocken. Die könnt ihr aber gerne hinzufügen, wenn ihr sie mögt). Aromatisiert mit etwas Zimt und Zitronenschale - und anschließend im Ofen gebacken. Hier sollte man ein bisschen ein Auge auf das Müsli werfen, v.a. die Früchte sollten nicht zu dunkel werden (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: bei mir gabs Datteln, Aprikosen, Rosinen, Sauerkirschen und Cranberries). Bei der Vorgehensweise habe ich mich am Knusper-Granola aus Anna Jones a modern way to eat angelehnt, die Zutaten habe ich nach Lust und Laune variiert.

Ziemlich einfach, ziemlich knusprig, genau die richtige Süße - ziemlich gut! Schmeckt herrlich auf gutem Joghurt und etwas frischem Obst (oder auch: Obstpüree/sauce).

Gute Morgen Knusper-Müsli


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Guten Morgen Knusper-Müsli
Kategorien: Müsli, Frühstück
Menge: 700 G

Zutaten

7Essl.Ahornsirup
150GrammKernige Haferflocken
150Gramm5-Kornflockenmischung (oder z.B. Quinoaflocken)
80GrammSaaten: z.B. Kürbis- und Sonnenblumenkerne (K
-- 1:1)
150GrammNüsse, gehackt (K: Mandeln, Pecannüsse gehen
-- auch gut)
4Essl.Buchweizen
1Zitrone; die abgeriebene Schale
2Teel.Zimt
100GrammRosinen (K: Rosinen, Cranberries, Sauerkirschen)
100GrammTrockenfrüchte, grob gehackt (K: Aprikosen,
-- Datteln)

Quelle

nach a modern way to eat - Anna Jones
Erfasst *RK* 14.03.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Haferflocken, restliche Flocken, Saaten, Buchweizen und Nüsse zusammen mit der Zitronenschale und dem Zimtpulver in einer großen Schüssel vermischen, mit Ahornsirup begießen und gut vermengen. Auf zwei leicht gefettete Backbleche (K: Backpapier, leicht geölt) geben und ausbreiten. Im Ofen etwa 20 Minuten backen (K: in meinem Ofen eher 15 Minuten). Alle 5 Minuten gründlich durchmischen.

Nach 20 (15) Minuten das Trockenobst hinzufügen und weitere 10 Minuten backen, bis die Trockenfrüchte eine klebrig-saftige Konsistenz annehmen (K: das taten sie bei mir eher nicht, aufpassen, dass die Früchte nicht zu dunkel werden!). Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. In ein dicht verschlossenes Glas abfüllen.

Schmeckt sehr gut zu Joghurt und frischen Früchten.

K: Zusammenstellung nach meinen Vorlieben und Vorhandensein, Idee stammt aus a modern way to eat. Immer mal wieder in den Ofen gucken, das Müsli soll knusprig, aber nicht verbrannt sein (v.a. die Trockenfrüchte im Blick behalten!). Ergebnis ist ein sehr knuspriges Müsli mit angenehm zurückhaltender Süße!
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Mittwoch, Februar 17, 2016

Happy New Year! - Glückskekse

Als die Einladung von lieben Freunden zum Chinesischen Neujahrsfest ins Haus flatterte haben wir uns sehr gefreut - eine ziemlich gute Ausweichoption, nachdem das sonst traditionell zusammen verbrachte Silvester dieses Jahr auf Grund von ziemlichen vielen Kilometern zwischen uns ins Wasser fiel.


Und ich wusste auch ziemlich schnell, was ich mitbringen wollte - Glückskekse! Das die nicht ganz einfach selbst zu backen sind, wusste ich bereits. Aber hey - neues Jahr, neue Herausforderungen!

Eine Rezeptrecherche im Internet bescherte mir v.a. zwei Basisrezepte - eins ohne Butter (von Enie backt) und eins mit Butter (von hier). Das zweite habe ich öfter gefunden, auch mit erfolgreichen Fotos. Auch New Kitch on the Blog hat dieses Rezept verwendet. Von Enies Variante klau ich mir das Rauchsalz (ich schmecks letztendlich nicht raus, aber es rundet das Ganze evtl. noch etwas ab) und ich gönne dem Teig noch etwas hausgemachten Luxus-Vanilleextrakt.

Los gehts! Als erstes druckt man oder beschreibt man Papierstreifen mit Glückwünschen oder sehr weisen Weisheiten. Wenn man grad nicht furchtbar originell ist google man nach Glückskeks Sprüchen und wird fündig :).


Dann kommt der schwierigere Part - das Backen und Falten der Kekse..


Erkenntnisse der Aktion:
- Übung macht den Meister!
- nicht mehr als zwei oder drei Kekse gleichzeitig backen, der dünne Biskuitteig wird sonst zu schnell hart und lässt sich nicht mehr falten.
- Backt man den Rand am Anfang zu braun, ist der Keks zu trocken und hält nicht mehr zusammen.
- In allen Rezepten steht "über eine Tasse knicken" - das hat kaum funktioniert, ich hatte mehr Erfolg, wenn man mit einem Finger die Mitte der Längkante etwas nach oben zieht und mit der anderen Hand die Außenkanten nach innen drückt - so bekommt der Keks diesen kleinen Hubbel in der Mitte und lässt sich etwas besser biegen.
- Anschließend den Keks in einer Muffinform auskühlen lassen, so behält er besser die runde Form.
- Gegen Ende der Backaktion habe ich die Oberseite des gebackenen Kekses nach innen gefaltet, das hat besser geklappt, als andersherum.
- für den besseren Knusperfaktor habe ich die fertigen Kekse nochmal 2-3 Minuten je Seite gebacken.

Wie man hier sieht habe ich auch ein Herz für hässliche Glückskekse - die schönsten 13 habe ich für die Party verwendet, über den Rest freuten sich die Arbeitskollegen :). Am Ende waren sie etwas schöner, wenn man also sehr perfektionistisch veranlagt ist, plant man von Anfang an besser das doppelte Rezept ein..


Und weil ich die Kekse nicht lose transportieren wollte und ich gern Dinge hübsch verpacke, habe ich die Kekse in Tütchen gepackt (wer fertige Tütchen hat nimmt die, wer nicht nimmt Butterbrotpapier und Tesafilm zur Hand wie ich..), beschriftet und mit Masking Tape verschönert.

Machten sich richtig schön als Tischdeko!


Gesschmacklich waren die Kekse übrigens ne Wucht. Knusprig, vanillig - die Arbeitskollegen befanden, mit dem Rezept könne man ja auch gut normale runde Kekse backen - recht haben sie! Könnte ich mir auch gut als nur etwas rund gebogene Eiswaffeln vorstellen.

Glückskekse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Glückskekse
Kategorien: Party, Keks
Menge: 20 Stück

Zutaten

3Eiweiß
2Messersp.Rauchsalz
60GrammPuderzucker
60Mehl
1/2Teel.Vanilleextrakt
40GrammButter
H SPRÜCHE
20Glückssprüche, gefaltet; ca.

Quelle

nach www.marionskochbuch.de
Erfasst *RK* 11.02.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Butter zerlassen, aber nicht bräunen. Die Eiweiße schaumig, aber nicht ganz fest schlagen. Salz und gesiebten Puderzucker unterrühren. Mehl daraufsieben und zusammen mit der Butter zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten, Vanilleextrakt unterrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, entweder auf die Rückseite Kreise mit Durchmesser ca. 7 cm aufs Papier zeichnen oder frei Hand Teig zu dünnen Kreisen auf dem Papier verstreichen (ca. 1 TL pro Kreis). Aufpassen, damit der Rand nicht zu dünn wird - möglichst gleichmäßig arbeiten. Nicht mehr als drei Kreise gleichzeitig machen. Für ca. 5 Minuten auf mittlerer Schiene backen, der Rand bräunt gerade so.

Die Teigkreise mit einem scharfen Messer vom Papier lösen, die vorher vorbereiteten gefalteten Zettelstreifen neben die Mitte legen und zu einem Halbkreis falten (ich habe festgestellt, es klappt besser, wenn man die Oberseite der Kreise als Innenseite nimmt). Gut festdrückenl, dabei möglichst schon einen Knick in die Längsseite biegen. Evtl. über einer Tasse biegen. Den fertigen Keks zum Auskühlen in eine Muffinform oder ein Pastel-de-Nata-Förmchen legen. Mit den restlichen Kreisen genauso verfahren.

Nacheinander alle Kekse backen. Anschließend die fertigen Kekse nochmal für ca. 2-3 Minuten auf jeder Seite im Ofen backen, damit sie wirklich knusprig werden. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

K: Der Teig schmeckt sehr sehr gut, Kreise lösen sich auch gut vom Papier - das Falten geht so lala.. zum Schluss die Oberseite nach innen genommen, dann ging es etwas besser. Wenn der Teig schon zu braun (zu trocken) am Rand ist, halten die Kekse nicht mehr aufeinander. Übung macht den Meister! Papier: Wasserfesten Stift verwenden. Der Papierstreifen wird ziemlich fettig, war bei dem guten Druckerpapier mit 100g/m2 aber kein Problem.
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Montag, August 17, 2015

Tomatenbutter mit Basilikum und Limette

Grillblogs gehören ja nicht unbedingt zu meiner täglichen Lektüre - fehlende Grillmöglichkeit, sehr geringem Fleischkonsum sei Dank. Doch ich hab da eine Kollegin, die grillt sehr gerne. Zum Geburtstag wünschte sie sich ein Kit für Rubzutaten. Musste ich mir also erstmal anlesen, was man da so braucht. Und dabei stolperte ich doch glatt bei BBQ Pit über eine äußerst gut klingende Tomatenbutter mit Basilikum

Wurde abgespeichert.

Dann flatterte die nächste Einladung zum Grillen ins Haus (dem Sommer und neuen Bekanntschaften sei Dank) und ich wusste gleich, was ich mitbringen wollte. Die Butter ist schnell gemacht (Butter am Vorabend aus dem Kühlschrank holen bringts!) und schmeckt mit ihren Aromen von Tomate, Basilikum, frischer Limette etwas Knoblauch und den Salzflocken ziemlich lecker. Sowohl einfach zu Brot, als natürlich auch zu gegrilltem Fleisch.
Und weil ich schon nach dem Rezept gefragt wurde, wiederhole ich es hier einfach mal. Eine schöne Ergänzung zur selbstgemachten Kräuterbutter!

Tomatenbutter mit Basilikum und Limette


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatenbutter mit Limette und Basilikum
Kategorien: Kräuterbutter, Grillen, Picknick
Menge: 250 G

Zutaten

1Pack.(250 g) weiche Butter
125GrammTomatenmark
1Schalotte
2Knoblauchzehen
1Limette (Bio)
15GrammMaldon Salz
Frisches Basilikum
Pfeffer
Salz
Zucker

Quelle

www.bbqpit.de
Erfasst *RK* 15.07.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zunächst wird die Butter mit einem Mixer / Handrührgerät etwa 4-5 Minuten schaumig geschlagen. Dafür ist es wichtig, dass die Butter weich ist. Man sollte die daher schon am Vorabend aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur annehmen kann. Wenn man vergessen hat, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen kann man sie auch 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie weich wird. (K: Vorabend)

Die Schalotte und die Knoblauchzehen werden geschält und dann sehr fein gehackt. Zusammen mit den Maldon Salzflocken rührt man Zwiebeln und Knoblauch unter.
Eine gute Hand voll Basilikumblätter wird klein geschnitten und zusammen mit dem Tomatenmark in die Butter gerührt. (K: Mehr Basilikum!) Der Abrieb einer halben Limette kommt ebenfalls mit in die Tomatenbutter und zuletzt wir die Butter mit etwas Limettensaft, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt und alle Zutaten werden vorsichtig miteinander verrührt.

Die Tomatenbutter ist jetzt servierfertig. Noch besser schmeckt sie aber, wenn man sie zumindest ein paar Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lässt. Man sollte die Tomatenbutter etwa 1 Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, da sie sonst zu fest ist und sich nicht so gut verarbeiten lässt. Tipp: Man kann die Tomatenbutter auch hervorragend auf Vorrat produzieren und einfrieren.

Kathi: Sehr aromatische Butter, die hervorragend einfach so aufs Brot oder auch zu gegrilltem Fleisch passt! 1/2 Rezept gemacht, langt lockerst für 4 Personen (incl. gutem Rest)
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Freitag, September 26, 2014

Rosmarinplätzchen

Die nette ehemalige Vermieterin hat Herrn Kochfrosch zum Geburtstag Rosmarinplätzchen gebacken. Sie waren wohl so gut, dass er mir immer noch davon erzählte - also hat er sich das Rezept aufschreiben lassen und beim Umzug fiel es mir wieder in die Hände.

Ich bin großer Rosmarinliebhaber (einfach nur über die Zweige streichen.. der Duft, hach!), also hab ichs ausprobiert, auch wenn die Kombination von Rosmarin und süß ja nicht soo geläufig ist. Nun weiß ich aber - das passt. Die Plätzchen sind sehr schlichte, einfache Butterplätzchen, erinnern vom Geschmack her an Shortbread und der Rosmarin kommt deutlich durch, ohne sich komplett in den Vordergrund zu drängen. Gefällt.
Verarbeitung war problemlos, die erste Ladung ist vielleicht einen Ticken zu dunkel geworden (der neue Backofen hat Power!), wobei sie mir knusprig auch ganz gut gefallen.

Einen Teil gabs zum Tee, ein Teil wandert als Geschenk in ein Carepaket für eine Freundin, die gerade ihr erstes Kind bekommen hat. Und zwischen Kind beruhigen, Stillen und Windeln wechseln ist ja vielleicht auch mal Zeit, sich einen Keks in den Mund zu schieben. Sind ja ganz klein ;).

Rosmarinplätzchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosmarinplätzchen
Kategorien: Kekse, Plätzchen
Menge: 30 bis 40 Stück

Zutaten

115GrammButter
55GrammPuderzucker
180GrammMehl
1-2Essl.Rosmarin, feingehackt
Evtl. etwas Zucker zum Bestäuben (K: weggelassen,
-- für mich sonst zu süß)

Quelle

Fr. Fräulin
Erfasst *RK* 26.09.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die nicht ganz kalte Butter mit dem Zucker cremig-weiß rühren, bis eine schöne weiche Masse entsteht. Mehl und Rosmarin unterrühren, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte etwa 0,5 cm dick ausrollen, Plätzchen ausstechen.
Auf Backpapier im vorgeheizten Ofen bei 160 °C 15-20 Minuten backen bis sie hellgelb sind (K: bei mir eher 12 Minuten).
Auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

K: Feinsandig-buttrig mit deutlichem Rosmaringeschmack. Lecker, mal was anderes. Für mich evtl. etwas weniger Zucker.
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Ein kleiner Willkommensgruß..


Montag, September 30, 2013

Parmesan-Pfeffer-Biscotti

Wie ich letztes Wochenende die Tomatenmarmelade auspackte, fiel mir irgendwie ein, dass Mama schon mal von Parmesankeksen zu einer Tomatenmarmelade gesprochen hatte. Die Idee gefiel mir außerordentlich gut, ich hatte gerade noch ein bisschen Zeit - also stand spontaner Parmesankeksbackerei nichts mehr im Wege. Fast nichts. Denn ich fand irgendwie das Rezept nicht mehr. Dafür stieß ich auf Parmesan-Pfeffer-Biscotti, die ursprünglich von Petra von Foodfreak stammten.

Nun, Pfeffer und Parmesan zu Tomatenmarmelade klang auch nicht so verkehrt, Zutaten waren alle im Haus, also gleich losgelegt. Der Teig ist wirklich schnell zusammengerührt und lässt sich problemlos verarbeiten. Nur bis die Kekse knusprig waren, haben sie bei mir etwas länger benötigt. Einfach immer mal wieder in den Ofen gucken!

Schon beim Backen erschien mir die von Herrn Kochfrosch präsentierte Pfeffermenge recht üppig, daher hatte ich sie schon etwas reduziert. Der erste Geschmackstest ergab: Holla, hätt ich durchaus noch mehr reduzieren können. Im Gespräch mit Herrn Kochfrosch ergab sich auch die Lösung: "Ja.. drei Esslöffel erschienen mir auch etwas viel." - "Drei??" - Hm. Im Rezept stehen 1 1/2. Das ist vermutlich dann ok. Ich würde das nächste mal eher zu 1 EL tendieren. Ansonsten schmecken die Biscotti aber sehr gut.


Ganz einfach pur, zum Wein, mit Tomatenmarmelade.
Und inzwischen habe ich auch das ursprünglich gesuchte Rezept gefunden: Es handelt sich um Parmesan-Lorbeer-Kekse. Die hat aber nicht Mama verbloggt (mir nur mal davon erzählt), sondern Ilka. Rätsel gelöst.

Parmesan-Pfeffer-Biscotti


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Parmesan-Pfeffer-Biscotti
Kategorien: Backen, Gebäck, Pikant, Käse
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1 1/2Essl.Ganze schwarze Pfefferkörner
4TassenMehl, plus mehr zum Bearbeiten
2Teel.Backpulver
2Teel.Salz
135GrammParmigiano-Reggiano, fein gerieben (2 1/4 cups -
-- 4 1/2 oz)
3/4TasseKalte ungesalzene Butter, in 1-cm-Würfeln (1 1/2
-- sticks, bei mir knapp 160 g)
4groß.Eier
240mlVollmilch
H







Quelle

Gourmet, December 2006
übersetzt, ausprobiert und
Erfasst RK 25.12.2006 von
Petra Hildebrandt

Zubereitung

Ofen auf 175 Grad C vorheizen. Pfeffer grob mahlen (zerstoßen). Vom Käse 2-3 EL voll beiseite stellen.
Mehl, Backpulver, Salz, übrigen Käse und 1 Esslöffel vom Pfeffer in einer großen Schüssel vermischen, Butter einarbeiten bis das Ganze an eine grobkrümelige Mehlmasse erinnert. 3 Eier mit der Milch verschlagen, mit einer Gabel unterrühren und alles zu einem weichen Teig verarbeiten.
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, mit bemehlten Händen zu vier gleich langen, etwas abgeflachten Rollen formen (ca. 5 cm breit und 2 cm hoch). Rollen auf zwei ungefettete Backbleche setzen (Kathi: Backpapier!). Das restliche Ei verquirlen, Rollen damit bestreichen, dann mit dem beiseite gestellten Käse und restlichen Pfeffer bestreuen.
30 Minuten backen, dabei Bleche einmal um 180 Grad drehen. 10 Minuten abkühlen lassen, Ofentemperatur auf 150 Grad C reduzieren.
Die Teigstücke mit einem Wellenschliffmesser in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, in jeweils einer Ebene auf zwei Backbleche verteilen und 35-45 Minuten backen, dabei einmal alle Biscotti umdrehen. Abkühlen lassen.
Halten sich in einer fest verschlossenen Dose bis zu zwei Wochen. Gut zu Wein. Mengenangabe: 5-6 dozen (ist realistisch).
NOTIZEN:
Pfeffer im Mörser zerstoßen. Kräutersalz statt Salz. Parmesan ergibt bei 4 1/2 oz keine 2 1/4 cups, jedenfalls nicht mit meiner Reibe.
Ausgezeichnet, einfach.
Anmerkung Petra: wirklich ein Super-Rezept. Ich habe die Biscotti beim zweiten Backen auf einem Blech aufrecht hingestellt - da standen sie ziemlich eng und brauchten deutlich länger, ich habe sie am Schluss doch noch liegend zu Ende gebacken.

Kathi: Ergab 2 Bleche, liegend gebacken, aber tortzdem deutlich länger, immer mal wieder gucken! Evtl. reicht 1 EL Pfeffer (wir haben 2-3 erwischt.. das ist zu viel!). Pfeffer gemörsert.
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Montag, August 19, 2013

Erfrischend: Ingwer-Eisteesirup

Der Sommer verwöhnt uns ja dieses Jahr mit vielen und heißen Sonnentage - da kann man quasi gar nicht genug Getränkideen haben, immer nur Wasser ist ja auch langweilig. Also gibts hier Wasser mit Holunderblütensirup, Minze und Zitrone, Wasser mit Ingwerscheiben und Zitrone, Wasser mit Gurke und Minze..

Mama erzählte mir letztens von einem Sirup, den Ulrike von Küchenlatein gemacht hatte und der ursprünglich von Nicky stammt. Ingwer, Zitrone und Earl Grey - klang sehr fein, wurde ausprobiert.

Der Sirup ist nicht zu süß (ich verdünne ihn auch eher großzügig) und schmeckt angenehm nach Ingwer und "Eistee" - für mich dürfte der Teegeschmack nächstes Mal noch etwas stärker sein, ich würde also noch etwas mehr Tee verwenden oder ihn noch etwas länger ziehen lassen. Noch dazu ist der Sirup schnell gemacht, ergibt auch ein feines Mitbringsel!

Ingwer-Eistee-Sirup


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Ingwer-Eistee-Sirup
Kategorien: Getränk, Limonade, Alkoholfrei, Vegan, Vegetarisch
Menge: 700 ml Sirup

Zutaten

10-15GrammFrischen Ingwer (2-3 cm)
350mlWasser
300GrammWeißer Zucker
1Bio-Zitrone: abgeriebene Schale
150mlZitronensaft, frisch gepresst (3-4 Zitronen)
3Teel.Earl Grey Tee
Teesieb oder Papierfilter

Quelle

Nicky per Mail
Erfasst *RK* 03.06.2008 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Ingwer samt Schale fein reiben oder hacken, dann zusammen mit dem Wasser, Zucker, der abgeriebenen Zitronenschale (nur das Gelbe, das Weiße ist bitter) und dem Zitronensaft in einem Topf zum Kochen bringen, vom Herd nehmen.
Earl Grey im Filter oder Sieb in den Sirup geben und 5 Minuten ziehen lassen, dann die Teeblätter leicht ausdrücken und entfernen.
Sirup durch ein feines Sieb gießen, für bessere Haltbarkeit nochmals einige Minuten aufkochen. In sterilisierte Flaschen abfüllen oder nach einigen Stunden Kühlzeit direkt verbrauchen.
Ergibt jeweils ca. 700 ml Sirup (dann im Verhältnis 1 zu 3 oder 4 mit Wasser oder Sprudel verdünnen und mit Eiswürfeln servieren)
20-30 Minuten plus Kühlzeit

K: Sehr feines Aroma, nicht zu süß (wobei ich auch eher noch etwas mehr verdünne). Tee könnte etwas stärker sein - nächstes Mal etwas mehr nehmen bzw. länger zeihen lassen?
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Freitag, Juni 21, 2013

Endspurt: Holunderblütengelee

Noch blühen hier allerorts die Sträucher und so bietet sich die Chance für Spätenschlossene: Nehmt Tüte und Schere in die Hand und ab gehts, Holunderblüten ernten.

Die Sirupproduktion für dieses Jahr ist längs abgeschlossen, da schwärmte Anikó so von ihrem Holunderblütengelee, dass ich gleich nochmal losgezogen bin.
Mein erster Versuch vor ein paar Jahren hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, also versuche ich es dieses Mal grob nach diesem Rezept hier. Allerdings mit Beigabe von Zitrone, ich mag Zitrone zu Holunder sehr.

Der erste Versuch ging dann allerdings in die Hose: Die Blüten werden mit Apfelsaft übergossen (sieht später hübscher aus als Wasser und unterstützt das Aroma ganz gut) - diesen Ansatz sollte man unbedingt in den Kühlschrank stellen! Ich hatte beim ersten Mal keinen Platz und habe es so gewagt - keine gute Idee, das fing leider an zu schimmeln.. also erstmal ein Fall für die Tonne.
Doch glücklicherweise blühen die Sträucher immer noch und so kam ich zur zweiten Chance.


Dieses Mal hat alles geklappt. Und der erste Test verlief überaus positiv. Ich freu mich schon darauf, im Herbst oder Winter ein Glas Frühsommer zu öffnen :).

Ein Versuch wäre höchstens noch, das ganze statt mit 1:1 Gelierzucker mit 2:1 Zucker zu versuchen - dann wär es nicht ganz so süß, allerdings enthielten alle 2:1 Zucker, die ich gefunden habe, Konservierungsstoffe (muss vermutlich so sein, ist ja auch weniger konservierender Zucker) - darum habe ich mich jetzt erstmal für 1:1 Zucker entschieden.

Ein sehr interessant klingendes Rezept habe ich übrigens auch noch bei Schöner Tag noch entdeckt - leider etwas spät, aber Orange kann ich mir sehr gut vorstellen! Vielleicht dann im nächsten Jahr..

Holunderblütengelee mit Apfelsaft


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Holunderblütengelee mit Apfelsaft
Kategorien: Gelee
Menge: 1 Rezept

Zutaten

25Holunderblütendolden
1Ltr.Apfelsaft
1kgGelierzucker 1:1
1/2Zitrone

Quelle

nach Anikó, paprikameetskardamom.wordpress.com
Erfasst *RK* 09.06.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

(1) Die Holunderblüten ganz vorsichtig waschen oder ausschütteln, damit möglichst viel Blütenstaub, der das Aroma gibt, an den Blütchen bleibt. (K: Ich schüttel immer nur die Tierchen ab). Die Zitrone in Scheiben schneiden. Die Blüten mit dem Apfelsaft übergießen, Zitronenscheiben dazugeben. 24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen.

(2) Die Marmeladengläser heiß ausspülen und mit einem sauberen Geschirrtuch abtrocknen oder in dem auf 120°C gestellten Herd trocknen lassen. Auch einen Einfülltrichter bereit legen. (K: Ich spüle meine Gläser mit kochendem Wasser aus und gut ists.)

(3) Den aromatisierten Apfelsaft durch ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb abgießen. Die Blüten gut ausdrücken. 750 ml abmessen. In einem großen Topf (mindestens doppelt so groß!) mit dem Gelierzucker mischen und aufkochen lassen. Dabei aufpassen, dass das Gelee in spe nicht überkocht. Der Anweisung auf der Gelierzucker- Packung folgen und wenn das Gelee, die Gelierprobe besteht, den Topf vom Herd nehmen. (K: Ich hatte ca. 850 ml Saft, habe dementsprechend mehr Gelierzucker verwendet: 1133g; viel mehr sollte es nicht sein sonst schäumt das Gelee beim Kochen über)

(4) Das heiße Gelee in die vorbereiteten Gläser füllen, fest zuschrauben und ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen.
K: Zitrone ist von mir, könnte auch noch etwas mehr sein. Sehr aromatisches Gelee, hübsch anzusehen.
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Samstag, April 27, 2013

Rhabarber-Vanille-Sirup

Juhu, es ist Rhabarberzeit! Auf dem Markt lockte wunderschöner rotstieliger Himbeerrhabarber, also beschloss ich spontan, am Wochenende die Saison mit dem besten Rhabarberkuchen der Welt (für mich ;) ) einzuläuten.

Als ich mit meinem Schatz nach Hause kam, hatte Herr Kochfrosch allerdings schon einen Kuchen gebacken. Ich esse gerne Kuchen, aber zu zweit zwei Kuchen am Wochenende ist vielleicht doch ein bisschen viel. Also musste eine zweite Verarbeitungsart her. Spontal fiel mir nur Sirup ein.. Ich habe vor zwei Jahren schonmal welchen gemacht, der hat sich mir aber nicht langfristig ins Hirn gebrannt, also wollte ich diesmal ein anderes Rezept auswählen. Nach kurzen Internetrecherchen hatte ich diverse Rezepte zur Auswahl - ich habe mich letztendlich ziemlich an das Rezept von Coconut & Vanilla gehalten (wunderschöne Fotos!) Einziger Unterschied: Bei mir wandert noch eine Vanilleschote mit in den Topf.

Hier wird der kleingeschnittene Rhabarber erstmal mit Zucker vermengt und stehen gelassen, so kommt der Saft schön aus dem Gemüse, ich erhoffte mir einen intensiveren Geschmack dadurch.
Insgesamt könnte für mich der Rhabarbergeschmack noch etwas intensiver sein, heißt ich würde das Rhabarber:Zucker-Verhältnis evtl. noch etwas in Richtung Rhabarber verschieben. Aber ansonsten: Sehr fein!


Durch die roten Stiele ist der Sirup dieses Mal richtig toll pink geworden. Für ein etwas frischeres Getränk einfach noch eine Zitronenscheibe frisch mit ins Glas geben, mit kaltem Mineralwasser aufgießen und auf die Sonne warten ;).

(Und dieses Wochenende, da gibts dann wirklich endlich Rhabarberkuchen *g*)

Rhabarber-Vanille-Sirup


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rhabarber-Vanillesirup
Kategorien: Sirup, Vegan, Vegetarisch, Laktosefrei, Getränk
Menge: 800 Ml

Zutaten

700GrammRhabarber, wenn möglich rotstielig
450GrammZucker
250mlWasser
1/2Limette; den Saft
1Zitrone; den Saft
1Vanillestange

Quelle

leicht angewandelt nach Coconut &Vanilla: http://
coconutandvanilla.com/de/2012/05/07/rhubarb-syrup/
Erfasst *RK* 22.04.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Rhabarber putzen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Zucker vermischen und etwa 1 Stunde lang Flüssigkeit ziehen lassen. Vanilleschote aufschneiden und aufkratzen. Wasser, Vanillemark, ausgekratzte Schote und Limetten/Zitronensaft hinzufügen, etwa 1/2 Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber sehr weich ist. Den Rhabarbersirup durch ein feines Sieb streichen, nochmals aufkochen lassen, abschmecken (ggf. mehr Zitronensaft!) und in sterilisierte Flaschen füllen.

Kathi: Schmeckt sehr fein und vanillig, für mich könnte es noch etwas mehr Rhabarbergeschmack sein. Hatte leider nicht mehr so viel Limettensaft, daher mit Zitronensaft abgeschmeckt.
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Weiteres mit Rhabarber:
Besagter Rhabarberkuchen mit Baiserhaube
Rhabarber-Ketchup
Rhabarber-Muffins
Rhabarber-Quarkgratin mit Amarettinibröseln

Edit 14,.05.2013:
Und weil ich gerade noch den Hinweis bekommen habe - ich reiche dieses Rezept beim Rhabarberevent bei Küchenplausch ein. Damit noch ein paar mehr Leute die Chance auf ein erfrischendes Frühlingsgetränk bekommen :).

Montag, Februar 25, 2013

Nachgemacht: Mini-Nusshörnchen mit Nougatfüllung

Bei meinem letzten Heimatbesuch durfte ich sie testen: Die köstlichen Mininusshörnchen mit Nougatfüllung (die sich als Rugelach, einem jüdischen Gebäck mit Frischkäse oder saurer Sahne im Teig entpuppten). Das ursprüngliche Rezept findet sich hier bei den Backfreaks.


Der Teig mit Frischkäse lässt sich hervorragend verarbeiten, ich habe erst die trockenen Zutaten im Pseudo-Foodprocessor gemixt, anschließend die Butter untergemixt und zum Schluss den Frischkäse untergearbeitet - auf zwei Portionen aufgeteilt ließ sich das ganz wunderbar machen. Nach einer Stunde im Kühlschrank wird der zuckerfreie Teig auf einer Mischung aus gerösteten, gemahlenen Haselnüssen und Zucker ausgewellt, dabei immer wieder wenden, so dass beide Seiten gut bezuckert sind.
Anschließend wird der Teig in 16 Tortenstücke halbwegs gleich geteilt, ein Stückchen Nougat kommt auf die Breitseite des Dreiecks, dann wird das Dreieck von der breiten Seite her aufgerollt..



Nach 20 Minuten im Ofen duftet die ganze Küche schon und der erste Biss ist himmlisch - knusprig, nougatig, wunderbar.

Anfangs fand ich die Hörnchen etwas zu süß, nach längerem Stehenlassen finde ich sie gerade richtig. Man könnte aber natürlich die Zuckermenge noch etwas nach unten korrigieren und dafür etwas mehr Nüsse verwenden. Die "Wälzmischung" hat bei mir genau für alle 6 Teigplatten gereicht.
Absolute Nachbackempfehlung!

Mini-Nusshörnchen mit Nougatfüllung


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mini-Nusshörnchen mit Nougatfüllung
Kategorien: Gebäck, Nuss, Geschenk
Menge: 96 Stück

Zutaten

300GrammMehl Type 405
1/8Teel.Salz
200GrammButter; zimmerwarm
200GrammFrischkäse, vollfett; zimmerwarm
H ZUM AUSROLLEN
150GrammHaselnüsse, gemahlen*
75GrammZucker
75GrammBrauner Zucker
EtwasZimt
H FÜLLUNG
200GrammNougat

Quelle

nach
Ulrike
Backfreak Forum
Erfasst *RK* 06.02.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Salz, Butter, Frischkäse zu einem glatten Teig verkneten (Petra: ich habe das im Foodprocessor gemacht: erst Mehl, Salz und Butter gemixt, dann den Frischkäse zugegeben und zu einem Teig verarbeitet; Kathi: In zwei Portionen genauso im Braun Häcksler verarbeitet; Aktualisierung 2017: Verarbeitung mit Knethaken funktioniert genauso, eher besser). In sechs Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln platt drücken, in Folie wickeln und etwa 1 Stunde oder über Nacht kalt stellen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die gemahlenen Nüsse vorsichtig in einem großen Topf ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen. Nüsse, Zucker und Zimt mischen und eine Handvoll davon auf die Arbeitsfläche streuen. Eine Teigplatte darauf legen und unter Wenden sehr dünn bis zu einem Durchmesser von 24-26 cm rund ausrollen, die Teigplatte soll am Schluss von beiden Seiten gleichmäßig mit der Nuss-Zucker-Mischung bedeckt sein.
Den Kreis in 16 Tortenstücke schneiden, das geht am besten, wenn man zum Markieren einen Tortenstückmarkierer verwendet.
Den Nougat in kleine Rechtecke (etwa 15 x 5 x 5 mm) schneiden*, diese jeweils auf die Breitseite eines Dreiecks legen und zu einem Hörnchen aufrollen. Nach Belieben die Ecken etwas rund biegen.
Die Hörnchen mit der Spitze nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
Das Blech für etwa 20-22 Minuten in den Backofen schieben, bis die Hörnchen goldbraun und knusprig sind, eher etwas länger backen als zu kurz.

Anmerkung Petra: superleckeres kleines Knuspergebäck mit Nougatkern. Schmeckt frisch am besten, kann aber auch prima eine Zeitlang in einer Blechdose aufbewahrt werden.
*Nougat quer halbieren, jedes Stück in 4 Scheiben, diese in 3 Streifen, jeden Streifen in 4 Teile, ergibt 96 Stücke K: Ich hatte 4 runde Nougatstrangen à 50g, jeweils etwa 12 cm lang --> jede Stange halbieren und in 12 Stücke à 1 cm schneiden, die Stückchen habe ich leicht platt gedrückt.

K: Teig lässt sich absolut problemlos händeln, Hörnchen sind sehr knusprig und seeehr lecker.
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Montag, Februar 18, 2013

Innere Werte! Keks trifft Walnuss, Parmesan, Tomate und Ras el Hanout

Wenn mir Mama abends noch vor Veröffentlichung des Rezepts auf ihrem Blog eine Email schickt mit dem Inhalt: "Soo gut, unbedingt probieren!" - Dann kann ich ja quasi gar nicht anders, als brave Tochter sein.

Die Rede ist von pikanten Keksen mit Parmesan, getrockneten Tomaten, Walnüssen, Thymian und Ras el Hanout, ursprünglich ein Brigitte-Rezept, von Julia von German Abendbrot hier verehrt und bei Chili und Ciabatta hier verewigt.

Die marokkanische Gewürzmischung Ras el Hanout habe ich bislang noch nie verwendet, ich habe meine beim Wurzelsepp in Nürnberg gekauft, man kann sie aber natürlich auch selbst machen, die Zusammensetzung ist wohl auch immer leicht unterschiedlich, ein Rezept findet sich z.B. hier.


Die erste Schwierigkeit war, die getrockneten (gesalzenen, nicht die in Öl!) Tomaten so klein wie möglich zu kriegen - mein Braun Pseudo-Foodprocessor versagte hier leider und auch meine menschliche Küchenhilfe war nur so halb erfolgreich - das nächste Mal würde ich die Mühe allerdings auf mich nehmen und die Tomaten sehr fein schneiden - so wird die Keksmasse homogener und die Kekse lassen sich besser formen. Auch die Nüsse würde ich das nächste Mal eher etwas feiner hacken.

Der Teig wurde bei mir kein echter zusammenhängender Teig, ließ sich allerdings trotzdem problemlos zu Kugeln formen und anschließend flachdrücken, die Ränder dabei etwas zusammendrücken. Die Kekse gehen beim Backen nicht auf und verlaufen auch nicht.


Trotz großem Bemühen gewinnen die meisten meiner Kekse keinen Schönheitswetttbewerb. Naja, sollen ja vor allem schmecken - und das tun sie! Sehr würzig, sehr lecker, sehr süchtigmachend. Super zu einem Glas Wein. Ich werde einen Teil davon als Dankeschön fürs Überlassen eines Übernachuntsplatzes verschenken und hoffe, sie kommen beim Gastgeber gut an :).

Pikante Kekse mit Walnuss, Parmesan, getrockneten Tomaten und Ras el Hanout


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pikante Kekse mit Walnuss, getrockneter Tomate und Ras el Hanout
Kategorien: Keks, Pikant, Käse, Nuss
Menge: 45 bis 50 Stück

Zutaten

250GrammWeiche Butter
2Eier
375GrammMehl
1 1/2Teel.Backpulver
2Teel.Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)
Chiliflocken oder Piment d'ESpelette; nach
-- Belieben (K: 1-2 TL Pul Biber)
1/4Teel.Frisch gemahlener Pfeffer
1Teel.Fleur de sel; nach Bedarf mehr
100GrammParmesan; frisch gerieben
75GrammGetrocknete Tomaten (keine eingelegten)
120GrammWalnusskerne
5ZweigeFrischer Thymian

Quelle

nach
Brigitte via German Abendbrot
Erfasst *RK* 06.02.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, es soll eine homogene Masse entstehen. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und den Parmesan mischen und unter die cremige Buttermischung rühren.
Tomaten fein würfeln (P: grob geschnitten, dann im alten Thermomix relativ fein zerkleinert). Walnusskerne hacken. Thymian abspülen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen, leicht durchhacken. Tomaten, Walnüsse und Thymian unter den Teig heben. Den Teig nochmal abschmecken (Salz?), nach Belieben für pikantere Kekse noch Chiliflocken zugeben.
Mit den Händen Teigstückchen von etwa 15-20 g abnehmen und zu Kugeln formen, diese auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und flach drücken, der Durchmesser beträgt dann etwa 5 cm.
Die Kekse etwa (15-) 20 Minuten backen, bis die Oberfläche hellbraun und das Innere durchgebacken ist.
Das Backpapier samt Cookies auf einen Rost ziehen und die Kekese auskühlen lassen, in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.
Anmerkung Petra: die pikanten, aromatischen Kekse machen sich prima zu einem Glas Wein. Suchtgefahr
Kathi: Sehr aromatische Kekse! Wollte die Tomaten im Braun Processor zerkleinern - ging nicht. Muss man wohl leider möglichst klein schneiden, dann lassen sich die Kekse besser formen (auch Walnüsse nicht zu grob hacken!). Keks formen ist etwas mühsam, der Geschmack belohnt aber.
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Freitag, Februar 01, 2013

Farbe! Mineola-Aperol-Gelee


Nachdem das wunderschöne Bayerwald-Weiß schon wieder fränkischem Regengrau gewichen ist, wurde es höchste Zeit für etwas Farbe.

Bei meinen Eltern auf dem Frühstückstisch gabs auch wieder das von mir sehr geliebte Mineola-Aperol-Gelee (ursprünglich nach einem Rezept von delicious days). Schon wollte ich mir ein Gläschen krallen, da meinte Mama, dass es Mineolas zur Zeit im örtlichen Supermarkt noch gäbe. Also haben wir am Montag vor der Abfahrt noch einen Abstecher gemacht und ich habe ein paar dieser Früchte mitgenommen. Mineolas sind wohl eine Kreuzung zwischen Grapefruit und Mandarine und sehr saftig. Sie sehen aus wie größere Mandarinen und haben eine kleine "Ausstülpung" am Stielansatz - ich habe sie komischerweise hier bei uns noch nie gesehen. Das Zeitfenster, in dem es sie gibt, ist aber wohl auch sehr klein.


Meine Marmeladenkochkünste hielten sich bislang ziemlich in Grenzen. Vor Urzeiten habe ich mich mal an Erdbeer-Minzmarmelade (naja..), sowie an Holünderblütengelee (auch nicht so der Brüller) versucht. Da blieb ich dann doch lieber bei Raubzügen im elterlichen Keller. Noch dazu fehlt mir der Lagerplatz (ich sag nur Rumpeleck..). Aber für dieses Gelee räume ich gern ein Eckchen frei!

Wunderbar fruchtig, aromatisch und vanillig macht es einfach nur gute Laune. Dabei noch so einfach und schnell gemacht - wenn ihr also noch irgendwo Mineolas entdecken solltet - ranhalten und kaufen.


(Ich glaube, die korrekte deutsche Schreibweise wäre mit 2 "n"s, das habe ich leider erst nach der Beschriftung entdeckt. Ein N weniger tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Ich bleibe hier jetzt mal bei der englischen Schreibweise, eine gewisse Kontinuität und so..)

Mineola-Aperol-Gelee



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mineola-Aperol-Gelee
Kategorien: Aufstrich, Gelee
Menge: 1 Ansatz

Zutaten

850GrammMineolasaft; frisch gepresst und durch ein Sieb
-- gestrichen (gut 2 kg Früchte)
150GrammAperol
1Vanilleschote
1kgGelierzucker 1:1

Quelle

nach Delicious Days
Erfasst *RK* 25.01.2011 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Saft der Mineolas durch ein Haarsieb streichen. 850 g zusammen mit dem Aperol in einen sehr großen Topf geben (schäumt stark beim Aufkochen). Den Gelierzucker zugeben. Eine Vanilleschote aufschlitzen, das Mark ausstreichen. Mark und ausgeschabte Schote in den Topf geben. Alles unter Rühren zum Kochen bringen und etwa 4 Minuten kochen (Gelierprobe). Sofort in saubere Twist-Off Gläser füllen, verschließen und die Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen.

Anmerkung Petra: Sensationell gut. Wenn mir eine Schote mit ins Glas rutscht, lasse ich die drin, gibt ein sehr intensives Vanille-Aroma.
Kathi: Dem ist nichts mehr hinzuzfügen. Sehr schnell gemacht und schmeckt top top top!
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Montag, Dezember 17, 2012

Sternanissirup

Man mags gar nicht glauben - aber mich gibts noch ;). Leider ist die Vorweihnachtszeit mal wieder eher nicht ganz so gemütlich und ruhig, eher recht arbeitsam. Letzte (handgemachte) Geschenke, aber vor allem der Job im echten Leben fordert gerade Zeit und viel Wochenendarbeit.

Dazwischen gönnten wir uns aber immerhin mal einen Kinobesuch und davor einen Abstecher in der zugehörigen kleinen Bar "Zum weissen Lamm". Dort getrunken: "Alma" - Prosecco mit Sternanissirup und Kumquats. Fand ich interessant und lecker - wollte ich nachbauen.

Ich habe mich an einem Rezept orientiert, dass ich bei den Küchengöttern gefunden habe. Großer Unterschied zum Sirup aus dem Lamm: Hier wird brauner Zucker verwendet. Ich habe mich jetzt einfach mal dran gehalten. Sonstige Änderungen (Limettenzesten, weniger Limettensaft) habe ich im Rezept vermerkt.
Ich gebe zu, erstmal war ich ziemlich skeptisch - hatte Angst, der Sirup würde viel zu sehr nach Karamell schmecken. Der Geruch beim Kochen war auch eher.. interessant. Ich habe ihn also abgeseiht, erstmal in den Kühlschrank gestellt.. und vergessen. Heute fiel er mir dann wieder ein. Prosecco und Kumquats waren gerade nicht zur Hand, daher habe ich ihn schlicht in mein Mineralwasser gegeben - und siehe da: Super! Der Geschmack ist ausgewogen, überhaupt nicht sauer, aber auch nicht zu süß, Karamellnote ist da, aber genauso der recht spezielle Geschmack von Sternanis. Gefällt.

Wer also noch ein kleines Last-Minute-Geschenk aus der Küche braucht, bitte, das Rezept:

Sternanis-Sirup


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Sternanissirup
Kategorien: Sirup, Geschenk
Menge: 300 Ml

Zutaten

500mlWasser
4Sternanis
4Unbehandelte Limetten
300GrammBrauner Zucker

Quelle

nach einem Rezept auf www.Küchengötter.de
Erfasst *RK* 17.12.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Limetten heiß abwaschen und abtrocknen. Schale mit einem geeigneten Schäler dünn abschälen oder mit einem Zestenreißer größtmöglich abreißen (meine Variante). 2 Limetten pressen. Den Limettensaft zusammen mit Zucker, Wasser, Limettenschale und den 4 Sternanis aufkochen und auf ca. 300 ml einkochen lassen. Durch ein Sieb geben, in sterilisierte Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren.

Kathi: Sehr ausgewogene Säure und angenehmes Karamellaroma, Sternanis kommt gut durch, ist aber nicht zu dominant. Idee aus dem Lamm, Erlangen ("Alma": heller Sternanissirup, Prosecco, Kumquats).
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Weitere Last-Minute Geschenke aus der Küche:
- Baileys-Kugeln
- Cantuccini mit Mandeln
- Cantuccini mit Pistazien, Cranberries und weißer Schokolade
- Glühweingelee (ohne Terassenplätzchen)

Sonntag, Juli 01, 2012

Tomaten-Rharbarber-Ketchup

Wieder einmal dieser Blogburner - ein wahres Lauffeuer entfachte der Tomaten-Rhabarberketchup von Christina quer durch die Blogs. Immer wieder leicht abgewandelt, immer in den höchsten Tönen gelobt. Also habe auch ich zum Ende der Rharbarberzeit die Beine in die Hand genommen und bin gelaufen.


Rausgekommen ist eine fruchtig-süß-saure Sauce, in der man den Rhabarber nicht sonderlich rausschmeckt. Ganz nach echtem Ketchup schmeckts auch nicht, dafür müsste man den Tomatenanteil evtl. etwas erhöhen. Auf alle Fälle aber eine nette Voratssauce und wie immer bei so Sachen - hübsch verpackt das perfekte Mitbringsel für die nächste Grillfeier. Da ich an sich jetzt nicht so der Ketchupfan bin, stellte sich mir allerdings schon die Frage: Wozu essen?

Erster Test waren die Sesam-Kichererbsen-Möhren-Burger - dazu schonmal sehr fein. Auch zur letzten Resteverwertung aka Chaos-Quesadillas* (grob nach Jamie Oliver, feiner gehackt hält das Innenleben bestimmt besser zusammen...) schmeckt die Sauce gut (auch wenn ich die Guacamole noch einen Ticken vorziehe.) Zu selbstgemachten Wedges wird sie demnächst noch gestet. Habt ihr noch Ideen? Sämtliche Grillfleische fallen raus (kein Fleisch, kein Grill ;) ).

Rhabarber-Tomaten-Ketchup


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Rhabarber-Ketchup
Kategorien: Geschenk, Dipp, Vegan, Vegetarisch
Menge: 4 Flaschen a 250 ml

Zutaten

750GrammRhabarber
250GrammPassierte Tomaten
150GrammZwiebeln
1Rote Chilischote
200mlRotweinessig
3Nelken
2klein.Lorbeerblätter
1Teel.Senfsaat
250GrammZucker
1Teel.Pfeffer

Quelle

Mix aus diversen Rezepten v.a. feines-gemuese.blogspot.
com
Erfasst *RK* 14.06.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Rhabarber waschen, Schale abziehen und in grobe Stücke schneiden. Schalotten schälen und ebenfalls grob hacken. Je nach gewünschter Schärfe die Kerne der Chillischote entfernen, diese auch in Ringe schneiden.
2. Rhabarber mit Tomaten, Schalotten sowie Chilli und Rotweinessig in einen grossen Topf geben, 5 min. zugedeckt köcheln lassen. Anschliessend Zucker und Salz hinzugeben. Die Nelken, Lorbeerblätter, Senfsaat und Pfefferkörner in einen Einmal-Teefilter füllen und zubinden und hinzufügen. Mit geschlossenem Deckel (Achtung Spritzgefahr!) 40-45 min. einkochen lassen. Dann fein pürieren.
3. In der Zwischenzeit Flaschen sterilisieren, die Deckel auskochen. Ketchup einfüllen und gut verschließen.
Hinweis: Dunkel und kühl lagern, hält sich verschlossen ein paar Monate. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.
Kathi: Nette süß-saure Sauce, mit klassischem Ketchup hat es jetzt nicht soo viel zu tun, evtl. Tomatenanteil etwas erhöhen.
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*Chaos Quesadillas: Gouda raffeln. Gehackte Paprika und Frühlingszwiebel mit Chili und Knoblauch anbraten, Maiskörner drunterheben, viel Koriandergrün dazu, evtl. etwas Tomatenmark zugeben. Tortilla in der Pfanne erhitzen (ohne Öl), Füllung drauf, zweite Tortilla drauf - wenden (hahaha, ohne das alles rausfällt..?), nochmal kurz braten. Essen. Schmeckt hervorragend.

Aber ich muss noch üben. Evlt. das nächste Mal doch die Klappvariante statt der Stapelei versuchen? Gemüse etwas feiner hacken brachte am nächsten Tag auf alle Fälle schonmal einen Vorteil.. evtl. auch: - weniger Füllung oder - mehr Käse ;)

Sonntag, April 29, 2012

mmh.. Mandel-Cantuccini

Als ich letztens (na gut, ist schon wieder ein paar Wochen her) mit G.C. zum Kaffee verabredet war (ich besorg nur den Kaffee für jemanden, trotzdem fühlt man sich gleich viel hipper in dem Laden ;) ) bekam man zum Probierespresso noch einen kleinen Mandelkeks dazu. Was mich erinnerte, dass ich doch schon eewig mal Cantuccini backen wollte.

Praktischerweise warteten im Kühlschrank noch exakt zwei Eier, die dringend verbraucht werden sollten, also habe ich erst meine Kochbücher befragt (Fehlanzeige), anschließend Rezkonv und schließlich das Internetz. Einfach wollte ich es haben. Und nur mit zwei Eiern bitte. Fündig geworden bin ich dann bei der großen Kochcommunity, das Rezept wurde ziemlich gelobt, also hab ich mich gleich an die Arbeit gemacht.

Die Kekse lassen sich auch noch am Feierabend gut backen, wenn man die Mandeln wie ich nicht schält geht das alles recht fix. Anfangs war ich zwar etwas skeptisch, ob dieser Haufen da tatsächlich  mal ein Teig wird, die Sorgen waren aber nicht gerechtfertigt. Genausowenig wie die Sorge, die Kekse würden zu sehr nach Marzipan schmecken. Tun sie nicht.




Sie schmecken einfach nur köstlich. Süchtigmachend. Sagt jemand, der jetzt gar nicht soo gern und oft Kekse isst. Schmecken zum Espresso, zum Tee und natürlich pur. Ergäben bestimmt auch ein hübsches Mitbringselgeschnk. Wenn denn noch welche da wären ;).

Cantuccini




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cantuccini - Mandel Biscotti
Kategorien: Kekse
Menge: 1 Dose (rote Blechdose)

Zutaten

175GrammMandeln
250GrammMehl
180GrammZucker
1Teel.Backpulver
2Pack.Vanillezucker
1/2FlascheBittermandelöl
1PriseSalz
25GrammButter, zimmerwarm
2Eier

Quelle

Karina L. bei chefkoch.de
Erfasst *RK* 17.04.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mandeln kurz in kochendes Wasser geben, in ein Sieb schütten, kalt abbrausen und häuten (oder abgezogene Mandeln kaufen). Mandeln auf einem Tuch ausbreiten und über Nacht trocknen lassen. (K: Mandeln mit Schale verwendet)

Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Salz auf die Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde eindrücken, Butter und Eier hineingeben. Alle Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten: ein klebriger Knetteig! Die Mandeln unterkneten. Den Teig mit etwas Mehl zu einer Kugel formen und 30 Minuten kalt stellen. Den Teig in 6 Teile schneiden. Aus jedem Teil eine 25 cm lange Rolle formen. (K: Es ist erstaunlich, dass da ein Teig draus wird, wird aber! Bei mir waren die Rollen nicht alle 25 cm lang.)

Das Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Die Rollen im Abstand von 8 cm voneinander darauflegen. (K: keine 8 cm weit auseinander)

Im vorgeheizten Backofen (200 Grad) 15 Minuten vorbacken, kalt werden lassen und dann schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Plätzchen mit einer Schnittfläche auf das Backblech legen und noch einmal 10 Minuten rösten (200 Grad). Die Cantuccini müssen zum Schluss goldbraun sein.(K: Nicht auskühlen lassen, gleich geschnitten, ging wunderbar. Beim zweiten Backen Cantuccini aufrecht gebacken, ca. 10-12 Minuten).

Die Plätzchen auskühlen lassen und in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren (sonst werden sie weich).

Kathi: Sehr aromatische, leckere, süchtig-machende "Basic- Cantuccini". Rezept lässt sich jetzt noch beliebig in alle Richtungen variieren - Zimt und Orangenschale, Anis etc. Ergab bei mir 1 Blech (bzw. zwei mal Backen beim zweiten Durchgang) - genau eine Dose voll.
=====

Montag, November 28, 2011

Plätzchen #2: Glühweinterassen

Ich wollte dieses Jahr ja ein paar neue Sachen ausprobieren - die Glühweinterassen waren mir in der diesjährigen Plätzchenausgabe von Essen & Trinken aufgefallen. Rezept wurde also notiert und Vorbereitungen getroffen.

Vorneweg: E&T gibt die Zubereitungszeit mit 1 Std. + Backzeit + Kühlzeit an. Ich weiß ja nicht, was das für Monsterredakteure sind, meiner Meinung brauchts mindestens 5 Arme und eine Riesenküche, will man das schaffen. Schon alleine portionsweise Ausrollen, zwischendurch wieder kalt stellen, alle Teigreste verwerten, backen dauert länger.




Das Gelee wird mit Rotwein und Gewürzen verfeinert, beim Kochen kommt das erste Mal echte Weihnachtsstimmung auf - mmh, das duftet! Zum Glück bleibt nach dem Bestreichen noch ein bisschen für den Frühstückstisch übrig. Das Gelee alleine ist bestimmt ein schönes kleines Mitbringsel für Weihnachtsbesuche. Werd ich sicher nochmal machen!

Das Gelee habe ich dann mit einem Löffel aufgetragen, meiner Meinung nach wäre das mit einem Spritzbeutel nur ne Sauerei, davon abgesehen bleibt dann vermutlich nichts mehr vom Gelee übrig..




Insgesamt sind die Plätzchen recht riesig - einfach bedingt durch ihre 3-Stöckigkeit. Da ich eigentlich lieber kleinere Plätzchen esse, würde ich sie das nächste Mal vermutlich als Doppeldecker backen (übrigens nur 10 Minuten, sonst werden sie zu dunkel).

Geschmack: Der Teig schmeckt schön nach Vanille, das Gelee ist säuerlich-würzig, fein.
Aufwand: Relativ groß. Teig machen, kalt stellen, ausstechen, zusammenkleben.

Glühweinterassen





==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Glühwein-Terrassentaler
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Alkohol
Menge: 45 STÜCK

Zutaten

H MÜRBETEIG
1Vanilleschote
250GrammButter (zimmerwarm, nicht zu weich)
100GrammPuderzucker · Salz
2Eigelb (Kl. M)
300GrammMehl
50GrammSpeisestärke
Mehl zum Bearbeiten
H GLÜHWEIN-GELEE
225GrammRotes Johannisbeergelee (K: 200 g D'Arbo Ribisl-
-- Gelee)
2Zimtstangen (ä ca. 5 cm)
2KapselnSternanis
4Gewürznelken
4Essl.Rotwein (ersatzweise Orangensaft)
H AUSSERDEM
Klarsichtfolie
Backpapier
Spritzbeutel
2Essl.Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

essen &  trinken
November 2011
Erfasst *RK* 17.11.2011 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

1. Vanilleschote längs einschneiden, das Mark herauskratzen. Schote für das Gelee beiseite legen. Butter, Puderzucker, Vanillemark und 1 Prise Salz mit den Knethaken der Küchenmaschine oder eines Handrührers gut vermischen. Eigelb unterarbeiten. Mehl und Stärke zugeben, zuerst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einem flachen Teigstück formen, in Klarsichtfolie gewickelt über Nacht kalt stellen.
2. Johannisbeergelee, Zimt, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Rotwein aufkochen und offen bei starker Hitze 5 Minuten kochen lassen. Mit den Gewürzen lauwarm abkühlen lassen. Dann durch ein Sieb gießen und über Nacht kalt stellen.

3. Teig nacheinander in 3 Portionen aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Dicht an dicht 45 gezackte Taler (5 cm 0), 45 Taler (3 cm 0) und 45 Taler (2 cm 0) ausstechen. Auf Bleche mit Backpapier setzen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene 12-14 Minuten backen. Auf dem Blech abkühlen lassen. Gelee durchrühren, in einen Einweg-Spritzbeutel füllen. Taler damit terrassenförmig zusammensetzen. Mit Geleetupfen garnieren, mit Puderzucker bestäuben.
ZUBEREITUNGSZEIT 1 Stunde plus Kühlzeit über Nacht
plus Backzeit 12-14 Minuten
PRO STÜCK 1 g E, 5 g F, 11 g KH = 95 kcal (399 kJ)

Kathi: Wer hier eine Stunde veranschlagt, braucht ca. 5 Arme.. Teig ließ sich recht gut verarbeiten, portionsweise zwischen Frischhaltefolie ausgerollt. Nur 10 Minuten gebacken, Plätzchen werden sonst zu dunkel. Gelee nicht mit Spritzbeutel aufgespritzt, sondern mit Löffel auf Plätzchen verteilt.
Das Gelee (Basis: D'Arbo Ribisl-Gelee)schmeckt sehr gut, ist sicher auch ein schönes Weihnachtsmitbringsel.
Plätzchen sind recht mächtig - evtl. statt Terassen lieber Doppeldecker mit kleinster Terassenform backen.
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