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Freitag, November 25, 2016

Plätzchen 2016: Lebkuchen-Brownies

Die Lebkuchen-Brownies sind mir ja keine Unbekannten, Mama backt diese Plätzchen immer mal wieder, sie zählen durchaus zu den Familienfavouriten.
Jetzt bin ich aber bei Juliane von Schoener Tag noch über ein leicht verändertes Rezept gestolpert - besonders gut gefällt mir hier, dass der Brownieteig einfach geschnitten wird - hört sich ganz nach meinem Faultier-Fall an.


Der Teig wird auf ein Blech mit Backpapier gestrichen und verläuft auch nicht, wenn er nicht an die Ränder stößt (war bei mir der Fall), das Stürzen und Papier abziehen war auch kein Problem. Anschließend wird der noch warme Brownie mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestrichen, das macht sie später so schön saftig und gibt eine unerwartet fruchtige Note - mag ich sehr!
Ich habe als Rum den weihnachtswürzigen Spicy Kraken verwendet, der sowieso schon Noten von Ingwer und Zimt mitbringt - normaler Rum geht aber natürlich genauso gut!

Nachdem mir die Kuvertüre bei den vorher glasierten Lebkuchen schon wieder nicht glänzend wurde, hab ich diese Portion einfach ohne Thermometer hinterher geschmolzen und die Brownies damit begossen. Merkwürdigerweise wurde die Glasur hier besser als bei den mühsam temperierten Lebkuchen. Versteh das einer.. Konditorin werd ich nicht, aber geschmacklich sind diese kleinen Würfel die Wucht! Aromatisch, saftig und dazu noch recht stressfrei gebacken, ein Keeper!

Lebkuchen-Brownies


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lebkuchenbrownies (schoenertagnoch)
Kategorien: Plätzchen, Kuchen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

100GrammZartbitterschokolade
200GrammButter
200GrammPuderzucker
2Eier
100GrammGemahlene, geröstete Haselnüsse
2Essl.Brauner Rum (K: 3 EL Kraken Black Spicy Rum)
2Teel.Lebkuchengewürz
1/2Teel.Zimt
220GrammMehl
1Teel.Backpulver
150GrammAprikosenkonfitüre
100GrammZartbitterkuvertüre
10GrammPalmin/Kokosfett
Getrocknete Aprikosen

Quelle

www.schoenertagnoch.
blogspot.de
Erfasst *RK* 16.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Schokolade in Stücken im Wasserbad schmelzen lassen. Butter mit Puderzucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Haselnüsse, Rum, Gewürze und flüssige Schokolade einarbeiten. Das Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Teig 1,5 cm dick (K: etwas dicker) aufs Backblech (mit Backpapier belegt) streichen. 25 Minuten bei 160 Grad backen. Teigplatte auf Backpapier stürzen, das andere Papier abziehen und die Teigplatte mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen. Noch warm in Würfel schneiden.

Die Kuvertüre mit dem Kokosfett zusammen auf dem Wasserbad schmelzen (nicht über 45°C), abkühlen lassen, erneut aufschmelzen. Die Browniewürfel damit überziehen. (K: ich habe die Würfel eng beieinander auf dem Backblech gehabt und die Schokolade mit einem Löffel großzügig darüber verteilt).
Die getrockneten Aprikosen in Streifchen schneiden und die gerade überzogenen Würfel damit verzieren.

K: Ursprünglich mit Schokoglasur überzogen, ich hatte halt Kuvertüre da. Die Brownies schmecken hervorragend, sehr saftig, süchtig machend!
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Donnerstag, November 24, 2016

Plätzchen 2016: Mohntupfen mit Vanille und Limette

Wie war das? "Ich backe dieses Jahr keine Plätzchen". Der Vorsatz bröckelte Mitte November und dann war ich irgendwie auch schon mitten drin. Ist doch jedes Jahr das Selbe.. Und weil ich meistens den Drang habe, auch mal was Neues auszuprobieren, stelle ich hier ein paar meiner Neuerungen vor.


Den Anfang macht ein recht spontanes Gebäck - Mohntupfen. Beim Durchblättern der .. ähäm.. Apotheken-Umschau ("und meine Rundschau bitte") gesehen, die ich für meine Nachbarin immer in den Briefkasten stecke. Das ursprüngliche Spritzgebäck ist nur mit Mohn aufgehübscht, ich gönn ihm noch etwas mehr Aroma: Vanillemark und etwas Limettenabrieb harmonieren hervorragend mit dem Johannisbeergelee, das ebenfalls mit etwas Limettensaft glatt gerührt wird.

Ich steh ja auf kleine Plätzchen, drum sind mir diese hier fast etwas groß geraten (das auf dem Foto ist schon eines der Kleineren - so hätt ich gern alle). Das nächste Mal würde ich nur Tupfen spritzen, v.a. wenn man die Teile noch mit dem Gelee zusammenklebt (oder mir endlich mal ne kleinere Spritztülle kaufen).
Die Plätzchen sind wunderbar samtig-aromatisch, der Mohn gibt einen netten Crunch. Ich könnt mir sie sogar pur, ohne Marmelade vorstellen.

Und ein echter Vorteil: Sie sind eher von der schnellen, unkomplizierten Sorte. Der Teig ist schnell gerührt, das Spritzen geht auch fix von der Hand - ich habe die Plätzchen tatsächlich in der Mittagspause gebacken, nur zusammengeklebt hab ich sie dann abends.
Zusammengeklebt ergab das Rezept bei  mir eine eher überschaubare Menge von ca. 30 Plätzchen.. vielleicht werdens etwas mehr, wenn man sie kleiner hinkriegt.

Mohntupfen mit Vanille und Limette


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohntupfen mit Vanille und Limette
Kategorien: Plätzchen
Menge: 40 Stück

Zutaten

175GrammWeiche Butter
75GrammPuderzucker
1Ei
250GrammMehl
2Essl.Mohn
1Vanilleschote
1Limette mit unbehandelter Schale
100GrammJohannisbeergelee

Quelle

nach einer Idee aus der Apotheken-Umschau 15. Nov 2016
Erfasst *RK* 12.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Butter, Puderzucker und Ei schaumig rühren. Vanilleschote aufschlitzen und auskratzen. Mehl, Vanillemark, Abrieb von einer knappen Limette und Mohn unterheben. Teig in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Sterntülle (6mm) (K: meine war etwas größer, kleiner wäre schöner!) füllen. Ofen auf 180°C vorheizen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 80 Tupfen spritzen. Im Backofen nacheinander in je 12 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen. Die Limette auspressen, das Gelee mit dem Saft glatt rühren (ggf. etwas erwärmen). Jeweils 2 Gebäcktupfen mit Gelee zusammensetzen.

K: Total fix gemacht und schmecken sehr fein. Aufpassen, dass das Spritzgebäck nicht zu groß wird, lieber nur Tupfen machen. Schmeckt auch ohne Gelee schon gut! Mit meiner Spritztülle ergab das knapp 30 Plätzchen.
=====

Donnerstag, Oktober 27, 2016

Der vegane Kuchenmarathon und ein Sieger: Rotweinkuchen mit Kirschen

Uffz, hier wurde in letzter Zeit richtig viel gebacken. Um genauer zu sein innerhalb einer Woche 3 verschiende Schokotorten/kuchen. Wir haben demnächst ein Fest und die anwesenden Veganer sollen selbstverständlich auch nicht darben.
Meine bisherigen Backversuche in die Richtung haben mich ehrlich gesagt bislang nicht komplett überzeugt - leider wurden mir die Kuchen oft klitschig, zäh oder waren geschmacklich nicht so wie ich mir das vorstellte. Also - Probebacken.

.. and the winner is..

Als erstes habe ich mich an eine vegane Sachertorte von Cakeinvasion gemacht, die stell ich hier evtl. auch nochmal separat vor. Hat funktioniert, aber richtig begeistert war ich noch nicht - obwohl ich schon kräfig Zucker reduziert hatte immer noch zu süß und viel zu mächtig. Das ist evtl. aber ein Problem von Sachertorten und mir - ich bin auch nicht der größte Fan von herkömmlichen Torten..
 

Also weitergesucht - als nächstes habe ich Juttas Rezept für einen Schokonusskuchen ausprobiert. Hmm, von fluffig war bei mir leider keine Spur, das Ding war von merkwürdig-kaugummiartiger Konsistenz und wurde recht schnell trocken. Definitiv nichts, was ich Gästen gerne vorsetzen möchte.

So, dann als back to the roots: Als Basisrezept habe ich den supersaftigen Schokokuchen von Cakeinvasion verwendet, den hat Herr Kochfrosch irgendwann schonmal gebacken und wir hatten ihn jedenfalls nicht schlecht in Erinnerung. Und weil es eigentlich schon Schokokuchen auf dem Buffet gibt, habe ich diesen in einen Rotweinkuchen mit Sauerkirschen verwandelt. Der Kuchen ist locker, hat den für vegane Kuchen irgendwie typischen fluffigen "Biss" und ist sehr saftig, so dass man ihn auch problemlos am Tag vorher backen kann. Zucker habe ich wie meistens reduziert, die Backzeit musste ich etwas verlängern - ich habe aber auch in meiner großen Guglhupfform von Nordic Ware * gebacken, da brauchen Kuchen manchmal etwas länger (verdoppelte Menge ergab bei mir etwas viel Teig, ich konnte noch einen zweiten Minikuchen daraus backen..).


Endlich! Mission veganer Schokokuchen erfolgreich beendet :).

Veganer Rotweinkuchen mit Kirschen



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rotweinkuchen mit Kirschen (vegan)*
Kategorien: Kuchen, Vegan
Menge: 1 Große Guglhupfform (Nordicware

Zutaten

H TEIG
400GrammMehl
80GrammKakaopuler
300GrammZucker
2Teel.Natron
1Teel.Salz
1-2Teel.Zimt
2Messersp.Nelkenpulver
240mlRotwein
240mlWarmes Wasser, ggf. Teil durch Kirschsaft
-- ersetzen
2Teel.Vanilleextrakt
160mlGeschmacksneutrales Öl (Sonnenblumenöl)
2Teel.Apfelessig
1GlasSchattenmorellen, abgetropft
100GrammZartbitterschokolade, in Stückchen gehackt
H GUSS (OPTIONAL)
120GrammZucker
4Essl.(= 40 g) Margarine oder 40 ml (=2 EL und 2 TL)
-- geschmacksneutrales Öl für eine palmölfreie
-- und definitiv sojafreie Variante (z.B.
-- Sonnenblumenöl)
2Essl.Sojamilch (ich nehme Hafermilch)

2Essl.Kakaopulver
2Teel.Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker und 2
-- TL Soja-/Hafermilch

Quelle

abgewandelt nach http://cakeinvasion.de/saftiger-
schokokuchen-vegan-laktosefrei/
Erfasst *RK* 26.10.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. Guglhupfform fetten und ausmehlieren.
Mehl und Kakaopulver in eine Schüssel sieben. Alle trockenen Zutaten hinzufügen, vermischen.
Alle flüssigen Zutaten in einem Messbecher verrühren. Zu den trockenen Zutaten geben und kurz (!) miteinaner vermengen. Kleine Pulverrester machen nichts. Falls gewollt: abgetropfte Kirschen und Schokolade hinzufügen, kurz unterheben. Teig in die Form füllen.

Auf unterster Schiene ca. 75 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen - die Backzeit kommt auch auf die Form an.

K: Teigmenge war bei mir etwas viel für die Nordicwareform, hat noch für eine kleine Guglhupfform (halb gefüllt) gelangt, die habe ich nach 35 Minuten aus dem Ofen geholt. Evtl. Rezept auf 3/4 - 4/5 runterrechnen.. Sehr schokoladig, fluffig, der Kuchen ist weder klitschig noch kaugummiartig. Für die Rotweinvariante nehme ich nur Puderzucker, auf den puren Schokokuchen (Wasser statt Wein, keine Kirschen, keine Gewürze) haben wir auch schonmal den Schokoguss gegeben.
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*Link: Amazon Partner Net, wenn über den Link etwas gekauft wird erhalte ich eine kleine Provison

Montag, Dezember 07, 2015

Elisenlebkuchen

Gut gehts uns hier im äußersten Südwesten der Republik, aber ab und an fehlt doch ein wenig Frankenland. Zur Weihnachtszeit vermisst Herr Kochfrosch v.a. die saftigen Nürnberger Elisenlebkuchen. Dem wollte ich Abhilfe verschaffen.
 

Ich kann schonmal verraten - bis auf die Kuvertüre sind sie mir richtig, richtig gut gelungen. Wer gerne Lebkuchen isst: Nachbackempfehlung!

Alles begann mit einer kleine Recherche im Netz - hängen geblieben bin ich bei Lothars beste Elisenlebkuchen auf chefkoch und bei cucina e passione. Im letzten Blog lernte ich auch, dass man zur Herstellung von perfekten Lebkuchen z.B. eine "Lebkuchenmühle" benutzt, die man bei der kleinen fränkischen Drechslerei König bestellen kann. Uriges Küchengerät? Nur her damit! Ich kann schon mal verraten - hat sich gelohnt!


Was sich ebenfalls lohnt: Orangeat und Zitronat ganz, ganz klein zerhacken. Das geht sehr gut, indem man Orangeat und Zitronatwürfel mit etwas Mehl (1-2 EL) im Blitzhacker bzw. in meinem Fall Multiquick-Mixbecher zerhäckselt. Durch das Mehl kleben die Stückchen nicht am Messer fest. (Alternativ könnte man Orangeat und Zitronat vorher einfrieren und geforren häckseln, da habe ich aber keinen Erfahrungswert). Werden die Stückchen nicht klein genug, gibt das später keine glatte Obefläche auf den Lebkuchen. Erstaunlich: ich mag kein Orangeat und Zitronat - ich pule das immer raus. Hier schmecke ichs nur im Gesamten, nicht aber einzeln heraus. Gute Qualität hilft vermutlich auch, ich habe das gelobte Zeug von Vanini benutzt. Gibts teuer in Deutschland z.B. hier im edlen Weckglas, in der Schweiz ganz regulär und schnöde in Plastik verpackt, dafür für 1,50 SFr bei den Backzutaten.

Und ein weiterer Tipp: Die Nüsse vorher rösten, das bringt nochmal mehr Geschmack. Und dann heißts Eier schaumig (sehr schaumig!) schlagen, das hat bei mir die Küchenmaschine übernommen.
Über Nacht quillt der anfangs noch leicht flüssige Teig wunderbar und ist dann recht zäh - man erkennt kaum noch einzelne Bestandteile.


Dann kommt diese lustige Lebkuchenmühle zum Einsatz. Teig in die Vertiefung streichen, Oblate drauf (besser wären 80 mm, 70 mm gehen aber auch), umdrehen und kurbeln. Schon fallen perfekte Lebkuchen aufs Blech. Alternativ kann man den Teig sicherlich auch irgendwie auf Oblaten streichen.. ich habs einmal versucht und dann gleich wieder das Loblied auf diese Mühle angestimmt..



Anschließend noch mit Kuvertüre überziehen - wie man sieht, ist mir leider die Kuvertüre zu heiß geworden, ich habe im Rezept aber nochmal ganz genau aufgeschrieben, wie es klappt. Einfach das Thermometer nie aus den Augen lassen! Die verhunzte Optik ärgert mich tatsächlich - die Lebkuchen schmecken aber so gut und sind so toll saftig, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Ihr könnt das mit der Kuvertüre bestimmt viel besser als ich ;).


Elisenlebkuchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Elisenlebkuchen (war Lothars beste Elisenlebkuchen)
Kategorien: Plätzchen
Menge: 30 St (90mm) bzw. 45 St. (70mm)

Zutaten

6Ei(er)
180GrammZucker, braun
2Essl.Honig
1Teel.Zimt
2 1/2Teel.Lebkuchengewürz
1PriseSalz
250GrammMandel(n), gemahlen
250GrammHaselnüsse, gemahlen
100GrammOrangeat, im Mixer noch etwas zerkleinert
100GrammZitronat, im Mixer noch etwas zerkleinert
50GrammAprikosenkonfitüre
Oblaten, 70 oder 90 mm
200GrammZartbitterkuvertüre

Quelle

adaptiert nach Userin Karuni auf chefkoch.de
Erfasst *RK* 15.11.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Nüsse nacheinander in einem Topf ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen, beiseite stellen.
Zitronat und Orangeat mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Zerkleinerer möglichst fein zerkleinern (K: Braun Multiquick), sind Orangeat und Zitronat nicht klein genug wird die Obefläche der Lebkuchen nicht richtig glatt. (alternativ kann man Orangeat und Zitronat wohl einfrieren und dann zerkleinern)

Eier, Zucker und Honig schön schaumig schlagen, das Volumen sollte sich verdoppeln. K: In der Küchenmaschine auf Stufe 6 von 8 ca. 7 Minuzten. Die restlichen Teigzutaten untermischen.
Den Teig, der jetzt noch relativ flüssig ist über Nacht im Kühlschrank oder auf dem kalten Balkon ruhen lassen. Am nächsten Tag sollte der Teig zu einer zähen Masse gequollen sein.
Den Teig flach auf die Oblaten streichen (ergibt ca. 30 St./90 mm oder ca. 40 St./70 mm), bzw. mit einer Lebkuchenmühle Lebkuchen machen - die Lebkuchenmühle für 80 mm ergab bei mir ca. 45 Lebkuchen auf 70 mm Oblaten.
Auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Backen mit Ober- und Unterhitze bei 150°, ca. 20 Minuten.

Nach dem Erkalten mit Kuvertüre überziehen. Damit die Kuvertüre schön glänzend wird, muss sie temperiert werden: Dafür die Kuvertüre hacken. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen, 2/3 der Kuvertüre in eine Schüssel geben und auf dem Wasserbad bei max. 45°C schmelzen. Vom Wasserbad nehmen, die restliche Kuvertüre einrühren und unter Rühren auf ca. 28°C abkühlen lassen. Wieder aufs Wasserbad setzen und auf etwa 32-33°C Verarbeitungstemperatur erhitzen.
Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie einige Tage durchgezogen haben.

Kathi: Sehr, sehr gute, saftige Elisenlebkuchen, in denen sogar ich Orangeat und Zitronat toleriere - schmeckt man nur im Gesamten, aber nicht einzeln raus. Orangeat und Zitronat von Vanini (CH) verwendet.

Rezept zusammengebaut aus Lothars beste Elisenlebkuchen (chefkoch) und Lebkuchen nach cucinaepassione.
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Montag, November 09, 2015

Blogklassiker neu belebt - Zupfschuedi

Paules Zupfschuedi - das war das, was man einen echten Blogbuster nennt. Ich weiß gar nicht, durch wieviele Blogs der fluffig-buttrige Hefeteig mit dem netten Namen im Jahr 2011 wanderte. Ich selbst habe ihn zwar bei Muttern gegessen, selbst gemacht habe ich ihn aber nie.

In meiner Urlaubswoche war dann aber das Verlangen nach was nettem zum Tee da, und ich habe mich an den berühmten Zupfschuedi erinnert. Dazu wird fluffiger Hefeteig mit einer Zucker-Würzmischung (Zimt, Nelke, Ingwer, Kardamom, Vanille... Paule schreibt hier die genaue Zusammensetzung ihrer Mischung auf, ich hab mich daran orientiert und die Mengen nach Laune angepasst) bestreut, in Streifen und die Streifen wiederum in Quadrate (bei mir eher Rechtecke.. wenn überhaupt ;) ) geschnitten.


Diese dann aufrecht in eine kleine Kastenform stellen, nochmal gehen lassen, mit etwas Butter und Würzzimtzuckermischung bestreuen und backen (das macht ihn exra knusprig-karamellig). Oh wie das duftet. Anschließend lassen sich die Hefestücke Scheibe für Scheibe abzupfen und genießen. In den USA läuft sowas in der Art dann unter Pull Apart Bread. Aber Zupfschuedi klingt doch so viel schöner...


Wers also damals verpasst hat - jetzt wär Gelegenheit für ne zweite (dritte, vierte..) Runde.

Paules Zupfschuedi



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zupf-Schuedi
Kategorien: Hefeteig, Kuchen, Brunch
Menge: 1 Kastenform (22-24 cm)

Zutaten

350GrammMehl Type 550
160GrammMilch
20GrammFrischhefe
50GrammButter
30GrammRohrohrzucker
1Ei
1Teel.Salz
H FÜR DIE FÜLLUNG
70GrammSehr weiche Butter
80GrammRohrohrzucker, noch besser: Muscovado Zucker
-- (brauner, leicht feuchter Rohrzucker)
2Teel.Sweet Dreams Gewürzmischung (Zimt, Sternanis,
-- Ingwer,
-- Nelken, Vanille, Koriander)

Quelle

www.paules.lu
Erfasst *RK* 27.10.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Hefe in 3 Esslöffel Milch auflösen und beiseite stellen.
Restliche Milch, Butter und Zucker erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Auf mindestens 38°C abkühlen lassen, sonst sterben die Hefekulturen ab. Ei unterschlagen.
Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Milchmischung und aufgelöste Hefe hinzufügen. Alles 4 Minuten auf Stufe 1 (von 4) kneten. Salz hinzugeben und auf Stufe 2 weitere 8 Minuten kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten ruhen lassen.
Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig kurz entgasen, rund formen und 10 Minuten entspannen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn zu einem 30 x 50 cm Rechteck ausrollen. Mit Butter bestreichen bzw. einpinseln. Zucker und Gewürzmischung vermischen und bis auf einen Esslöffel gleichmäßig darüber streuen. Den Teig entlang der schmalen Seite parallel in 6 gleichmäßig breite Streifen schneiden. Vorsichtig aufeinanderlegen. Diesen langen Stapel in 6 gleich grosse Häufchen schneiden. Diese parallel hochkant in die Kastenform schichten. Mit dem Pinsel, an dem noch etwas Butter haftet über die Oberfläche streichen und restliche Zuckermischung darüber streuen.
Zugedeckt an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis der Teig die Form gut ausfüllt.

Backofen rechtzeitig auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 30-35 Minuten backen. Falls nötig mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann entnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Bleibt mindestens 2-3 Tage saftig. Die Oberfläche ist frisch aber am knusprigsten.

K: Sehr fluffiger Hefeteig, gut zu verarbeiten. Mit Trockenhefe gemacht.
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Montag, August 24, 2015

Schoko-Cookies für Schoko-Holics

Also der Trendsetter bin ich ja nicht gerade - aber Schokocookies gehen hier im Hause ja immer. Und wie ich so bei Micha über ihre (schon ältere) Lobeshymne der Schokocookies aus I love New York* von Daniel Humm stolpere, dacht ich mir - back ich halt schnell mal welche.


Seit den wunderbaren, handtellergroßen Schokocookies aus der Jugendherberge Lauterbach in Hessen, wo wir vor kurzem weilten bin ich nämlich auf der Suche nach dem ultimativen Cookierezept (die wolltens doch nicht verraten, ts ts ts). Die waren außen knusprig, innen chewy, sehr schokoladig, mit Schokostückchen, sehr gut.

Diese hier sind anders, das sei vorneweg gesagt, aber an Schokoladigkeit kaum zu überbieten. Wen wunderts - auf 20 Kekse kommen.. ääähhh.. ca. 400 g Schokolade. Micha experimentierte schon mit Buttermengentestreihen, ich vertrau ihr blind (Daumen hoch für Fleur de Sel im Keksteig!) und backe ein halbes Rezept mit 25 g - bei mir platzen die Cookies leider nicht so schön auf wie bei ihr und glänzen auch nicht so. Menno. Herr Kochfrosch rollt trotzdem verzückt mit den Augen und schaut mich verständnislos an, als ich darüber sinniere, ob ich die Kekse denn jetzt wirklich auf den Blog bringen soll..


Am 3. Tag sind die Cookies übrigens nicht mehr ganz so weich, sondern außen knusprig und spätestens jetzt bin auch ich überzeugt. Am Wochenende anwesende Testesser seufzen zufrieden nach den letzten zwei Exemplaren. Drum also hier:

Ganz schön schokoladige Schokokekse




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko Cookies nach Daniel Humm
Kategorien: Keks, Schokolade
Menge: 20 Kekse (2 Bleche

Zutaten

250GrammZartbitterschokolad (70% Kakaoanteil) gehackt
3Essl.Butter, zimmerwarm**
150GrammZucker (K: Rohrohrzucker)
2Eier
2Teel.Vanilleextrakt (K: 1/2 Vanilleschote)
30GrammMehl
1 1/2Teel.Backpulver
1Teel.Salz (m: fleur de sel - unbedingt!)
175GrammZartbitterschokolade (70% Kakaoanteil) gehackt

Quelle

Daniel Humm - I love NY via Micha graindesel.blogspot.de
Erfasst *RK* 23.08.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 160° vorheizen. In einer Schüssel über heißem Wasserbad die 250g Schokolade schmelzen. Zum Abkühlen beiseite stellen. In der Küchenmaschine Butter und Zucker mit dem Flachrührer luftig und schaumig schlagen. Eins nach dem anderen die Eier hinzufügen, dann die Vanille, Mehl Backpulver und Salz und anschließend die geschmolzene Schokolade unterrühren. Die restlichen 175g gehackte Schokolade unterheben. Den Teig in Häufchen (die man etwas platt drückt) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, dabei zwischen den Keksen 2-3cm Abstand lassen, da sie beim Backen etwas zerlaufen (bei minimal Butterbeigabe eher weniger). Im vorgeheizten Backofen 10min backen, das Blech nach den ersten 5min drehen. Die Kekse sollten aufgeplatzt sein und leicht glänzen (nur bei minimal Butterbeigabe). Auf dem Backblech auskühlen lassen.

*Anmerkung m: jeweils die Hälfte des Rezepts gemacht und anstelle von 10 Keksen 12-14 Kekse gebacken/ ** Backversuch Nr.1 für das halbe Rezept ca. 50g Butter verwendet, original Backversuch Nr.2 -25g und Nr.3 - 35g/*** unbedingt fleur de sel verwenden - die Knuspersalzstückchen sind der letzte Kick!

K: Mit 25 g Butter gemacht, waren nicht so glänzend wie bei Micha und platzten auch nicht auf. Sehr intensives Schokoaroma, dabei angenehm wenig süß. Eher weiche Kekse, nach 3 Tagen außen knusprig - sehr gut! 1/2 Rezept ergab 13 Kekse
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* Amazon Affiliate Link

Montag, März 16, 2015

Schnelles Bärlauchbrot

Der Frühling ist im Anmarsch! Untrügerisches Zeichen: Der Bärlauch ist da. Eine liebe Kollegin hatte letztens in der Arbeit ein selbstgebackenes Brot mit Bärlauch und Sonnenblumenkernen dabei - das hat uns allen so gut geschmeckt, dass wir um das Rezept baten.


Also nicht lang gezögert, zwei Tage später hatte ich frei und Zeit um die hiesigen Bärlauchgebiete zu erkunden. Fazit: Reichlichst vorhanden.



Das Brot aus Dinkelmehl und Weizenvollkorn(schrot) ist ein einfaches Hefebrot, das recht schnell fertig ist. Hat trotzdem eine krachende Kruste und ist schön saftig - gerade recht zur Brotzeit. Macht sich bestimmt auch gut als Basisbrot für andere Aromatisierungen - mir schweben spontan getrocknete Tomate und Oliven oder Rosmarin und Walnüsse vor.

Der Bärlauchgeschmack ist nach einem Tag nochmal etwas stärker, mir schmeckt das Brot am besten einfach mit Butter, evtl. noch ein paar Radieschen und etwas Salz darüber - fertig.


Bärlauchbrot mit Sonnenblumenkernen



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Bärlauchbrot mit Sonnenblumenkernen
Kategorien: Brot
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

450GrammDinkelmehl (Type 630)
250GrammWeizenschrot (K: Weizenvollkornmehl)
2Teel.Salz
1 1/2Essl.Essig (K: Condimento balsamico bianco)
1BeutelTrockenhefe
100GrammSonnenblumenkerne
35GrammBärlauchblätter
475mlWasser

Quelle

Tine Moßbrugger
Erfasst *RK* 11.03.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Bärlauch waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden.

Beide Mehlsorten mit Salz, Hefe, Essig und Wasser vermischen und 10 Minuten kneten (K: Küchenmaschine, mittlere Stufe).

Bärlauch und Sonnenblulmenkerne hinzufügen, nochmal durchkneten. Zu einer Kugel geformt in einer geölten Schüssel abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Eine Kastenform fetten und bemehlen. Den Teig nochmal durchkneten, zu einer länglichen Form formen und in die Kastenform legen. 30 Minuten ruhen lassen und oben mehrmals schräg einschneiden.

Eine feuerfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen stellen. Brot auf der mittleren Schiene ca. 55 Minuten backen. (K: Nachg 10 Minuten eine Stufe tiefer gehängt).

K: Schnelles, aromatisches Brot mit schönem Bärlaucharoma. Fein zu gesalzener Butter und Radieschen. Bestimmt auch ein gutes Basisbrot für z.B. Rosmarin/Walnuss, getrocknete Tomaten/Olliven..
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Dienstag, Februar 24, 2015

Pitabrot selbst gebacken

Es wird zwar weitergebacken, diesmal gibts aber keinen Süßkram. Als wir letztens lieben Besuch hatten, habe ich mich essenstechnisch mal wieder bei Mama umgeguckt. Ihr pikanter Hummus mit Orangen-Garnelen hatten schon bei Instagram mein Interesse geweckt - und wurde gleich nachgekocht. Hat allen hervorragend geschmeckt. Nur für ein Foto, da wars mal wieder viel zu spät und duster.

Dazu gabs Khubz - selbstgemachtes Pitabrot. Der Teig kann bis zu sieben Tage im Voraus zubereitet werden und wartet dann im Kühlschrank auf Verwendung. Ziemlich praktisch. Ich bin ja nicht grad die Meisterbrotbäckerin, aber dieser Teig ist wirklich gelingsicher. Kurz bevor die Gäste kommen einfach aus dem Kühlschrank holen, Fladen formen und kurz im heißen Ofen backen, bis sich die Brote schön aufplustern. Wer einen Back/Pizzastein hat - nur her damit. Wir haben einfach ein Blech kräftig aufgeheizt (unser Backofen hat ziemlich Power) und die Fladen mit Hilfe eines improvisierten Brotschiebers (= Schneidbrett mit Grieß) daraufgeschoben. Nach ein paar Minuten hat man wunderbar aromatisches, fluffiges Fladenbrot (und räuchert nicht die ganze Küche zu, wie bei den Varianten, die ich sonst in einer Pfanne auf dem Herd backe).

Und weils hier immerhin einen kleinen Rest gab, der es noch bis zum nächten Tag geschafft hat, gibts hier nun auch ein Foto. Und einen Eintrag. Wäre zu schade zum Vergessen!

Khubz


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pitabrot (khubz, baladi)
Kategorien: Brot, Vollkorn
Menge: 8 Fladenbrote

Zutaten

1Teel.Trockenhefe
300mlLauwarmes Wasser
200GrammWeizenvollkornmehl*
250GrammWeizenmehl Type 550*
10GrammSalz
1/2Essl.Olivenöl

Quelle

nach
Jeffrey Alford and Naomi Duguid
Flatbread & Flavors
Erfasst *RK* 04.05.2007 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe einstreuen, umrühren. Nun die Hälfte des Mehls mit einem Holzlöffel etwa 1 Minute einrühren (etwa 100 mal in eine Richtung, um das Gluten zu entwickeln). Diesen Vorteig mindestens 10 Minuten und bis zu 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen (Kathi: 2 Stunden).

Das Salz auf den Teig streuen und mit dem Olivenöl gut untermischen. Nun nach und nach das restliche Mehl unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, um weiterrühren zu können, ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8-10 Minuten kneten, bis er weich und elastisch ist.
Die Schüssel säubern, trocknen und leicht einölen. Den Teig wieder in die Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abdecken. Etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat. Bis hierher kann der Teig vorbereitet und im Kühlschrank für bis zu 7 Tage aufbewahrt werden (Kathi: 2 Tage später verwendet).

Vor dem Backen den Teig wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Stufe vorheizen (Original 230°C, Petra: ich habe den Elektro-Steinbackofen Primus auf hohe Temperatur gebracht: 320°C Oberhitze und 280°C Unterhitze; Kathi: Backofen mit Backblech auf 240°C vorheizen).
Den Teig in 8 Stücke teilen, diese mit bemehlten Händen etwas flach drücken. Zu runden Fladen von etwa 1/2 cm Dicke ausrollen, auf Brotschieber/mit Grieß bestreutes Schneidbrett legen und mit einem Tuch abdecken.

Die Brote auf den heißen Backstein einschießen (Kathi: Mit Hilfe von Schneidbrett auf heißes Backblech geschossen, bei mir passen 4 Brote auf einmal in den Ofen). Die Brote 2-3 Minuten (K: eher 3-4 Min.) backen, bis sie sich aufblähen. Die Brote herausholen und gestapelt in ein Küchentuch einwickeln, damit sie warm und weich bleiben.
*Man kann die Brote auch komplett aus Vollkornmehl herstellen (das ist bei den ägyptischen baladi üblich), mit einer Mischung arbeiten oder aber nur helles Mehl verwenden. Mehlmenge anpassen. (K: so wie oben angegeben)

Reste von ausgetrockneter Pita lassen sich gut rösten: den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Brote mit Öl bepinseln. Jedes in 8 (Torten)Stücke schneiden, diese quer teilen. Die Stücke auf Backbleche legen und etwa 15 Minuten backen, dabei nach 8-10 Minuten einmal wenden. Herausnehmen und abkühlen lassen. die Dreiecke werden knusprig, wenn sie abkühlen und können luftdicht aufbewahrt werden. Verwendung in Brotsalat, Hähnchen- und Joghurt-Kasserolle oder jemenitischer Joghurtsuppe oder als Croutons.

Kathi: Teig lässt sich super handeln, Brote blähen sich schön auf, würden sich auch füllen lassen. Super vorzubereiten.
Zu pikantem Hummus, Orangen-Garnelen und glasierten Möhren superlecker, auch noch am nächsten Tag.
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Freitag, Dezember 05, 2014

Plätzchen, die letzte: Rosmarinsterne

Mit dem heutigen Eintrag habt ihr dann wieder Ruhe vor dem ganzen Süßkram hier, das wars mit der Plätzchenbackerei im Hause Kochfrosch.

Das Schlusslicht machen Plätzchen, die eigentlich kein "typisches" Weihnachtsgebäck sind. Ich bin auf der Website von Brigitte darüber gestolpert und habe dazu dann noch ein paar recht positive Blogeinträge gelesen: Rosmarinbruch. Weil mir Bruch optisch auf dem Plätzchenteller nicht so gut gefällt, habe ich mich dafür entschieden den Teig auszustechen. Die Angaben, ob das denn möglich sei waren unterschiedlich.
Mein Fazit: Geht, geht aber nicht so wahnsinnig gut. Man muss die richtige Konsistenz zwischen zu hart und zu weich abwarten und dann fix arbeiten.

Vorher wird Butter - ähnlich wie bei Heidesand - leicht gebräunt, mit Rosmarin und Meersalz aromatisiert, anschließend lässt man sie wieder festwerden. Reste der Butter aufs Butterbrot: ziemlich rosmarinig, ziemlich salzig.
In den fertigen Plätzchen ist leider nur noch ein Hauch von Rosmarin übrig, das könnte ruhig mehr sein. Evtl. würde ich das nächste Mal noch etwas gehackte Rosmarinnadeln unter den Teig kneten, außerdem mehr Rosmarin zum aromatisieren nehmen. Ansonsten sehr feine Butterplätzchen, die im Mund zergehen mit ganz leichter Salz- und Rosmarinnote.
Ich habe ja vor nicht allzulanger Zeit schon mal Rosmarinplätzchen gebacken - diese hier schmecken allerdings noch besser, sind vom Ausstechen her allerdings zickiger. Bleibt aber noch die wirklich unstressige Variante, die Plätzchen als Bruch zuzubereiten.

Änderungen: Ich habs ein bisschen verplant: eigentlich soll brauner Zucker ins Rezept - und - gerade seh ichs.. man sollte wohl die Plätzchen damit auch noch bestreuen. Uuups. Das nächste Mal dann vielleicht ;).

Rosmarinsterne


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosmarinbruch
Kategorien: Plätzchen
Menge: 60 Stück

Zutaten

1 1/2ZweigeRosmarin
250GrammButter
1Teel.Feines Meersalz (etwas mehr als gestrichen)
1/2Bio-Zitrone
300GrammDinkelmehl (Type 630)
150GrammBrauner Rohrzucker (K: normaler raffinierter
-- Zucker)

Quelle

www.brigitte.de
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Rosmarin abspülen und trocken schütteln. Rosmarin, Butter und Salz in einem Topf etwa 1 Minute unter Rühren köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Rosmarin darin etwa 1 Stunde ziehen lassen. Die flüssige Butter durch ein Sieb gießen und kalt stellen, bis sie wieder fest ist. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben.

Mehl, 120 g Zucker und Zitronenschale in einer Rührschüssel mischen. Butter in Flöckchen darüber verteilen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier (in Größe des Backblechs) etwa 1/2 cm gleichmäßig dick ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Teigränder nicht zu dünn werden. Die ausgerollte Teigplatte für etwa 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

Teigplatte mit dem Backpapier auf ein Backblech ziehen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und den restlichen Zucker darüberstreuen. Auf der unteren Schiene im Ofen etwa 14-16 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, ganz abkühlen lassen und in kleinere Stücke brechen.
Der Teig lässt sich wohl auch gut ausstechen.

K: Als Ausstecher gemacht, geht so lala (gut kühlen, aber nicht zu fest ausstechen, dann funktionieren unkompliziertere Formen einigermaßen). Beim Backen aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Rosmaringeschmack könnte deutlicher sein, ansonsten sehr feine, fast schmelzende Plätzchen. Vom Dinkelmehl merkt man wenig. Nächstes Mal noch mehr Rosmarin nehmen bzw. länger ziehen lassen. Kein explizites Weihnachtsplätzchen.
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Donnerstag, Dezember 04, 2014

Plätzchen: Zweierlei Schnitten mit Zimtstreuseln

Plätzchenmarathon! Bald habt ihrs geschafft, aber wenn der ein oder andere noch eine Idee braucht, macht es geballt vermutlich mehr Sinn. Heute im Angebot: Knusper-Knusper-Knäuschen. Hagebuttenschnitten mit Zimtstreuseln, ebenfalls Essen und Trinken letztes Jahr (mei, war die Fotostrecke hübsch).

Das Prinzip ist einfach - Mürbteig, darauf Marmelade, darauf Zimtstreusel. Backen, in Rauten schneiden, fertig. Hat man mal seinen Frieden mit Mürbteig gemach (hm.. dauert noch ein bisschen bei mir) keine große Geschichte. Bei der Marmelade konnte ich mich nicht ganz entscheiden - ich habe im Sommer vor dem Umzug aus Johannisbeersaft noch Johannisbeer-Glühweingelee gekocht, das konnte ich mir auf den Streuselschnitten auch gut vorstellen. Also habe ich das Blech halb mit Hagebuttenmark, halb mit Glühweingelee gebacken.


Fazit: Der Geschmack vom Hagebuttenmark verschwindet beim Backen irgendwie, was ich sehr schade finde (Lena von Coconut&Vanilla empfand das wohl auch so), das Johannisbeer-Glühweingelee bleibt dominanter, was den Plätzchen gut tut.

Nach zwei, drei Tagen Durchziehen muss ich aber sagen: Schöne Knusperplätzchen ohne allzuviel Aufwand, zu denen man gerne greift.

Hagebuttenschnitten / Glühweinschnitten mit Zimtstreuseln


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hagebutteschnitten mit Zimtstreuseln
Kategorien: Plätzchen
Menge: 80 Stück

Zutaten

H MÜRBETEIG
500GrammMehl
250GrammButter, (weich)
200GrammPuderzucker
2Eigelb, (Kl. M)
Salz
H STREUSEL UND BELAG
100GrammButter
100GrammMehl
100GrammGeschälte, gemahlene Mandeln
100GrammZucker
1Teel.Zimt
Salz
200GrammHagebuttenmark

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Puderzucker, Eigelbe, 1 Prise Salz und 4 El eiskaltes Wasser mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einem flachen Stück formen und in Klarsichtfolie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

2. Für die Streusel Butter schmelzen. Mehl, Mandeln, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Butter zugießen und sehr locker unterheben, sodass Streusel entstehen. Kalt stellen.

3. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (40 x 30 cm) geben und bis zum Blechrand ausrollen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Hagebuttenmark gleichmäßig auf den Teig streichen, mit den Streuseln bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160) auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten goldbraun backen. 20 Minuten abkühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer in 2,5 cm breite Streifen schneiden. Streifen in 4 cm lange rauten schneiden. Vollständig auf dem Blech abkühlen lassen. Haltbarkeit: 4-6 Wochen.

30 min plus Backzeit 30 Minuten plus Kühlzeit mindestens 2 Stunden

Kathi: Halb mit Hagebuttenmark, halb mit Johannisbeer-Glühweingelee gebacken, die mit Glühweingelee sind besser, der Geschmack vom Hagebuttenmark verschwindet irgendwie fast. Knusprig-fruchtige Plätzchen.
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Mittwoch, Dezember 03, 2014

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache

Unser heutiges Plätzchenthema: Schoko satt. Dunkel, im Mund zerlaufend mit cremiger Schoko-Espressocreme, so sind die Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache. Mit dieser Bezeichnung darf man sich dann zwar in der Arbeit anhören "Ja kann die denn keine normalen Plätzchen backen??" aber hey - sie schmecken köstlich.

Schon letztes Jahr in Mamas Carepaket stammt das Rezept ursprünglich vom schönen, aber toten Blog Low Budget Cooking.
Dieses Jahr dann wieder bei Mama auf Instagram erblickt und spontan entschlossen: Die back ich auch noch. Das Backen ist recht unkompliziert, befüllt habe ich die Kekse einfach  mit Hilfe eines Teelöffels, nächstes Jahr sieht das dann auch so ordentlich aus wie bei den anderen.
Beim Probieren rechte Herr Kochfrosch seinen Finger ganz nach oben - wie erwartet Plätzchen ganz nach seinem Geschmack.

Achja und wer mir verrät, wieso meine Ganache nicht so schön glänzt, der bekommt ein virtuelles Krapferl :). Liegts an der Verwendung von Schokolade statt Kuvertüre? Oder was muss ich tun?

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Kategorien: Keks, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade
Menge: 36 Stück

Zutaten

H TEIG
115GrammButter
115GrammZucker
1Eigelb
1Essl.Sahne
120GrammMehl
60GrammKakao
1/2Teel.Fleur de Sel
H GANACHE
60GrammSahne
80Gramm75% Schokolade (Petra: Kuvertüre Vollmilch-
-- Edelbitter 1:1)(K: 70% Schokolade)
1TLLösliches Espressopulver, gehäuft

Quelle

modifiziert nach
Low Budget Cooking Blog
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, daraus zwei Rollen formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden kalt stellen, kann auch über Nacht sein.

Von der Rolle 10 g-Portionen abschneiden, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) oder des Dekopens in die Vertiefungen der Krapfen füllen. (K: Teelöffel)

Anmerkung Petra: sehr schokoladige, mürbe Kekse mit feiner Füllung, klasse!
K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Dienstag, Dezember 02, 2014

Walnuss-Orangen-Ringe

Und weiter gehts in der Plätzchenwoche. Diesmal mit einer praktischen Verwertung für Eiweiß, die beim Plätzchenbacken ja irgendwie dauernd übrig bleiben.

In diesem Rezept (wieder Essen und Trinken) werden sie als Baiserringe mit viel Walnuss und Orange zu hübschen Ringen gebacken. Der Dekotipp sieht goldene Zuckerperlen vor, die hier im Laden waren riesig und die Inhaltsliste schrottig. Daher habe ich mein Glück mit Orangenschale probiert - klappt leider auch nicht so richtig, der feine Abrieb fällt überall hin, aber nicht gleichmäßig auf den Zuckerguss. Vielleicht wähen Ringelblumenblüten (gibts in der Apotheke ;) ) ja hübsch aus - ich hatte grad allerdings keine da und so müssen die Ringe ohne auskommen.

Optisch schön (wenn auch lang nicht so schön wie auf dem Ursprungsfoto) sind sie mir leider viel zu süß. Für mich  könnte man die Zuckermenge ruhig um ein Drittel nach unten fahren (ich denke, 200 g würden auch reichen). Ansonsten - ziemlich unkompliziert, knusprig, orangig, werden aber wohl kein Keeper auf dem Plätzchenteller - jedenfalls nicht mit dieser Zuckermenge.

Walnuss-Orangen-Ringe



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Walnuss-Orangen-Ringe
Kategorien: Plätzchen, Glutenfrei
Menge: 30 Stück

Zutaten

250GrammWalnusskerne
300GrammPuderzucker
1Bio-Orange
2Eiweiß, (Kl. M)
Salz
60GrammZucker
Goldene Zuckerperlen

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Nüsse auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) 8-10 Minuten rösten. Nüsse abkühlen lassen und mit 200 g Puderzucker im Blitzhacker sehr fein zerkleinern. Von der Orange 2 Tl Schale fein abreiben und zu dem Walnusspuder geben.

2. Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse halb steif ist, Zucker langsam einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Eischnee unter das Walnusspuder heben, Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (1 cm Ø) füllen.

3. Auf 2 Bogen Backpapier 30 kreise (à 4,5 cm Ø) aufzeichnen. Backpapier wenden und Kringel mit der Walnussmasse in die Kreise spritzen. 20 Minuten trocknen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft 140 Grad) 10 Minuten goldbraun backen. Backpapier sofort vom Backblech ziehen und die Kringel abkühlen lassen.

4. Von der Orange 2-3 El Saft auspressen und mit dem restlichen Puderzucker glatt rühren. Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel geben, vom Beutel eine kleine Spitze abschneiden und die Kringel damit verzieren. Mit Goldperlen bestreuen und trocknen lassen. Haltbarkeit: 4-6 Wochen.

Kathi: Leider viel zu süß. Zuckermenge evtl. auf 200 g reduzieren. Keine Goldperlen zum Verzieren, Orangenschale funktioniert nicht wirklich. Evtl. Calendulablüten?
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Montag, Dezember 01, 2014

Plätzchensaison 2014: Schokoheidesand

Es geht loohos. Ein bisschen später als anderswo, dafür sehr gedrängt. Ich habe am Samstag nachmittag 5 Sorten Plätzchen gebacken, ich bin selbst erstaunt von mir. Da ich mich dieses Jahr für fast nur Unbekanntes entschieden habe, stelle ich sie euch nach der Reihe vor.


Den Anfang macht Schokoheidesand aus der Essen und Trinken von letztem Jahr (wir werden sehen, meine Hauptinspirationsquelle).
Schon ein paar Tage vorher habe ich die für Heidesand so wichtige braune Butter gemacht: Hier wird sie noch mit Vanille und Orangenschale aromatisiert und ich kann euch sagen - das riecht einfach umwerfend gut.

Mit der Heidesandverarbeitung hab ichs ja nicht so sehr, hier ging es einigermaßen. Ich habe die Würste einfach wirklich gut und eng in Frischhaltefolie gewickelt, nach längerer Kühlzeit (sie lagen über einen Tag im Kühlschrank..) ließen sich gut Scheiben abschneiden. Die werden dann mit Ei-Milchmischung bepinselt und in Muscovadozucker gewälzt, das gibt eine schöne crunchy Zuckerkruste. Im Teig ist ebenfalls Muscovado und gibt dem fertigen Plätzchen eine schöne Karamellnote.

Nach dem Backen der erste Test: Schmilzt im Mund, herb-karamellig mit feinem Orangenaroma. Genau mein Ding, Herr Kochfrosch ist eher so mittelbegeistert. Für mich vielleicht die besten dieses Jahr.

Schokoheidesand



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Heidesand
Kategorien: Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

H TEIG
200GrammButter
1Vanilleschote
1Teel.Fein abgeriebene Bio-Orangenschale
120GrammMuscovado-Zucker, (ersatzweise brauner Zucker)
Salz
250GrammMeh
20GrammKakaopulver
3Essl.Schlagsahne
H KRUSTE
1Eigelb, (Kl. M)
1Essl.Milch
60GrammMuscovado-Zucker

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Für den Teig die Butter langsam zerlassen. Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen. Vanillemark und Orangenschale zur Butter geben und offen bei mittlerer Hitze leicht bräunen lassen. In eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, bis sie wieder fest ist.

2. Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers) 5 Minuten cremig aufschlagen. Mehl, Kakao und Sahne unterkneten. Teig zu 3 Rollen (à ca. 20 cm länge) formen und abgedeckt über Nacht kalt stellen.

3. Für die Kruste Eigelb und Milch verquirlen, die Rollen rundum mit der Eimischung bestreichen, dann im Zucker wälzen. Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten 10-12 Minuten backen. Auf den Blechen abkühlen lassen. Haltbarkeit: ca. 4 Wochen.

Kathi: Butter schon einige Tage vorher gemacht (riecht köstlich!), Teigrollen über einen Tag lang kalt gestellt. Köstliche Plätzchen mit leicht herbem-karamelligem Geschmack und feinem Orangenaroma.
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Und das kommt dann noch.. nur die Butter-Zimt-Schnecken, die sind alte Bekannte.


Freitag, September 26, 2014

Rosmarinplätzchen

Die nette ehemalige Vermieterin hat Herrn Kochfrosch zum Geburtstag Rosmarinplätzchen gebacken. Sie waren wohl so gut, dass er mir immer noch davon erzählte - also hat er sich das Rezept aufschreiben lassen und beim Umzug fiel es mir wieder in die Hände.

Ich bin großer Rosmarinliebhaber (einfach nur über die Zweige streichen.. der Duft, hach!), also hab ichs ausprobiert, auch wenn die Kombination von Rosmarin und süß ja nicht soo geläufig ist. Nun weiß ich aber - das passt. Die Plätzchen sind sehr schlichte, einfache Butterplätzchen, erinnern vom Geschmack her an Shortbread und der Rosmarin kommt deutlich durch, ohne sich komplett in den Vordergrund zu drängen. Gefällt.
Verarbeitung war problemlos, die erste Ladung ist vielleicht einen Ticken zu dunkel geworden (der neue Backofen hat Power!), wobei sie mir knusprig auch ganz gut gefallen.

Einen Teil gabs zum Tee, ein Teil wandert als Geschenk in ein Carepaket für eine Freundin, die gerade ihr erstes Kind bekommen hat. Und zwischen Kind beruhigen, Stillen und Windeln wechseln ist ja vielleicht auch mal Zeit, sich einen Keks in den Mund zu schieben. Sind ja ganz klein ;).

Rosmarinplätzchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosmarinplätzchen
Kategorien: Kekse, Plätzchen
Menge: 30 bis 40 Stück

Zutaten

115GrammButter
55GrammPuderzucker
180GrammMehl
1-2Essl.Rosmarin, feingehackt
Evtl. etwas Zucker zum Bestäuben (K: weggelassen,
-- für mich sonst zu süß)

Quelle

Fr. Fräulin
Erfasst *RK* 26.09.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die nicht ganz kalte Butter mit dem Zucker cremig-weiß rühren, bis eine schöne weiche Masse entsteht. Mehl und Rosmarin unterrühren, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte etwa 0,5 cm dick ausrollen, Plätzchen ausstechen.
Auf Backpapier im vorgeheizten Ofen bei 160 °C 15-20 Minuten backen bis sie hellgelb sind (K: bei mir eher 12 Minuten).
Auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

K: Feinsandig-buttrig mit deutlichem Rosmaringeschmack. Lecker, mal was anderes. Für mich evtl. etwas weniger Zucker.
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Ein kleiner Willkommensgruß..


Montag, Dezember 09, 2013

Vanille-Orangen-Plätzchen

Und weiter gehts in der Vorstellung meiner diesjährigen Plätzchen. Anfangs war ich ja gar nicht so ganz begeistert von der Ausbeute, allerdings kann ich das mit einer Woche Abstand zum Backen doch etwas relativieren - überall, wo die Plätzchen hinkamen, gabs Lob und Rezeptwünsche und manchmal hilft ein bisschen Durchziehen ja auch schon.

So wie hier - die Vanille-Orangen-Plätzchen stammen ebenfalls aus der Plätzchenstrecke der aktuellen Deli. Der flaumige Teig wird in Tropfenform auf Backpapier gespritzt (theoretisch.. durch meine wohl zu enge Spritztülle ging es nicht) - alternativ eben mit Teelöffeln aufs Papier gesetzt bzw. hab ich den Teig dann ohne Tülle gespritzt. Nachteil: etwas zu große Plätzchen.


Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Hilfe von einer mit Orangelikör aromatisierten Buttercreme zusammengeklebt. Ich habe einen Esslöffel Likör durch Saft ersetzt, würde der Creme das nächste Mal allerdings noch etwas mehr Säure gönnen, Limettensaft könnte ich mir ganz gut vorstellen.

Die Plätzchen schmecken ganz fein-sandig-schmelzend und leicht nach Orange. Dazu die dünne Schicht Creme - fein! Jetzt nur noch ein bisschen an Optik und Größe arbeiten ;)..

Vanille-Orangen-Plätzchen 


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vanille-Orangen-Plätzchen
Kategorien: Plätzchen
Menge: 40 Plätzchen (K: weniger

Zutaten

150GrammWeiche Butter
50GrammPuderzucker
1Eigelb (M)
200GrammMehl
Salz
1Vanilleschote, Mark
2Teel.Abgeriebene Bio-Orangenschale
H FÜLLUNG
50GrammPuderzucker
50GrammButter
3Essl.Cointreau (K:2)
1Essl.Orangensaft (K)

Quelle

Deli 2/2013
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig Butter, Puderzucker, 1 Prise Salz, Vanillemark und Orangenschale mit den Quirlen des Handrührers 4 Minuten schaumig schlagen. Eigelb zugeben und unterrühren. Mehl unterheben.
Teig in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und mit etwas Abstand gleich große Tropfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen (K: hat mindergut funktioniert, ohne Tülle gespritzt, das ging einigermaßen - für ein nächstes Mal etwas größere Tülle kaufen!). Bleche nacheinander im heißen Ofen bei 180°C auf der mittleren Schine 10-12 Minuten goldbraun backen. Plätzchen auskühlen lassen.

Für die Füllung Butter, Puderzucker, Likör und Orangensaft mit den Quirlen des Handrührers 4 Minuten schaumig rühren. Creme in einen kleinen Spritzbeutel füllen (K: Plastikziplock-Beutel, Spitze abgeschnitten). Kleine Tupfen auf die flachen Hälfe der Plätzchen spritzen, zwei Hälften zusammensetzen, so dass die Creme bis an den Rand gedrückt wird.

Die Plätzchen halten in Blechdosen etwa 2 Wochen.

K: Meine Plätzchen sind mir etwas zu groß geraten - mit meiner (zu kleinen) Spritztülle hatte ich keine Chance den Teig zu spritzen. Orangig, dezent vanilliges Aroma. Teig ist nett-sandig-schmelzend und "fein" - Creme könnte für mich etwas mehr Säure vertragen, evtl. Limetten- oder Zitronensaft.
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Donnerstag, Dezember 05, 2013

Weihnachtsplätzchen: Linzer Schnitten

Eigentlich wollte ich dieses Jahr das Plätzchen backen ganz streichen. So wenig Zeit, keine Lust und irgendwie waren letztes Jahr im Februar (!) immer noch Restchen übrig.
Na gut, dann kam der Dezember und die aktuelle Deli, in der ich auch eine Seite füllen darf (wer also ein super Inkognito-Foto von mir mit Wintermütze sehen möchte - nur zu!) - jedenfalls gabs da eine Plätzchenstrecke, da hab ich mich dann quasi doch überreden lassen.

Also ein Plätzchenmarathon am Montag: 4 Sorten sinds geworden, 2 mal neues, 2 mal Altbekanntes (Butter-Zimt-Schnecken, gehören zu meinen Lieblingsplätzchen und Basler Brunsli, knusprig-schokoladig-gut und auch tauglich für Veganer und Gluten-Unverträgliche in der Bekanntschaft).

Und zwei Mal neu: Linzer Schnitten und Vanille-Orangen-Plätzchen, mit den Schnitten fang ich hier mal an.
Die Idee, Plätzchen als eine Art Blechkuchen zu backen kommt mir Faulpelz ja durchaus entgegen, hier sollte man aber doch v.a. die Kühlzeiten beachten. Ich hab da ein bisschen was überlesen und dann wurde die Zeit auch noch knapp - ich konnte also nicht ganz so lang kühlen, wie das sinnvoll gewesen wäre. Ergebnis sind etwas schiefe und gebrochene Teigstreifen - macht aber nix, das sieht man später nicht mehr sehr stark und der Rest wird mit Puderzucker gnädig abgedeckt ;).

Klassisch wäre wohl rotes Johannisbeergelee gewesen, ich hatte nur schwarzes da - zusammen mit der Orangenschale schmeckt das etwas herber, was ich ganz gerne mag.

Die Linzer "Platten" ließen sich bei mir nicht gut als Ganzes aus dem Blech heben - ich habe sie also vor Ort geschnitten, das hat ganz ordentlich funktioniert. Das Ergebnis sind fruchtige Plätzchen mit viel Mandelaroma - mir fehlt allerdings ein bisschen das "Besondere". Vielleicht bin ich aber auch etwas zu streng - ansehnlich sind sie jedenfalls.. einfach selber ausprobieren!

Linzer Schnitten


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linzer Schnitten
Kategorien: Plätzchen
Menge: 85 Portionen

Zutaten

2Eier (Kl. M)
250GrammMehl
200GrammGemahlene Mandeln
1/2Teel.Backpulver
1Messersp.Gemahlener Zimt (K: mehr)
1Messersp.Gemahlene Nelken (K: mehr)
Salz
150GrammZucker
250GrammKalte Butter in Stücken
2Teel.Abgeriebene Orangenschale (unbehandelt)
300GrammRotes Johannisbeergelee (K: 250 g schwarzes
-- Johannisbeergelee)
2Teel.Puderzucker

Quelle

Deli 2/2013
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Nelken, Zucker, 1 Prise Salz, Butter und 1 Ei und 1 Eigelb mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf einem gefetteten Blech (30x40 cm) (K: nicht gefettet, mit Backpapier ausgelegt) bis in die Ecken ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen (K: ausgerollt, dann auf Backblech gelegt). Den übrigen Teig zwischen Klarsichfolie 3 mm dünn ausrollen. Beides 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Teig auf dem Blech im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen.

3. Inzwischen vom restlichen Teig die Klarsichtfolie abziehen. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und weitere 15 Minuten kalt stellen. Johannisbeergelee und Orangenschale glattrühren.

4. Den Teig auf dem Blech nach dem Backen sofort dünn mit dem Eiweiß bestreichen.
Johannisbeergelee gleichmäßig darüber verteilen. Die Teigstreifen zügig diagonal zum Blech mit 1 cm Abstand darauf legen. Wie oben auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten goldgelb backen. Vollständig auskühlen lassen und in 2,5x5 cm große Streifen schneiden. Leicht mit Puderzucker bestäuben.

K: Ich war im Timing etwas schlecht, daher hatte ich keine 15 Minuten Kühlzeit für meine Streifen - so ließen sie sich natürlich auch nicht besonders gut auslegen. Aber selbst die Bruchstellen fallen später nicht mehr arg auf. Schnitten lassen sich einigermaßen aus der Form holen. Bisschen bröselig.
Ergebnis sind fruchtige Schnitten (Cassisgelee + Orangenschale geben ein etwas herberes Aroma), die mir allerdings einen Tick zu süß/ wenig aufregend sind.
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