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Montag, Januar 08, 2018

Geiersthaler Sonne

Bevor es hier dann vermutlich bald ruhiger wird, habe ich nochmal gebacken: Mama hatte schon vor einiger Zeit (oh, ok.. 2013) anlässlich des Brotbacktags ein von ihr weiter entwickeltes Rezept gepostet - für eine Geiersthaler Sonne - ein wunderschön aufgerissenes, großes Brot mit Roggen- und Weizenvollkornanteil, sowie viel Buttermilch. Damals habe ich mich irgendwie nicht drangetraut, inzwischen bin ich mutiger ;). Meine einzige Änderung: Ich habe das Schmalz (wird hier nicht sehr geliebt) durch Butter ersetzt.


Die Vorgehensweise ist ähnlich unaufwändig wie bei den Broten, die ich sonst auch backe: Sauerteig ansetzen, ca. 16-20 Stunden gehen lassen, Teig kneten, nochmal in 2 Schritten ca. 1 Stunde gehen lassen, backen. Der Teig ist relativ weich, ich habe ihn mit einer Teigkarte und auf gut bemehlter Arbeitsfläche rundgeformt. Das rächt sich ein bisschen - in der Mitte des Teiges befinden sich leicht sichtbare, feine "Mehllinien". Mal gucken, wie ich die das nächste Mal beseitige.


Auf dem Pizzastein reißt das Brot wunderschön auf, es bleibt relativ flach. Die Kruste ist relativ dünn, die Krume feinporig, ein wunderbar aromatisches Brot, das es hier sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat!

Geiersthaler Sonne


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Geiersthaler Sonne
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 1 Brot a 1 kg

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
100GrammRoggenmehl Type 1150
100GrammWasser
10GrammAnstellgut (Roggensauerteig)
H HAUPTTEIG
Sauerteig
50GrammRoggenvollkornmehl
50GrammWeizenvollkornmehl
325GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
500GrammButtermilch
10GrammFrischhefe
15GrammSchweineschmalz (Griebenschmalz)(K: Butter in
-- Flöckchen)
14GrammSalz

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.03.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig alle Zutaten außer Salz und Schmalz 5 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) verkneten. Dann auf Stufe 2-3 schalten, das Schmalz in Flöckchen zugeben und das Salz einrieseln lassen. Weitere 10-12 Minuten kneten - der Teig löste sich bei mir von den Wänden, nicht aber vom Boden der Schüssel. Den weichen, leicht klebrigen Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und 1 Stunde gehen lassen.

Einen ausreichend großen Gärkorb (meiner ist für 1,5 kg Teig) gut mit Roggenmehl ausstreuen.
Den Teig auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche geben, die Ränder nach innen schlagen (am besten mit einer Teigkarte arbeiten), das mehrfach wiederholen, bis das Teigstück schön rund ist. Den Teig mit der Naht nach unten in den Gärkorb legen, nochmal 45 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 240°C vorheizen.
Den Teigling auf einen mit Grieß bestreuten Brotschieber stürzen und auf den Backstein einschießen, dabei Dampf nach der bevorzugten Methode erzeugen. (K: in der letzten Viertelstunde Backblech mitaufheizen, Wasser daraufkippen)

Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220°C, nach weiteren 10 Minuten auf 210°C, nach weiteren 10 Minuten auf 200°C reduzieren. Die Backofentüre kurz öffnen, um Restdampf abziehen zu lassen, nochmal 20 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Anmerkung Petra: Schön aufgerissenes, eher flacheres Brot mit nicht zu dicker knuspriger Kruste und mittelporiger, saftiger Krume, leicht säuerlicher Geschmack. Prima!

K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Teig recht weich, reißt beim Backen wunderschön auf. Geschmacklich sehr gut!
=====

Donnerstag, Oktober 08, 2015

Klitschkuchen und Herbstgedanken

Der Herbst ist da - unverkennbar färben sich draußen die Buchenwälder. Auch beim letzten Wandermittwoch roch man es klar und deutlich - Herbst liegt so langsam in der Luft. In der Küche heißt das Maronen, Kürbisse, Zwiebelkuchen, neuer Wein.

Beim Nachbarn gibts Hertener Neuen

Der Zwiebelkuchen ist längst verbloggt und so manches Kürbisgericht auch. Abends ists schon wieder zu dunkel für Fotos. Und ich könnte den Blog zur Zeit eher mit Fotos von Schwarzwaldwanderungen, dörflichen Weinfesten, Rollenspielabenden und schönen Kleinigkeiten am Wegesrand befüllen, aber irgendwie nicht mit Rezepten.

Auf dem Hochblauen: Blick ins Markgräfler Land und Blick Richtung Belchen


Ich koche ja - meist unter der Woche, oft sehr einfach, ab und zu althergebrachtes, immer auch mal wieder Neues - doch entweder überzeugts nur halb, oder es ist kein Foto da, oder, oder oder. Mir war nie wichtig, mehrere Posts pro Woche (hahahaha) zu schreiben. Aber eins pro Monat, das finde ich grad auch etwas schwach. Zeit für ne Pause? Zeit für eine neue Richtung? Ich denk dann mal drüber nach..


Und damits auch noch was aus der Küche gibt - auch hier klappt nicht immer alles:
Vorgestern bin ich über diesen überaus gut aussehenden Kürbiskuchen mit Walnuss-Zimt-Karamelleschicht bei Natalie vom Holunderweg 18 gestolpert, den habe ich dann gestern gleich nachgebacken. Nur, dass das Rezept bei mir irgendwie so gar nicht funktioniert hat. Jedenfalls habe ich Klitschkuchen produziert, ist mir noch nie passiert. Woran liegts? Einzige Änderung war, dass ich nicht vorhandenes Natron durch etwas mehr Backpulver ersetzt habe. Mir erschien es etwas viel Butter für die Füllung, aber liegt das daran? Backexperten, helft mir!

Klitsch und Löcher im Kuchen..  nennt man wohl fail.

Ich wäre an einer Lösung durchaus interessiert - der Kuchen schmeckt nämlich trotz mäßigem Aussehens erstaunlich gut. Ja, fast süchtigmachend gut. Nicht zu süß (ich hatte die Zuckermenge nochmal etwas reduziert), würzig, yumyum. Also, wenn ich den irgendwie trockener kriegen könnte, dann würde er glatt in die Herbstkuchenfavouritenliste wandern.

Kürbiskuchen mit Walnuss-Zimt-Karamell


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbiskuchen mit Walnusskaramell
Kategorien: Kuchen, Herbst
Menge: 1 Kastenform (ca. 28 cm

Zutaten

500GrammHokkaido-Kürbis; ca.
225GrammMehl (405er Weizenmehl oder 630er Dinkelmehl)
1Teel.Backpulver
1Teel.Natron
1PriseSalz
1Großzügiger TL Zimt
1/4Teel.Gemahlene Muskatnuss
1/4Teel.Gemahlener Piment oder Lebkuchengewürz
1/2Vanilleschote, ausgekratzt
2Eier
150GrammZucker (K: 120g)
50mlRapöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
175mlMilch
H FÜR DIE FÜLLUNG
50GrammButter
60GrammZucker
50GrammWalnusskerne
1Teel.Zimt

Quelle

http://holunderweg18.blogspot.de
Erfasst *RK* 08.10.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Heize den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Entkerne den Kürbis und schneide ihn in schmale Streifen oder Stücke. Lege die Streifen oder Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebe das Blech für 30 Minuten in den Ofen. Der Kürbis wird ganz weich und darf auch etwas Farbe bekommen, das ist gar nicht schlimm. Nach den 30 Minuten Backzeit, könnt ihr den Ofen auf 180 Grad herunterstellen.

Gib das Mehl in eine Rührschüssel und vermenge es mit dem Backpulver, Natron, Zimt, Muskat, Vanille und Piment oder Lebkuchengewürz. Lass die Kürbisspalten etwas abkühlen und gib sie dann in einen Multizerkleinerer und püriere sie zu einem einen Püree. Das funktioniert natürlich auch mit einem Pürierstab. Gib dann das Öl und die beiden Eier zum Kürbispüree und püriere es noch einmal kurz durch, bis die drei Zutaten miteinander vermengt sind.

Gib das Kürbispüree zu der Mehlmischung, gib den Zucker und 175 ml Milch hinzu und verrühre die Zutaten mit einem Teigschaber zu einem weichen Teig. Wichtig ist hierbei, nicht zu lange zu rühren (darum wird hier auch nicht das Handrührgerät oder die Küchenmaschine verwendet), nur so lange, bis alle Zutaten gerade so miteinander vermengt sind.

Gib 60g Butter in einen Topf und lasst sie bei kleiner Hitze auf dem Herd schmelzen. Etwas von der geschmolzenen Butter könnt ihr verwenden, um die Backform zu fetten (oder ihr nehmt dazu Öl). Für die Füllung nun 60g Zucker, 50g gehackte Walnusskerne und 1 TL Zimt zu der geschmolzenen Butter geben und vermengt die Zutaten gut.

Gib nun die Hälfte des Kuchenteigs in die gefettete Kastenform. Verstreiche die Oberfläche gleichmäßig. Verteile nun die Butter- Zucker-Walnussmischung (ja nun, so ist es^^) in die Mitte der Teigschicht. Lass einen schmalen Streifen an den Rändern frei. Anschließend wird der restliche Kürbiskuchenteig in die Form gegeben. (Butter lief bei mir ziemlich weg und an den Rand - vielleicht auch deshalb so kltischig? Buttermasse evtl abkühlen lassen?)

Kathi: Ohne Natron gemacht. Bei mir wurde der Kuchen leider total klitschig, geschmacklich ist er aber wirklich gut, nicht zu süß, wirklich fein. Evtl. weniger Butter für die Füllung?
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Montag, Juni 15, 2015

Kohlrabischnitzel mit Steirischem Kartoffelsalat

Bei meinen Eltern gibts ja jetzt schon länger die schöne Tradition "Freitags kocht der Mann" - da sucht dann mein Vater Rezepte aus und bereitet sie zu. Bei Mama im Blog kann man dazu ab und zu was lesen (oder auf instragram unter #freitagskochtdermann). Heute dann Premiere - ich glaub, ich hab das erste Mal was nachgekocht, Papa!

Der steirische Kartoffelsalat von letzter Woche lachte mich sehr an, Herr Kochfrosch hatte schon länger den Wunsch nach Kartoffelsalat geäußert. Ich habe mir dann die Freiheit genommen und statt der klassisch-schwäbischen die steirische Variante mit Kürbiskernen und  Kürbiskernöl zubereitet. 


Der schmeckt durch die Gurken schön frisch und durch den Zwiebelsud (bei mir ohne Speck, steh ich nicht so drauf) schön würzig - perfekt für den Hochsommer, der verangene Woche hier ausgebrochen ist. Dazu gabs bei uns zarte Kohlrabischnitzel aus Deutschland vegetarisch* , den frischen Senfdip hab ich beibehalten. Sehr feine Kombi, sollte ich mir merken!

Kohlrabischnitzel mit Steirischem Kartoffelsalat und Senfdip


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kohlrabischnitzel
Kategorien: Gemüse, Vegetarisch
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

2mittl.Kohlrabiknollen
Mehl
1Ei
2Essl.Sahne
Semmelbrösel
Butterschmalz zum Braten
Salz
Pfeffer

Quelle

Stevan Paul, Katharina Seiser - Deutschland vegetarisch
Erfasst *RK* 12.06.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Kohlrabi schälen und in etwa 4 mm dicke Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren, in kaltem Wasser abkühlen lassen.
Ei mit Sahne verkleppern, salzen und pfeffern. Einen Teller mit Mehl, einen mit Semmelbrösel bereitstellen. Die Kohlrabischeiben feucht im Mehl wenden, anschließend durch die Eiersahne ziehen, dann in Semmelbrösel wenden.
Butterschmalz (oder Öl) in einer Pfanne zerlassen und bei mittelhoher Hitze die Schnitzel knusprig braten.

Kathi: dazu Senf-Dip und steirischer Kartoffel-Salat - super Sache! Ursprünglich mit Remoulade und Kopfsalat serviert.
=====

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Steirischer Kartoffel-Gurken-Salat
Kategorien: Salat, Beilage, Kartoffel, Gemüse, Österreich
Menge: 2 Personen

Zutaten

300GrammFestkochende Kartoffeln
1/2Salatgurke
Salz
Pfeffer
25GrammKürbiskerne; geröstet; grob gehackt
50GrammDurchwachsener Speck; fein gewürfelt (K: weggelassen)
1Zwiebel; gehackt
25GrammButter
25mlBalsamico-Essig
75mlFleischbrühe (K: Gemüsebrühe)
1/2Essl.Mittelscharfer Senf
1Essl.Sonnenblumenöl
1Essl.Steirisches Kürbiskernöl
1/2Beet Kresse

Quelle

modifiziert nach
Johann Lafer
Erfasst *RK* 08.06.2015 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, ausdämpfen lassen und schälen, dann in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
Die Gurke streifenförmig schälen, die Kerne mit einem Löffel entfernen. Die Gurkenhälften in Scheiben schneiden und mit etwas Salz in einer Schüssel mischen.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Speck darin goldbraun anbraten, die Zwiebeln zugeben und 3 Minuten andünsten. Mit Essig und Brühe ablöschen, den Senf unterrühren und 3 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen, dann das Sonnenblumenöl unter Rühren zugeben. Die heiße Marinade über die Kartoffelscheiben geben, alles gut vermischen. Den Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die abgetropfte Gurkenscheiben und Kürbiskerne sowie das Kürbiskernöl untermischen und den Salat mindestens 2 Stunden ziehen lassen.
Vor dem Servieren etwas Kresse unter den Salat mischen und mit der restlichen Kresse bestreuen.

Kathi: Ohne Speck gemacht, sehr schön frisch/würzig!
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Senf-Dip
Kategorien: Dip
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

SENF-DIP
2Essl.Sauerrahm
2Essl.Joghurt
1/2Essl.Dijonsenf
1Essl.Gehackter Dill
1Messersp.Meerettich feinst gerieben (K: 1/2 TL Meerettich aus dem Glas)
1/2Teel.Honig
EinigeTropfen Balsamicoessig
EinigeTropfen Worcestershiresauce
Salz
Chiliflocken

Quelle

kleine Köchin auf küchengötter.de via chiliundciabatta.de
Erfasst *RK* 12.06.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Senf-Dip Sauerrahm, Joghurt, Senf und Dill miteinander verrühren, mit Meerrettich, Honig, Balsamico, Salz, Chiliflocken und Worcestershiresauce pikant abschmecken. Am besten im Kühlschrank etwas durchziehen lassen.
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Freitag, März 13, 2015

Tisch und Kuchen

So, auch wenn es mal wieder nicht danach aussieht - hier tut sich was! Unter anderem kam vor nicht ganz zwei Wochen der sehnlichst erwartete große Esstisch. Wie lang haben wir schon von einem großen Tisch geträumt - an dem man sich mit Freunden und Familie versammelt, gemeinsam isst, spielt, arbeitet, Wein trinkt, Gespräche führt, lacht.. die neue Wohnung bietet genügend Platz und so haben wir uns ein Herz gefasst und nun ist er da - Apfelbaumholz und Roheisen und er ist wunderschön.


Ich dachte, das passt auch irgendwie hierher - schließlich verspeisen wir fast all die feinen Dinge hier an ebenjenem Ort. Und zur Feier des Tages hab ich auch was gebacken. Diesmal keine Premiere, sondern einen echten Klassiker im Hause Kochfrosch: Braunen Kirschkuchen. Spielt in einer Liga mit dem Bretonischen Apfelkuchen und Blitz-Schokokuchen. Lädt man uns ein und bittet um Kuchen - die Chancen stehen ziemlich gut, dass wir einen von den Dreien dabei haben. Drum konnt ich mich auch nicht lang zieren, als es in der Arbeit hieß: Och.. so Schoko-Kirschkuchen.. das wär fein.


Das Rezept stammt ursprünglich von einer Chefkoch-Userin Leilah, Deichrunner hats ausgegaben und ich hab das Rezept vor 6 Jahren auch eigentlich schonmal gepostet. Aber es ist so gut - das bekommt hier nochmal ein Ehrenplatz. Nachbacken lohnt sich wirklich! Der Kuchen ist locker, sehr saftig und schmeckt auch noch am dritten Tag. Wirkt vielleicht etwas unscheinbar - aber die einfachsten Sachen sind halt doch oft die Besten.

Das war übrigens das, was ich nach einem Tag in der Arbeit wieder mit nach Hause bringen konnte..


Brauner Kirschkuchen

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Brauner Kirschkuchen
Kategorien: Rührkuchen, Kirschen, Mandeln
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

140GrammButter
140GrammZucker
2PrisenSalz
4Eier
100GrammSchokolade, geraspelt (K: gute
-- Zartbitterschokolade, fein gehackt)
50GrammSemmelbrösel
150GrammMandeln, gemahlen
1GlasKirschen (Schattenmorellen)

Quelle

von
www.chefkoch.de - Userin LEILAH
Erfasst *RK* 13.01.2009 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen (Unter-/Oberhitze) auf 175°C vorheizen.

Springform (26er) gründlich fetten und leicht mit Paniermehl (K: oder Grieß) ausstreuen.
Die Kirschen gut abtropfen lassen.
Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
Die Eigelb mit weicher Butter, Zucker und Salz schaumig rühren, die geraspelte Schokolade unterheben.
Das Semmelmehl und gem. Mandeln mischen und unter die Buttermasse rühren, dann den Eischnee unterheben. Den Teig in die Backform geben.
Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen. (K: Oder vorher unterheben). Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° C ca. 60 Minuten in der Mitte backen.

Kathi: Schmeckt fantastisch und das auch noch am dritten Tag. Sehr luftig und saftig! Semmelbrösel mach ich immer frisch aus alten Brotresten, bei der Schokolade nehme ich gute Zartbitterschokolade, die ich fein schneide/hacke.
=====

Der Tisch ist übrigens von Holz & Art in Freiburg. Peter Baum macht wunderschöne Tische aus verschiedenen Hölzern mit unterschiedlichen Fußvarianten.. im Laden vorbeischauen lohnt sich.

Dienstag, Februar 24, 2015

Pitabrot selbst gebacken

Es wird zwar weitergebacken, diesmal gibts aber keinen Süßkram. Als wir letztens lieben Besuch hatten, habe ich mich essenstechnisch mal wieder bei Mama umgeguckt. Ihr pikanter Hummus mit Orangen-Garnelen hatten schon bei Instagram mein Interesse geweckt - und wurde gleich nachgekocht. Hat allen hervorragend geschmeckt. Nur für ein Foto, da wars mal wieder viel zu spät und duster.

Dazu gabs Khubz - selbstgemachtes Pitabrot. Der Teig kann bis zu sieben Tage im Voraus zubereitet werden und wartet dann im Kühlschrank auf Verwendung. Ziemlich praktisch. Ich bin ja nicht grad die Meisterbrotbäckerin, aber dieser Teig ist wirklich gelingsicher. Kurz bevor die Gäste kommen einfach aus dem Kühlschrank holen, Fladen formen und kurz im heißen Ofen backen, bis sich die Brote schön aufplustern. Wer einen Back/Pizzastein hat - nur her damit. Wir haben einfach ein Blech kräftig aufgeheizt (unser Backofen hat ziemlich Power) und die Fladen mit Hilfe eines improvisierten Brotschiebers (= Schneidbrett mit Grieß) daraufgeschoben. Nach ein paar Minuten hat man wunderbar aromatisches, fluffiges Fladenbrot (und räuchert nicht die ganze Küche zu, wie bei den Varianten, die ich sonst in einer Pfanne auf dem Herd backe).

Und weils hier immerhin einen kleinen Rest gab, der es noch bis zum nächten Tag geschafft hat, gibts hier nun auch ein Foto. Und einen Eintrag. Wäre zu schade zum Vergessen!

Khubz


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pitabrot (khubz, baladi)
Kategorien: Brot, Vollkorn
Menge: 8 Fladenbrote

Zutaten

1Teel.Trockenhefe
300mlLauwarmes Wasser
200GrammWeizenvollkornmehl*
250GrammWeizenmehl Type 550*
10GrammSalz
1/2Essl.Olivenöl

Quelle

nach
Jeffrey Alford and Naomi Duguid
Flatbread & Flavors
Erfasst *RK* 04.05.2007 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe einstreuen, umrühren. Nun die Hälfte des Mehls mit einem Holzlöffel etwa 1 Minute einrühren (etwa 100 mal in eine Richtung, um das Gluten zu entwickeln). Diesen Vorteig mindestens 10 Minuten und bis zu 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen (Kathi: 2 Stunden).

Das Salz auf den Teig streuen und mit dem Olivenöl gut untermischen. Nun nach und nach das restliche Mehl unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, um weiterrühren zu können, ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8-10 Minuten kneten, bis er weich und elastisch ist.
Die Schüssel säubern, trocknen und leicht einölen. Den Teig wieder in die Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abdecken. Etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat. Bis hierher kann der Teig vorbereitet und im Kühlschrank für bis zu 7 Tage aufbewahrt werden (Kathi: 2 Tage später verwendet).

Vor dem Backen den Teig wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Stufe vorheizen (Original 230°C, Petra: ich habe den Elektro-Steinbackofen Primus auf hohe Temperatur gebracht: 320°C Oberhitze und 280°C Unterhitze; Kathi: Backofen mit Backblech auf 240°C vorheizen).
Den Teig in 8 Stücke teilen, diese mit bemehlten Händen etwas flach drücken. Zu runden Fladen von etwa 1/2 cm Dicke ausrollen, auf Brotschieber/mit Grieß bestreutes Schneidbrett legen und mit einem Tuch abdecken.

Die Brote auf den heißen Backstein einschießen (Kathi: Mit Hilfe von Schneidbrett auf heißes Backblech geschossen, bei mir passen 4 Brote auf einmal in den Ofen). Die Brote 2-3 Minuten (K: eher 3-4 Min.) backen, bis sie sich aufblähen. Die Brote herausholen und gestapelt in ein Küchentuch einwickeln, damit sie warm und weich bleiben.
*Man kann die Brote auch komplett aus Vollkornmehl herstellen (das ist bei den ägyptischen baladi üblich), mit einer Mischung arbeiten oder aber nur helles Mehl verwenden. Mehlmenge anpassen. (K: so wie oben angegeben)

Reste von ausgetrockneter Pita lassen sich gut rösten: den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Brote mit Öl bepinseln. Jedes in 8 (Torten)Stücke schneiden, diese quer teilen. Die Stücke auf Backbleche legen und etwa 15 Minuten backen, dabei nach 8-10 Minuten einmal wenden. Herausnehmen und abkühlen lassen. die Dreiecke werden knusprig, wenn sie abkühlen und können luftdicht aufbewahrt werden. Verwendung in Brotsalat, Hähnchen- und Joghurt-Kasserolle oder jemenitischer Joghurtsuppe oder als Croutons.

Kathi: Teig lässt sich super handeln, Brote blähen sich schön auf, würden sich auch füllen lassen. Super vorzubereiten.
Zu pikantem Hummus, Orangen-Garnelen und glasierten Möhren superlecker, auch noch am nächsten Tag.
=====

Sonntag, Februar 22, 2015

Apple Pie Cookies

Oh heaven, ich bin begeistert. Von knusprig fein-blättrigen Applie Pie Cookies. Und das kam so: Freitags gedacht, ich könnt am Wochenende doch was backen. Rezkonv nach "bitte ausprobieren" durchblättert. Bei Apple Pie Cookies hängen geblieben, die ich mir mal (ääh.. 2011..) eingemerkt hatte - Ursprung smitten kitchen (nun, nicht die schlechteste Referenz), gefunden bei TandTandTand in einer veganen Variante (sehr hübscher Blog btw, aber schon seit Jahren tot. Keine Ahnung, wie ich da drauf kam). Beschlossen, in der Mittagspause noch den Teig anzusetzen, damit er auch gut durchkühlen kann. Kann ich so nur empfehlen.


Beim ursprünglichen Rezept gibt es wirklich viele Hinweise zum Umgang mit Pie-Teig - einem ganz feinblättrigen Mürbeteig. Ich habe ihn im Mixbecher zubereitet, ansonsten gehen natürlich auch Pastryhacker, Messer.. (wobei ich es mit einem Messer nie so hinbekommen habe). Der Teig soll schon noch ganze Butterflöckchen enthalten, die sorgen dafür, dass er später so blättrig wird. Daher ist es ganz wichtig, dass der Teig wirklich gut gekühlt verarbeitet wird, auch zwischendurch ruhig immer wieder kühlen, wenn es geht - bei mir geht kein Blech in den Kühlschrank, hat aber auch so funktioniert.

Der Teig ist nur leicht gezuckert, ausgestochene Apfelscheiben werden in Zimt-Zucker-Mischung gewälzt und dan zwischen zwei Teigscheiben verfrachtet, mit einer Gabel werden die beiden Hälften miteinander verklebt. Klappt ziemlich gut (einmal ausgestochen ließ sich der Teig bei mir ganz probmlos handeln).



Und nach 20 Minuten Backen duftet es schon allerherrlichst. Eventuell noch etwas Puderzucker drüber und noch lauwarm genießen. Der Teig ist wirklich toll, ich bin begeistert. Insgesamt sind die Cookies was für Teigliebhaber - die Teig-Apfel-Ratio ist doch etwas in Richtung Teig verschoben. Aber sowas von gut. Und hübsch. Und überhaupt. Perfekt für einen regnerischen Samstag. Dazu Kaffee und Strickzeug, was will man mehr...?


Apple Pie Cookies


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apple Pie Cookies
Kategorien: Kuchen, Cookies
Menge: 19 Cookies

Zutaten

H TEIG
310GrammMehl
2Essl.Brauner Zucker
1Teel.Salz
200GrammButter (veg.: Margarine)
110mlEiskaltes Wasser (evtl. weniger, je nach Bedarf)
H FÜLLUNG
2mittl.Äpfel
10Essl.Zimt&Zucker-Mischung
1PriseMuskat
EtwasWasser
H GLASUR
1Ei (veg.: 2 Essl. Sojamilch + 2 EL Sojasahne)
1Teel.Wasser
EtwasZucker zum Bestreuen

Quelle

nach smittenkitchen.com via http://tandtandtand.blogspot.com/
Erfasst *RK* 07.11.2011 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Salz, Zucker & Butter mit dem Mixer zu einer krümeligen Masse verarbeiten. (K: Braum Multiquick). Dann nach und nach das Eiswasser zugeben (nicht zuviel, sonst wird der Teig zu klebrig). Den Teig mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (schnell arbeiten, ich habe kaum geknetet), in zwei Hälften teilen, platt drücken und in Klarsichtfolie wickeln. Die Teigscheiben mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht im Kühlschrank lassen. (K: Teig am nächsten Tag verarbeitet)

Den gut durchgekühlten Teig auf bemehltem Untergrund etwa 3mm dick ausrollen*, und Kreise ausstechen (K: ich habe ein Longdringglas, Durchmesser ca. 7-8 cm verwendet, Schraubdeckel o.ä. gehen auch). Wenn möglich Teigkreise nochmal kalt stellen (K: ging auch so).
Die Äpfel ganz längs in dünne Scheiben schneiden und Kreise ausstechen (K: ging hervorragend mit 1/4 Cupmaß, sie sollen so klein sein, dass noch ein Rand von ca. 1 cm bleibt, wenn man sie auf den Teigkreis legt. Schälen hab ich mir gespart, werden ja sowieso ausgestochen).
Schüsselchen bereitstellen: Eine mit Wasser, 1 mit Apfelscheiben (ggf. mit Zitronensaft beträufeln), 1 mit Zimt-Zucker-Muskatmischung, eine mit etwas Mehl, eine mit ca. 1 TL Wasser verquirltem Ei.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Cookies belegen: Einen Teigkreis mit etwas Wasser bestreichen, 1 Apfelscheibe großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen und auf den Teigkreis legen. Mit einem weiteren Teigkreis zudecken, die Ränder mit den Fingern andrücken und schließlich mit einer bemehlten Gabel zudrücken. Mit etwas Ei bestreichen und mit einem scharfen Messer Schlitze oben einschneiden. Mit etwas Zucker bestreuen.
Auf ein Blech mit Backpapier legen und etwa 20 Minuten backen, bis sie die Kekse schön goldbraun und knusprig sind.

* Wenn der Teig nicht kalt genug ist wird das ganze schnell klebrig. Notfalls also nochmal zurück in den Kühlschrank damit

Kathi: Superlecker! Der Teig ist genial, er wird wirklich ganz blättrig, toll. Nicht übermäßig süß, evtl. etwas mehr Apfel (2 Scheiben pro Cookie?). Schmecken noch leicht warm am allerbesten. Etwas mit Puderzucker bestäuben schadet nicht. Im Original noch mehr Butter (225 g) - ich hatte nur noch knapp 200g, schmecken trotzdem sehr buttrig fein.

Angaben in Klammern: vegane Variante
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Mittwoch, Dezember 03, 2014

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache

Unser heutiges Plätzchenthema: Schoko satt. Dunkel, im Mund zerlaufend mit cremiger Schoko-Espressocreme, so sind die Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache. Mit dieser Bezeichnung darf man sich dann zwar in der Arbeit anhören "Ja kann die denn keine normalen Plätzchen backen??" aber hey - sie schmecken köstlich.

Schon letztes Jahr in Mamas Carepaket stammt das Rezept ursprünglich vom schönen, aber toten Blog Low Budget Cooking.
Dieses Jahr dann wieder bei Mama auf Instagram erblickt und spontan entschlossen: Die back ich auch noch. Das Backen ist recht unkompliziert, befüllt habe ich die Kekse einfach  mit Hilfe eines Teelöffels, nächstes Jahr sieht das dann auch so ordentlich aus wie bei den anderen.
Beim Probieren rechte Herr Kochfrosch seinen Finger ganz nach oben - wie erwartet Plätzchen ganz nach seinem Geschmack.

Achja und wer mir verrät, wieso meine Ganache nicht so schön glänzt, der bekommt ein virtuelles Krapferl :). Liegts an der Verwendung von Schokolade statt Kuvertüre? Oder was muss ich tun?

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Kategorien: Keks, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade
Menge: 36 Stück

Zutaten

H TEIG
115GrammButter
115GrammZucker
1Eigelb
1Essl.Sahne
120GrammMehl
60GrammKakao
1/2Teel.Fleur de Sel
H GANACHE
60GrammSahne
80Gramm75% Schokolade (Petra: Kuvertüre Vollmilch-
-- Edelbitter 1:1)(K: 70% Schokolade)
1TLLösliches Espressopulver, gehäuft

Quelle

modifiziert nach
Low Budget Cooking Blog
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, daraus zwei Rollen formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden kalt stellen, kann auch über Nacht sein.

Von der Rolle 10 g-Portionen abschneiden, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) oder des Dekopens in die Vertiefungen der Krapfen füllen. (K: Teelöffel)

Anmerkung Petra: sehr schokoladige, mürbe Kekse mit feiner Füllung, klasse!
K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Dienstag, November 04, 2014

Kartoffel-Möhren Curry und blättrige Fladenbrote

Herr Kochfrosch wünschte sich Curry. Ich gab ihm den Tipp, doch mal bei Foodfreak vorbeizugucken - hier gibt es eine große Auswahl an Gerichten aus dem indisch-asiatischen Raum.

Herausgesucht hat er sich dann Aloo Gajar Vepudu - ein Möhren-Kartoffelcurry. Anders als die Currys, die man/wir bislang so kannten ein ziemlich trockenes Gericht, dafür mit viel Gewürzen (Curryblätter ließen sich hier leider keine auftreiben, bei den Senfsamen konnte der Arbeitgeber aushelfen ;) ). Interessant fand ich das Mitbraten von halben gelben Linsen als "Gewürz" - die geben Biss und Crunch.


Petra erwähnte, dass sie eigentlich Raita dazumachen wollte, das habe ich dann auch getan (Sahnejoghurt, geraspelte, ausgedrückte Gurke, geröstete, gemörserten Kreuzkümmel, etwas Zitrone, Salz, Knoblauch, Koriander) - das vermischt sich hervorragend mit dem Curry und ergibt zusammen dann wirklich ein perfektes Paar. Ohne wäre mir das Curry zu trocken gewesen.

Dazu habe ich mir ein Fladenbrotrezept herausgesucht, was ich ebenfalls bei Foodfreak gefunden habe: Malabar Paratha - ein feinblättriges, buttriges Brot, das direkt in der heißen Pfanne gebacken wird (genau wie bei diesem sehr viel einfacheren Rezept hier). Das besondere hier ist, dass die Fladen mit zerlassenem Ghee bestrichen und anschließend aufgerollt, nochmal gewickelt und wieder ausgerollt werden. So bekommt man schöne buttrige Schichten in den Teig. Zum Schluss soll man die Fladen in der Pfanne nochmal mit Ghee bestreichen.. tja, das ist mir im Eifer des Gefechts irgendwie entgangen. Sie schmeckten auch so ganz hervorragend.


Vielen Dank an Foodfreak für die schönen Rezepte und die guten Tipps drumrum!
Die Fotos sind eher dokumentarischen Zwecks und vom Tag danach - wir essen ja abends und da wirds zur Zeit ja schon wieder so früh dunkel...

Kartoffel-Möhren-Curry mit blättrigem Fladenbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Möhren-Curry - Aloo Gajar Vepudu
Kategorien: Curry, Vegan, Vegetarisch, Indien
Menge: 3 Portionen

Zutaten

H SCHRITT 1
2Getrocknete rote Chilis (K: 3 getrocknete Chilis)
1Knoblauchzehe, zerdrückt
2Essl.Gelbe halbe Erbsen/Linsen (K: halbe gelbe Linsen)
2Teel.Kreuzkümmelsamen
1Essl.Schwarze Senfsamen
EinigeCurryblätter (K: hatte ich nicht)
2-3Essl.Pflanzenöl
H SCHRITT 2
450GrammKartoffeln, geschält gewogen
350GrammMöhren, geschält gewogen
1Essl.Scharfes Paprikapulver
1/4Teel.Kurkuma
Salz
Scharfes Currypulver, nach Wunsch (K: King
-- Roasted Curry Powder)
1/2Zitrone, Saft
1HandvollKoriandergrün, grob durchgehackt

Quelle

adaptiert nach Kalyani's Platter via www.foodfreak.de
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mühren und Kartoffeln in Würfel von ca. 1×1 cm schneiden. Kartoffelwürfel bis zur Verwendung mit Wasser bedecken. Alle Gewürze für Schritt 1 bereit stellen.

Öl in einem großen breiten Topf mit Deckel erwärmen. Die Zutaten für Schritt 1 darin nach und nach einzeln anrösten, in der Reihenfolge Chilis, Hülsenfrüchte, Kreuzkümmel, Senfsamen (Deckel auflegen!), Knoblauch und zum Schluss die Curryblätter. Kartoffeln, Möhren, Kurkuma und eine kräftige Prise Salz zufügen, gut umwenden, dann bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten rösten lassen. Den Deckel abnehmen. Unter gelegentlichem Rühren die Gemüsewürfel braten bis sie anbräunen (und eben so gar sind). Das Paprikapulver darüber streuen, umrühren, Zitrone darüber sprenkeln. Alles zwei Minuten garen lassen, dann mit Salz und ggf. scharfem Curry abschmecken. Die Korianderblättchen untermischen, das Curry in eine Servierschale umfüllen. Mit Raita und Reis oder Fladenbroten (Roti, Paratha) servieren.

K: Sehr würziges Curry, kaum Flüssigkeit. Evtl beim Garen etwas Brühe o.ä. zugeben, unser Gemüse war noch recht fest. Dazu unbedingt Gurkenraita servieren - wäre uns ohne zu trocken gewesen. Gute Schärfe. Mit Raita und Blättrigen Parathas ein super indisches Abendessen!
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Blättrige Indische Fladenbrote - Malabar Para(n)tha
Kategorien: Brot, Indien, Fladenbrot
Menge: 6 Stück

Zutaten

3Tassen(cups) Mehl Type 550, plus Mehl zum Bearbeiten
2Teel.Backpulver
1Teel.Grobes Meersalz
2Essl.Ghee, zerlassen
1/2Tasse(cup) Buttermilch, zimmerwarm
1Tasse(cup) warmes Wasser
Sowie
Ghee, flüssig, zum Einpinseln

Quelle

660 Curries, Raghavan Iyer via www.foodfreak.de
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Flüssiges Ghee darübersprenkeln, einarbeiten, dann die übrigen Teigzutaten nach und nach zugeben, kneten, nach Bedarf noch Mehl (oder Wasser) zugeben bis ein glatter weicher Teig entstanden ist, gründlich durchkneten lassen, mit einem Tuch abdecken, 30 Minuten stehen lassen.
Teig auf der Arbeitsfläche zu einer langen Rolle formen, diese in 6 Stücke zerteilen, jedes Stück zu einer Kugel formen und (mit Klarsichtfolie bedeckt, habe ich nicht gemacht) beiseite stellen. Hier habe ich die Arbeitsfläche gut bemehlt, dann entsteht eine geschmeidige, relativ weiche Rolle, die sich aber gut in Stücke teilen lässt.
Eine Teigkugel nehmen, zu einem runden Fladen von ca. 20-25 cm Durchmesser ausrollen. Iyer erwähnt extra dass die Oberfläche frei von Rissen sein soll, aber der Teig war bei mir so geschmeidig dass da gar keine Gefahr bestand. Dünn mit dem flüssigen Ghee einpinseln, dann zu einer 'Zigarre' aufrollen. Den so entstandenen Teigstrang zu einer engen Schnecke wickeln.
Hier habe ich mich erneut nicht genau an die Vorlage gehalten - Iyer macht erst alle Fladenbrote komplett einzeln fertig und bewahrt sie zwischen Schichten von Wachspapier auf, ich habe erst mal alle 6 Schnecken gemacht, das ist aber tendenziell Kleinkram. (K: genauso wie Petra verfahren).
Die Schnecken mit der Hand flachdrücken, und dann erneut zu Fladen von 20-25 cm Durchmesser ausrollen.

In einer sehr (!) heissen trockenen Pfanne die Brote einzeln von jeder Seite ca. 2-3 Minuten backen bzw. bis sich dunkle Stellen bilden. (K: gusseiserne Pfanne) Am Ende die Oberseite ganz dünn erneut mit Ghee bepinseln, wenden, 30 Sekunden braten und dabei die andere Seite einpinseln, nochmal die gebutterte Seite 30 Sekunden braten lassen, aus der Pfanne nehmen und warm halten (Iyer macht das durch Schichten in Alufolie), während man die übrigen Brote brät. (K: geht dann ziemlich schnell, das erneute Bepinseln mit Ghee habe ich vergessen..)

K: Das Ergebnis ist ein feinblättriges, buttriges Fladenbrot, super zu Currys. Fladenbrote nicht zu groß machen, damit ich sie noch in die gusseiserne Pfanne bekomme - lieber ggf. Teig in 8 kleinere Stücke teilen. Schmecken nach Aufbewahrung in Alufolie auch getoastet zwei Tage danach noch super!
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Dienstag, August 19, 2014

Mit Birchermüesli in den Tag

Gestern in einer Packpause bei Kathas Esskultur Birchermüesli für Fortgeschrittene entdeckt. Kurz nachgedacht. Mandeln und Haselnüsse geröstet, Haferflocken angesetzt. Der Saft einer ganzen Zitrone erscheint mir doch recht gewagt, aber Katha muss es ja wissen. Oh und sie weiß es!

Am nächsten Morgen Obst kleinschneiden (bei mir: Weinbergpfirsich, Aprikose, Zwetschge) und mit geröseteten Mandelblättchen (das lässt sich ja gut schon am Vorabend erledigen), ein paar gerösteten Walnüssen und etwas Ahornsirup unters Müesli mischen. Köstlichst! (Ansprechend präsentiert mit Stoff, der für neue Sofakissen gedacht sind, Serviettenkram ist schon längst in den Kisten da hinten ;)).


Den Tipp, das Ganze in einer halbwegs flachen Schale zu servieren (damit man auch immer schön was von Obst, Mandelblatt und Müesli auf dem Löffel hat) erweist sich als goldrichtig. Halbwegs, denn ich hab nur noch 3 unverpackte Schälchen. Ich nehm das flachste. Ein echtes Feiertagsfrühstück, was ziemlich nah an das Müsli aus dem Muskat rankommt, das war ganz hervorragend und der Kellner verriet damals nur, dass es mit Sahne zubereitet wurde. Und auch das köstliche Müsli mit Erdbeerpüree aus dem Orphée in Regensburg geht in die Richtung. Da werd ich mal rumexperimentieren..

Also - Danke für den Anstupser, bislang war ich mir nicht sicher, ob ich Birchermüesli wirklich gut finde - jetzt weiß ich: In dieser Form absolut (keine Bananen! Yay ;) ). Der Schweizer isst das scheinbar auch gern zum Abendessen. Wir praktisch, dass ich noch eine Portion im Kühlschrank stehen habe..

Und jetzt heißts dann weiter Kisten packen.. nicht wundern, vielleicht meld ich mich auch erst aus der neuen Wohnung wieder. Auch wenn es eigentlich noch einen kleinen Erlangen-Abschiespost geben soll.

Birchermuesli



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Birchermuesli nach Esskultur
Kategorien: Frühstück, Müsli, Vegetarisch, Brunch
Menge: 2 Portionen

Zutaten

4geh. ELHaferflocken zart- oder fein- oder klein(st)blatt
2geh. ELGeriebene, geröstete Nüsse (K: etwas mehr:
-- Mandel/Haselnuss)
1groß.Säuerlicher Apfel
1Zitrone
1/8Ltr.(100 - 125 ml) Milch (K: eher 125 ml)
1/8Ltr.(100 - 125 ml) Sahne (K: 75 ml)
Frische Früchte wie Pfirsiche, Himbeeren,
-- Trauben was halt gerade Saison hat (K: 1
-- Weinbergpfirsich, 1 Aprikose, 4 Zwetschgen)
Evtl. Walnussstückchen (K: geröstet)
Ahornsirup
Geröstete Mandelblättchen (kann man auch schon
-- am Vorabend machen)

Quelle

www.esskultur.at
Erfasst *RK* 19.08.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Am Vorabend: Evtl. Nüsse noch rösten, zusammen mit Haferflocken in eine größere flasche Schüssel geben. Apfel mit der Röstireibe von vier Seiten bis zum Kerngehäuse grob raffeln (Schälen schenk ich mir). Zitrone auspressen und den kompletten Saft (!) über die Flocken und den Apfel geben. Milch und Sahne vermischen, zu den Flocken geben und gut vermischen, das ist ziemlich flüssig. Abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ggf. noch Mandelblättchen (langsam!) rösten.

Am nächsten Morgen: Müesli aus dem Kühlschrank holen. Obst waschen, ggf. schälen, klein schneiden, mit Walnussstückchen unters Müesli mischen, mit einem Schuss Ahornsirup abschmecken. In flache Schüsseln anrichten und mit Mandelblättchen bestreuen (flache Schüssel, so hat man auf jedem Löffel Obst, Müsli und Mandelblatt!). Ich habe das Müsli halt in eine Schüssel gepackt, Obst oben drauf und mit Mandeln bestreut. Ging, das Schälchen war aber recht flach.

K: Köstlichst. Etwas weniger Sahne tut es evtl auch noch. Geschlagene Sahne ist sicher auch klasse. Oder etwas Erdbeerpüree (dann geht es in Richtung Orphee-Müsli). Schmeckt überhaupt nicht sauer, sondern perfekt balanciert. Der Hit fürs Sonntagsfrühstück!
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Sonntag, Mai 25, 2014

Perfekte Frühsommerküche: Gebratener Spargel mit Orangenvinaigrette und Kräuterpfannkuchen

Oh wie ich die Spargelzeit liebe. Muss man gar nicht lang überlegen, was man denn am Wochenende essen möchte - nur noch in welcher Form..

Da stolperte ich letztens mal wieder über einen neuen Beitrag im immer wieder gern gelesenen New Kitch on the Blog. Klingt gut, doch Quiche mit Spargel gabs ja hier erst. Aber da, die Linkliste spricht von Gebratenem Spargel mit Orangenvinaigrette und Kräuterflädle von 2011. Ist gebongt.

Also am Samstagmorgen noch vor der Arbeit in die Schlange vor dem Spargelstand auf dem Nürnberger Hauptmarkt eingereiht und ein Pfund nach Hause getragen. Ich liebe grünen Spargel, eben weil er so unkompliziert ist. Schmeckt sogar roh, mir aber noch besser in gebratener oder gebackener Form.


Grüner Spargel und Orange harmonieren bestens (s. auch ofengebackener Spargel mit Orangensauce), so auch hier. Dazu viel frische Kräuter, Tomaten machen was fürs Auge her. Kräuterflädle sind scheinbar Kräuterpfannkuchen (Flädlesuppe kenn ich, ich dachte immer Flädle seien per se geschnittene Pfannkuchenstreifen) - hier war bei mir die Teigkonsistenz viel zu fest. Aber das lässt sich ja leicht nachjustieren.

Während die Pfannkuchen im Ofen warten, brät man noch schnell den Spargel (aufs Vorgaren hab ich verzichtet) und gibt anschließend die Orangenvinaigrette über die grüne Pracht. Fertig ist das hübsche und leckere Abendessen. Und - ich konnte es draußen essen! Yayayay. Da balancier ich das Tablett doch gern die Treppe nach unten. Die Menge ist für 4 vielleicht etwas knapp - ich habe das halbe Rezept gemacht und fast alles aufgegessen. Mag aber auch an meiner Gefräßigkeit gelegen haben ;).

Gebratener Spargel mit Orangenvinaigrette und Kräuterpfannkuchen 


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratener Spargel mit Orangenvinaigrette und Kräuterpfannkuchen
Kategorien: Vegetarisch, Spargel, Frühling
Menge: 4 Portionen

Zutaten

800GrammGrüner Spargel
Salz
2Essl.Frisch gepresster Orangensaft
1Essl.Zitronensaft
1/2Teel.Abgeriebene Orangenschale
1Teel.Zucker
1Messersp.Senfpulver (hatte ich nicht, ich habe ein
-- bisschen Senf genommen, auch ok)
Pfeffer
3Essl.Olivenöl
1Tomate
1klein.Handvoll Kerbel
1/2BundSchnittlauch
1Essl.Butter
150GrammMehl
180-200mlMilch
2Eier
1Essl.Fein geschnittene glatte Petersilie
Butterschmalz zum Ausbacken (K: Öl)

Quelle

nach Vincent Klink - Meine Küche via newkitchontheblog.
blogspot.de
Erfasst *RK* 25.05.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Spargelstangen im unteren Drittel gleichmäßig schälen, in reichlich kochendem Salzwasser ca. 3 Min. blanchieren, eiskalt abschrecken, gut abtropfen lassen und beiseite stellen. (K: Hab ich mir geschenkt, ich hab sie einfach gebraten)

Für das Dressing Orangensaft mit Zitronensaft, Orangenschale, Zucker, Senfpulver, Salz und Pfeffer vermischen, 2 EL Olivenöl unterrühren. Tomate waschen und fein würfeln, Kerbel und Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Die Tomatenwürfel und jeweils die Hälfte von Kerbel und Schnittlauch unter das Dressing mischen.

Für die Kräuterflädle die Butter schmelzen lassen. Das Mehl, 180 ml Milch, die Eier, die flüssige Butter und 1 Prise Salz gut miteinander vermischen. Falls der Teig zu fest wird, noch etwas Milch unterrühren. Den restlichen Kerbel und Schnittlauch sowie die Petersilie untermischen. In einer Pfanne jeweils etwas Butterschmalz erhitzen und darin nach und nach ca. 8 Kräuterpfannkuchen (Flädle) ausbacken. Fertige Flädle im Backofen bei 60°C warm stellen. (K: Mein Teig war viel zu fest, erst noch mehr (Reis)Milch hinzugefügt, dann sogar noch Mineralwasser bis zu einer gewünschten, dünnflüssigeren Konsistenz)

Die Spargelstangen der Länge nach halbieren und in einer Pfanne in dem restlichen Olivenöl anbraten. Die Stangen mit Salz und Pfeffer würzen, anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Dazu die Kräuterflädle servieren.

K: Pfannkuchenteig war bei mir viel zu fest, mit mehr Flüssigkeit dann gut, verträgt meiner Meinung nach auch mehr Salz. Spargel nicht blanchiert, nur etwa 5-10 Minuten gebraten. Sehr feiner Geschmack, schönes Frühsommeressen!
Menge etwas knapp - ich alleine habe fast das ganze halbe Rezept aufgegessen, war etwas weniger Spargel.
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Mehr Spargelrezepte:
Quiche mit grünem Spargel und Erbsen
Grüner Spargel aus dem Ofen mit Orangensauce
Farfalle mit Mascarpone und Ofenspargel
Spargel mit Radieschenvinaigrette und Kartoffelsalat
Risotto mit gebratenem Spargel, Rucola und Tomate
Ofenkartoffeln mit Spargel und Ziegenkäsecreme

Montag, Mai 12, 2014

Grüne Frühlingsquiche mit Spargel

Als ich bei Mama letztens ihre Frühlingsquiche mit Spargel und Erbsen sah, wanderte das Rezept gleich bei mir auf die Nachkochliste. Und ich habs diesmal auch tatsächlich geschafft, die Quiche noch dieses Jahr nachzbacken. Wow!

Das Besondere an der Zubereitung ist wohl, dass sich in der Eiermasse auch gedünsteter Lauch und pürierter Spargel finden, so schmeckt die ganze Sache noch etwas würziger. Ich habe aus Faulheit fertigen Butterblätterteig verwendet und mich diesmal auch an Mamas Tipp gehalten - auf der untersten Schiene backen, so wird der Teig wirklich schön knusprig. Aber alle anderen Quicheteige sollten genauso gut funktionieren, ich wollte ja eigentlich erst einen Mürbteig mit Parmesan dazu machen. Aber was soll ich sagen.. die Faulheit.

Eine schöne, frühlingshafte Quiche, die ziemlich unaufwändig in der Zubereitung ist. Reste schmecken auch kalt am nächsten Tag in der Mittagspause ganz hervorragend, so kann ich sie mir auch gut in Würfel geschnitten fürs erste Frühlingspicknick vorstellen.

Frühlingsquiche mit grünem Spargel und Erbsen


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Quiche mit grünem Spargel und Erbsen
Kategorien: Kuchen, Pikant, Gemüse, Vegetarisch, Ostern
Menge: 1 Kuchen; 8 Stück

Zutaten

1 Butter-Blätterteig; ausgewellt für eine Form von
-30 cm Durchmesser; oder der Lieblings-Quicheteig (K Tante Fanny, länglich)
600 Gramm Grüner Spargel; 500 g netto
2 mittl. Lauchstangen; nur das Weiße und Hellgrüne (war
-bei mir 250 g gedünstet)
Olivenöl; zum Dünsten
100 Gramm TK-Erbsen (oder frisch gepalte); oder Favabohnen
3 Eier
200 Gramm Sahne
60 Gramm Frisch geriebener Parmesan
1 Essl. Frische Thymianblättchen
Salz
Pfeffer

Quelle

nach
Sale & Pepe April 2014
Erfasst *RK* 22.04.2014 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Spargel putzen (Enden abbrechen oder abschneiden, Stiele soweit notwendig schälen), dabei etwa 8 cm von den Spargelspitzen abschneiden. Die Spitzen 5 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest kochen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Kochsud nehmen, kurz kalt abbrausen. Nun die verbleibenden Stiele ins Wasser geben und in etwa 15 Minuten richtig weich kochen, ebenfalls herausnehmen und in einem Mixer pürieren. Die gefrorenen Erbsen ins kochende Wasser geben und kurz auftauen, abgießen.
Den geputzen Lauch in Ringe schneiden und in etwas Olivenöl dünsten, salzen und pfeffern. Die Spargelspitzen der Länge nach halbieren.

Die Eier verschlagen, mit dem Spargelpüree, dem gedünsteten Lauch, den Parmesan und der Sahne verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Backofen auf 220°C mit einem Rost auf unterster Schiene vorheizen.
Den Teig samt Backpapier in die Form legen und an den Rand drücken, mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Thymianblättchen auf dem Boden verteilen. Einige Esslöffel Spargel-Creme auf dem Boden verteilen, die Hälfte der Spargelspitzen und die Hälfte der Erbsen darauf verteilen, dann die restliche Creme darauf geben, mit den restlichen Spitzen und Erbsen dekorativ abschließen.
Die Form für etwa 40-45 Minuten auf der untersten Schiene backen, bis der Teig goldbraun und knusprig und die Füllung gestockt ist.

K: Mein Spargel war sehr dünn, daher nicht längs halbiert. TK-Erbsen verwendet, weniger Sahne (ca. 140 g, war ein Rest) war auch voll in Ordnung. Schmeckt auch kalt noch sehr gut.
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Freitag, November 01, 2013

Top und Flop: Reis-Linsen-Bällchen mit Möhren-Hummus

Als ich am Montag mit Mama telefonierte kamen wir auch kurz aufs Thema Essen und Kochbücher (nee, echt jetzt?) und sie wies mich auf eine Buchvorstellung mit zugehörigem Rezept bei Valentinas Kochbuch hin.
Bei Valentina kümmert sich ein ganzes Team um neue Kochbücher, rezensiert, portraitiert und kocht Rezepte aus den vorgestellten Büchern - super, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Zu sehen waren Reis-Linsenbällchen aus einem Buch von Jez Felwick über Fleischbällchen - Bällchen ohne Fleisch und die Rezensentin voll des Lobes, auch das Magentratzerl hatte sie schon gekocht und gelobt - nix wie ran.


Ich habe mir länger überlegt, was ich dazu machen sollte und habe mich schließlich für ein Rezept aus dem neu erstandenen Täglich vegetarisch von Hugh Fearnley-Whittingstall entschieden: Möhren-Hummus sollte es sein. Klang gut, einfach und irgendwie hatte ich eine Falafel-ähnliche Kombi im Kopf. Dazu ein kleiner Salat und gut wars.

Beim Ergebnis bin ich jetzt etwas zwiegespalten: der Möhren Hummus überzeugt mich voll und ganz. Die in aromatischem Würzöl gerösteten Möhren werden mit Tahin, Zitronen- und Orangensaft püriert und schmecken richtig, richtig lecker. Mein Tahin war etwas dunkler und mein Mixer scheinbar nicht ganz so fit, daher ist mein Püree etwas dunkler und nicht ganz so cremig wie auf dem Foto, aber das tut dem Geschmack überhaupt nichts. Keeper!


Und die Bällchen? Hm, ich fand sie ehrlich gesagt etwas trocken. Ich hatte zwar schon zwei Eier verwendet, aber vielleicht hätten sie noch etwas mehr Flüssigkeit (und mehr Würzung, mein Basilikum war schon etwas schwach auf der Brust) gebraucht. Ich hab noch einige übrig.. vielleicht teste ich sie dann doch mal mit einer richtigen Sauce - vielleicht können sie dann ja doch noch im zweiten Anlauf überzeugen..


Der Möhren-Hummus ist das erste Rezept aus Täglich Vegetarisch, das ich hier auf dem Blog vorstelle, daher könnte ich ja mal wieder bei Petras DKduW-Event mitmachen, hier also noch ein paar Worte zum Buch (eine Rezension bei Valentinas Kochbuch findet sich übrigens hier). Ich habe bereits eine Ribollita, einen Gemüseeintopf mit weißen Bohnen daraus gekocht, der ebenfalls ganz hervorragend geschmeckt hat (nur wars schon nach 20 Uhr. Schlechte Zeiten für Foodfotografen).


Hugh Fearnley-Whittingstall (in England bekannt durch seine River Cottage Serie, ich kenn sie nicht) ist kein Vegetarier, schreibt selbst, dass er eher als "berüchtigter Fleischesser" gelte - wieso also dieses Buch? Als Plädoyer für weniger und bewussteren Fleischgenuss. Und mehr Gemüse auf den Tellern. Und da spricht er mir aus der Seele - Gemüse, das heißt in Restaurants immer noch viel zu oft gedämpfter Brokkoli und ein paar Möhren. Das einzige vegetarische Gericht auf der Speisekarte: Käsespätzle. Gebackener Camembert, Nudeln mit Tomatensauce (also, jedenfalls wenn man nicht in einer Veggiehipstermetropole lebt). Aaaah. Es gibt so viel, aber so viel mehr. Deshalb hab ich mir das Buch gekauft, um neue Inspiration zu bekommen. Und Inspiration bietet es reichlich - über 200 Rezepte finden sich auf den ca. 400 Seiten des Buches.
Besonders schön finde ich die vielen Querverweise auf die Kombinierbarkeit untereinander. Fearnley-Whittingstall empfiehlt ein bisschen über den Tellerrand zu blicken: weg von dem typischen X+Beilage - Teller hin zu mehren kleineren, gleichberechtigten Gerichten, die alle auf einem Tisch stehen. Ich liebe Mezze- oder Tapas-Tafeln ja sowieso, gefällt mir also gut.

Die Gerichte sind eher bodenständig (im Sinne von nicht abgedreht), dabei aber durchaus fantasievoll und gut nachzukochen. Die Rezepte sind übersichtlich, die Fotos schön und ansprechend, der einzige Kritikpunkt am sonst schönen Layout: Bei einigen Rezepten übertreibts der Layouter etwas mit dem Spiel mit Formen... da purzeln die Buchstaben und die Rezepttitel kringeln sich - nicht mein Fall, da bin ich doch eher fürs Geradlinige zu haben. Das sollte aber wahrlich keinen vom Kauf abhalten!



Jetzt aber die Rezepte!

Reis-Linsen-Bällchen und Möhren-Hummus

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Reis-Linsen-Bällchen
Kategorien: Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

100GrammRote Linsen
Olivenöl
3Schalotten, in feinen Ringen
2Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
1Knoblauchzehe, zerdrückt
120GrammPinienkerne, geröstet (K: Walnüsse)
1Ei (Größe L)(K: 2 Eier, Gr. M)
300GrammGekochter brauner Reis (Vollkornreis),
-- abgekühlt (150 g ungekocht)
2Teel.Frisch gehackter Thymian
2Essl.Frisch gehacktes Basilikum
Zesten und Saft von 1 Zitrone
100GrammSemmelbrösel
1Teel.Salz
1/2Teel.Frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

Quelle

Fleischbällchen - Ein Kult erobert die Welt
Jez Felwick, Fotos Christian Barnett, Mitchell Beazley
Bassermann Verlag via valentinas-kochbuch.de
Erfasst *RK* 28.10.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
2. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Die Linsen hineingeben, erneut aufkochen und den weißen Schaum abschöpfen. 5-10 Minuten garen, bis die Linsen weich sind, aber noch nicht auseinanderfallen. Abgießen und abkühlen lassen.
3. In der Zwischenzeit etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln darin auf mittlerer Stufe 2 Minuten dünsten. Den Knoblauch zufügen und weiterdu?nsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
4. Die Pinienkerne im Mörser etwas zerdrücken (nicht übertreiben, ein paar Stückchen sollen zum Kauen übrig bleiben).
5. Das Ei in einer großen Schüssel verquirlen, alle übrigen Zutaten zufügen und mit den Händen sorgfältig vermengen. 16 feste Bällchen von 5 cm Ø formen und auf das vorbereitete Backblech legen.
6. 15-20 Minuten im Ofen garen, dabei das Blech nach der halben Garzeit einmal drehen. Die Bällchen sollten oben gerade braun werden
- und passen Sie auf, dass sie nicht von unten anbrennen.
Mit Chicorée-Käse-Birnen-Salat oder Tomatensauce und einem grünen Salat servieren.
K: Musste ein zweites Ei zugeben, damit die Masse klebte. Bällchen ließen sich dann gut formen. Mit Salat und Möhren-Hummus serviert in der Kombi sind mir die Bällchen aber zu trocken. Überzeugen nicht so richtig - vielleicht mit Sauce?
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Hummus*
Kategorien: Mezze, Tapas, Dip
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1Teel.Kreuzkümmelsamen
1Teel.Koriandersamen
6Essl.Olivenöl
1Teel.Klarer Honig
500GrammMöhren, geschält
3groß.Knoblauchzehen
1/2Zitrone (Saft)
1Orange (Saft) K:1/2
3Essl.Tahin
Meersalz
Pfeffer

Quelle

Hugh Fearnley-Whittingstall - Täglich vegetarisch
Erfasst *RK* 01.11.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. In einer trockenen Pfanne Koriander und Kreuzkümmel etwa 1 Minute rösten, bis sie zu duften beginnen. In einem Mörser fein zerstoßen. In einer großen Schüssel 4 EL Öl mit dem Honig und den Gewürzen mischen.
Möhren halbieren (oder je nach Dicke vierteln) und in 4-5 cm lange Stücke schneiden. Knoblauchzehen mit der flachen Seite eines großen Messers flach quetschen. (Fearnley-Whittingstall lässt dann die Schale dran, bei mir geht sie durchs Quetschen sowieso halb ab, ich zieh sie also ab). Knoblauch mit Möhren ins Öl geben und gut vermischen. Salzen und pfeffern. In eine kleine Bratform geben und im Ofen etwa 35 Minuten lang rösten, bis die Möhren weich sind und die Enden gerade schwarz werden; dabei einmal wenden.
Leicht abkühlen lassen, dann alles in den Mixer geben, dabei die Knoblauchzehen aus den Hüllen drücken (wenn vorher nicht schon geschehen). Den Zitronen- und Orangensaft, Tahin und das restliche Öl hinzufügen, pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kathi: Sehr gut! Nicht ganz so schön orange wie auf den Fotos, da ich etwas dunkleres Tahin hatte, aber unglaublich aromatisch, schmeckt toll. Mit ein bisschen Petersilie bestreut ein schöner Dip auf dem Tisch.
*O-Titel: Karotten-Hummus
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