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Mittwoch, Mai 27, 2020

Evas Dinkelbrot

Oder eigentlich: Björns Dinkelbrot für Eva - scheinbar ein Klassiker aus dem so gelobten Brotdoc-Blog, durfte also auch in seinem Backbuch Der Brotdoc* nicht fehlen, das sich als Leihgabe gerade bei uns befindet.

Schon beim Durchblättern sind uns ein paar Brote aufgefallen, die wir gerne ausprobieren möchten - bisher hat keins davon enttäuscht. Besonders gut hat uns dieses Dinkelbrot gefallen, das durch gekochte Dinkelkörner und ein geröstetes Saaten-Brühstück extra kernig, saftig und natürlich geschmackvoll wird.
(Außerdem sind Kastenbrote mit dem kleinen Rindenverschmäher aktuell praktischer..)

Koch- und Brühstück haben wir parallel zum Sauerteig angesetzt und einfach über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Dann muss am nächsten Tag nur noch geknetet werden, der Rest ist quasi Wartezeit. Das Brot wird entspannt in der Kastenform gebacken, also nicht durch die vielen Einzelzutaten abschrecken lassen, jede einzelne ist kein Hexenwerk. Zeitaufwand am Backtag: einen Vormittag zu Hause sein (ca. 4 Stunden).

Das Brotrezept wandert auf alle Fälle in die Favoritenliste, gab es zuletzt auch schon mindestens zwei Mal - und wenn ich das so lese, sollten wir es ganz bald wieder backen!

Evas Dinkelbrot



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Evas Dinkelbrot
Kategorien: Brot, Sauerteig, Dinkel
Menge: 1 Brot (1kg Kastenform

Zutaten

H SAUERTEIG
115GrammDinkelvollkornmehl
115GrammWarmes Wasser (ca. 45°C)
12GrammSauerteiganstellgut
1 1/2GrammG Salz
H DINKELKÖRNER-KOCHSTÜCK
50GrammDinkel
250
gWasser
1PriseSalz
H SAATEN-BRÜHSTÜCK
40GrammLeinsamen
20GrammSesam
20GrammSonnenblumenkerne
80GrammWasser
H HAUPTTEIG
Gereifter Sauerteig
355GrammDinkelmehl 630
55GrammDinkelvollkornmehl
210GrammWasser kalt
10GrammSalz
6GrammHefe
Dinkelkörner-Kochstück
Saaten-Brühstück

Quelle

Björn Hollensteiner - Der Brotdoc
Erfasst *RK* 27.05.2020 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Zutaten für den Sauerteig gut verrühren und den Sauerteig 12 Stunden reifen lassen.

Für das Kochstück die Dinkelkörner zusammen mit Wasser und Salz in einem Topf aufkochen und dann bei mittlerer Hitze für 60 Minuten köcheln lassen bis die Körner weich sind. Gut abtropfen und abkühlen lassen.

Für das Saaten-Brühstück das Wasser erhitzen. Die Saatenmischung (kann natürlich auch etwas anders zusammengesetzt sein) in einer Pfanne rösten, bis sie etwas Farbe angenommen hat. Sofort mit dem heißen Wasser übergießen und dann abkühlen lassen. Das Wasser sollte alles aufgesogen sein, sonst ggf. abtropfen lassen.

Nach der Reifezeit alle Zutaten für den Hauptteig, außer dem Dinkelkörner Kochstück und dem Saatenkörner-Brühstück im Kneter für 5-6 Minuten bei langsamer Knetgeschwindigkeit verkneten. Die Körner zufügen und 1-2 Minuten unterkneten. Dann das Saaten-Brühstück zufügen und ebenfalls 2-3 Minuten langsam unterkneten. Der Teig hat eine weiche Konsistenz und löst sich nicht ganz vollständig von der Schüssel.

Den Teig abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen, 1 mal dehnen und falten.

Nach der Teigruhe den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche vorischtig rund wirklen und dann lang formen. Wenn der Teig zu weich ist, nochmal dehnen und falten und dann lang wirken. In eine gebutterte Kastenform einlegen und abgedeckt 70 Minuten gehen lassen.

Während der Teig geht, den Backofen mit einem Backstein im unteren Bereich 30-40 Minuten auf 240°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Den Teig mittig der Länge nach einschneiden und die Form dann auf den Backstein schieben. Mit 70 g Wasser schwaden und die Ofentür sofort schließen. Die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot 60 Minuten backen.

Die gekochten Getreidekörner machen das Brot sehr saftig und halten es länger frisch.

Kathi: Sehr saftiges, kerniges Brot, hat uns hervorragend geschmeckt! Lässt sich sehr gut vorbereiten, benötigt am Backtag incl. Backzeit ca. 4 Stunden.
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Montag, Januar 08, 2018

Geiersthaler Sonne

Bevor es hier dann vermutlich bald ruhiger wird, habe ich nochmal gebacken: Mama hatte schon vor einiger Zeit (oh, ok.. 2013) anlässlich des Brotbacktags ein von ihr weiter entwickeltes Rezept gepostet - für eine Geiersthaler Sonne - ein wunderschön aufgerissenes, großes Brot mit Roggen- und Weizenvollkornanteil, sowie viel Buttermilch. Damals habe ich mich irgendwie nicht drangetraut, inzwischen bin ich mutiger ;). Meine einzige Änderung: Ich habe das Schmalz (wird hier nicht sehr geliebt) durch Butter ersetzt.


Die Vorgehensweise ist ähnlich unaufwändig wie bei den Broten, die ich sonst auch backe: Sauerteig ansetzen, ca. 16-20 Stunden gehen lassen, Teig kneten, nochmal in 2 Schritten ca. 1 Stunde gehen lassen, backen. Der Teig ist relativ weich, ich habe ihn mit einer Teigkarte und auf gut bemehlter Arbeitsfläche rundgeformt. Das rächt sich ein bisschen - in der Mitte des Teiges befinden sich leicht sichtbare, feine "Mehllinien". Mal gucken, wie ich die das nächste Mal beseitige.


Auf dem Pizzastein reißt das Brot wunderschön auf, es bleibt relativ flach. Die Kruste ist relativ dünn, die Krume feinporig, ein wunderbar aromatisches Brot, das es hier sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat!

Geiersthaler Sonne


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Geiersthaler Sonne
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 1 Brot a 1 kg

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
100GrammRoggenmehl Type 1150
100GrammWasser
10GrammAnstellgut (Roggensauerteig)
H HAUPTTEIG
Sauerteig
50GrammRoggenvollkornmehl
50GrammWeizenvollkornmehl
325GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
500GrammButtermilch
10GrammFrischhefe
15GrammSchweineschmalz (Griebenschmalz)(K: Butter in
-- Flöckchen)
14GrammSalz

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.03.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig alle Zutaten außer Salz und Schmalz 5 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) verkneten. Dann auf Stufe 2-3 schalten, das Schmalz in Flöckchen zugeben und das Salz einrieseln lassen. Weitere 10-12 Minuten kneten - der Teig löste sich bei mir von den Wänden, nicht aber vom Boden der Schüssel. Den weichen, leicht klebrigen Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und 1 Stunde gehen lassen.

Einen ausreichend großen Gärkorb (meiner ist für 1,5 kg Teig) gut mit Roggenmehl ausstreuen.
Den Teig auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche geben, die Ränder nach innen schlagen (am besten mit einer Teigkarte arbeiten), das mehrfach wiederholen, bis das Teigstück schön rund ist. Den Teig mit der Naht nach unten in den Gärkorb legen, nochmal 45 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 240°C vorheizen.
Den Teigling auf einen mit Grieß bestreuten Brotschieber stürzen und auf den Backstein einschießen, dabei Dampf nach der bevorzugten Methode erzeugen. (K: in der letzten Viertelstunde Backblech mitaufheizen, Wasser daraufkippen)

Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220°C, nach weiteren 10 Minuten auf 210°C, nach weiteren 10 Minuten auf 200°C reduzieren. Die Backofentüre kurz öffnen, um Restdampf abziehen zu lassen, nochmal 20 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Anmerkung Petra: Schön aufgerissenes, eher flacheres Brot mit nicht zu dicker knuspriger Kruste und mittelporiger, saftiger Krume, leicht säuerlicher Geschmack. Prima!

K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Teig recht weich, reißt beim Backen wunderschön auf. Geschmacklich sehr gut!
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Sonntag, Januar 07, 2018

Schweizer Dreikönigskuchen

Dieses Jahr hatte ich mal Zeit und habe mich in die lange Reihe der Dreikönigskuchenbäckerinnen eingereiht - bei uns hat das ja eigentlich keine Tradition, ich kenne den Brauch, zum 6. Januar ein bestimmtes Gebäck zu servieren allerdings aus verschiedenen Ländern. In Frankreich serviert man eine Galette des Rois, einen mit Mandelcreme gefüllten Kuchen, in Spanien und Teilen Lateinamerikas eine Rosca de Reyes. Ich bin nicht so weit gegangen und halte mich an die Schweizer Nachbarn - da handelt es sich beim Dreikönigs"kuchen" eher um ein leicht süßes Hefegebäck, das zum Frühstück serviert wird - ich ess es auch gern zum Kaffee oder Tee am Nachmittag. Mit Butter und eventuell etwas Konfitüre (winterliches Kornelkirschengelee...) .. da lass ich so manche Frangipane-Torte stehen ;).


Ich habe mich - sehr schweizerisch - an ein Rezept von Betty Bossi gehalten. Im Endeffekt keine große Sache - Hefeteig, Rosinen oder Schokostückchen (ich gebe ersterem eindeutig den Vorzug) und natürlich die Mandel - diese wird in einer der kleineren 8 Kugeln versteckt, die sich um die große Kugel scharen. Und der, der sie findet, ist für einen Tag König ;).

Die ganze Wohnung duftete nach dem Backen herrlich, der Dreikönigskuchen macht sich wirklich gut auf dem Frühstückstisch. Wir waren großzügig und haben das ganze Rezept gebacken - mit dem Ergebnis, dass sich auch heute erst herausstellte, wer denn dieses Jahr König spielen darf (Ich!).


Dreikönigskuchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Dreikönigskuchen
Kategorien: Hefeteig, Gebäck, Brot
Menge: 8 Portionen

Zutaten

500GrammMehl
1 1/2Teel.Salz
3Essl.Zucker
20GrammHefe
60GrammButter
1/2Unbehandelte Zitrone: Schale
4Essl.Sultaninen
1Mandel
300mlMilch
H DEKO
1Ei zum Bestreichen
1Essl.Hagelzucker und/oder Mandelblättchen zum
-- Verzieren

Quelle

www.bettybossi.ch
Erfasst *RK* 07.01.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel mischen. Hefe darüberbröckeln. Zitronenschale abreiben und hinzufügen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Butter-Milch- Mischung und Sultaninen (K: ich habe die Sultaninen erst zum Schluss der Knetzeit zugegeben, aber so vermischen sie sich vermutlich besser) zu den trockenen Zutaten geben und in ca. 10 Minunten zu einem weichen, glatten Teig kneten (K: Küchenmaschine, ca. Stufe 2-3). Zugedeckt bei Raumtemperatur aufs Doppelte aufgehen lassen.

8 Teigstücke à 80 g abstechen und zu runden Kugeln formen, in eine Kugel die Mandel drücken. Den restlichen Teig zu einer großen Kugel formen. Die große Kugel auf ein Blech mit Backpapier setzen, die 8 kleineren Kugeln im Kreis darum verteilen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Das Ei verschlagen und den Dreikönigskuchen damit bestreichen. Nach Belieben mit Hagelzucker und/oder Mandelblättchen (K: ich mag gern beides) verzieren. In etwa 30 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens goldbraun backen.

Der Dreikönigskuchen wird traditionell in der Schweiz am 6. Januar gegessen. Wer die Mandel in seinem Stück findet, ist König für den Tag ;). Statt der Rosinen könnte man auch Schokotröpfchen nehmen, ich bevorzuge Rosinen - für mich dürftens auch ein paar mehr sein.

K: Wunderschön aufgegangen, duftet herrlich. Fluffiges, leicht süßes Hefegebäck.
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Donnerstag, Dezember 21, 2017

Rustikales Wurzelbrot

Bei uns in der Arbeit ist es Tradition, dass Geburtstagskinder eine Art Geburtstags"frühstück" schmeißen, was auch schonmal in ein kleines Buffet ausartet. Wir essen und probieren alle gerne - also auch kein Problem, immer neue Gerichte auszuprobieren.

Dieses Jahr gabs von mir einen Orangen-Dattelsalat, einen Cannellinibohnensalat mit Quinoa, Petersilie und Zitronen (beide hervorragend, beide Ottolenghi, muss beides nochmal nachgemacht werden, denn ich habe keine Fotos..), Spinat-Frittata-Würfel, Kürbis-Hummus, Käse und natürlich Brot dazu. Brot hätte ich kaufen können, aber ich könnte ja auch welches backen...


Die Wahl fiel auf das rustikale Wurzelbrot, dass Mama vor einigen Jahren schon gepostet hat, da ist ja normalerweise gut Verlass drauf. Die einzige "Schwierigkeit": sich rechtzeitig entscheiden, das Quellstück wird 48 Stunden vor dem Backen angesetzt. Ich glaube, da bin ich letztes Jahr daran gescheitert. Dann ists aber eigentlich einfach - 24 Stunden vor dem Backen wird der Teig geknetet, am nächsten Morgen dann geformt (Teig ist weich, mit viel Mehl aber gut handhabbar) und auf dem heißen Backstein (alternativ: gut vorgeheiztes Backblech) gebacken. Mit Schwaden - ich erzeuge den, in dem ich in der letzten Viertelstunde ein altes Backblech unter dem Stein mitheize und da dann heißes Wasser draufkippe. Nicht optimal - aber ich möchte mir den Ofen nicht kaputtmachen, indem ich Wasser so in den Ofen kippe. Es wär mal Zeit für Lutz Erfindung, des Schwadomats!


Ergebnis: Herrlich knuspriges Brot mit feinporiger Krume innen. Wurde SEHR gelobt und bis zum letzten Krümel aufgegessen. Wenn das mal nicht alles sagt... Ich werde das Brot fürs Käsefondue am 2. Weihnachtsfeiertag gleich nochmal backen, der Mann soll schließlich auch mal in den Genuss kommen! Wer es mir nachtun möchte - hier kommt das Rezept.

Rustikales Wurzelbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rustikales Wurzelbrot
Kategorien: Brot
Menge: 2 Brote

Zutaten

H QUELLSTÜCK
125GrammWeizenmehl Type 812 oder 1050
125GrammWasser
2 1/2GrammSalz
H TEIG
350GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
3GrammFrischhefe
11GrammSalz
300GrammWasser

Quelle

stark modifiziert nach einem Posting in de.rec.mampf
Erfasst *RK* 11.10.2011 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

2 Tage vor dem Backen abends den Quellteig ansetzen: Mehl, Salz und Wasser glattrühren und zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig kneten: Vorteig, Mehle und die im Wasser aufgelöste Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, das Salz einrieseln lassen, dann noch 6-8 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis sich der Teig gerade eben von der Schüssel löst.
Den Teig in eine große leicht geölte Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abgedeckt für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und mit dem Teigschaber der Länge nach in 2 etwa gleich große Stränge teilen. Diese mit Roggenmehl besieben, mit bemehlten Händen verdrillen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teiglinge abgedeckt etwa 30-45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen.

Das Backpapier zwischen den Broten durchschneiden. Die Brote nach Belieben nochmal mit Roggenmehl besieben und dann mitsamt dem Papier auf einem Backschieber in den Ofen einschießen. Mit Dampf etwa 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Backpapier entfernen, beim Öffnen der Backofentür soll auch der Restdampf abziehen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Gesamtbackzeit etwa 35-40 Minuten. Die Brote sollen dunkelbraun sein.

Anmerkung Petra: rustikale, aromatische Brote mit nicht zu dicker, schön knuspriger Kruste und mittelgroßer Porung.
Original: http://www.freak-search.com/de/thread/215836/rez_wurzelbrot

K: Teig ließ sich wie angegeben hervorragend handhaben, ist am Ende immer noch relativ weich, lässt sich aber gut verzwirbeln. Geschmacklich top, schöne Kruste, eher feinporig.
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Montag, Dezember 11, 2017

Kaffee-Cranberry-Brot

Nach den ganzen süßen Keksen mal wieder was anderes - Brot :D! So viel Brot wie dieses Jahr habe ich noch nie in meinem Leben gebacken, seit dem Sommurlaub backe ich fast jede Woche und wir bestreiten fast unseren gesamten Brotbedarf mit Selbstgebackenem. Durchaus eine Bereicherung..


Das Brot, das ich heute vorstellen möchte ist durchaus etwas "spezieller": ein dunkles Brot mit hohem Roggenanteil, vielen Saaten (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne) und Cranberrys - und einem ganz speziellen Röstaroma, das durch Zubereitung des Brühstücks mit Kaffee kommt. Das Rezept ist mal wieder aus Brot Brot Brot* (dem mit Abstand meistgenutzten Buch dieses Jahres..) und folgt dem Martin Johansson Schema: Sauerteig 6-10 Stunden ansetzen, Brühstück etwa gleichzeitig ansetzen (mache ich  normalerweise abends), morgens den Teig rühren, 3-5 Stunden gehen lassen, in die Kastenform füllen, nochmal eine Stunde gehen lassen, backen, fertig.

Die Ursprungsidee, Kaffee als Quellmittel zu verwenden stammt wohl aus der Fabrique-Bäckerei in Stockholm - ich habe inzwischen aber auch schon ein paar andere Rezepte gesehen, in denen so Röstaromen ins Brot gebracht werden.


Ich habe das Brot schon zwei Mal gebacken - beim ersten Mal war der Sauerteig nicht so richtig frisch angefüttert, da mangelte es etwas an Ofentrieb und der verwendete Zuckerrübensirup (ich reduziere die Menge allerdings) war schon so kristallin, dass ich ihn kaum mehr gleichmäßig verteilen konnte. Trotzdem war der Besuch hellauf begeistert, also hab ichs nochmal gebacken - und jetzt bin ichs auch!
Diesmal habe ich übrigens mal die Originalmenge, also 2 Brote gebacken. Mein kleines Tiefkühlfach erlaubt mir leider nicht, Brote einzufrieren - ich habe das 2. Brot also erst nach 5 (!) Tagen angeschnitten - es war nicht mehr so knupsrig, hat aber immer noch hervorragend geschmeckt, mir ist keine einzige Scheibe trocken geworden. Ich lagere das Brot einfach aufrecht auf seine Schnittfläche auf ein Holzbrett gestellt und mit einem Geschirrtuch abgedeckt - auch hier keinerlei Hokuspokus..

Kaffee-Cranberry-Brot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaffee-Cranberry-Brot
Kategorien: Brot, Kastenbrot, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 Kastenbrote (Formen à 1,5l Inhalt

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
100GrammKürbiskerne
100GrammSonnenblumenkerne
50GrammLeinsamen
150GrammGetrocknete Cranberrys (K: hatte nur noch ca.
-- 80g)
200GrammRoggenschrot Type 1800 (K: relativ feiner
-- Roggenschrot)
500mlHeißer Kaffee
20GrammSalz
H SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 100 g Roggen Type
-- 1050, 65 g Roggenschrot)
300mlWasser
H TEIG
150GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: ist mir zu viel, ca.
-- 80 g)
200GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Mischung Roggen 1050/
-- Roggenschrot)
300GrammWeizenmehl Type 550
H AUSSERDEM
EtwasButter für die Form

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 28.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück alle Kerne und Saaten, Cranberrys, Roggenschrot und Salz in einer Schüssel verrühren. Mit dem heißen Kaffee übergießen und abdecken, bis zur Verwendung beiseite stellen (K:über Nacht, nach Abkühlung im Kühlschrank aufbewahrt).

Für den Sauerteig Roggensauerteigansatz mit Mehl und 300 ml Wasser in einer zweiten Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig 25 g (ca. 2 EL) abnehmen und fürs nächste Mal Backen im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, Sirup und beide Mehlsorten einer Schüssel kurz verrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 3-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit Butter einfetten und den Teig hineingeben, glatt streichen und leicht mit Roggenmehl bestäbuben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um etwa 1 cm vergrößert hat.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen, Ofenrot auf der 2. Schiene von unten (K: unterste Schiene) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und etwa 1 Stunde backen. Nach Belieben die Brote etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form nehmen, damit sie rundum bräunen (K: bei mir nicht unbedingt nötig. Ggf. nach 50 Minuten mit Alufolie abdecken, mein Powerofen wird zu heiß).

Auf einem Gitter auskühlen lassen, Herr Johannson wickelt die Brote danach in Frischhaltefolie und lässt sie einige Stunden vor dem Asnchneiden ruhen. Ich mag die krachige Kruste und lasse sie einfach so auskühlen.
Das Brot hält sich locker eine Woche.

K: Bei Mehltypen variiert, s. oben. Weniger Rübensirup verwendet, so hat das Brot (zusammen mit weniger Cranberrys) noch eine leicht süßliche Note, die wird aber durch die Röstaromen vom Kaffee und dem Vollkornschrot gut aufgefangen - ich mag das Zusammenspiel sehr! Je nach Geschmack kann man natürlich mehr Cranberrys verwenden oder sie ganz weglassen. Letztes Mal ganzes Rezept in zwei Formen gebacken - 1 Kastenform hat 30 cm, die andere etwa 25 cm. Brot Zweites Brot nach 5 Tagen erst angeschnitten - geht wunderbar.

Mein Zeitplan: Vortag morgens: Sauerteig nochmal füttern, es sei denn, er ist noch recht frisch und aktiv. Vortag abends: Brühstück machen, vor dem Schlafen gehen in den Kühlschrank stellen. Sauerteig ansetzen. Mehle für den Hauptteig mischen. Backtag morgens: Teig ansetzen - gegen Mittag/früher Nachmittag backen.
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Mittwoch, November 15, 2017

Wie das duftet: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung

Von sozialen Plattformen habe ich mich ja weitgehend zurückgezogen - bis auf eine: Instagram. Hier finde ich neben kleinen Einblicken in Leben von Freunden doch auch immer wieder Anregung und Inspiration. Und so war es nur ein kleiner Schritt vom Foto des Hefezopfes mit gebrannter Mandelfüllung von Zucker, Zimt und Liebe bis zum Backen am Wochenende. Da war doch noch Hefe, die muss weg!

Für Weihnachtsmärkte ist es natürlich noch ein wenig früh, drum war der Kauf von gebrannten Mandeln keine Option - praktischerweise liefert Jeanny das passende Rezept gleich mit. Ich habe noch nie selbst gebrannte Mandeln gemacht, das war aber überhaupt kein Ding. Am Ende schön im Auge behalten, dass nichts verbrennt - und schon duftet die ganze Wohnung nach Weihnachten. An einem absolut grauen Novembertag gar nicht so verkehrt!


Den Hefeteig habe ich mit frischer Hefe gemacht, sonstige Anmerkungen findet ihr direkt im Rezept - Ergebnis war jedenfalls ein wahnsinnig fluffig-flaumiger Teig, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Er wird dann mit Zimt-Mandelbutter (zusätzlichen Zucker lasse ich weg, für mich sind die Mandeln allein schon hart an der Grenze..) bestrichen, eng aufgerollt und dann mittig bis jeweils kurz vor Ende der Rolle durchgeschnitten. Jetzt lässt er sich verrdrillen (vorsichtig, Teig ist sehr weich) und in eine Kastenform bugsieren. Ist also eher ein verdrillter Strang, denn ein echter Zopf, aber wer wird schon so kleinlich sein..?


Und dann riecht es gar herrlich und man muss sich nur noch ein ganz kleines bisschen gedulden - der Zopf ist direkt nach dem Backen noch zu weich, etwas Abkühlzeit schadet nicht. Dann aber schmeckt er herrlich, noch lauwarm, die geschmolzene Butter, die karamellisierten, knackigen Mandelstückchen zum flaumigen Hefeteig - versüßt jeden Herbst-/Wintersonntag! Bestimmt auch fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch, die Mandeln könnte man ja schon vorbereiten. Danke für Inspiration und Rezepte, Jeanny!

Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung
Kategorien: Herbst, Winter, Hefe, Kuchen, Brunch
Menge: 30 Cm Kastenform

Zutaten

H FÜR DEN HEFETEIG
300mlMilch
60GrammWeiche Butter in Stücken
425-500GrammMehl (Typ 450 oder backstarkes Typ 550) (K: Typ
-- 450)
1Pack.Trockenhefe (K: 21 g Frischhefe)
60GrammZucker
1Ei (Gr. M)
H FÜR DIE FÜLLUNG
175GrammGebrannte Mandeln (auf dem Jahr- /
-- Weihnachtsmarkt gekauft oder wie hier
-- selbstgemacht)
125GrammSehr weiche Butter
3Essl.Brauner Zucker (K: weggelassen)
1groß.Prise Zimt (K: ca. 1/2 TL)
H GEBRANNTE MANDELN
175GrammMandeln, ungeschält
175GrammZucker
87GrammWasser
1/2Teel.Zimt
EtwasLebkuchengewürz (K: hinzugefügt)

Quelle

https://www.zuckerzimtundliebe.de/2016/11/hefezopf-mit-
gebrannte-mandel-fuellung-cinnamon-twist-bread-with-
sugar-coated-almonds-filling/
und https://www.zuckerzimtundliebe.de/2015/11/rezept-
fuer-schokolade-mit-selbstgemachten-gebrannten-mandeln/
Erfasst *RK* 15.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für die gebrannten Mandeln:
Zucker, Wasser, Zimt und Lebkuchengwürz in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Die Mandeln dazu geben, Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren und alles köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mandeln gut von der Zuckermasse überzogen sind und karamellisierten. Am Ende gut rühren - der Zucker wird erst bröselig, kristallig und karamellisiert dann. Ab hier schön ein Auge drauf haben! Die Mandeln auf Backpapier geben und abkühlen lassen.

Für den Hefeteig:
Hierfür Milch und Butterstücke in einem kleinen Topf auf dem Herd bei kleiner-mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milch soll keinesfalls kochen (K: ich habe die Butter erwärmt, Milch dazugegeben und die restliche Butter darin schmelzen lassen, auf ca. 37°C. Anschließend die Hefe hineingebröckelt und mit einem Schneebesen gut verrührt).
Erst mal 425g des Mehls, -falls verwendet Trockenhefe- und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Das Ei leicht verquirlen und gemeinsam mit der handwarmen Butter-Milch-Mixtur zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen mehrere Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Wenn der Teig fertig ist, löst er sich vom Schüsselrand und klebt nicht mehr allzu dolle. Ist er zu feucht / klebrig, esslöffelweise mehr Mehl hinzufügen. (K: Esslöffelweise (noch ca. 5 EL)Mehl hinzugefügt, bis der weiche Teig sich von der Schüssel löst). Aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage mit den Händen ein paar mal durchwalken. Dann in eine Schale geben. Mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch abdecken, um ihn dann an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen zu lassen. Der Teig sollte sich innerhalb dieser Zeit verdoppeln. Manchmal braucht er auch etwas länger, einfach mal reinlinsen. (K: In der Schüssel noch ein paar mal gefaltet. Nach einer Stunde ist der Teig perfekt aufgegangen.)

Für die Füllung:
Butter sehr weich werden lassen. Die gebrannten Mandeln in haselnusskrokant-große Stücke hacken (K: ich habe das im Braun Mulitquick gemacht, dabei aber gucken, dass es nicht zu fein wird und einen Teil von Hand sehr klein gehackt). Butter mit Mandelstückchen und etwas Zimt vermischen. Den zusätzlichen Zucker habe ich mir geschenkt, ich finde die Mandeln sind schon süß genug!

Für den Zopf:
Eine Kastenbackform von ca. 30cm Länge fetten oder mit Backpapier auslegen (K: Backpapier!).
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage mit dem Nudelholz rechteckig ca. 20x30cm ausrollen (K: Mit den Händen ausgezogen), die Mandelbutter gleichmässig darauf streichen und nun alles von der langen Seite her so eng wie möglich aufrollen. Diese Rolle nun bis auf zwei Zentimeter eines Endes mit einem scharfen Messer mittig durchschneiden und die entstandenen Hälften umeinander wickeln und in die vorbereitete Backform geben. Das ganze abgedeckt ca. 20 Minuten lang gehen lassen.

Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das gebrannte Mandel Brot in den Ofen geben und 30-35 Minuten lang backen. Zunächst abkühlen lassen, bevor man es schneidet. Vorher ist es eventuell noch etwas zu weich und würde auseinander fallen. (K: Bei mir war der Zopf sehr gehfreudig und die Form fast etwas klein, darum: Backpapier unter die Kastenform legen, sonst tropft Zucker- Mandelmasse auf den Ofenboden und räuchert die Küche voll. Ca. 35 Minuten gebacken. Nicht sofort aus der Form nehmen, Zopf ist noch viel zu weich! Etwas abkühlen lassen, dann auf einem Gitter weiter abkühlen lassen.) Schmeckt lauwarm am besten!

K: Wunderbar flufflig-flaumiger Hefeteig mit süß-adventlicher Mandelfüllung. Sehr fein, Füllung schon recht süß, in der Kombi aber sehr fein. Nur den zusätzlichen Zucker hab ich weggelassen. Wäre bestimmt auch sehr fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch.
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Donnerstag, Oktober 26, 2017

Roggenschrotbrot

Ja, es wird etwas langweilig hier, ich weiß. Aber das No Knead-Brot aus Roggenschrot, mit viel Körnerkram und Rosinen war so gut, dass es hier einfach verewigt werden muss. Wär wirklich schade, wenn es in Vergessenheit geriete (eher unwahrscheinlich, ich habe vor, das komplette Sauerteig-Kapitel in Herrn Johanssons Brot Brot Brot einmal zu backen..).


Das Rezept ist eigentlich für ein Vierkornbrot - Vierkornschrot kommt als Brühstück in den Teig, selbiger war hier leider nicht aufzutreiben, also habe ich Roggenschrot verwendet. Meiner war eher feiner gemahlen, etwas grober verändert sicher den Geschmack nochmal. Das Brühstück sollte man vermutlich etwas vorher ansetzen, ich habe das nicht so richtig überrissen und so hatte es nur ca. 30 Minuten Zeit zu quellen. Geschadet hat es dem Ergebnis allerdings nicht: ein sehr saftiges, lockeres Körnerbrot (Sonnenblumenkerne und Leinsamen) mit leicht süßem Rosineneinschlag (ich liebe das ja, wers nicht mag lässt die Rosinen einfach weg). Favourit! Und hält dazu auch noch locker 5 Tage frisch. Da könnte man glatt überlegen, das ganze Rezept zu backen (ich habe es wie meistens halbiert - meine Tiefkühlschublade fasst leider derzeit kein weiteres Brot.. mag mir jemand einen Gefrierschrank schenken??).

Schmeckt perfekt pur zu Butter, mit Käse oder zu Honig. Aber meine Vorliebe für dunkles Körnerbrot mit Honig ist inzwischen ja vermutlich hinlänglich bekannt ;).

Roggenschrotbrot / Vierkornbrot



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vierkornbrot
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 2 Kastenbrote a 30 cm

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
200GrammVierkornschrot (K: Roggenschrot, relativ fein
-- gemahlen)
300mlKochendes Wasser
H FÜR DEN SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 120 g Roggen T 997,
-- 45 g Roggenvollkornmehl)
300mlWasser
H FÜR DEN TEIG
400GrammWeizenmehl Type 550
350GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Roggenmehl Type 1050)
50GrammLeinsamen
100GrammSonnenblumenkerne
150GrammRosinen
20GrammSalz
400mlWasser
H SONST
Butter für die Form
Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 25.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück Vierkornschrot und 300 ml kochend heißes Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abgedeckt bis zur Verwendung quellen lassen. Falls das mehrere Stunden sind würde ich das Brühstück nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Für den Sauerteig Roggensaueransatz, Mehl und Wasser in einer Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden (K: über Nacht) ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig ca. 2 EL abnehmen und in einem Schraubglas bis zum nächsten Backtag aufbewahren (falls man seinen Sauerteig getrennt führt, kann man die 2 EL verwerfen).

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, beide Mehlhsorten, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Salz und 400 ml Wasser kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine bei niedriger Stufe verrühren. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 4-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit der Butter einfetten und den Teig hineingeben. Mit feuchten Händen glatt streichen und mit den Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit Geschirrtüchern abgedeckt 1-2 Stunden gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat und kleine Löcher entstanden sind.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost auf der 2. Schiene von unten (K: ganz unten) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und die Brote etwa 1 Stunde backen (nach Belieben etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form lösen und rundum bräunen lassen). Die Brote ggf. aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen (Herr Johansson wickelt die Brote dabei schon in ein Geschirrtuch, was ein ziemlich weiches Brot ergeben dürfte. Ich mag die Kruste eher krachig, drum lasse ich sie ohne Bedeckung abkühlen).

Die Brote mit der Schnittseite nach unten auf einem Scheidbrett stehend lagern, so halten sie mindestens 5 Tage frisch (K: Ich decke sie noch mit einem Geschirrtuch ab - halten aber wirklich sehr lange frisch!)

K: Halbe Menge mit Roggenschrot und leicht anderen Roggentypen gebacken. Brühstück habe ich aus Versehen erst am Backtag mit angesetzt, und konnte so nur ca. 30 Minuten quellen, das ist etwas wenig - lieber etwas vorher ansetzen, wenn möglich, je nach Mahlgrad unbedingt früher ansetzen. Brühstück war recht zähl und ließ sich nur schwer mit den anderen Zutaten vermengen. Ergebnis ist ein tolles, aromatisches Brot mit viel Körnerbiss und kleinen süßsaftigen Rosineninseln. Ich liebe das, wer keine Rosinen im Brot mag, lässt die einfach weg! Hält sich sehr lange frisch.

Mein Zeitplan:
Vortag morgens: Sauerteig auffrischen
Vortag abends: Sauerteig nach Rezept ansetzen, am besten hier auch das Brühstück vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren
Morgens den Teig zusammenrühren - ca. 5 Std. gehen lassen
Teig in Form füllen - 1-2 Std. gehen lassen, Ofen vorheizen
Backen - ca. 1 Std.
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Montag, Oktober 16, 2017

Sehr unkompliziertes Möhrenbrot

Seit wir wieder aus dem Urlaub zurück sind und der Herbst naht, kommt auch die Brotbacklust zurück. Also als erstes Roggensauerteig von der Kollegin erbettelt (meiner ist leider *hust* verstorben..) und zur Einstimmung das altbewährte Topfbrot gebacken. Das hat wieder sehr gut funktioniert, was Lust auf mehr macht.
Nicht immer klappt das mit dem Sauerteigbrot unter der Woche, das liegt zum einen an meiner zu spontanen oder nicht vorhandenen Planung, zum anderen an der fehlenden Zeit. Normalerweise backe ich an meinem freien Tag, letzte Woche bin ich für eine Kollegin eingesprungen, da ging das nicht. Aber es bleibt ja noch die Hefe.. also habe ich mir wieder Martin Johanssons Brot Brot Brot* zur Hand genommen und die Nicht-Sauerteig-Brote durchgeguckt. Und bin bei einem höchst unkomplizierten Möhrenbrot hängen geblieben.


Höchst unkompliziert weil:
- morgens vor der Arbeit anrühren, tagsüber gehen lassen (der Teig hat mir die 11 statt 8 Stunden nicht übel genommen - dadurch klappt das mit der geringen Hefemenge von ca. 2 g sehr gut)
- abends wenn ich nach Hause komme packe ich den Teig in die Kastenform, lasse nochmal 1 Stunde gehen und backe dann. Einfacher gehts kaum.

Die Möhre schmeckt man nicht hervor, macht das Roggen-Weizen-Mischbrot aber sehr saftig - auch 4 Tage nach dem Backen schmeckt es wie frisch, abgedeckt hatte ich es nur mit einem Geschirrtuch. Sonnenblumenkerne und Leinsamen geben eine schöne Struktur, ich mag Körnerbrote ja sehr gern. Die Zuckerrübensirupmenge habe ich reduziert, die Schweden backen scheinbar sehr gern mit Sirup, der kommt im Buch jedenfalls häufig vor. Mein Brot schmeckt aber im Endergebnis nicht süß.

Passt toll zu Honig und zu Käse, auch getoastet ist es sehr fein - das Rezept merk ich mir auf alle Fälle!
Und wo ich schon gerade darauf hingewiesen wurde - das Rezept passt natürlich hervorragend zum heute von Zorra ausgerufenen World Bread Day! 

Höchst unkompliziertes Möhrenbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhrenbrot (BrotBrotBrot)
Kategorien: Brot, Hefe, Kastenform
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

2GrammFrische Hefe
100GrammMöhre, fein geraspelt (K: grob geraspelt)
50GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: eher 35-40 g)
50GrammSonnenblumenkerne
1Essl.Leinsamen
240GrammWeizenmehl Type 1050
160GrammRoggenmehl Type 1150
10GrammSalz
H AUSSERDEM
Butter für die Form
Mehl zum Bestäuben

Quelle

Martin Johansson - BrotBrotBrot
Erfasst *RK* 15.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Aufwand: sehr gering, Dauer: ca. 10 Stunden (K: etwas länger durch verlängerte Gehzeit)

Hefe, Möhrenraspel, Sirup, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, beide Mehlsorten, Salz und 300 ml kaltes Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder in der Rührmaschine zu einem Teig verrühren (K: von Hand, bzw. mit einem Löffel verrührt), dabei nicht kneten. Der Teig soll weich und klebrig, aber nicht flüssig sein. Den Teig mit einem Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 8 Stunden gehen lassen (K: eher 10-11 Stunden).

Die Kastenform mit Butter einfetten und den Teig mit feuchten Händen hineingeben, glattstreichen und leicht mit Mehl bestäuben. Nochmal 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat (K: Mit Teigschaber aus Schüssel in Form gegeben, verteilt und damit glatt gestrichen).

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Backofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost (2. Schiene von unten; K: unterste Schiene) mit vorheizen. Die Form auf den Rost stellen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot etwa 1 Stunde backen (K: ersten 10 Minuten auf 250°C gebacken, dann nur ca. 45-50 Minuten gebacken). Nach Belieben das Brot 10 Minuten vor dem Ende aus der Form lösen und rundum bräunen lassen (K: meins bräunt auch so).

Das Brot gegebenenfalls noch aus der Form lösen, in ein Geschirrtuch wickeln und auf einem Gitter abkühlen lassen. (K: Nicht eingewickelt, erst nachdem es abgekühlt war - am nächsten Morgen dann).

K: Sehr unkompliziertes Brot, mit guter Struktur. Bleibt sehr gut frisch und saftig. Morgens vor der Arbeit verrührt, abends gebacken. Höchst unstressig!
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Mittwoch, Juni 28, 2017

Fladenbrot (Pide) nach Brotdoc

Wer mir auf Instagram folgt hats schon gesehen: letzte Woche habe ich zum wöchentlichen Schmaus- und Spieleabend Fladenbrot gebacken. Und weil es sehr viele Rufe nach dem Rezept gab und ich geschmacklich von dem Brot absolut überzeugt war, möchte ich es hier nicht vorenthalten - auch wenn es schnöde nachgebacken ist. Aber manchmal brauchts ja eine kleine Erinnerung - und ich möchte sichergehen, dass ich es auf alle Fälle wieder finde!


Mir fiel glaube ich Montag abend ein, was ich am Mittwoch denn zum Essen machen möchte. Und dass ich gerne Fladenbrot dazu backen würde. Ich habe schon früher Fladenbrot gebacken - 1 Stunde Gehzeit, 1 Würfel Hefe. Naja. Inzwischen weiß ich: Kann man schon machen, geht aber schon auch deutlich besser. Also bei Mama gesucht (nix gefunden), bei Lutz gesucht (zu lange Vorlaufzeit), beim Brotdoc gesucht - Volltreffer. Bei diesem Rezept hat man natürlich durch den geringen Hefeeinsatz auch eine gewisse Vorlaufzeit (12 Stunden für den Vorteig, ca. 1 gute Std. Arbeits- und Wartezeit Hauptteig, 12-24 Stunden Reifezeit) - aber 1 Tag im Vorraus reicht.

Hauptteig nach ca. 16 Stunden Kühlschrank.


Also habe ich am Vortag morgens vor der Arbeit schnell die Zutaten für den Vorteig verrührt, abends mit den restlichen Zutaten vom Hauptteig vermischt und die Maschine rühren lassen. Genauere Anmerkungen s. Rezept. Dann hat man ein Fenster von 12-24 Stunden, die der Teig im Kühlschrank verbringt und ordentlich Geschmack produziert - so konnte ich am Mittwoch am späten Nachmittag ganz entspannt (hahaha.. es hatte 36°C, da heizt man gern mal den Ofen auf 280°C ein) Fladenbrot backen.
Mein Teig war wie man oben sieht noch etwas klebriger als beim Brotdoc im Video - ließ sich auf der gut bemehlten Arbeitsfläche aber gut handeln und zu Paketen formen/weiterverarbeiten.
Beim Brotdoc gibts zum Formen auch ein prima Video dazu:

Fertig für den Ofen.


Wie schon in vielen Kommentaren zum ursprünglichen Rezept hatte auch ich in meinen Broten mehr oder weniger große Blasen - das liegt am Teig, klar - allzugroße Blasen lassen sich angeblich vermeiden, in dem man das Fladenbrot vor dem Backen wirklich gut punktuell zusammendrückt - hab ich gemacht, ich hatte trotzdem Blasen. Aber irgendwie gehören die ja auch dazu.
Geschmacklich war es wirklich hervorragend, knusprige Kruste, innen weich, aromatisch, tolle Struktur, ich war/bin begeistert. Kein Vergleich zu dem sehr feinporigen Hefebrummer von vor 8 Jahren..

Zeitfahrplan: Vorteig verrühren - 12 Stunden - Hauptteig zubereiten, incl. Wartezeiten ca. 1 Std 15 - 12-14 Std. Ruhen im Kühlschrank - ca. 1 Std. Ofen vorheizen, 1 Std formen/ruhen/backen (je nachdem, wieviele Brote man macht)

Fladenbrot nach Brotdoc


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot nach Brotdoc (Pide)
Kategorien: Fladenbrot
Menge: 3 Große Fladenbrote

Zutaten

Vorteig:
300GrammWeizenmehl 550
300GrammWasser
0,3GrammHefe
Hauptteig:
480GrammWasser (+130 g Wasser, s.u.)
Gesamter Vorteig
900GrammWeizenmehl 550 (K: Weizenmehl Tipo 00)
24GrammSalz
9GrammHefe

Quelle

https://brotdoc.com/2015/05/07/pita/
Erfasst *RK* 28.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Vorteig alle Zutaten verrühren und 12 Stunden reifen lassen. (K: Vortag morgens)

Alle Zutaten außer Salz und Hefe in den Kneter geben. Die extra 130 g Wasser zurückhalten. Den Teig 2 Minuten langsam ankneten und sodann 30 Minuten ruhen lassen. Salz und Hefe zugeben und 3 Minuten langsam unterkneten, den Kneter weiter laufen lassen. Dann beginnen, schluckweise das zusätzliche Wasser einzukneten, bis es vom Teig aufgenommen wurde. Bei kleberschwächeren Mehlen kann es sein, daß vielleicht nur 80-100 ml eingeknetet werden können. Zum Schluß 2-3 Minuten auf zweite Knetstufe stellen, bis sich der Teig komplett von der Schüssel löst. (K: Vortag abends. Ich konnte komplette 130 ml Wasser einarbeiten, der Teig löste sich (v.a. am Boden) nicht komplett von der Schüssel, allerdings an den Rändern. Teig sehr geschmeidig, feucht).
In eine Teigwanne (K: mit Olivenöl geölte Schüssel) geben und 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Ein mal strecken und falten und die Teigwanne sodann verschlossen für 12-24 Stunden im Kühlschrank bei 5°C lagern.

Die Zubereitung ist dann denkbar einfach. Den Ofen mit Backstein gut und gründlich auf 280°C vorheizen. Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig darauf auskippen und vorsichtig die gröbsten Gärblasen herausdrücken. In 3 gleiche Teile teilen (ich mache das nach Augenmaß) und jedes der Teile grob rundwirken. Die Teiglinge abdecken. Nach 15 Minuten kann der erste Teigling geformt werden: Mit beiden Händen wird er am Rand gefaßt und von allen Seiten auseinandergedehnt, möglichst so, daß er sich gleichmäßig dick ausdehnt und nicht sehr dünne und sehr dicke Stellen bekommt. (K: mit dem Nudelholz etwas nachgeholfen)

Hat er die gewünschte Größe erlangt, wird der Teigling auf einen Einschießer mit Backpapier gelegt (K: Einschießer mit Hartweizengrieß bestreut, kein Backpapier verwendet). Mit den Fingerspitzen beider Händen tiefe Eindrücke/ Löcher in die Oberfläche drücken, gut mit Wasser besprühen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Dann sofort auf den heißen Backstein einschießen und gut schwaden. Die Brote bei konstant 280° in 14-18 Minuten ausbacken, so bekommen sie eine dünne und dennoch kräftig gefärbte aromatische Kruste und bleiben innen weich und saftig. Nach derselben Art nacheinander die anderen beiden Brote abbacken.

K: Hälfte der Teigmenge gemacht - langte genau für 2 Fladenbrote, die noch auf den Brotschieber passen. Gut Löcher eindrücken - das soll die Teigschichten oben und unten miteinander verbinden und verhindern, dass es Riesenblasen gibt. Gabs trotzdem, war aber nicht weiter schlimm. Gut schwaden bringt schönere Farbe und eine schönere Kruste. Geschmacklich hervorragendes Fladenbrot! Schmeckt frisch am besten - ansonsten bald in eine Plastiktüte stecken und bei Bedarf aufbacken oder auftoasten.
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Und was gabs dazu?
- Auberginensalat mit Kichererbsen
- Möhrenhummus
- und einen großen Teller rohes Knabberzeug zum Dippen


Mittwoch, März 22, 2017

Sauerteigbrot mit geröstetem Hafer

Schon ist es eine kleine Minitradition geworden - das Brotbacken am Mittwoch. Wieder - auch das die Tradition - ist es ein Rezept aus "Brot Brot Brot", wieder ein reines Sauerteigbrot (irgendwo muss ich ja hin mit dem Zeug!). Und wieder habe ich es im gusseisernen Topf gebacken - ich war von den ersten Ergebnissen einfach zu begeistert - die Form wird schön, ich habe keine Probleme mit dem Bedampfen (entfällt, der Topf hält die Feuchtigkeit ganz von alleine).


Mit dem Ergebnis - einem Dinkelvollkorn-Weizenmischbrot war ich sehr zufrieden. Das Brühstück mit geröstem Hafer hält das Brot saftig und gibt eine zusätzliche geschmackliche Tiefe. Das etwas hellere Brot lässt sich auch toll rösten!


Ich habe das Brot in einem großen Gärkorb gehen lassen, Martin Johansson teilt das Brot auf zwei kleinere (und backt ohne Topf) - ich habe keine kleinen Gärkorbe und mag größere Brote. Zum Schluss habe ich das Brot noch kreuzweise eingeschnitten - so ist es schön augerissen.

Die Kruste ist relativ dünn aber schön knusprig, das Innere aromatisch und locker - gefällt mir.


Sauerteigbrot mit geröstetem Hafer


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Sauerteigbrot mit geröstetem Hafer
Kategorien: Brot
Menge: 1 bis 2 Brot

Zutaten

H FÜR DAS BRÜHSTÜCK
100GrammHaferflocken
2Teel.Kümmelsamen (K: weggelassen)
300GrammKochendes Wasser
H FÜR DEN SAUERTEIG
26GrammRoggensaueransatz
55GrammRoggenmehl
100GrammWasser
H FÜR DEN TEIG
500GrammWeizenmehl (Type 550)
200GrammDinkelvollkornmehl
Plus mehr Mehl zum Arbeiten
350GrammWasser
20GrammSalz

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 22.03.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück die Haferflocken in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten rösten, bis sie leicht bräunen. Haferflocken, Kümmel und kochend heißes Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zur Verwendung quellen lassen. (K: Morgens angesetzt, mittags - nach etwa 4-5 Stunden in den Kühlschrank gesetellt)

Für den Sauerteig Roggensaueransatz, Mehl und 100 ml Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit einem Deckel locker abgedeckt bei Zimmertemperatur 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig 25 g (ca. 2 EL) abnehmen, in ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank für den nächsten Backtag aufbewahren. (K: morgens angesetzt, abends weiterverwendet, ca. 10-12 Stunden)

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, beide Mehlsorten, Salz und 350 ml Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine (kleine Stufe) verrühren. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 6-8 Stunden gehen lassen (K: über Nacht, etwas länger). Teig ist relativ klebrig.

Den Teig je nach gewünschter Brotgröße auf bemehlter Arbeitsfläche halbieren (K: ganz gelassen) und rund wirken. Mit dem Schluss nach unten in bemehlte Gärkörbe geben. Die Laibe mit Geschirrtüchern abgedeckt etwa 1-2 Stunden gehen lassen.
Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen. Falls im Topf gebacken wird, Topf mit vorheizen. Ansonsten ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Laibe auf das Backblech stürzen (bzw. in den Topf). Oberfläche etwas anfeuchten und mit Haferflocken bestreuen. Die Temperatur auf 230°C reduzieren und die Brote im Ofen etwa 35 Minten backen (Zeit für 2 kleinere Brote). K: Im Topf gebacken, ca. 25 Minuten bei geschlossenem Deckel, nach 20 Minuten Deckel abgenommen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

K: Aromatisches Brot mit feinem Hafergeschmack, das lange frisch hält. Schmeckt geröstet ganz besonders gut. Im runden 24 cm Durchmesser Gärkorb gehen lassen.
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Montag, Februar 27, 2017

Apfel-Walnuss-Brot

Sorry, ist grad ein bisschen brotlastig hier. Aber irgendwie macht es mir im Moment erstaunlich viel Freude, Brot zu backen. Weil es so gut schmeckt. Und gut funktioniert. Und ich mit den Rezepten von Herrn Johansson so gut zurechtkomme.


Drum - kein Wunder, auch das letzte ausprobierte Rezept aus seinem "Brot Brot Brot"*-Buch. Ein Roggen-Weizen-Mischbrot mit Sauerteig, gerösteten Walnüssen und Äpfeln. Auf Walnussbrot stehe ich ja sowieso sehr, denn es paart sich so hervorragend mit meinen liebsten Brotbelägen: Butter, Honig, Käse. Yumyum. Ich wurde nicht enttäuscht.

(Köstlicher Moment: Frisches Brot. Butter. Waldhonig. Ohhhh...)


Die Vorgehensweise war genau wie beim Brot letzte Woche: Am Vortag setze ich morgens den Sauerteig an, abends verrühre ich die restlichen Teigzutaten und am nächsten Morgen wird gebacken. So mag ich das, schön überschaubar. Der Teig war bei mir anfangs etwas sehr weich, nach etwas weiterem Mehl ging das aber ganz gut. So Brot in Kastenformen verzeiht ja sowieso viel...

Und auch wenn ich sonst frei geschobene Brote oder Topfbrot (optisch und gefühlsmäig) vorziehe - geschmacklich ist dieses Kastenbrot top! Nach nun fast einer Woche ist es immer noch frisch und schmeckt wunderbar aromatisch (ohne süß zu sein - trotz Äpfel und Zucker im Teig). Auch sehr gut getoastet. Ein weiterer Keeper :).

Apfel-Walnuss-Brot (Sauerteigvariante)



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelbrot mit gerösteten Walnüssen
Kategorien: Brot
Menge: 2 Kastenbrote

Zutaten

H FÜR DEN SAUERTEIG
25GrammRoggensauerteigansatz
55GrammRoggenmehl (Type 1150) (K: Roggenvollkornmehl/
-- Roggenmehl 997 = 1:1)=
H TEIG
200GrammWalnusskerne
400GrammÄpfel (ca. 5 Stück), grob geraspelt
50GrammDunkler Muscoadozucker
640GrammWeizenmehl (Type 1050)
160GrammRoggenmehl (Type 1150) (K: s.oben)
20GrammSalz
H AUSSERDEM
2Kastenformen à 1,5 l Inhalt
Butter für die Formen
Roggenmehl zum Bestäuben

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 27.02.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Sauerteig Sauerteigansatz, Mehl und 100 ml Wasser verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig 25 g (ca. 2 EL) abnehmen und in einem Schraubglas im Kühlschrank für den nächsten Backtag aufbewahren.

Für den Teig Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, abkühlen lassen. Restlichen Sauerteig, Äpfel, Zucker, beide Mehlsorten, Salz und 350 ml kaltes Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine (kleine Stufe) verrühren. Zuletzt die gerösteten Nüsse unterrühren. Den Teig abgedeckt 6-8Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit Butter einetten. Den Teig hineingeben, glatt streichen und leicht mit Roggenmehl bestäuben. Mit einem Geschirrtuch abgedecht 1-2 Stunden gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um einigie Zentimeter vergrößert hat.
Mind. 30 Minuten vor dem Backen den Backofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost mitvorheizen.

Die Formen auf den Rost (2. Schiene von unten) stellen, die Temperatur auf 210°C reduzieren und die Brote 50-60 Minuten backen. Ggf. die Brote die letzten 10 Minuten aus der Form lösen und rundum bräunen lassen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

K: Di morgen angesetzt, Di abend Teig gerührt, Mi morgen gebacken. Schönes, dunkles Brot mit gutem Nussgeschmack. Äpfel schmecken nicht durch, machen das Brot aber saftig, hält lange frisch. Schmeckt auch getoastet hervorragend.
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Donnerstag, Februar 16, 2017

No Knead Brot, im Topf gebacken

Es geht weiter mit Martin Johanssons Buch - diesmal allerdings nicht süß, sondern ganz klassich: ich habe Brot gebacken! Wer hier schon länger mitliest, der weiß - der ganz große (Brot)Bäcker bin ich nicht. Meistens dauert mir das alles zu lange, ich habe keine Lust, meinen Tagesablauf danach zu richten und an freien Tagen bin ich so viel lieber ausgedehnt draußen.

Jetzt backen die Arbeitskolleginnen aber gerade mit Eifer Brot und mir werden neidischmachende Bilder präsentiert. Also.. wird hier jetzt auch gebacken! Wie gut, dass ich diesen freien Mittwoch zu Hause war. Einen Vormittag zu Hause (jedenfalls so ca. 3,5 Stunden) viel mehr tun muss man für dieses Brot gar nicht. Belohnt wird man trotzdem: mit krachiger Kruste, schön grobporigem Inneren, sehr saftig, deutlicher Sauerteiggeschmack. Gefällt uns!


Das Brot ist die Sauerteigvariante der No Knead-Variante von Martin Johansson - aufs Kneten wird hier also verzichtet, der Teig wird lediglich kurz zusammengerührt und am nächsten Tag zu einem Laib "gefaltet" (durch den Roggenanteil ist der Teig recht weich, ich habe den Teig mit einer Teigkarte rund gewirkt). Gebacken wird im aufgeheizten gusseisernen Topf, so spart man sich auch das Bugsieren vom recht weichen Teigling in den Ofen. Der bemehlte Teigling wandert nach dem Gehen direkt vom Geschirrtuch in den Topf, der Transfer hat gut geklappt, ein bisschen zipfelig war die Oberfläche, drum hab ich sie spontan doch noch aufgeschnitten - ich finde, es ist ein wunderschönes Brot geworden!



Mein Zeitplan: Tag 1 abends: Sauerteig auffrischen (wenn man kurz vorher gefüttert hat ist das nicht nötig), Tag 2 morgens: Sauerteigansatz fürs Brot zubereiten, Tag 2 abends: Kurz alle restlichen Zutataten verrühren, Teig ist fertig und geht über Nacht, Tag 3: Brot backen! Ca. 3,5 Stunden einplanen (Geh- & Backzeit, keine Arbeitszeit!)

No-Knead Topfbrot mit Sauerteig


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Topfbrot mit Sauerteig (Martin's No Knead Bread)
Kategorien: Brot
Menge: 1 Grosses Brot

Zutaten

H SAUERTEIG
25GrammRoggensauerteigansatz
55GrammRoggenmehl Type 1370 (K Roggenvollkorn/Roggen
-- Type 997 1:1)
H TEIG
500GrammWeizenmehl Type 550 oder 405, plus mehr zum
-- Arbeiten
150GrammWeizenmehl Type 1050
100GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Mischung s. oben)
15-20GrammSalz (K: 18g)
H AUSSERDEM
Ofenfester Topf (K gusseiserner "La Cocotte" von
-- Staub, 26 cm)

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 16.02.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

-Morgens-
Für den Sauerteig Roggensaueransatz, Mehl und 100 ml Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit einem Deckel locker abgedeckt bei Zimmertemperatur 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. (K: Morgens angesetzt, über den Tag ruhen lassen, ca. 12 Std.) Vom Sauerteig 2 EL (25 g) abnehmen, in ein Schraubglas füllen und für den nächsten Backtag aufbewahren (oder eben verwerfen, wenn man einen extra Roggensauerteig führt).

-Abends-
Für den Teig restlichen Sauerteig, alle Mehlsorten, Salz und 500 ml Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine (niedrigste Stufe) verrühren. (K: Teig ist relativ feucht, zäh-klebrig, von Hand gerührt). Den Teig mit Deckel oder Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur 6-8 Std gehen lassen. (K: über Nacht, etwas länger)

-Backtag, morgens-
Danach den Teig auf ein großzügig bemehltes Geschirrtuch geben. Die Teigkanten zur Mitte falten (K: Mit Teigkarte gefaltet, ging trotz relativ weichem Teig gut), bis die Unterseite straff und glatt ist. Mit dem Schluss nach unten legen und das Geschirrtuch darüberschlagen oder ein weiteres Tuch auflegen. Den Laib 1,5 - 2,5 Stunden gehen lassen. Dabei darf der Teig ruhig etwas auseinander fließen (K: eher 2,5 Std).

Mindestens 30 Minunten vor dem Backen den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Rost in den Ofen schieben, so dass der Topf darauf passt. Topf mit Deckel vorheizen (K: Martin meint, funktioniert auch ohne Vorheizen). Den Teig in den Topf stürzen. K: Ich habe das Brot noch sternförmig eingeschnitten, da er etwas am Tuch klebte und es so komische Zuppel gab Den Deckel auflegen, den Topf in den Ofen stellen und das Brot 25 Minuten backen. Danach das Brot noch 25 Minuten offen weiterbacken. Aus dem Topf lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen. (Bei mir: evtl. 30 Minuten mit Deckel, max. 25 Minuten ohne backen. Brot ist innen noch ganz leicht feucht)

K: Wunderschönes Brot mit toller Form und Kruste. Schöne Porung, sehr saftig mit angenehmen Sauerteiggeschmack. Dabei recht unaufwändig!
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Montag, November 23, 2015

Petersilienbrioche mit Erbsen-Hummus

Als ich im Sommer bei meinen Eltern war, fiel mir dort das Kräuterkochbuch* von Tanja Grandits in die Hände - ein wunderbar fotografiertes Buch mit viel Wissenswertem über Kräuter (auch etwas ausgefallenere) und anschließend Rezepte, bei denen ebendiese im Vordergrund stehen. Die Rezepte durchaus einer 2-Sterne Köchin angemessen - nicht unbedingt das, was ich jeden Tag kochen würde, doch finde ich sie beim Durchblättern einfach so schön und faszinierend, das ich mir das Buch wenig später selbst zulege.


Wie gesagt - die meisten Rezepte im Buch sind für mich keine Alltagsküche, aber es finden sich natürlich durchaus machbare und einfachere Rezepte (auch für den Alltag). Eines der Bilder, was mich gleich ansprach war vor allem - schön grün. Und als ich endlich, endlich die lang angekündigte Dinnerparty (das heitßt jetzt so, oder? Na, sagen wir mal es war ein Abendessen ;) ) für meine Kolleginnen schmieß, hab ich mich dran gewagt:  

Petersilien-Pfeffer-Brioche mit Erbsen-Hummus


Woran sieht man, dass es aufwändiger wird? Wenn in dem Rezept gleich auf zwei ebenfalls herzustellende Zutaten verwiesen werden. Fangen wir mit der einfachen an: Wir brauchen Petersilienöl.
Dazu wird viel (200 g Petersilienblätter !) Petersilie kurz blanchiert und in Öl erwärmt. Nach 24 Stunden das ganze abfilitrieren.. mit passenderem Equipment ist das dann auch keine solche Sauerei. Aber man nimmt halt, was man hat. Teefilter und Holzspieße ersetzen Kaffeefilter + Filtersieb. Herauskommt ein tiefgrünes Öl mit deutlichem Geruch nach Petersilie. Im Geschmack empfinde ich es persönlich nicht als ganz so frisch, wie im Buch beschrieben.


Weiter gehts - Petersilienbrioche mit grünem Pfeffer will ja auch noch gebacken werden. Premiere - Brioche habe ich noch nie gebacken. Im sehr buttrigen Teig ist auch nochmal Petersilie untergebracht - die färbt das Brot schön grün. Für meine nicht vorhandene Erfahrung mit Briocheteig war ich mit dem Ergebnis dann doch recht zufrieden, , auch wenn die Form etwas hübscher hätte ausfallen dürfen. Meine Kastenform war einen Ticken zu groß und die Oberfläche nicht so richtig glatt, aber das ist denk ich Übungssache.

Das Brioche schmeckt flaumig buttrig und natürlich am besten getoastet oder gebraten. Für den kleinen, netten Happs, der es hier werden soll wird das Brot in dicke Würfel geschnitten und nochmal in etwas Öl angebraten (na, eine Diätspeise ist das eher nicht..).


Auf die krossen Briochewürfel kommt dann der Erbsenhummus - Erbsen püriert mit Petersilienöl, Petersilie und Estragon, verfeinert mit Tahin und Limette. Den Hummus selber hätte ich mir etwas würziger und dominanter erhofft - das nächste Mal würde ich eventuell eher ein Erbsenpesto verwenden, das könnte ich mir mit dem Parmesan als ganz gute Paarung zum Brioche vorstellen.

Trotzdem - ein schöner kleiner Blickfang auf dem Tisch - als kleine Vorspeise oder als Teil eines "viele kleine Köstlichkeiten"-Tisches. Als solches habe ich das Essen konzipiert. Wenn mal alles steht, muss keiner mehr in die Küche springen, jeder nimmt das, was er mag - ich mag diese Art von Essenskonzept sehr, gerade mit Gästen.

Petersilienbrioche mit Erbsenhummus


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Petersilien Pfeffer Brioche mit Erbsen-Hummus
Kategorien: Vorspeise, Aperitif, Vegetarisch, Gäste
Menge: 6 Portionen

Zutaten

H ERBSEN HUMMUS
500GrammErbsen (wenn mögl. frisch, TK auch möglich)
2Knoblauchzehen, geschält und halbiert
Salz
2Essl.Tahin (K: 1 EL)
1Limette: Saft und abgeriebene Schale
1/2BundPetersilie, gezupft und geschnitten
1/2BundEstragon, gezupft und geschnitten
3Essl.Petersilienöl (* extra Rezept)
H BRIOCHE
6ScheibenPetersilienbrioche (*extra Rezept)
1Teel.Olivenöl zum Braten
Petersilien- oder Erbsenkresse oder kleine
-- Petersilienblätter

Quelle

Tanja Grandits - Kräuter
Erfasst *RK* 01.11.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Erbsen und Knoblauch in Salzwasser etwa 5 Minuten blanchieren. Abgießen, abschmecken und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten im Cutter fein mixen und den Hummus abschmecken.
Das Brioche in große Würfel schneiden und im heißen Olivenöl rundum goldbraun und knusprig anbraten.
Tupfer des Hummus auf die Briochewürfel geben und mit Petersilie und Erbsenkresse bestreuen.
Der grüne Erbsenhummus ist auch eine tolle Beilage zu Fisch oder Fleisch.
Kathi: Mehr Limette, weniger Tahin - trotzdem fand ich, dass der Hummus noch etwas mehr "kicken" könnte. Evtl. eher Richtung Erbsenpesto abändern.
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Petersilien-Pfeffer-Brioche
Kategorien: Brot
Menge: 1 Kleine Kastenform a 20 cm

Zutaten

250GrammMehl
20GrammZucker
1Limette, abgeriebene Schale
1Teel.Grüner Pfeffer, gemahlen
1/2Teel.Salz
3Eier (150 g)
1groß.Bund Petersilie, grob gehackt
15GrammFrische Hefe
150GrammKalte Butter

Quelle

Tanja Grandits - Kräuter
Erfasst *RK* 01.11.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Zucker, Limettenschale und Salz in der Küchenmaschine mischen. Eier mit der Petersilie mixen und dazugeben und dann die Hefe. 5 Minuten rühren. Nach und nach die Butter einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig, mit Klarsichtfolie abgedeckt, 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Nochmals durchkneten. Den Teig 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. In dieser Zeit noch zwei Mal durchkneten.
Den Teig in eine ausgebutterte Kastenform geben (maximal bis zur Hälfte einfüllen) und weitere 2 Stunden gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 170°C reduzieren (Achtung: Backofentür nicht öffnen!) und weitere 20 Minuten backen.
Das Brioche schmeckt toll als Beilage zu Fleisch, in Scheiben geschnitten und in Öl gebraten.
Zeitfahrplan: ca. 15 Minuten ansetzen - 2 Std. ruhen - 24 Std. ruhen
- 2 Std. gehen - 30 Minuten backen.
Kathi: Sehr buttriger Teig, ließ sich aber einigermaßen verarbeiten. In 22 cm Kastenform gebacken - war etwas zu groß, Oberfläche etwas unregelmäßig. Geschmacklich sehr fein-buttrig, Pfeffer kommt allerdings nicht wirklich durch.
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Petersilienöl
Kategorien: Basisrezept, Öl
Menge: 300 Ml

Zutaten

200GrammPetersilienblätter
120mlOlivenöl
120mlSonnenblumenöl

Quelle

Tanja Grandits - Kräuter
Erfasst *RK* 01.11.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Blätter blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken und mit einem Geschirrtuch gut ausdrücken. Beide Öle auf 60°C erwärmen und mit den Blättern 5 Minuten mixen. Das Öl über Nacht ziehen lassen und am nächten Tag durch einen Kaffeefilter abgießen.
Funktioniert auch als Minzöl, Estragonöl, Basilikum- oder Thaibasilikumöl.
Die grünen Öle sind toll für Salate, Pasta, Fisch und Gemüsegerichte. Anstelle von normalem Öl bringen sie neben Frische und Aroma auch Farbe ins Essen.
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