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Montag, Januar 10, 2011

Basic cooking: Gemüsebrühe

Das bereits erwähnte neue Kochbuch Suppenglück will getestet werden. Außerdem ist Sonntag. Es ist regnerisch draußen. Drei gute Gründe, Gemüsebrühe zu kochen!

Vorher drei Worte zu Gemüsebrühe: Ich koche gerne Suppen und Risotti, meistens wird aber aus Faulheit/Zeitmangel Instantbrühe verwendet. Zwar ohne Geschmacksverstärker und in Bio-Qualität, aber mit Hefeextrakt, weil ich bislang keine andere gefunden habe (hat irgendwer Tipps für mich?). Natürlich weiß ich, dass selbst gemachte Brühe besser schmeckt. Und dass man Gemüsebrühe sehr wohl selbst machen kann, sogar in zwei Varianten
- gekörnte Brühe: Das würde mich richtig reizen! Leider habe ich aber keinen Mixer, mit dem ich Gemüse in Pulverform kriege. Daher - zum Scheitern verurteilt.
- gekochte Brühe: schon ein paar Mal gemacht. Geht aber auch nicht in ganz großem Maßstab, denn: Ich habe nur ein Winz-Gefrierfach, Brühe einfrieren geht also nicht. Und: der Unterbaukühlschrank hat auch eher bescheidene Dimensionen. Nichts, wo ich massig Brühe einlagern könnte.
Soweit die Probleme. Heute werden sie aber gekonnt ignoriert. Einen Großteil Brühe brauche ich sowieso für die Suppe am Abend, der Rest wird die Woche noch verbraucht, das geht dann schon.

Die Suppenglück-Gemüsebrühe unterscheidet sich von der Würzung von den "klassischen" Gemüsebrühen, die ich bislang gekocht habe: Hier kommt Zitronengras und Rosmarin mit ins Wasser - ich bin gespannt.

Start: Einen Korb Gemüse vom Gemüsestand heimtragen. Immer wieder faszinierend, wie glücklich Gemüse kaufen macht!





Alles schälen und in grobe Stücke schneiden.. Petersilienwurzeln bewundern.





Gewürze bereitlegen. Frostgeschädigter Rosmarin - sollte für die Brühe noch gehen, riecht jedenfalls noch schön aromatisch. Fenchelgrün, Petersilie, Zitronengras, Meersalz, Pfeffer.





Das Gemüse in Olivenöl anbraten, die Gewürze zugeben und mit viel Wasser aufgießen. 1 Stunde köcheln lassen.





Abseihen und die Brühe weiter reduzieren (ich habe sie noch eine halbe Stunde kochen lassen). Dann braucht sie weniger Platz im Kühlschrank und wird noch aromatischer.
Kochend in Schraubgläser füllen. eine Tasse sofort genießen.





Schmeckt richtig lecker! Die zitronige, leicht scharfe Note vom Zitronengras tut der Brühe gut und auch der Rosmarin passt super. Gefällt mir!

Im Buch wird die Brühe nicht weiter eingekocht, dann finde ich sie aber noch etwas lasch. Auf den Vorschlag, das gekochte Gemüse noch mit Creme fraiche und etwas Gewürzen zu pürieren verzichte ich - ausgekochtes Gemüse dürfte nicht mehr die ganz große Erhebung sein..


Gemüsebrühe "Suppenglück"


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüsebrühe Suppenglück
Kategorien: Grundrezept, Vegetarisch, Vegan
Menge: 2-3 L

Zutaten

3Ltr.Wasser
4Möhren
2Fenchel (K: 1 Fenchel)
2Lauch
2Petersilienwurzeln oder Pastinaken (K: 1
-- Pastinake, 2 Petersilienwurzeln)
1BundStaudensellerie (K: TK)
1BundPetersilie
2Rosmarinzweige (K: mehr..)
2StängelZitronengras (K: 3, TK)
1 1/2Teel.Meersalz
1 1/2Teel.Pfeffer
Olivenöl zum Andünsten

Quelle

nach Sonja Riker - Suppenglück
Erfasst *RK* 09.01.2011 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, das Gemüse darin einige Minuten anbraten. Zitronengrasstängel mit einem Mörserstößel anquetschen, die Gewürze zugeben. Mit Wasser aufgießen und eine Stunde leise kochen lassen.
Kathi:

Die Brühe durch ein Sieb geben. Eine halbe Stunde bei offenem Topf köcheln lassen, das engt die Suppe ein. --> mehr Geschmack & weniger Platzbedarf im Kühlschrank!
Ergebnis: Köstlich!
Fr. Riker schlägt vor, das verwendete Gemüse mit Creme fraiche zu pürieren und gwürzt als Dipp zu verwenden. Kann ich mir jetzt nicht so gut vorstellen, mein Gemüse ist ziemlich tot gekocht.

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