Mittwoch, November 15, 2017

Wie das duftet: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung

Von sozialen Plattformen habe ich mich ja weitgehend zurückgezogen - bis auf eine: Instagram. Hier finde ich neben kleinen Einblicken in Leben von Freunden doch auch immer wieder Anregung und Inspiration. Und so war es nur ein kleiner Schritt vom Foto des Hefezopfes mit gebrannter Mandelfüllung von Zucker, Zimt und Liebe bis zum Backen am Wochenende. Da war doch noch Hefe, die muss weg!

Für Weihnachtsmärkte ist es natürlich noch ein wenig früh, drum war der Kauf von gebrannten Mandeln keine Option - praktischerweise liefert Jeanny das passende Rezept gleich mit. Ich habe noch nie selbst gebrannte Mandeln gemacht, das war aber überhaupt kein Ding. Am Ende schön im Auge behalten, dass nichts verbrennt - und schon duftet die ganze Wohnung nach Weihnachten. An einem absolut grauen Novembertag gar nicht so verkehrt!


Den Hefeteig habe ich mit frischer Hefe gemacht, sonstige Anmerkungen findet ihr direkt im Rezept - Ergebnis war jedenfalls ein wahnsinnig fluffig-flaumiger Teig, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Er wird dann mit Zimt-Mandelbutter (zusätzlichen Zucker lasse ich weg, für mich sind die Mandeln allein schon hart an der Grenze..) bestrichen, eng aufgerollt und dann mittig bis jeweils kurz vor Ende der Rolle durchgeschnitten. Jetzt lässt er sich verrdrillen (vorsichtig, Teig ist sehr weich) und in eine Kastenform bugsieren. Ist also eher ein verdrillter Strang, denn ein echter Zopf, aber wer wird schon so kleinlich sein..?


Und dann riecht es gar herrlich und man muss sich nur noch ein ganz kleines bisschen gedulden - der Zopf ist direkt nach dem Backen noch zu weich, etwas Abkühlzeit schadet nicht. Dann aber schmeckt er herrlich, noch lauwarm, die geschmolzene Butter, die karamellisierten, knackigen Mandelstückchen zum flaumigen Hefeteig - versüßt jeden Herbst-/Wintersonntag! Bestimmt auch fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch, die Mandeln könnte man ja schon vorbereiten. Danke für Inspiration und Rezepte, Jeanny!

Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung
Kategorien: Herbst, Winter, Hefe, Kuchen, Brunch
Menge: 30 Cm Kastenform

Zutaten

H FÜR DEN HEFETEIG
300mlMilch
60GrammWeiche Butter in Stücken
425-500GrammMehl (Typ 450 oder backstarkes Typ 550) (K: Typ
-- 450)
1Pack.Trockenhefe (K: 21 g Frischhefe)
60GrammZucker
1Ei (Gr. M)
H FÜR DIE FÜLLUNG
175GrammGebrannte Mandeln (auf dem Jahr- /
-- Weihnachtsmarkt gekauft oder wie hier
-- selbstgemacht)
125GrammSehr weiche Butter
3Essl.Brauner Zucker (K: weggelassen)
1groß.Prise Zimt (K: ca. 1/2 TL)
H GEBRANNTE MANDELN
175GrammMandeln, ungeschält
175GrammZucker
87GrammWasser
1/2Teel.Zimt
EtwasLebkuchengewürz (K: hinzugefügt)

Quelle

https://www.zuckerzimtundliebe.de/2016/11/hefezopf-mit-
gebrannte-mandel-fuellung-cinnamon-twist-bread-with-
sugar-coated-almonds-filling/
und https://www.zuckerzimtundliebe.de/2015/11/rezept-
fuer-schokolade-mit-selbstgemachten-gebrannten-mandeln/
Erfasst *RK* 15.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für die gebrannten Mandeln:
Zucker, Wasser, Zimt und Lebkuchengwürz in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Die Mandeln dazu geben, Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren und alles köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mandeln gut von der Zuckermasse überzogen sind und karamellisierten. Am Ende gut rühren - der Zucker wird erst bröselig, kristallig und karamellisiert dann. Ab hier schön ein Auge drauf haben! Die Mandeln auf Backpapier geben und abkühlen lassen.

Für den Hefeteig:
Hierfür Milch und Butterstücke in einem kleinen Topf auf dem Herd bei kleiner-mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milch soll keinesfalls kochen (K: ich habe die Butter erwärmt, Milch dazugegeben und die restliche Butter darin schmelzen lassen, auf ca. 37°C. Anschließend die Hefe hineingebröckelt und mit einem Schneebesen gut verrührt).
Erst mal 425g des Mehls, -falls verwendet Trockenhefe- und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Das Ei leicht verquirlen und gemeinsam mit der handwarmen Butter-Milch-Mixtur zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen mehrere Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Wenn der Teig fertig ist, löst er sich vom Schüsselrand und klebt nicht mehr allzu dolle. Ist er zu feucht / klebrig, esslöffelweise mehr Mehl hinzufügen. (K: Esslöffelweise (noch ca. 5 EL)Mehl hinzugefügt, bis der weiche Teig sich von der Schüssel löst). Aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage mit den Händen ein paar mal durchwalken. Dann in eine Schale geben. Mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch abdecken, um ihn dann an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen zu lassen. Der Teig sollte sich innerhalb dieser Zeit verdoppeln. Manchmal braucht er auch etwas länger, einfach mal reinlinsen. (K: In der Schüssel noch ein paar mal gefaltet. Nach einer Stunde ist der Teig perfekt aufgegangen.)

Für die Füllung:
Butter sehr weich werden lassen. Die gebrannten Mandeln in haselnusskrokant-große Stücke hacken (K: ich habe das im Braun Mulitquick gemacht, dabei aber gucken, dass es nicht zu fein wird und einen Teil von Hand sehr klein gehackt). Butter mit Mandelstückchen und etwas Zimt vermischen. Den zusätzlichen Zucker habe ich mir geschenkt, ich finde die Mandeln sind schon süß genug!

Für den Zopf:
Eine Kastenbackform von ca. 30cm Länge fetten oder mit Backpapier auslegen (K: Backpapier!).
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage mit dem Nudelholz rechteckig ca. 20x30cm ausrollen (K: Mit den Händen ausgezogen), die Mandelbutter gleichmässig darauf streichen und nun alles von der langen Seite her so eng wie möglich aufrollen. Diese Rolle nun bis auf zwei Zentimeter eines Endes mit einem scharfen Messer mittig durchschneiden und die entstandenen Hälften umeinander wickeln und in die vorbereitete Backform geben. Das ganze abgedeckt ca. 20 Minuten lang gehen lassen.

Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das gebrannte Mandel Brot in den Ofen geben und 30-35 Minuten lang backen. Zunächst abkühlen lassen, bevor man es schneidet. Vorher ist es eventuell noch etwas zu weich und würde auseinander fallen. (K: Bei mir war der Zopf sehr gehfreudig und die Form fast etwas klein, darum: Backpapier unter die Kastenform legen, sonst tropft Zucker- Mandelmasse auf den Ofenboden und räuchert die Küche voll. Ca. 35 Minuten gebacken. Nicht sofort aus der Form nehmen, Zopf ist noch viel zu weich! Etwas abkühlen lassen, dann auf einem Gitter weiter abkühlen lassen.) Schmeckt lauwarm am besten!

K: Wunderbar flufflig-flaumiger Hefeteig mit süß-adventlicher Mandelfüllung. Sehr fein, Füllung schon recht süß, in der Kombi aber sehr fein. Nur den zusätzlichen Zucker hab ich weggelassen. Wäre bestimmt auch sehr fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch.
=====

Mittwoch, November 08, 2017

Rigatoni mit Kürbis-Bolognese

Mal wieder ein Essen aus der Kategorie "Schönes Alltagsessen" - und Pasta geht ja schließlich immer (und gabs hier in letzter Zeit doch etwas selten). Das Rezept für die vegetarische Kürbis-Bolognese stammt aus der aktuellen Essen&Trinken - und da aus der Reihe 1 Woche, 7 Rezepte (oder so ähnlich, ich habe mir das Rezept nur bei meinen Eltern kurz notiert). Ganz so schnell wie angegeben (in 30 Minuten fertig) ist man nur, wenn man ein sehr flotter Kürbisschneider ist, aber etwa 45 Minuten halte ich für realistisch. Außerdem lässt sich die Sauce wunderbar vorbereiten, das passt bei mir oft ganz gut in den Arbeitsalltag.


Struktur und Konsistenz geben kleingehackter Kürbis und braune Champignons - Köchelzeit und Kräuter geben zusätzlich Tiefe. Schön dazu: die Gremolata aus geröstetem Kürbiskern, Petersilie, Parmesan und Zitronenschale - gibt zusätzlich Crunch und Würze. Ein richtig schönes Alltagsessen, dass ins Herbst-Basisrepertoire aufgenommen wird.

Kürbis-Bolognese


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta mit Kürbis-Bolognese
Kategorien: Pasta, Vegetarisch, Herbst
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2Zwiebeln
350-400GrammHokkaido-Kürbis; ca.
300GrammBraune Champignons
1Rote Chilischote, getrocknet
1ZweigRosmarin
1Lorbeerblatt
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker
400GrammStückige Tomaten (Dose)
400GrammPasta (z.B. Penne oder Rigatoni)
H GREMOLATA
50GrammParmesan
40GrammGeröstete Kürbiskerne
5-10StielePetersilie
1/2Zitrone: abgeriebene Schale

Quelle

etwas abgewandelt nach essen&trinken 11/2017
Erfasst *RK* 08.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zwiebeln, Kürbis und Champignons putzen und klein würfeln, bzw. hacken. In einem schweren Topf Olivenöl erhitzen und Zwiebeln langsam bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Kürbis und Pilze dazugeben, Rosmarinzweig und eingeschnittenes Lorbeerblatt (falls frisch, sonst das getrocknete) dazugeben und ein paar Minuten mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Chilischote darüberbröseln. Die Tomaten zugeben, die Dose ca. halb mit Wasser füllen und dazugeben. Bolognese offen bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 15 Minuten einkochen (K: Bis hierher lässt sich das auch hervorragend vorbereiten).

Inzwischen Nudelwasser aufsetzen und Pasta kochen. Am Ende nochmal ca. 100 ml Kochwasser zur Bolognese geben, um die Konsistenz anzupassen.
Für die Gremolata Parmesan grob reiben, mit der Zitronenschale, der gehackten Petersilie und den grob gehackten Kürbiskernen vermischen zu den Nudeln servieren.

K: Rezept ursprünglich für 2-3 Personen, mit den Mengen oben hat das für uns gut für 4 gereicht. Die kleingehackten Pilze geben eine schöne Textur, die Gremolata zusätzlich Crunch und Würze. Ohne Parmesan natürlich auch für Veganer super geeignet. Lässt sich hervorragend am Vortag schon kochen, Gremolata und Pasta habe ich dann frisch gemacht. Schönes, einfaches Alltagsherbstessen.
=====