Mittwoch, November 15, 2017

Wie das duftet: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung

Von sozialen Plattformen habe ich mich ja weitgehend zurückgezogen - bis auf eine: Instagram. Hier finde ich neben kleinen Einblicken in Leben von Freunden doch auch immer wieder Anregung und Inspiration. Und so war es nur ein kleiner Schritt vom Foto des Hefezopfes mit gebrannter Mandelfüllung von Zucker, Zimt und Liebe bis zum Backen am Wochenende. Da war doch noch Hefe, die muss weg!

Für Weihnachtsmärkte ist es natürlich noch ein wenig früh, drum war der Kauf von gebrannten Mandeln keine Option - praktischerweise liefert Jeanny das passende Rezept gleich mit. Ich habe noch nie selbst gebrannte Mandeln gemacht, das war aber überhaupt kein Ding. Am Ende schön im Auge behalten, dass nichts verbrennt - und schon duftet die ganze Wohnung nach Weihnachten. An einem absolut grauen Novembertag gar nicht so verkehrt!


Den Hefeteig habe ich mit frischer Hefe gemacht, sonstige Anmerkungen findet ihr direkt im Rezept - Ergebnis war jedenfalls ein wahnsinnig fluffig-flaumiger Teig, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Er wird dann mit Zimt-Mandelbutter (zusätzlichen Zucker lasse ich weg, für mich sind die Mandeln allein schon hart an der Grenze..) bestrichen, eng aufgerollt und dann mittig bis jeweils kurz vor Ende der Rolle durchgeschnitten. Jetzt lässt er sich verrdrillen (vorsichtig, Teig ist sehr weich) und in eine Kastenform bugsieren. Ist also eher ein verdrillter Strang, denn ein echter Zopf, aber wer wird schon so kleinlich sein..?


Und dann riecht es gar herrlich und man muss sich nur noch ein ganz kleines bisschen gedulden - der Zopf ist direkt nach dem Backen noch zu weich, etwas Abkühlzeit schadet nicht. Dann aber schmeckt er herrlich, noch lauwarm, die geschmolzene Butter, die karamellisierten, knackigen Mandelstückchen zum flaumigen Hefeteig - versüßt jeden Herbst-/Wintersonntag! Bestimmt auch fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch, die Mandeln könnte man ja schon vorbereiten. Danke für Inspiration und Rezepte, Jeanny!

Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hefezopf mit gebrannter Mandelfüllung
Kategorien: Herbst, Winter, Hefe, Kuchen, Brunch
Menge: 30 Cm Kastenform

Zutaten

H FÜR DEN HEFETEIG
300mlMilch
60GrammWeiche Butter in Stücken
425-500GrammMehl (Typ 450 oder backstarkes Typ 550) (K: Typ
-- 450)
1Pack.Trockenhefe (K: 21 g Frischhefe)
60GrammZucker
1Ei (Gr. M)
H FÜR DIE FÜLLUNG
175GrammGebrannte Mandeln (auf dem Jahr- /
-- Weihnachtsmarkt gekauft oder wie hier
-- selbstgemacht)
125GrammSehr weiche Butter
3Essl.Brauner Zucker (K: weggelassen)
1groß.Prise Zimt (K: ca. 1/2 TL)
H GEBRANNTE MANDELN
175GrammMandeln, ungeschält
175GrammZucker
87GrammWasser
1/2Teel.Zimt
EtwasLebkuchengewürz (K: hinzugefügt)

Quelle

https://www.zuckerzimtundliebe.de/2016/11/hefezopf-mit-
gebrannte-mandel-fuellung-cinnamon-twist-bread-with-
sugar-coated-almonds-filling/
und https://www.zuckerzimtundliebe.de/2015/11/rezept-
fuer-schokolade-mit-selbstgemachten-gebrannten-mandeln/
Erfasst *RK* 15.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für die gebrannten Mandeln:
Zucker, Wasser, Zimt und Lebkuchengwürz in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Die Mandeln dazu geben, Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren und alles köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mandeln gut von der Zuckermasse überzogen sind und karamellisierten. Am Ende gut rühren - der Zucker wird erst bröselig, kristallig und karamellisiert dann. Ab hier schön ein Auge drauf haben! Die Mandeln auf Backpapier geben und abkühlen lassen.

Für den Hefeteig:
Hierfür Milch und Butterstücke in einem kleinen Topf auf dem Herd bei kleiner-mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milch soll keinesfalls kochen (K: ich habe die Butter erwärmt, Milch dazugegeben und die restliche Butter darin schmelzen lassen, auf ca. 37°C. Anschließend die Hefe hineingebröckelt und mit einem Schneebesen gut verrührt).
Erst mal 425g des Mehls, -falls verwendet Trockenhefe- und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Das Ei leicht verquirlen und gemeinsam mit der handwarmen Butter-Milch-Mixtur zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen mehrere Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Wenn der Teig fertig ist, löst er sich vom Schüsselrand und klebt nicht mehr allzu dolle. Ist er zu feucht / klebrig, esslöffelweise mehr Mehl hinzufügen. (K: Esslöffelweise (noch ca. 5 EL)Mehl hinzugefügt, bis der weiche Teig sich von der Schüssel löst). Aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage mit den Händen ein paar mal durchwalken. Dann in eine Schale geben. Mit Frischhaltefolie und einem Küchenhandtuch abdecken, um ihn dann an einem warmen, zugfreien Ort ca. 1 Stunde lang gehen zu lassen. Der Teig sollte sich innerhalb dieser Zeit verdoppeln. Manchmal braucht er auch etwas länger, einfach mal reinlinsen. (K: In der Schüssel noch ein paar mal gefaltet. Nach einer Stunde ist der Teig perfekt aufgegangen.)

Für die Füllung:
Butter sehr weich werden lassen. Die gebrannten Mandeln in haselnusskrokant-große Stücke hacken (K: ich habe das im Braun Mulitquick gemacht, dabei aber gucken, dass es nicht zu fein wird und einen Teil von Hand sehr klein gehackt). Butter mit Mandelstückchen und etwas Zimt vermischen. Den zusätzlichen Zucker habe ich mir geschenkt, ich finde die Mandeln sind schon süß genug!

Für den Zopf:
Eine Kastenbackform von ca. 30cm Länge fetten oder mit Backpapier auslegen (K: Backpapier!).
Den Teig auf einer bemehlten Unterlage mit dem Nudelholz rechteckig ca. 20x30cm ausrollen (K: Mit den Händen ausgezogen), die Mandelbutter gleichmässig darauf streichen und nun alles von der langen Seite her so eng wie möglich aufrollen. Diese Rolle nun bis auf zwei Zentimeter eines Endes mit einem scharfen Messer mittig durchschneiden und die entstandenen Hälften umeinander wickeln und in die vorbereitete Backform geben. Das ganze abgedeckt ca. 20 Minuten lang gehen lassen.

Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das gebrannte Mandel Brot in den Ofen geben und 30-35 Minuten lang backen. Zunächst abkühlen lassen, bevor man es schneidet. Vorher ist es eventuell noch etwas zu weich und würde auseinander fallen. (K: Bei mir war der Zopf sehr gehfreudig und die Form fast etwas klein, darum: Backpapier unter die Kastenform legen, sonst tropft Zucker- Mandelmasse auf den Ofenboden und räuchert die Küche voll. Ca. 35 Minuten gebacken. Nicht sofort aus der Form nehmen, Zopf ist noch viel zu weich! Etwas abkühlen lassen, dann auf einem Gitter weiter abkühlen lassen.) Schmeckt lauwarm am besten!

K: Wunderbar flufflig-flaumiger Hefeteig mit süß-adventlicher Mandelfüllung. Sehr fein, Füllung schon recht süß, in der Kombi aber sehr fein. Nur den zusätzlichen Zucker hab ich weggelassen. Wäre bestimmt auch sehr fein für ein Advents- oder Weihnachtsbrunch.
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Mittwoch, November 08, 2017

Rigatoni mit Kürbis-Bolognese

Mal wieder ein Essen aus der Kategorie "Schönes Alltagsessen" - und Pasta geht ja schließlich immer (und gabs hier in letzter Zeit doch etwas selten). Das Rezept für die vegetarische Kürbis-Bolognese stammt aus der aktuellen Essen&Trinken - und da aus der Reihe 1 Woche, 7 Rezepte (oder so ähnlich, ich habe mir das Rezept nur bei meinen Eltern kurz notiert). Ganz so schnell wie angegeben (in 30 Minuten fertig) ist man nur, wenn man ein sehr flotter Kürbisschneider ist, aber etwa 45 Minuten halte ich für realistisch. Außerdem lässt sich die Sauce wunderbar vorbereiten, das passt bei mir oft ganz gut in den Arbeitsalltag.


Struktur und Konsistenz geben kleingehackter Kürbis und braune Champignons - Köchelzeit und Kräuter geben zusätzlich Tiefe. Schön dazu: die Gremolata aus geröstetem Kürbiskern, Petersilie, Parmesan und Zitronenschale - gibt zusätzlich Crunch und Würze. Ein richtig schönes Alltagsessen, dass ins Herbst-Basisrepertoire aufgenommen wird.

Kürbis-Bolognese


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta mit Kürbis-Bolognese
Kategorien: Pasta, Vegetarisch, Herbst
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2Zwiebeln
350-400GrammHokkaido-Kürbis; ca.
300GrammBraune Champignons
1Rote Chilischote, getrocknet
1ZweigRosmarin
1Lorbeerblatt
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker
400GrammStückige Tomaten (Dose)
400GrammPasta (z.B. Penne oder Rigatoni)
H GREMOLATA
50GrammParmesan
40GrammGeröstete Kürbiskerne
5-10StielePetersilie
1/2Zitrone: abgeriebene Schale

Quelle

etwas abgewandelt nach essen&trinken 11/2017
Erfasst *RK* 08.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zwiebeln, Kürbis und Champignons putzen und klein würfeln, bzw. hacken. In einem schweren Topf Olivenöl erhitzen und Zwiebeln langsam bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Kürbis und Pilze dazugeben, Rosmarinzweig und eingeschnittenes Lorbeerblatt (falls frisch, sonst das getrocknete) dazugeben und ein paar Minuten mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Chilischote darüberbröseln. Die Tomaten zugeben, die Dose ca. halb mit Wasser füllen und dazugeben. Bolognese offen bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 15 Minuten einkochen (K: Bis hierher lässt sich das auch hervorragend vorbereiten).

Inzwischen Nudelwasser aufsetzen und Pasta kochen. Am Ende nochmal ca. 100 ml Kochwasser zur Bolognese geben, um die Konsistenz anzupassen.
Für die Gremolata Parmesan grob reiben, mit der Zitronenschale, der gehackten Petersilie und den grob gehackten Kürbiskernen vermischen zu den Nudeln servieren.

K: Rezept ursprünglich für 2-3 Personen, mit den Mengen oben hat das für uns gut für 4 gereicht. Die kleingehackten Pilze geben eine schöne Textur, die Gremolata zusätzlich Crunch und Würze. Ohne Parmesan natürlich auch für Veganer super geeignet. Lässt sich hervorragend am Vortag schon kochen, Gremolata und Pasta habe ich dann frisch gemacht. Schönes, einfaches Alltagsherbstessen.
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Donnerstag, Oktober 26, 2017

Roggenschrotbrot

Ja, es wird etwas langweilig hier, ich weiß. Aber das No Knead-Brot aus Roggenschrot, mit viel Körnerkram und Rosinen war so gut, dass es hier einfach verewigt werden muss. Wär wirklich schade, wenn es in Vergessenheit geriete (eher unwahrscheinlich, ich habe vor, das komplette Sauerteig-Kapitel in Herrn Johanssons Brot Brot Brot einmal zu backen..).


Das Rezept ist eigentlich für ein Vierkornbrot - Vierkornschrot kommt als Brühstück in den Teig, selbiger war hier leider nicht aufzutreiben, also habe ich Roggenschrot verwendet. Meiner war eher feiner gemahlen, etwas grober verändert sicher den Geschmack nochmal. Das Brühstück sollte man vermutlich etwas vorher ansetzen, ich habe das nicht so richtig überrissen und so hatte es nur ca. 30 Minuten Zeit zu quellen. Geschadet hat es dem Ergebnis allerdings nicht: ein sehr saftiges, lockeres Körnerbrot (Sonnenblumenkerne und Leinsamen) mit leicht süßem Rosineneinschlag (ich liebe das ja, wers nicht mag lässt die Rosinen einfach weg). Favourit! Und hält dazu auch noch locker 5 Tage frisch. Da könnte man glatt überlegen, das ganze Rezept zu backen (ich habe es wie meistens halbiert - meine Tiefkühlschublade fasst leider derzeit kein weiteres Brot.. mag mir jemand einen Gefrierschrank schenken??).

Schmeckt perfekt pur zu Butter, mit Käse oder zu Honig. Aber meine Vorliebe für dunkles Körnerbrot mit Honig ist inzwischen ja vermutlich hinlänglich bekannt ;).

Roggenschrotbrot / Vierkornbrot



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vierkornbrot
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 2 Kastenbrote a 30 cm

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
200GrammVierkornschrot (K: Roggenschrot, relativ fein
-- gemahlen)
300mlKochendes Wasser
H FÜR DEN SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 120 g Roggen T 997,
-- 45 g Roggenvollkornmehl)
300mlWasser
H FÜR DEN TEIG
400GrammWeizenmehl Type 550
350GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Roggenmehl Type 1050)
50GrammLeinsamen
100GrammSonnenblumenkerne
150GrammRosinen
20GrammSalz
400mlWasser
H SONST
Butter für die Form
Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 25.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück Vierkornschrot und 300 ml kochend heißes Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abgedeckt bis zur Verwendung quellen lassen. Falls das mehrere Stunden sind würde ich das Brühstück nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Für den Sauerteig Roggensaueransatz, Mehl und Wasser in einer Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden (K: über Nacht) ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig ca. 2 EL abnehmen und in einem Schraubglas bis zum nächsten Backtag aufbewahren (falls man seinen Sauerteig getrennt führt, kann man die 2 EL verwerfen).

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, beide Mehlhsorten, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Salz und 400 ml Wasser kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine bei niedriger Stufe verrühren. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 4-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit der Butter einfetten und den Teig hineingeben. Mit feuchten Händen glatt streichen und mit den Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit Geschirrtüchern abgedeckt 1-2 Stunden gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat und kleine Löcher entstanden sind.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost auf der 2. Schiene von unten (K: ganz unten) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und die Brote etwa 1 Stunde backen (nach Belieben etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form lösen und rundum bräunen lassen). Die Brote ggf. aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen (Herr Johansson wickelt die Brote dabei schon in ein Geschirrtuch, was ein ziemlich weiches Brot ergeben dürfte. Ich mag die Kruste eher krachig, drum lasse ich sie ohne Bedeckung abkühlen).

Die Brote mit der Schnittseite nach unten auf einem Scheidbrett stehend lagern, so halten sie mindestens 5 Tage frisch (K: Ich decke sie noch mit einem Geschirrtuch ab - halten aber wirklich sehr lange frisch!)

K: Halbe Menge mit Roggenschrot und leicht anderen Roggentypen gebacken. Brühstück habe ich aus Versehen erst am Backtag mit angesetzt, und konnte so nur ca. 30 Minuten quellen, das ist etwas wenig - lieber etwas vorher ansetzen, wenn möglich, je nach Mahlgrad unbedingt früher ansetzen. Brühstück war recht zähl und ließ sich nur schwer mit den anderen Zutaten vermengen. Ergebnis ist ein tolles, aromatisches Brot mit viel Körnerbiss und kleinen süßsaftigen Rosineninseln. Ich liebe das, wer keine Rosinen im Brot mag, lässt die einfach weg! Hält sich sehr lange frisch.

Mein Zeitplan:
Vortag morgens: Sauerteig auffrischen
Vortag abends: Sauerteig nach Rezept ansetzen, am besten hier auch das Brühstück vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren
Morgens den Teig zusammenrühren - ca. 5 Std. gehen lassen
Teig in Form füllen - 1-2 Std. gehen lassen, Ofen vorheizen
Backen - ca. 1 Std.
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Mittwoch, Oktober 25, 2017

Eingelegte rote Bete mit Ingwer

Erstmal Danke für all die guten Vorschläge für die Verwendung meiner roten Bete aus der Biokiste! Letztendlich ist ein Teil in eine sahnige Graupensuppe mit viel Wurzelgemüse gewandert, die restliche Bete haben wir roh als fein gehobeltes Carpaccio mit Feta und gerösteten Nüssen mit Feldsalat genossen.

Eine andere Möglichkeit, rote Bete zu verwenden ist natürlich sie einzulegen - so hat man auch noch länger was von der hübschen Knolle. Nach unserem Urlaub im Baltikum war ich in bester Einmachlaune - leider ließen sich hier keine Einmachgurken (mehr?) auftreiben. Aber bei der roten Bete konnte ich mich ausleben.
Ich habe mich für ein sehr einfaches Rezept entschieden, das ich schonmal bei Mama gegessen hatte - die im Ofen gebackene Rote Bete wandert zusammen mit Ingwer und roten Zwiebeln in einen Essigsud, das wars. Nach dem Durchziehen erhält man wunderbar aromatische Pickles, die sich auf jedem Brotzeit Tisch gut machen. Im Kühlschrank halten die Gläser bei mir auch ziemlich lange..

Wer seine rote Bete lieber kocht - nur zu, ich mag das süßlichere Aroma, dass sie beim Backen im Ofen bekommen allerdings sehr gerne. Nur ein bisschen mehr Zeit muss man einplanen, bei mir dauert es immer eine ganze Weile, bis die Bete gar ist (eine Gabel sollte man leicht einstechen können).

Eingelegte rote Bete mit Ingwer



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Rote Bete mit Ingwer
Kategorien: Einmachen, Rote Bete, Vegan, Vegetarisch, Pickles
Menge: 2 Gläser a 500-700 ml

Zutaten

1kgRote Bete; ca.
3groß.Rote Zwiebeln
50GrammIngwer
500mlWasser
250mlRotweinessig
1Essl.Salz
2Essl.Zucker

Quelle

nach essen & trinken Einmachen, editiert von Petra
Holzapfel, übersetzt von mir
Erfasst *RK* 25.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Zwei Einmachgläser nach der bevorzugten Methode sterilisieren (ich stelle sie für ca. 15 Minuten in den heißen Ofen, die Deckel habe ich für ein paar Minuten gekocht.

Die rote Bete gut waschen, die Blätter abschneiden. Jede rote Bete in geölte Aluminiumfolie einpacken und je nach Größe 40-60 Minuten backen, bis die rote Bete gar ist - bei mir dauert das irgendwie immer eher länger. Sobald sie gar sind (einfach mal etwas auspacken und mit einer Gabel hineinstechen), auspacken und unter fließendem Wasser schälen. Feste Stücke wie den Blattansatz entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, ggf. Scheiben halbieren, je nachdem, welche Größe gewünscht ist.

Während die rote Bete im Ofen ist, kann man schonmal die Zwiebeln putzen und in Halbringe schneiden. Die Haut des Ingwers mit einem Löffel abschaben oder nach Belieben schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Wasser, Essig, Salz und Zucker aufkochen. Abwechselnd rote Bete, Zwiebel und Ingwer in die heißen Einmachgläser füllen und mit dem kochenden Sud übergießen. Gläser gut verschließen, ggf. nochmal für 15 Minuten auf den Kopf stellen. Mindestens zwei Tage draußen stehen lassen, damit allesl gut durchziehen kann.
Die eingelegten rote Bete hält sich im Kühlschrank mindestens 3 Monate lang.

K: Bei Mama schonmal gegessen, endlich nachgemacht - aus relativ wenigen Zutaten entstehen seeehr aromatische Bete-Pickles mit einer tollen Farbe, Ingwer sollte man natürlich schon mögen, dominiert den Geschmack aber nicht.
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Montag, Oktober 16, 2017

Sehr unkompliziertes Möhrenbrot

Seit wir wieder aus dem Urlaub zurück sind und der Herbst naht, kommt auch die Brotbacklust zurück. Also als erstes Roggensauerteig von der Kollegin erbettelt (meiner ist leider *hust* verstorben..) und zur Einstimmung das altbewährte Topfbrot gebacken. Das hat wieder sehr gut funktioniert, was Lust auf mehr macht.
Nicht immer klappt das mit dem Sauerteigbrot unter der Woche, das liegt zum einen an meiner zu spontanen oder nicht vorhandenen Planung, zum anderen an der fehlenden Zeit. Normalerweise backe ich an meinem freien Tag, letzte Woche bin ich für eine Kollegin eingesprungen, da ging das nicht. Aber es bleibt ja noch die Hefe.. also habe ich mir wieder Martin Johanssons Brot Brot Brot* zur Hand genommen und die Nicht-Sauerteig-Brote durchgeguckt. Und bin bei einem höchst unkomplizierten Möhrenbrot hängen geblieben.


Höchst unkompliziert weil:
- morgens vor der Arbeit anrühren, tagsüber gehen lassen (der Teig hat mir die 11 statt 8 Stunden nicht übel genommen - dadurch klappt das mit der geringen Hefemenge von ca. 2 g sehr gut)
- abends wenn ich nach Hause komme packe ich den Teig in die Kastenform, lasse nochmal 1 Stunde gehen und backe dann. Einfacher gehts kaum.

Die Möhre schmeckt man nicht hervor, macht das Roggen-Weizen-Mischbrot aber sehr saftig - auch 4 Tage nach dem Backen schmeckt es wie frisch, abgedeckt hatte ich es nur mit einem Geschirrtuch. Sonnenblumenkerne und Leinsamen geben eine schöne Struktur, ich mag Körnerbrote ja sehr gern. Die Zuckerrübensirupmenge habe ich reduziert, die Schweden backen scheinbar sehr gern mit Sirup, der kommt im Buch jedenfalls häufig vor. Mein Brot schmeckt aber im Endergebnis nicht süß.

Passt toll zu Honig und zu Käse, auch getoastet ist es sehr fein - das Rezept merk ich mir auf alle Fälle!
Und wo ich schon gerade darauf hingewiesen wurde - das Rezept passt natürlich hervorragend zum heute von Zorra ausgerufenen World Bread Day

Höchst unkompliziertes Möhrenbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhrenbrot (BrotBrotBrot)
Kategorien: Brot, Hefe, Kastenform
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

2GrammFrische Hefe
100GrammMöhre, fein geraspelt (K: grob geraspelt)
50GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: eher 35-40 g)
50GrammSonnenblumenkerne
1Essl.Leinsamen
240GrammWeizenmehl Type 1050
160GrammRoggenmehl Type 1150
10GrammSalz
H AUSSERDEM
Butter für die Form
Mehl zum Bestäuben

Quelle

Martin Johansson - BrotBrotBrot
Erfasst *RK* 15.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Aufwand: sehr gering, Dauer: ca. 10 Stunden (K: etwas länger durch verlängerte Gehzeit)

Hefe, Möhrenraspel, Sirup, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, beide Mehlsorten, Salz und 300 ml kaltes Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder in der Rührmaschine zu einem Teig verrühren (K: von Hand, bzw. mit einem Löffel verrührt), dabei nicht kneten. Der Teig soll weich und klebrig, aber nicht flüssig sein. Den Teig mit einem Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 8 Stunden gehen lassen (K: eher 10-11 Stunden).

Die Kastenform mit Butter einfetten und den Teig mit feuchten Händen hineingeben, glattstreichen und leicht mit Mehl bestäuben. Nochmal 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat (K: Mit Teigschaber aus Schüssel in Form gegeben, verteilt und damit glatt gestrichen).

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Backofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost (2. Schiene von unten; K: unterste Schiene) mit vorheizen. Die Form auf den Rost stellen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot etwa 1 Stunde backen (K: ersten 10 Minuten auf 250°C gebacken, dann nur ca. 45-50 Minuten gebacken). Nach Belieben das Brot 10 Minuten vor dem Ende aus der Form lösen und rundum bräunen lassen (K: meins bräunt auch so).

Das Brot gegebenenfalls noch aus der Form lösen, in ein Geschirrtuch wickeln und auf einem Gitter abkühlen lassen. (K: Nicht eingewickelt, erst nachdem es abgekühlt war - am nächsten Morgen dann).

K: Sehr unkompliziertes Brot, mit guter Struktur. Bleibt sehr gut frisch und saftig. Morgens vor der Arbeit verrührt, abends gebacken. Höchst unstressig!
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Sonntag, Oktober 15, 2017

Biokiste und Essenspläne

Immer wieder mal haben wir überlegt, ob eine Biokiste nicht was für uns wäre. Ausprobiert haben wirs nie - auf der Zweifelseite standen bei mir v.a.: Zu wenig flexibel, da muss ich ja planen, was ist wenn ich auf einemal Lust auf was anderes habe? Ich mache mir durchaus für ca. 3 Tage im Voraus grob Gedanken, was wir so essen, aber so sehr penibel halte ich mich dann normalerweise nicht an die Pläne. Wocheneinkauf machen wir also auch nicht, ich besorge viel zu Fuß und mit dem Fahrrad im örtlichen kleinen Nahkauf (da gibts dann halt auch nicht alles..), meistens öfter die Woche und nutze den kleinen "Markt" (also einen Gemüse/Obststand), den es hier einmal wöchentlich gibt. Wenn wir Ausgefallenere Sachen möchten, fährt meistens der Mann zum Edel-Edeka 2 Dörfer weiter (ich arbeite Samstag vormittags ja und wenn ich nicht arbeite, sind wir meistens unterwegs).

Als wir noch bei Nürnberg gelebt haben und ich in der Innenstadt gearbeitet habe war das eh keine Frage - ich hatte jeden Tag Zugriff auf den Markt, da war frisches, regionales Gemüse überhaupt kein Problem. Jetzt sieht das etwas anders aus, der Marktstand hat kein soo breites Angebot und im Nahkauf schwankt Angebot und Qualität ziemlich. Bio eher nicht, regional auch eher schwierig.

Drum haben wir uns letztens auf dem Hoffest der Dinkelberger Landbauwerkstatt in Schopfheim für ein Probe-Abo der Dreiland-Biokiste entschieden. Denn ohne Ausprobieren kann man ja schlecht etwas dazu sagen.


Der Hof arbeitet nach Demeter-Richtlinien, liefert nicht nur eigene Produkte sondern auch zugekauftes Obst und Gemüse, Brot, Säfte, Milchprodukte und auch Fleisch kann bestellt werden. Die Kisten sind sehr flexibel - neben verschiedensten Basiskisten gibt es immer die Möglichkeit alles Vorgeschlagene aus der Kiste zu werfen und aus dem Online-Shop andere Dinge hineinzulegen - gerade das stelle ich mir attraktiv vor, so komme ich an Dinge, da weiß ich entweder nicht, ob es sie vielleicht im Laden geben wird oder ich weiß, dass ich sie hier vor Ort definitiv nicht bekomme.
Geliefert wird im Rhythmus, den man sich aussucht, maximal 1x die Woche. Wir testen jetzt mal die kleine Biokiste 1x pro Woche, alle zwei Wochen gibts 6 Eier dazu. Am Mittwoch kam die erste Lieferung - problemlos in der Garage abgestellt, qualitativ sahen die Sachen alle wunderbar aus.

Es gab:
1 Kopf Eichblattsalat
Möhren
Spaghettikürbis
1 Mango
Lauch
Rote Bete
2 Auberginen
und die bestellten Eier

Bis auf die Mango kommt alles vom Hof selbst.

Und was koch ich jetzt draus? Ehrlicherweise hat es mir sogar Spaß gemacht, einen Plan zu schreiben, was ich daraus wohl kochen werde. Ich schreib das hier mal auf - auch um für mich zu sehen, ob das klappt. Und für andere ist das ja vielleicht auch ganz interessant.
Die Kiste kommt Mittwochs, drum startet die Liste am Mittwoch..

Mi: Spaghettikürbis aus dem Ofen mit Tomatensalsa, Avocado und Ei - nuja, das war jetzt nicht so der Bringer. Ich habe noch nie vorher Spaghettikürbis gegessen, schmeckte aber ehrlich gesagt nach sehr wenig, das lag a) am Rezept b) vermutlich auch am Kürbis. Mit aromatischem Hokkaido oder Butternut kann er meiner Meinung nicht mithalten. Mir hätte auffallen sollen, dass da was von von Low-Carb-Küche stand..
Do: Salat mit Mango und panierten Fetawürfeln; Möhrenbrot backen
Fr: Geplant waren Eier in Senf-Gurkensauce mit Kartoffeln - tatsächlich kam ich nach einem Kurs erst gegen halb 9, 9 nach Hause und wir hatten noch Kürbis von Mittwoch übrig.. also gabs aufgepepptes Spaghettikürbisgratin (mehr Würzung, mehr Tomate, mit Käse überbacken. Schon etwas besser!)
Sa: Geplant war Auberginen-Linsen-Topf  - tatsächlich waren wir mittags mit dem Kurs essen, wir hatten also abends a) keinen Hunger und dementsprechend b) keine Lust zu kochen. Also gabs noch eine Brotzeit und fertig
So: Gibts den Auberginen-Linsen-Topf halt heute ;)
Mo: Und hier sollen es dann die Eier in Senf-Gurkensauce von Freitag werden
Di: Lauch-Kartoffelsuppe mit Räucherfisch
Mi: Graupensuppe mit viel Wurzelgemüse

Tja.. und Mittwoch kommt ja schon wieder die neue Ladung. Noch nicht verarbeitet oder verplant: Rote Bete (Problem: Brauch Zeit zum Garen im Ofen - also eher nix für unter der Woche nach der Arbeit, aber die hält ja noch eine Weile). Außerdem habe ich noch Salat übrig, aber den werde ich als Mittagessen unterbringen.
Wie man sieht - so ganz geklappt hat das mit dem Plan nicht. Da bleiben Reste, da ändern sich Pläne.. mal gucken, wie es nächste Woche weitergeht. Der Warenkorb steht jedenfalls schonmal ;).

Und ihr so? Was habt ihr für Erfahrungen mit Biokisten? Und Essensplänen? Haltet ihr euch da dran? Klappt das bei euch?

Das ist hier übringes keine Werbung, wir bezahlen unsere Biokiste selbstverständlich selbst, ich kann also ganz unabhängig berichten ;).

Samstag, September 30, 2017

Hüttenhausmannskost: Kartoffel-Käse-Auflauf mit Endiviensalat

Sooo, endlich wird mal wieder gekocht hier. Und das, wo es jetzt schon wieder schwieriger wird - schließlich ists draußen inzwischen schon wieder dunkel, wenn wir uns abends an den Tisch setzen :/.
Meine Blogunlust (hier schlummern so einige Fotos auf der Festplatte.. nur leider sind die dann irgendwie zeitlich nicht mehr passend, oder das Essen war so improvisiert, dass ich mich leider nicht genau an die Zubereitungsmodalitäten erinnern kann...) zieht sich dieses Jahr ja irgendwie durch, dabei gibts so viele Essen, die nicht vergessen werden sollten!

Dieses einfache Gericht aus Deutschland Vegetarisch gehört definitiv dazu: Nix fancy Zutaten - ein einfacher Kartoffel-Käse-Auflauf (mit knuspriger Semmelbrösel-Käse-Kruste) und dazu ein Endiviensalat mit Apfeldressing - der hat uns ganz besonders gut dazu geschmeckt, das fruchtig-bittere harmoniert gut zum Auflauf! Ein richtig schönes und auch einigermaßen schnelles Herbstessen - schmeckt nach einem aktiven Tag draußen!

Kartoffel-Käse-Auflauf mit Endiviensalat mit Apfeldressing


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Käse-Auflauf mit Endiviendsalat
Kategorien: Vegetarisch, Herbst, Auflauf
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H FÜR DEN AUFLAUF
800GrammVorwiegend festkochende Kartoffeln (K: etwas
-- mehr)
Salz
Butter für die Form
150GrammSaure Sahne
200mlSahne
1EI
120GrammGeriebener Bergkäse
Muskatnuss
Pfeffer
2Essl.Semmelbrösel
1Knoblauchzehe
Salz
H FÜR DEN ENDIVIENSALAT MIT APFELVINAIGRETTE
150GrammEndiviensalat (K: eher 300 g)
2Essl.Apfelessig
4Essl.Naturtrüber Apfelsaft
2Teel.Senf
1Essl.Honig
4Essl.Sonnenblumenöl
1klein.Apfel (K: fehlt im ursprünglichen Rezept)
Salz
Pfeffer

Quelle

nach Stevan Paul - Deutschland vegetarisch
Erfasst *RK* 20.09.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Auflauf Kartoffeln schälen und in 0,5 - 1 cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben in kochendem Salzwasser 5-7 Minuten mit Biss garen. Abgießen und in eine gebutterte Auflaufform geben.

Saure Sahne mit Sahne, Ei und 80 g geriebenem Käse glatt rühren. Eine Knoblauchzehe dazupressen (nach Belieben) und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gratin-Creme über Kartoffelscheiben gießen.
Übrigen Käse mit den Bröseln mischen und auf dem Auflauf verteilen. Im heißen Ofen bei 200°C auf der ersten Schiene von unten ca. 20-25 Minuten godlbraun backen.
Für den Salat Endiviensalat mundgerecht putzen, waschen, trockenschleudern. Ich habe die großen Blätter noch quer in ca. 2 cm breite Streifen geschnitten. Für die Vinaigrette Essig mit Apfelsaft, Senf, Honig und Öl glatt rühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Apfel waschen, entkernen und klein würfeln. Den Salat mit den Apfelwürfeln und dem Dressing vermengen und zum Kartoffelauflauf servieren.

K: Einfach und schnell gemacht, schmeckt wie ein richtig schönes Hüttenessen - genau das richtige an einem Herbsttag. Das Bittere der Endivie passt super zum fruchtigen Dressing, die Apfelwürfel hab ich hinzugefügt - passen aber gut!
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Beginnender Herbst auf dem Schauinsland bei Freiburg..


Donnerstag, September 21, 2017

Roadtrip Baltikum#6: Laheemaa Nationalpark

Der Roadtrip neigt sich dem Ende zu (dann gibts hier vielleicht auch mal wieder Essbares zu sehen..). Letzte Station: Laheema Nationalpark.

Der Nationalpark liegt nur ca. 70 km östlich von Tallinn, wird deshalb auch von vielen Tagesausflüglern angefahren. Wir wollten aber gegen Ende nochmal ein paar Tage entspannen und etwas mehr Zeit zum Erkunden haben, drum haben wir uns ein kleines Appartment in Altja gebucht - auf dem wunderschön gelegenen und gestalteten "Feirienhof" (eine Art Guesthouse mit wenig Zimmern und Zeltmöglichkeiten) Toomarahva Farmstay. Ich hatte mich schon bei der Recherche in den Hof verliebt, wir haben extra die Reihenfolge nochmal umgeplant, damit wir hier ein paar Tage verbringen konnten..




Das ganze Gelände ist sehr liebevoll hergerichtet, die Besitzerin kommt zwar anfangs etwas ruppig rüber, sie taut aber auf - und serviert wunderbaren Porridge, selbtgemachte Marmelade und Johannisbeerkuchen mit Beeren aus dem Garten zum Frühstück. Auch ein besonderes Erlebnis: ein Abend im traditionellen Saunahaus (das kleine Holzhaus da oben) - mit Holz befeuert und ohne Dusche - dafür mit zwei großen Bottichen voll heißem und kaltem Wasser und Schöpfkellen. Und über deinem Kopf der Sternenhimmel..

Bei der Anfahrt von Tallinn haben wir bei einer nicht so ganz bekannten "Sehenswürdigkeit" Halt gemacht - beim verlassenen U-Boothafen Hara Saddam, einem sowjetischen Überbleibsel. Es war wohl mal eine von nur einer Handvoll Entmagnetisieranlagen für U-Boote. Nach unserer gestrigen U-Booterkundung im Marinemuseum von Tallinn irgendwie nochmal ein besonderer Ort.

Ansonsten zerfällt hier viel Beton und es wird kräftig gesprayt - mal mehr, mal weniger gut. Auf alle Fälle eine beeindruckende Anlage - so im Nirgendwo.. (GPS-Daten: 59.5885 / 25.6199).






An unserem Ankunftstag in Altja herrschte wunderbares Abendlicht - ich habe mir also gleich die Kamera geschnappt und bin ab Richtung Meer (ca. 5 Minuten zu Fuß). Die alten, teilweise reetgedeckten Fischerhütten wurden renoviert und erinnern an alte Zeiten, als ganz Altja vom Fischfang lebte.
Die kleine Halbinsel ist umringt von Findlingen - dem Wahrzeichen Laheemaas. Die vielen rundgeschliffenen Steine hat der finnische Gletscher in der letzten Eiszeit bis hier her geschoben. Jetzt ergeben sie wunderbare Fotomotive.. ;).



Abends war mal wieder Zeit für privates Abendessen auf der kleinen Terasse - sonst käme man ja gar nie dazu, die lokalen Supermarktschätze zu probieren! Am Morgen noch frisch und warm in der Muhu Bäckerei im Tellliskivi Zentrum gekauft - das leckerste Brot mit Hanf- und Sonnenblumenkörnern. Dazu Butter, mehr brauch ich ja nicht!



Getestet wurde dazu von den Männern allerdings noch estnischer Bär in der Dose - preislich eher bei den Delikatessen einzuordnen. Geschmack deutlich nach Wild - von der Machart her erinnerte das Fleisch an Rillette..

Am nächsten Morgen zeigte sich der Himmel zwar ziemlich bedeckt, die weibliche Urlauberfraktion schnürt aber Wanderstiefel - erstmal gehts auf den Altja Trail: Eher ein Spaziergang (ca. 3,5 km), aber ein wunderschöner! Sehr abwechslungsreich führt der Weg durch lichten Wald mit Heidekraut und Heidelbeeren, an Findlingen vorbei, über den durchs Eisen dunkelrotbraun gefärbten Fluss Altja und schließlich am Meer zurück. Unterwegs zeigen sich auch endlich ein paar Prachtexemplare an Pfifferlingen!







Mit Pilzbrot gestärkt fahren wir noch ein Stückchen weiter, die Wanderlust ist noch nicht ganz befriedigt - in Käsmu startet ein längerer (15 km)Wanderweg, der sich anfangs immer am Meer entlang bis zur Spitze der Halbinsel Palganeeme windet. Anschließend gehts weiter nach Süden und im Bogen wieder zurück. Wir starten relativ spät und müssen viel fotografieren (also ich.. *hust*) - wir laufen also ca. 4 km bis nach Palganeeme und dann den gleichen Weg wieder zurück. Leider zeigt sich kein Blau am Himmel - trotzdem ein wunderschöner Weg (und nach Käsmu / den Steinen zur Teufelsinsel) wird der auch sehr, sehr ruhig und einsam..

Grooße Findlinge bei Käsmu




Abends gehts dann zum ersten Mal in die Aljta Korts, der alten Taverne in Altja - wir haben einen sehr schönen Abend und beschließen - das wird morgen wiederholt! Der letzte Urlaubstag bricht an - und wider aller Vorhersagen ist strahlend blauer Himmel angesagt. Zeit für ein bisschen Strand!

In Altja an den Fischerbooten vorbei..


.. und über die Hängebrücke..


.. und dann hat man ihn praktisch für sich allein. Den Wald, den Strand, dieses wunderbar dicke, weiche Moos.. ab und an kommt ein Wanderer oder Radler vorbei. Aber wir sind so wenige, dass es für jeden reichlich Einsamkeit am Strand gibt. Endlich das Bad in der Ostsee, wenn auch nur kurz - doch ganz schön frisch!




Die Aljta Korts, die hm, "Taverne" triffts irgendwie ganz gut liegt direkt gegenüber von unserem Bed and Breakfast und wird tagsüber auch von Bussen angefahren. Abends flaut das ganze aber ab und wir finden immer einen Platz vor der großen reetgedeckten Scheune.
Wie man sieht, bekommt das Haus gerade ein neues Dach - durchaus faszinierend, den Arbeitern dabei zuzusehen. Wir erfahren: letzte Woche hat die Firma ein Dach abgenommen, das ca. 150 Jahre alt war. Dieses hier ist noch jünger - die große Linde steht zu nah am Haus, das Dach wird zu feucht und moost zu.




Die Küche serviert einfache, estnische Hausmannskost zu sehr fairen Preisen. Den ersten Abend hatten wir Schweinsbraten mit Sauerkraut und Kartoffeln - sehr, sehr fein. Besonders zu empfehlen ist außerdem der Heidelbeerkuchen mit Sahne - durchaus eine Portion für Zwei. Gern hätten wir noch Kama-Mousse probiert (Kama ist sehr estnisch - eine Mischung aus geröstetem Gersten-, Hafer- Roggen- und Erbsenmehl. Es wird traditionell in Milch, Joghurt oder Kefir eingerührt. Man kann aber natürlich auch Desserts daraus machen..)

Man kann hier auf alle Fälle hervorragend einen Nachmittag mit Bier, Kleinigkeiten zum Bier und Spielen zubringen, danach essen und danach gehts in die Sauna. Ach, was für ein schöner letzter Abend!




Am nächsten Tag beladen wir das Auto und es geht Richtung Flughafen. Da wir gut Zeit haben, gibts noch einen Zwischenstopp im Viru Moor - dem größten Hochmoor im Laheemaa Nationalpark. Es ist schön hier, aber schon voller. Wir sind schon etwas von Soomaa verdorben - das war einfach noch weiter, viel leerer und dadurch noch beeindruckender. Außerdem durfte man in den Moorseen baden, was hier verboten ist. Trotzdem - wer nur hier die Chance auf Moor hat - unbedingt angucken! Ein schöner, ca. 6-7 km langer Wanderweg führt geradewegs durchs Moor und durch den Wald zurück zum Parkplatz. Also auch ohne Führer sehr gut machbar!





Und damit enden gute zwei Wochen Baltikum. Wir hatten eine wunderbare Zeit, tolles Wetter und eine super Reisebegleitung. Wer Lust hat auf spannende Länder, in denen irgendwie Nord auf Ost auf West trifft, auf Geschichte und vor allem auf viel Natur - der ist hier definitiv richtig aufgehoben. Ich denke, das war nicht unser letzter Besuch hier - jedenfalls hoffe ich es sehr!

Teil 1: Riga
Teil 2: Ligatne
Teil 3: Sooma Nationalpark
Teil 4: Saaremaa
Teil 5: Tallinn

Mittwoch, September 20, 2017

Roadtrip Baltikum#5: Tallinn

Nach entspannten Inseltagen stand jetzt wieder etwas Stadtprogramm auf dem Plan - 2 Tage Tallinn. Die Stadt beeindruckt mit einer sehr putzigen Innenstadt mit vielen kleinen Gassen, mittelalterlichen Häusern, hohen Türmen und intakter Stadtmauer. Erstmal einen Überblick verschaffen! In der Innenstadt findet man v.a. Restaurants (in Tallinn kann man richtig gut essen..) und Touriläden. Ein paar davon mit Kitsch, aber auch richtig viele mit wertigem Kunsthandwerk. Gestricktes, Leinen,  Produkte aus Filz und Wachholderholz - und immerhin alles made in Estonia.


Einen sehr schönen Laden für Strickwaren gibt es zum Beispiel in einem Keller in der Katharinengasse (incl. Strickbücher! Hier habe ich die Gelgenheit ergriffen und ein schönes Buch "Suur Kindaramaat" mit traditionellen estnischen Handschuhmustern mitgenommen - die ältesten (teilweise etwas zerfledderten) Handschuhe stammen aus dem 19. Jahrhundert! Sie werden gesammelt und in einem Museumsarchiv aufbewahrt. Sehr beeindruckend!) Auch ein Laden mit Holzwaren ist hier zu finden.





Für Türenliebhaber bietet Tallinn auch so Einiges.. hier ist mal nur ein sehr hübsches Exemplar.


Auch wenn es auf den Bildern gar nicht soo voll aussieht - es war voll. V.a. Ströme von Kreuzschiffgästen tummeln sich auf den wichtigesten Touristenrouten. D.h. aber auch - ab 17 Uhr wirds ruhiger..
Wie in Riga fanden wir auch hier das Aufeinandertreffen von nordischer und östlicher Kultur spannend - in Lettland war der russische Einfluss aber noch deutlich mehr zu merken. In der russisch-orthodoxen Kirche hier sammeln sich v.a. Touristen. In Riga war das noch ca. 50:50.




Es gibt so viel zu entdecken! Zum Beispiel diese kleine ukrainisch-griechisch-katholische Kirche der Gottesmutter mit den drei Händen - etwas versteckt hinter einer einfachen Holztüre in der Stadtmauer (Straße Laboratooriumi). Die Gottesmutter ist für alle zu Unrecht Verfolgten zuständig. So auch für die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, die wunderschön auf Holztafeln zu sehen sind.

Die Kirche ist wohl nur manchmal geöffnet - wir hatten Glück. Wer die Türe offen vorfindet, der sollte unbedingt einen Blick hinein werfen! Im Untergeschoss befindet sich allerlei mechanisches Hohlzspielzeug und diverse technische Zeichnungen - die Beschriftungen waren leider in keiner uns lesbaren Sprache, drum leider keine Infos über die Hintergründe.
Außerdem kann man in der Kirche die wunderschönen handgeschöpften Kalligrafie-Karten von labora dort erwerben. Oder man besucht gleich den wunderschönen Laden in der Altstadt selbst!



Wer erstmal genug von Mittelalter hat, der kann ja mal einen Blick hinter die Stadtmauer werfen - zum Beispiel in Richtung der Markthallen hinter dem Bahnhof. Als ich vor 10 Jahren hier war, standen hier noch Holzbaracken und das ganze hatte noch einen recht urigen Flair. Heute gibt es hier eine moderne Markthalle Balti Jaam mit vielen kleinen Ständen, im Inneren auch sehr viel Essen - wir kamen zwei Mal vorbei, einmal gab es eher urig gefüllte Brote und Auflauf aus dem kleinen ukrainischen Stand, einmal die Hipstervariante - gedämpfte, vietnamesisch inspirierte Brötchen (?), köstlich gefüllt mit gegrillter Aubergine, Wakame-Algen, Sushi-Ingwer und Sojasauce. Sososo gut!

Direkt dahinter gentrifiziert es gerade ganz kräftig - im Telliskivi Viertel entstehen in alten Fabrikhallen Büros, Cafés, kleine Läden, Street Food Meilen (wir könnten wirklich den ganzen Tag essen!) und noch mehr Cafés. Außerdem jede Menge Street Art!



Unser Spaziergang führte uns dann noch weiter Richtung Hafen - im Kalamaja Viertel kann man noch zahlreiche bunte Holzhäuser bewundern. Hier wurde gerade wahnsinnig viel gebaut und renoviert - teilweise auch wieder in Holz.
Wenn man etwas Zeit hat (oder es gerade zu regnen beginnt...) lohnt sich ein Besuch des Marine-Museums Lennusadam / Seaplane Harbour. Im architektonisch sehr interessanten Wasserflugzeughangar hängt u.a. die Lembit - das einzig verbliebene estnische U-Boot aus dem 2. Weltkrieg. Bis 1990 war es im Wasser, man kann in das U-Boot hinein und das sehr beengte Leben nur so erahnen.. Wir fanden die 14 Euro Eintritt/Person jedenfalls lohnenswert!



Gegessen haben wir natürlich auch (und das sehr gut - nur hatte ich abends die große Kamera nicht mehr mit dabei).

Leib
Etwas unscheinbar hinter einem schmiedeeisernen Gartentor befindet sich erst ein kleiner Park.. und dann das Leib. Berühmt für sein selbstgebackenes Brot und die Qualität des Essens. Wir hatten Glück und ergatterten an unserem Ankunftsabend (Samstag!) noch einen Tisch ohne Reservierung. Wahninnig aufmerksamer Service, der hervorragend Englisch spricht (wie fast überall in Tallinn!), kleine Karte mit viel Wert auf lokale Spezialitäten, außerdem schon vorgeschlagene Pairings Craf-Beer + Hauptgericht. Ein bisschen laut ist es, weil im Raum noch eine laaange Tafel voller junger Frauen sitzt, aber wir genießen den Abend und v.a. das Essen sehr. Für mich das vielleicht Beste der ganzen Reise: Rinderfilet mit Pfifferlingen und knusprigem Grünkohl, danach eine wunderbare Creme Brûlée mit Roggenbrotbröselboden. Ca. 130 Euro für 4 Personen (4 Hauptgänge, davon zwei mit Craft Beer Pairing, 4 Desserts, Wasser, Espresso)
Leib Restoran, Uus 31

Pegasus
Hier sind wir eher zufällig tagsüber vorbeigeschlendert und brauchten noch ein Lokal für abends - Internet lobte, Speisekarte sah nicht verkehrt aus, also haben wir für abends reserviert. Das Restaurant über mehrere Ebenen in einem Haus im Stil der 60er orientert sich auch innen an der Einrichtung - in sehr stylish. Wir sitzen am großen Fenster und blicken auf die Straße unter uns. Das (wie hier immer vorneweg) gereichte Brot (mit Kürbiskernen und Hanfsamen) ist schon mal wahnsinnig gut. Ich esse geröstete Aubergine und Zucchini mit Tomaten-Aiioli, Rucola, Pesto und Ziegenkäseschaum, auch die anderen sind von ihren Essen begeistert. Dazu gibts eine sehr nette Kellnerin. Sehr gemütlicher Abend!
Pegasus, Harju 1

V
Das sehr gelobte, kleine vegane Restaurant in der Altstadt ist nicht mehr wirklich Geheimtipp - wir haben allerdings am Sonntag für Montag Abend noch einen Tisch reservieren können. Aber so ganz ohne Reservierung wirds vermutlich schwierig..
Auch hier - schöne Karte, für meinen Geschmack könnte noch einen Ticken weniger mit Tofuprodukten gearbeitet werden. Aber die Vorspeise - Rote Bete Ravioli mit Cashew Creme (eher Creme zwischen hauchzarter, rohen Roten Beten) war grandios! Ich hatte danach Zucchini-Nudeln mit Quinoa, gegrillter Avocado, Tofu und Pestosauce (fein! V.a. diese ganzen gegrillten Avocadohälften...) und anschließend einen Mandelcupcake, der mich nicht 100% überzeugen konnte - was aber vielleicht wirklich an veganem Backwerk an sich liegt. Alles in allem aber: sehr feine Sache und eine willkommene Abwechslung zum Fleischigen
V, Rataskaevu 12

Geschlafen haben wir im Old House Hostel - ruhig am Rande der Altstadt gelegen. Hübsch eingerichtete Zimmer, der Rest ist ein teilweise.. ääh.. interessanter Mix (Sofas mit Löwenfüßen..). Das buchbare Frühstück im Gemeinschaftsraum kann man eher sein lassen und einen Tag gabs kein heißes Wasser. Dafür können Parkplätze gebucht werden (Parken im Bereich Altstadt ist sonst wahnsinnig teuer, beim Telliskivi Zentrum gibt es aber günstige Tagestickets!). Insgesamt: Günstig (ca. 25 Euro p.Person/Nacht im Doppelzimmer), gute Lage, für uns vollkommen ok. Der gleiche Anbieter hat auch Appartments in der Altstadt - evtl. auch eine interessante Option.