Freitag, August 24, 2018

Eingelegt: Kurkuma-Gurken

Schon letztes Jahr wollte ich - inspiriert durch den Urlaub im Baltikum - soo gerne Gemüse einlegen. Bei Roter Bete habe ich das auch geschafft - doch Einlegegurken konnte ich keine ergattern. Vielleicht war ich einfach zu spät dran. In vielen Teilen Deutschlands werden einem Einlegegurken wohl hinterher geworfen, hier sind sie gar nicht so leicht zu bekommen - aber in Lörrach auf dem Wochenmarkt wurde ich dann doch fündig. Bei einem Stand konnte ich noch 1,8 kg ergattern.

Was daraus werden soll, war eigentlich gleich klar - die in Scheiben eingelegten Gurken mit Kurkuma, die ich bei Mama schon gegessen habe. Soo gut! Also nicht lang gefackelt und abends, als das kleine Hobbitkind schlief das getan, was Hobbiteltern wohl so tun: Gemüse einlegen..


Die 1,8 kg Gurken ergaben hier sechs (tw. große) Gläser, zwei davon sind schon wieder geleert. Sagt wohl alles. Sehr schöne, aromatische Gurken mit guter Säure-Süße-Balance. Mag ich sehr, sehr, sehr.

Eingelegte Kurkuma-Gurken



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Kurkuma-Gurken
Kategorien: Einlegen, Gemüse, Einkochen
Menge: 3 Weckgläser* à 250 ml

Zutaten

600GrammEtwas dickere Einlegegurken
50GrammSalz
1Ltr.Wasser
10-12klein.Zwiebelchen; Perlzwiebeln (K: sehr kleine, gelbe
-- Zwiebeln)
H FÜR DEN ERSTEN SUD
300mlWasser
300mlWeißweinessig (Tafelessig tut's wohl auch)
H FÜR DEN EINLEGESUD
250mlWeißweinessig
125mlWasser
75GrammWeißer Zucker
50GrammBrauner Zucker
5GrammSalz
1/2Essl.Gelbe Senfkörner
1/2Teel.Schwarzer Pfeffer
1/2Teel.Kurkumapulver
3Dillblüten

Quelle

stark modifiziert nach
Dinner um Acht
Erfasst *RK* 12.08.2017 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gurken quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen.
Das Salz im Wasser auflösen und über die Gurken gießen. 3 Stunden an einem nicht zu warmen Platz ziehen lassen.
Die Gurken in ein Sieb gießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Salzlake wird nicht mehr benötigt.
Die Weckgläser vorbereiten: Gläser und Deckel spülen, mit heißem Wasser nachspülen, dann alles auf einen Rost in den kalten Ofen geben, auf 120°C schalten und sobald die Temperatur erreicht ist, mindestens 10 Minuten darin stehen lassen.
In einem Topf 300 ml Wasser mit 300 ml Essig mischen und aufkochen lassen. Die Gurken und geschälten Zwiebelchen hineingeben und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Abgießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr gebraucht.
Für den Einlegesud im Topf nun 250 ml Essig mit 125 ml Wasser mischen, beide Zuckersorten und die Gewürze dazugeben, aufkochen lassen. Die Temperatur zurückschalten und etwa 4 Minuten köcheln lassen.
Die heißen trockenen Gläser und Deckel aus dem Ofen holen und auf ein Holzbrett stellen. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze schalten.
Die Gurkenscheiben in die vorbereiteten Einmachgläser füllen (nicht zu fest), jeweils eine Dillbüte obenauf legen und mit der heißen Einmachflüssigkeit begießen (bis etwa 1-2 Fingerbreit unter den Rand). Mit Gummi und Klammern verschließen.
Die Gläser in eine größere Auflaufform (oder ein tiefes Blech) stellen, so dass sie sich nicht berühren. Die Auflaufform samt Gläser auf den mittleren Rost in den Ofen stellen. Dann etwa 5 cm hoch kochendes Wasser einfüllen (P: eine Wasserkocherfüllung, etwa 2 l).
Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen, dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.
*Einmachgläser mit Gummiring und Klammern
Anmerkung Petra: perfekter Sud, Gurken schmecken wunderbar würzig. Favorit! K: Mit ca. 1,8 kg gemacht, Menge Salz-Lake und erster Sud nicht angepasst, hat auch so gereicht. Wunderbar würzige Gurken! Ergab 6 Gläser
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Mittwoch, August 15, 2018

Sommerglück: Tomaten-Ricottatarte mit Rosmarinvinaigrette

Uuh, aufregend. Der erste Beitrag seit gefühlten Ewigkeiten - mal gucken, ob ich noch alle Knöpfchen und Einstellungen finde.. und ob hier noch jemand mitliest ;).

Das Kindelein wächst und gedeiht, mag es aber nicht besonders, wenn die Mama am Rechner sitzt (ach nee...) und das Alltagsleben hat sich doch ganz schön verändert. Gekocht und gegessen wird aber immer noch.
Und weil es diese Tarte hier diesen Sommer schon zum zweiten Mal gab und sie uns soo gut geschmeckt hat, möchte ich sie hier nun auch aufschreiben - das Rezept habe ich bei Uwe von High Foodality gefunden. Ich mache es mir allerdings sehr einfach (Baby und so) und verwende fertigen Quicheteig aus dem Kühlregal. So ist das wirklich ein sehr unkompliziertes und fixes sommerliches Abendessen!

Besonders hübsch wird die Quiche mit bunten Cocktailtomaten, wie man sie zur Zeit kaufen kann. Und die zitronig-würzig-süßliche Rosmarinvinaigrette, die ganz zum Schluss auf die Tarte geträufelt wird, rundet den Geschmack wirklich super ab. Nicht weglassen!

Tomaten-Ricottatarte mit Rosmarinvinaigrette



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Ricottatarte mit Rosmarin-Vinaigrette
Kategorien: Tarte, Vegetarisch, Buffett, Picknick
Menge: 1 Tarteform (26 cm Durchmesser

Zutaten

H TEIG
250GrammMehl Typ 550
125GrammButter
40GrammParmesan
H TARTE
30GrammGetrocknete Tomaten
2Rosmarinzweige
500GrammRicotta (K: 250g)
2Eier
300GrammTomaten (Gelb, rot)
1/2Zitrone; die Schale
3Essl.Honig (K: eher 1,5 EL)
2Essl.Olivenöl
Salz, Pfeffer

Quelle

Lust auf Genuss 7/2014 via High Foodality
Erfasst *RK* 15.08.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1 Für den Mürbteig das Mehl mit der Butter und dem fein geriebenen Parmesan sowie einer Prise Salz und 2 EL Wasser verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Eine Kuchen- oder Tarteform mit etwas Butter fetten und den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen und auf dem Boden der Form verteilen. Optimalerweise steht etwas Teig über, so dass sich ein 2 cm hoher Rand ergibt. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und 60 Minuten im Kühlschrank kühlen. (K: Ich machs mir einfach und nehme heut mal Fertigteig)

2 Derweil den Ricotta mit den Eiern vermischen. Die getrockneten Tomaten und die Nadeln eines Rosmarinzweigs fein hacken und beides untermischen, gut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Ricotta-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.

3 Die Tomaten waschen, halbieren und die Flüssigkeit etwas ausdrücken (K: das mach ich nicht). Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf der Ricotta-Mischung verteilen. Den Backofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Tarte etwa 40 Minuten backen.

4 Für die Vinaigrette die Nadeln des zweiten Rosmarinzweigs fein hacken und mit den Schalen der Zitrone, dem Honig und dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Die Tarte aus dem Ofen nehmen und einige Minuten stehen lassen, dann aus der Form nehmen. Mit der Vinaigrette beträufeln.

Kathi: Mit fertigem Quicheteig ratzfatz fertig und so aromatisch besonders die Rosmarinvinaigrette macht die Tarte nochmal zu was ganz Besonderem! Mir reichen 250 g Ricotta im Guss. Dazu grünen Salat.
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Dienstag, Februar 27, 2018

Babypause.. und vegane Schokokekse!

Die ganz eifrigen Follower kenn ja längst den Grund, wieso es hier zur Zeit (und wohl auch demnächst) noch langsamer gehen wird, als bisher.

Seit Mitte Januar sind wir zu Dritt, ein klener Kochfrosch (Kochkaulquappe?) bereichert nun unser Leben.


Und weil der selbstverständlich Vorrang hat und am liebsten getragen wird, wird hier tendentiell gerade eher wenig (Neues) gekocht und noch weniger fotografiert. Ehrlicherweise klappt das schnelle Kochen oder Backen je nach Tagesform mit ihm im Tragetuch inzwischen sogar wieder ganz gut. Nur das mit dem Fotografieren ist sone Sache.. Komplizierte Setups waren ja nie mein Ding, aber selbst auf ein hübsches Brettchen im Hintergrund müssen wir nun vermutlich erstmal verzichten ;).

Also bin ich zur Zeit auf der Suche nach einfachen, schnellen Rezepten - die veganen Schokokekse von Blueberry vegan fallen perfekt in diese Kategorie. In ca. 15 Minuten sind sie fertig - hervorragend geeignet für den Spontanbesuch der veganen Freundin. Herrlich intensiv schokoladig mit feiner Salznote. Außen knusprig, innen leicht "chewy" (zäh hört sich so negativ an..). Gebacken aus Zutaten, die man meistens im Haus hat. Schmeckt auch allen Nicht-Veganern, versprochen!

Blitzschnelle (vegane) Schokokekse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Blitzschnelle Schokocookies (vegan)
Kategorien: Kekse, Vegan, Schokolade
Menge: 12 Stück

Zutaten

80GrammZucker (K: (Roh)Rohrzucker
60GrammGeschmacksneutrales Öl (K: Sonnenblumenöl)
3Essl.Sojamilch (K: Reismilch)
1Teel.Vanilleextrakt - alternativ etwas gemahlene
-- Vanille
120GrammMehl - Dinkel oder Weizen
20GrammKakao
1/2Teel.Natron - alternativ 1 Msp. Backpulver
1/4Teel.Salz (K: alt: Fleur de Sel)

Quelle

https://www.blueberryvegan.com/de/einfach-schnelle-
schokoladenkekse/
Erfasst *RK* 27.02.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Zucker, Öl, Milch und Vanilleextrakt in eine Schüssel geben und mit einer Gabel (K: Schneebesen) 2 Minuten schaumig schlagen. Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit der Gabel zu einem glatten Teig rühren.

Den Teig entweder mit einem Eisportionierer oder einem Esslöffel auf das Backblech verteilen, flach drücken und im Ofen, je nach Größe 8 -10 Minuten backen, bis die Oberfläche leichte Risse bekommt (K: mit zwei Esslöffeln zu halbwegs runden Platten aufs Bachblech gegeben, ca. 0,5 cm dick. Könnte man auch noch etwas dicker machen).
Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen oder direkt essen...

Kathi: Wirklich sehr schnell gemacht, mit Zutaten, die ich meistens zu Hause habe. Sehr schokoladig, außen knusprig, innen noch leicht chewy - am nächsten Tag durch und durch knusprig, aber immer noch sehr fein. Schöne Salznote, evtl. wäre auch Fleur de Sel ne Idee.. Durch den braunen Zucker bekommen die Kekse noch eine leichte Karamellnote, die ihnen durchaus steht.
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Montag, Januar 08, 2018

Geiersthaler Sonne

Bevor es hier dann vermutlich bald ruhiger wird, habe ich nochmal gebacken: Mama hatte schon vor einiger Zeit (oh, ok.. 2013) anlässlich des Brotbacktags ein von ihr weiter entwickeltes Rezept gepostet - für eine Geiersthaler Sonne - ein wunderschön aufgerissenes, großes Brot mit Roggen- und Weizenvollkornanteil, sowie viel Buttermilch. Damals habe ich mich irgendwie nicht drangetraut, inzwischen bin ich mutiger ;). Meine einzige Änderung: Ich habe das Schmalz (wird hier nicht sehr geliebt) durch Butter ersetzt.


Die Vorgehensweise ist ähnlich unaufwändig wie bei den Broten, die ich sonst auch backe: Sauerteig ansetzen, ca. 16-20 Stunden gehen lassen, Teig kneten, nochmal in 2 Schritten ca. 1 Stunde gehen lassen, backen. Der Teig ist relativ weich, ich habe ihn mit einer Teigkarte und auf gut bemehlter Arbeitsfläche rundgeformt. Das rächt sich ein bisschen - in der Mitte des Teiges befinden sich leicht sichtbare, feine "Mehllinien". Mal gucken, wie ich die das nächste Mal beseitige.


Auf dem Pizzastein reißt das Brot wunderschön auf, es bleibt relativ flach. Die Kruste ist relativ dünn, die Krume feinporig, ein wunderbar aromatisches Brot, das es hier sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat!

Geiersthaler Sonne


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Geiersthaler Sonne
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 1 Brot a 1 kg

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
100GrammRoggenmehl Type 1150
100GrammWasser
10GrammAnstellgut (Roggensauerteig)
H HAUPTTEIG
Sauerteig
50GrammRoggenvollkornmehl
50GrammWeizenvollkornmehl
325GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
500GrammButtermilch
10GrammFrischhefe
15GrammSchweineschmalz (Griebenschmalz)(K: Butter in
-- Flöckchen)
14GrammSalz

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.03.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig alle Zutaten außer Salz und Schmalz 5 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) verkneten. Dann auf Stufe 2-3 schalten, das Schmalz in Flöckchen zugeben und das Salz einrieseln lassen. Weitere 10-12 Minuten kneten - der Teig löste sich bei mir von den Wänden, nicht aber vom Boden der Schüssel. Den weichen, leicht klebrigen Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und 1 Stunde gehen lassen.

Einen ausreichend großen Gärkorb (meiner ist für 1,5 kg Teig) gut mit Roggenmehl ausstreuen.
Den Teig auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche geben, die Ränder nach innen schlagen (am besten mit einer Teigkarte arbeiten), das mehrfach wiederholen, bis das Teigstück schön rund ist. Den Teig mit der Naht nach unten in den Gärkorb legen, nochmal 45 Minuten gehen lassen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 240°C vorheizen.
Den Teigling auf einen mit Grieß bestreuten Brotschieber stürzen und auf den Backstein einschießen, dabei Dampf nach der bevorzugten Methode erzeugen. (K: in der letzten Viertelstunde Backblech mitaufheizen, Wasser daraufkippen)

Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220°C, nach weiteren 10 Minuten auf 210°C, nach weiteren 10 Minuten auf 200°C reduzieren. Die Backofentüre kurz öffnen, um Restdampf abziehen zu lassen, nochmal 20 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Anmerkung Petra: Schön aufgerissenes, eher flacheres Brot mit nicht zu dicker knuspriger Kruste und mittelporiger, saftiger Krume, leicht säuerlicher Geschmack. Prima!

K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Teig recht weich, reißt beim Backen wunderschön auf. Geschmacklich sehr gut!
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Sonntag, Januar 07, 2018

Schweizer Dreikönigskuchen

Dieses Jahr hatte ich mal Zeit und habe mich in die lange Reihe der Dreikönigskuchenbäckerinnen eingereiht - bei uns hat das ja eigentlich keine Tradition, ich kenne den Brauch, zum 6. Januar ein bestimmtes Gebäck zu servieren allerdings aus verschiedenen Ländern. In Frankreich serviert man eine Galette des Rois, einen mit Mandelcreme gefüllten Kuchen, in Spanien und Teilen Lateinamerikas eine Rosca de Reyes. Ich bin nicht so weit gegangen und halte mich an die Schweizer Nachbarn - da handelt es sich beim Dreikönigs"kuchen" eher um ein leicht süßes Hefegebäck, das zum Frühstück serviert wird - ich ess es auch gern zum Kaffee oder Tee am Nachmittag. Mit Butter und eventuell etwas Konfitüre (winterliches Kornelkirschengelee...) .. da lass ich so manche Frangipane-Torte stehen ;).


Ich habe mich - sehr schweizerisch - an ein Rezept von Betty Bossi gehalten. Im Endeffekt keine große Sache - Hefeteig, Rosinen oder Schokostückchen (ich gebe ersterem eindeutig den Vorzug) und natürlich die Mandel - diese wird in einer der kleineren 8 Kugeln versteckt, die sich um die große Kugel scharen. Und der, der sie findet, ist für einen Tag König ;).

Die ganze Wohnung duftete nach dem Backen herrlich, der Dreikönigskuchen macht sich wirklich gut auf dem Frühstückstisch. Wir waren großzügig und haben das ganze Rezept gebacken - mit dem Ergebnis, dass sich auch heute erst herausstellte, wer denn dieses Jahr König spielen darf (Ich!).


Dreikönigskuchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Dreikönigskuchen
Kategorien: Hefeteig, Gebäck, Brot
Menge: 8 Portionen

Zutaten

500GrammMehl
1 1/2Teel.Salz
3Essl.Zucker
20GrammHefe
60GrammButter
1/2Unbehandelte Zitrone: Schale
4Essl.Sultaninen
1Mandel
300mlMilch
H DEKO
1Ei zum Bestreichen
1Essl.Hagelzucker und/oder Mandelblättchen zum
-- Verzieren

Quelle

www.bettybossi.ch
Erfasst *RK* 07.01.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Salz und Zucker in einer Rührschüssel mischen. Hefe darüberbröckeln. Zitronenschale abreiben und hinzufügen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Butter-Milch- Mischung und Sultaninen (K: ich habe die Sultaninen erst zum Schluss der Knetzeit zugegeben, aber so vermischen sie sich vermutlich besser) zu den trockenen Zutaten geben und in ca. 10 Minunten zu einem weichen, glatten Teig kneten (K: Küchenmaschine, ca. Stufe 2-3). Zugedeckt bei Raumtemperatur aufs Doppelte aufgehen lassen.

8 Teigstücke à 80 g abstechen und zu runden Kugeln formen, in eine Kugel die Mandel drücken. Den restlichen Teig zu einer großen Kugel formen. Die große Kugel auf ein Blech mit Backpapier setzen, die 8 kleineren Kugeln im Kreis darum verteilen. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Das Ei verschlagen und den Dreikönigskuchen damit bestreichen. Nach Belieben mit Hagelzucker und/oder Mandelblättchen (K: ich mag gern beides) verzieren. In etwa 30 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens goldbraun backen.

Der Dreikönigskuchen wird traditionell in der Schweiz am 6. Januar gegessen. Wer die Mandel in seinem Stück findet, ist König für den Tag ;). Statt der Rosinen könnte man auch Schokotröpfchen nehmen, ich bevorzuge Rosinen - für mich dürftens auch ein paar mehr sein.

K: Wunderschön aufgegangen, duftet herrlich. Fluffiges, leicht süßes Hefegebäck.
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Donnerstag, Januar 04, 2018

Kürbishummus

Beim Eintrag des Wurzelbrots hatte ich es ja schon erwähnt - den Geburtstags-Apothekenbrunch. Heute möchte ich eines der beiden fotografierten, ausprobierten Rezepte kurz festhalten, leider musste ich zuletzt feststellen, dass ich Rezepte, die ich zwar super fand, aber nicht fotografiert habe einfach vergesse oder sie schlicht nicht mehr finde.

Das wäre hier vermutlich nicht so schwierig, denn es steht ja bei feines Gemüse: Kürbis-Hummus. Wer mich kennt, weiß, dass ich Hummus in allen Varianten liebe. Mit roter Bete, mit Bohnen, klassisch.. wieso nicht auch mit Kürbis? Der Kürbis kommt als Püree mit ins Hummus (praktisch: gleich etwas mehr Püree machen und einfrieren. So hat man fürs nächste Mal gleich Kürbispüree und es geht wirklich fix. Oder man backt damit. Oder, oder oder..) - ich würde zu Hokkaido raten, einfach wegen der hübschen Farbe.

Der Rest ist altbekannt, ich mag mein Hummus recht cremig und habe daher noch deutlich mehr Wasser hinzugefügt und es etwas kräftiger gewürzt. Schmeckt nicht nur als Dip, sondern auch als Beilage super - hier gabs zu Resten gebratene Pilze und einen Salat mit Granatapfelkernen und Walnüssen - fertig ist das Mittagessen.

Kürbishummus


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbis-Hummus
Kategorien: Party, Buffet, Mezze, Herbst, Vegan
Menge: 4 Portionen

Zutaten

150GrammFestes Kürbispüree (am besten aus Hokkaido)*
1DoseKichererbsen (240 g)
50GrammTahini
1Knoblauchzehe
1Essl.Olivenöl (K: mehr)
1Essl.Zitronensaft (oder mehr, je nach Geschmack) (K:
-- für mich deutlich mehr)
1PriseKreuzkümmel (K: mehr - ca. 1-2 TL gerösteter,
-- frisch gemörserter Kreuzkümmel)
Salz
Chiliflocken oder nach Geschmack geröstetes
-- Paprikapulver
H DEKO
Petersilie, Sesam, Paprikapulver Kichererbsen..
-- was zur Hand ist

Quelle

http://www.feines-gemuese.com/2017/09/kuerbis-hummus.html
Erfasst *RK* 03.01.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten - bis auf die Deko - in einen Mixer geben und kräftig durchpürieren. Ich erledige das noch immer mit einem starken Stabmixer, das funktioniert für mich sehr gut. Ich gebe jetzt noch schluckweise kaltes Wasser und ggf. mehr Zitronensaft/Olivenöl hinzu, bis der Hummus eine schöne, cremige Konsistenz hat.
Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn ihr den Hummus erst viel später serviert bedenkt, dass der Geschmack nach einigen Stunde intensiver und kräftiger sein wird - bei der Würzung evtl. beachten..

Vor dem Servieren Petersilie hacken und gemeinsam mit dem Sesam und dem Paprikapulver dekorativ auf dem Hummus verstreuen.

*Für das Hokkaidopüree: Hokkaidokürbis in Würfel schneiden. In sehr wenig ungesalzenem Wasser weich kochen und pürieren. Es sollte möglichst dick sein. Man kann auch gleich mehr machen und einfrieren.
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Mittwoch, Januar 03, 2018

Weihnachtsessen: Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen? Wie erwartet, bin ich über die Festtage und zwischen den Jahren nicht zum Bloggen gekommen (hahaha), ich möchte euch jetzt aber noch das Haupgericht unseres Weihnachtsmenüs vorstellen, denn es war soo gut und ist soo unkompliziert. Wie hinlänglich bekannt, bin ich kein Fleischkocher und selten-Esser. Drum hab ich da ja wirklich so gar keine Ahnung. Ich bin auch nicht der Meinung, dass an Weihnachten Fleisch sein muss (es muss ja bekanntlich ziemlich wenig), aber ich hatte über unsere Biokiste die Möglichkeit, an Demeter-Ochsen zu kommen und da habe ich zugegriffen. Denn ich bin da über ein Rezept gestolpert..


Und zwar hatte ich mich auf die Suche nach einem Cranberry-Gulasch begeben und wurde dann hier fündig: Der Blog schmecktwohl präsentierte mir ein Gericht mit übersichtlichen Zutaten und - ganz wichtig: dem Hinweis, das Gulasch schmecke noch viel besser, wenn man es am Vortag zubereite. Das passte mir hervorragend in den Kram, ich wollte gerne ein Menü, bei dem wirklich fast alles fertig und vorbereitet ist.

Wirklich kein Hexenwerk - am Vortag wird das Fleisch portionsweise angebraten (ich mache das am liebsten in meinem gusseisernen Topf - den kann man dann später praktischerweise auch gleich in den Ofen stellen), es folgen reichlich rote Zwiebeln, Rotwein, Traubensaft, Fond, etwas später Cranberries - und dann wird geköchelt - nach Mamas Tipp übernimmt das der Ofen für mich, 3 Stunden bei 160°C - oh wie das duftet. Am nächsten Tag einfach noch aufwärmen, abschmecken (war bei mir nicht nötig), Beilagen zubereiten (ich habe die Pilze aus dem Rezept und gebratenen Rosenkohl serviert, dazu gabs bei mir der Einfachheit halber Bandnudeln. Spätzle wären natürlich auch toll, oder Semmelknödel). Vorbereitetes Topping aus Cranberries und Cashews gibt Crunch und Farbe - dann nur noch servieren. Alle Gäste waren begeistert, so, so gut.

Das Foto ist von aufgewärmten Resten und Gulasch ja jetzt sowieso nicht das fotogenste Rezept auf Erden - aber es wäre wirklich schade, wenn es in Vergessenheit geriete.

Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Wild- oder Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping
Kategorien: Festessen, Gulasch, Gut vorzubereiten
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

H FÜR DAS WILDGULASCH
1 1/2kgRehgulasch (K: Ochsengulasch)
1/2-1Teel.Salz
3-5Essl.Öl
6klein.Rote Zwiebeln, in Ringen oder Würfeln
3Essl.Tomatenmark
300mlRotwein, trocken
200mlTraubensaft, rot
250mlFleischfond
1-2HandvollCranberries, getrocknet
Salz
Pfeffer
1/2Teel.Frische Thymianblätter
Ggf. Chiliflocken
H FÜR DIE CHAMPIGNONS
1kgChampignons, geputzt und geviertelt
1Essl.Butter
Salz
Pfeffer
H FÜR DAS CRANBERRY-CASHEW-TOPPING
1Teel.Butter
75-100GrammCashewkerne
50GrammCranberries, getrocknet

Quelle

https://schmecktwohl.de/rehgulasch-mit-pilzen-und-
cranberry-cashew-topping-weihnachtsmenue/
Erfasst *RK* 11.12.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Das Rehgulasch 1-2 Stunden vor Beginn der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, sodass das Fleisch die Raumtemperatur annimmt. Dann rundherum leicht salzen. Das Öl portionsweise in einem Schmortopf erhitzen und die Gulaschstücke darin nach und nach rundherum scharf anbraten. Das Fleisch beiseite stellen und etwas weiteres Öl im Topf erhitzen, um die Zwiebelringe darin bei mittlerer Hitze anzubraten. So lange schwenken, bis die Zwiebeln leicht karamellisieren und Farbe annehmen. Das Fleisch wieder in den Topf geben, das Tomatenmark zugeben und alle Zutaten gut miteinander vermengen.

Rotwein, Traubensaft und Fleischfond zugießen und das Gulasch im geschlossenen Topf rund 1,5-2 h langsam bei kleiner Hitze schmoren lassen. (Mamas Tipp: 2-3 Std. bei 160°C im Ofen!) Nach der Hälfte der Garzeit die Cranberries zugeben und mitkochen. Sie sorgen für fruchtige Süße und zugleich für eine leichte Bindung der Soße. Das fertige Gulasch mit Salz, Pfeffer, Thymianblättern und ggf. etwas Chili abschmecken und am besten über Nacht einmal abkühlen und ziehen lassen.
Rund 20 Minuten vor dem Servieren des Hauptgangs die Champignonviertel in einer heißen Pfanne ohne Fett schwenken (sie geben ausreichend Flüssigkeit ab), leicht salzen und mit einem Stich Butter, sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Cranberry-Nuss-Topping die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Nüsse und getrockneten Früchte darin rundherum 3-4 Minuten rösten.
Das Gulasch mit den Pilzen und dem Cranberry-Nuss-Topping servieren. Dazu passen Spätzle, Klöße oder Salzkartoffeln.

K: Weihnachtsessen 2017; super am Vortag vorzubereiten. Mamas Rat befolgt und etwa 3 Stunden bei 160°C im Ofen geschmort, danach am nächsten Tag nur nochmal aufgewärmt. Grandios, Fleisch (Ochse, Hofsiedlung Kandern via Dreiland-Biokiste) zerfällt förmlich, sehr aromatische Sauce ohne zusätzliche Bindung. Dazu gabs bei uns des Aufwands wegen breite Bandnudeln, Pilze und gebratenen Rosenkohl. Perfektes Gästeessen.
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Donnerstag, Dezember 21, 2017

Rustikales Wurzelbrot

Bei uns in der Arbeit ist es Tradition, dass Geburtstagskinder eine Art Geburtstags"frühstück" schmeißen, was auch schonmal in ein kleines Buffet ausartet. Wir essen und probieren alle gerne - also auch kein Problem, immer neue Gerichte auszuprobieren.

Dieses Jahr gabs von mir einen Orangen-Dattelsalat, einen Cannellinibohnensalat mit Quinoa, Petersilie und Zitronen (beide hervorragend, beide Ottolenghi, muss beides nochmal nachgemacht werden, denn ich habe keine Fotos..), Spinat-Frittata-Würfel, Kürbis-Hummus, Käse und natürlich Brot dazu. Brot hätte ich kaufen können, aber ich könnte ja auch welches backen...


Die Wahl fiel auf das rustikale Wurzelbrot, dass Mama vor einigen Jahren schon gepostet hat, da ist ja normalerweise gut Verlass drauf. Die einzige "Schwierigkeit": sich rechtzeitig entscheiden, das Quellstück wird 48 Stunden vor dem Backen angesetzt. Ich glaube, da bin ich letztes Jahr daran gescheitert. Dann ists aber eigentlich einfach - 24 Stunden vor dem Backen wird der Teig geknetet, am nächsten Morgen dann geformt (Teig ist weich, mit viel Mehl aber gut handhabbar) und auf dem heißen Backstein (alternativ: gut vorgeheiztes Backblech) gebacken. Mit Schwaden - ich erzeuge den, in dem ich in der letzten Viertelstunde ein altes Backblech unter dem Stein mitheize und da dann heißes Wasser draufkippe. Nicht optimal - aber ich möchte mir den Ofen nicht kaputtmachen, indem ich Wasser so in den Ofen kippe. Es wär mal Zeit für Lutz Erfindung, des Schwadomats!


Ergebnis: Herrlich knuspriges Brot mit feinporiger Krume innen. Wurde SEHR gelobt und bis zum letzten Krümel aufgegessen. Wenn das mal nicht alles sagt... Ich werde das Brot fürs Käsefondue am 2. Weihnachtsfeiertag gleich nochmal backen, der Mann soll schließlich auch mal in den Genuss kommen! Wer es mir nachtun möchte - hier kommt das Rezept.

Rustikales Wurzelbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rustikales Wurzelbrot
Kategorien: Brot
Menge: 2 Brote

Zutaten

H QUELLSTÜCK
125GrammWeizenmehl Type 812 oder 1050
125GrammWasser
2 1/2GrammSalz
H TEIG
350GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
3GrammFrischhefe
11GrammSalz
300GrammWasser

Quelle

stark modifiziert nach einem Posting in de.rec.mampf
Erfasst *RK* 11.10.2011 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

2 Tage vor dem Backen abends den Quellteig ansetzen: Mehl, Salz und Wasser glattrühren und zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig kneten: Vorteig, Mehle und die im Wasser aufgelöste Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, das Salz einrieseln lassen, dann noch 6-8 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis sich der Teig gerade eben von der Schüssel löst.
Den Teig in eine große leicht geölte Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abgedeckt für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und mit dem Teigschaber der Länge nach in 2 etwa gleich große Stränge teilen. Diese mit Roggenmehl besieben, mit bemehlten Händen verdrillen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teiglinge abgedeckt etwa 30-45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen.

Das Backpapier zwischen den Broten durchschneiden. Die Brote nach Belieben nochmal mit Roggenmehl besieben und dann mitsamt dem Papier auf einem Backschieber in den Ofen einschießen. Mit Dampf etwa 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Backpapier entfernen, beim Öffnen der Backofentür soll auch der Restdampf abziehen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Gesamtbackzeit etwa 35-40 Minuten. Die Brote sollen dunkelbraun sein.

Anmerkung Petra: rustikale, aromatische Brote mit nicht zu dicker, schön knuspriger Kruste und mittelgroßer Porung.
Original: http://www.freak-search.com/de/thread/215836/rez_wurzelbrot

K: Teig ließ sich wie angegeben hervorragend handhaben, ist am Ende immer noch relativ weich, lässt sich aber gut verzwirbeln. Geschmacklich top, schöne Kruste, eher feinporig.
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Mittwoch, Dezember 20, 2017

Übersicht Plätzchen 2017

Nachdem ich dieses Jahr wieder fleißig gebacken habe und ich mich im nächsten Winter dann vermutlich wieder frage: Was gab es denn jetzt letztes Jahr..? (Dieses Jahr konnte ich die Frage nur Dank eines Instagram-Bilds einer Freundin beantworten) - hier die Übersicht mit Links zu den jeweiligen Rezepten, vielleicht ist das ja nächstes Jahr auch für jemanden anders hilfreich.

Insgesamt bin ich mit der Zusammenstellung sehr zufrieden, ich finde das war/ist eine schöne Mischung unterschiedlicher Formen und Konsistenzen und eine ausgewogene Mischung aus Schoko- und nicht-Schokoplätzchen. Vielleicht noch eines mehr mit Marmelade.. na - nächstes Jahr vielleicht..

Plätzchen 2017


Von links nach rechts und oben nach unten:
"meine" Elisenlebkuchen - inzwischen würde ich die kleinere Lebkuchenmühle mit 45 mm Durchmesser kaufen, ich mag kleine Plätzchen einfach lieber

Mohntupfen mit Vanille und Limette

Husarenkrapferl mit Espressoganache

Michas Sablés mit Cranberries, Pistazien und Tonka-Bohne

Rugelach - kleine Nougathörnchen

Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade

Haselnuss-Schoko-Plätzchen

Azora-Zitronen-Kekse als Eiweißverwertung - und jetzt sehr geliebt

Lebkuchen-Brownies

Falls sich jemand wundert.. nein, die essen wir nicht alle allein - gaaanz liebe Menschen bekommen schon mal ein Tütchen.. oder Döschen.. 


Dazu: die Weihnachtspost 2017 - der Gotik-Kalligraphie-Kurs lässt grüßen ;). Der tolle Zapfenstempel ist übrigens von Perlenfischer (nee, keine bezahlte Werbung. Hab ich schön selber bezahlt.)


Euch allen wunderbare Feiertage, falls wir uns hier nicht mehr lesen.. hier gibts dieses Jahr ja eine Premiere: Weihnachten in den eigenen vier Wänden. Nach dem Weihnachten in Brasilien 2001 das allererste Mal ohne die Familie (bzw. anders zusammengesetzter Familie) - huiuiui.

Montag, Dezember 11, 2017

Kaffee-Cranberry-Brot

Nach den ganzen süßen Keksen mal wieder was anderes - Brot :D! So viel Brot wie dieses Jahr habe ich noch nie in meinem Leben gebacken, seit dem Sommurlaub backe ich fast jede Woche und wir bestreiten fast unseren gesamten Brotbedarf mit Selbstgebackenem. Durchaus eine Bereicherung..


Das Brot, das ich heute vorstellen möchte ist durchaus etwas "spezieller": ein dunkles Brot mit hohem Roggenanteil, vielen Saaten (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne) und Cranberrys - und einem ganz speziellen Röstaroma, das durch Zubereitung des Brühstücks mit Kaffee kommt. Das Rezept ist mal wieder aus Brot Brot Brot* (dem mit Abstand meistgenutzten Buch dieses Jahres..) und folgt dem Martin Johansson Schema: Sauerteig 6-10 Stunden ansetzen, Brühstück etwa gleichzeitig ansetzen (mache ich  normalerweise abends), morgens den Teig rühren, 3-5 Stunden gehen lassen, in die Kastenform füllen, nochmal eine Stunde gehen lassen, backen, fertig.

Die Ursprungsidee, Kaffee als Quellmittel zu verwenden stammt wohl aus der Fabrique-Bäckerei in Stockholm - ich habe inzwischen aber auch schon ein paar andere Rezepte gesehen, in denen so Röstaromen ins Brot gebracht werden.


Ich habe das Brot schon zwei Mal gebacken - beim ersten Mal war der Sauerteig nicht so richtig frisch angefüttert, da mangelte es etwas an Ofentrieb und der verwendete Zuckerrübensirup (ich reduziere die Menge allerdings) war schon so kristallin, dass ich ihn kaum mehr gleichmäßig verteilen konnte. Trotzdem war der Besuch hellauf begeistert, also hab ichs nochmal gebacken - und jetzt bin ichs auch!
Diesmal habe ich übrigens mal die Originalmenge, also 2 Brote gebacken. Mein kleines Tiefkühlfach erlaubt mir leider nicht, Brote einzufrieren - ich habe das 2. Brot also erst nach 5 (!) Tagen angeschnitten - es war nicht mehr so knupsrig, hat aber immer noch hervorragend geschmeckt, mir ist keine einzige Scheibe trocken geworden. Ich lagere das Brot einfach aufrecht auf seine Schnittfläche auf ein Holzbrett gestellt und mit einem Geschirrtuch abgedeckt - auch hier keinerlei Hokuspokus..

Kaffee-Cranberry-Brot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaffee-Cranberry-Brot
Kategorien: Brot, Kastenbrot, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 Kastenbrote (Formen à 1,5l Inhalt

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
100GrammKürbiskerne
100GrammSonnenblumenkerne
50GrammLeinsamen
150GrammGetrocknete Cranberrys (K: hatte nur noch ca.
-- 80g)
200GrammRoggenschrot Type 1800 (K: relativ feiner
-- Roggenschrot)
500mlHeißer Kaffee
20GrammSalz
H SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 100 g Roggen Type
-- 1050, 65 g Roggenschrot)
300mlWasser
H TEIG
150GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: ist mir zu viel, ca.
-- 80 g)
200GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Mischung Roggen 1050/
-- Roggenschrot)
300GrammWeizenmehl Type 550
H AUSSERDEM
EtwasButter für die Form

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 28.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück alle Kerne und Saaten, Cranberrys, Roggenschrot und Salz in einer Schüssel verrühren. Mit dem heißen Kaffee übergießen und abdecken, bis zur Verwendung beiseite stellen (K:über Nacht, nach Abkühlung im Kühlschrank aufbewahrt).

Für den Sauerteig Roggensauerteigansatz mit Mehl und 300 ml Wasser in einer zweiten Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig 25 g (ca. 2 EL) abnehmen und fürs nächste Mal Backen im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, Sirup und beide Mehlsorten einer Schüssel kurz verrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 3-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit Butter einfetten und den Teig hineingeben, glatt streichen und leicht mit Roggenmehl bestäbuben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um etwa 1 cm vergrößert hat.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen, Ofenrot auf der 2. Schiene von unten (K: unterste Schiene) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und etwa 1 Stunde backen. Nach Belieben die Brote etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form nehmen, damit sie rundum bräunen (K: bei mir nicht unbedingt nötig. Ggf. nach 50 Minuten mit Alufolie abdecken, mein Powerofen wird zu heiß).

Auf einem Gitter auskühlen lassen, Herr Johannson wickelt die Brote danach in Frischhaltefolie und lässt sie einige Stunden vor dem Asnchneiden ruhen. Ich mag die krachige Kruste und lasse sie einfach so auskühlen.
Das Brot hält sich locker eine Woche.

K: Bei Mehltypen variiert, s. oben. Weniger Rübensirup verwendet, so hat das Brot (zusammen mit weniger Cranberrys) noch eine leicht süßliche Note, die wird aber durch die Röstaromen vom Kaffee und dem Vollkornschrot gut aufgefangen - ich mag das Zusammenspiel sehr! Je nach Geschmack kann man natürlich mehr Cranberrys verwenden oder sie ganz weglassen. Letztes Mal ganzes Rezept in zwei Formen gebacken - 1 Kastenform hat 30 cm, die andere etwa 25 cm. Brot Zweites Brot nach 5 Tagen erst angeschnitten - geht wunderbar.

Mein Zeitplan: Vortag morgens: Sauerteig nochmal füttern, es sei denn, er ist noch recht frisch und aktiv. Vortag abends: Brühstück machen, vor dem Schlafen gehen in den Kühlschrank stellen. Sauerteig ansetzen. Mehle für den Hauptteig mischen. Backtag morgens: Teig ansetzen - gegen Mittag/früher Nachmittag backen.
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