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Samstag, Dezember 12, 2020

Nougatstangen

 Totgeglaubte.. und so ;). Hier hat sich einiges getan seit dem letzten Eintrag - ein paar Änderungen im echten Leben da draußen, die mir noch weniger Zeit für den Blog bescheren. Aber uns gehts gut, alles ist in Ordnung und das ist die Hauptsache.

 Nun begab es sich aber, dass ich letzte Woche auf Instagram einen Blick in eine Picknick-Plätzchendose im Schnee gewährte und da wurde doch sogleich die Nougatstange entdeckt- und der Ruf nach einem Rezept laut. Und weil ich mich wirklich ständig ärgere, dass ich dies oder jenes nicht verbloggt habe und keine Ahnung mehr habe, woher das Rezept war und was ich da geändert habe - hier das Rezept.

Die Nougatstangen hat meine Mama früher öfter gebacken und mir war dieses Jahr irgendwie danach. Das Rezept habe ich ein bisschen angepasst - Butter statt Margarine, nochmal eine ordentliche Zuckerreduktion (Nougat und Schokolade sind ja auch nochmal süß, das passt jetzt viel besser zu meiner aktuellen Toleranz für "süß") und mehr Kakao (könnte noch mehr sein!). Durch die gerösteten Haselnüsse im Teig sind das wirklich schön nussig-nougatige Stangen, die sich super spritzen lassen und insgesamt kein großes Hexenwerk sind. Werden ins Repertoire aufgenommen!

Nougatstangen

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Nougatstangen
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H TEIG
225Gramm Weiche Butter
50Gramm Puderzucker
20Gramm Vanillezucker
3  Eigelb
2Prisen Zimt, gemahlen
200Gramm Weizenmehl
3Essl. Kakao
1/2Teel. Backpulver
125Gramm Haselnüsse; geröstet, gemahlen
H FÜLLUNG
100Gramm Nougatmasse
H GUSS
75Gramm Halbbitter-Kuvertüre
75Gramm Vollmilch-Kuvertüre
30Gramm Biskin (K: etwas Kokosöl)

Quelle

 Sanella?
 erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Butter schaumig rühren und nach und nach den gesiebten Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und Zimt hinzugeben. Das mit Kakao und Backpulver gesiebte Mehl esslöffelweise unterrühren, zuletzt die Haselnusskerne unter den Teig heben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und etwa 4 cm lange Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Backzeit: 7-10 Minuten bei 175-200°C.

Für die Füllung die Nougatmasse in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Hälfte der erkalteten Plätzchen auf der Unterseite mit Nougatmasse bestreichen, die übrigen mit der Unterseite darauflegen und gut andrücken. Für den Guss die Schokolade in kleine Stücke brechen und in der Mikrowelle mit dem Biskin geschmeidig werden lassen. (K: Chocolatière) Die Stangen mit einem Ende in die Schokomasse tauchen.

K: Zucker ziemlich reduziert (langt immer noch gut), Butter statt Margarine verwendet, mehr Kakao - dann erstaunlich fix und problemlos gemacht, schmecken sehr fein! Ergab bei mir 3 Bleche mit Stangen - zusammengeklebt genau 1 Dose voll.

=====


 


 Und mit ein paar winterlichen Eindrücken aus dem Schwarzwald vergangene Woche verabschiede ich mich dann auch schon wieder für dieses Jahr. Machts euch gemütlich, kommt gut durch diese dunkle Zeit und zündet ein Lichtlein an.




Mittwoch, Dezember 20, 2017

Übersicht Plätzchen 2017

Nachdem ich dieses Jahr wieder fleißig gebacken habe und ich mich im nächsten Winter dann vermutlich wieder frage: Was gab es denn jetzt letztes Jahr..? (Dieses Jahr konnte ich die Frage nur Dank eines Instagram-Bilds einer Freundin beantworten) - hier die Übersicht mit Links zu den jeweiligen Rezepten, vielleicht ist das ja nächstes Jahr auch für jemanden anders hilfreich.

Insgesamt bin ich mit der Zusammenstellung sehr zufrieden, ich finde das war/ist eine schöne Mischung unterschiedlicher Formen und Konsistenzen und eine ausgewogene Mischung aus Schoko- und nicht-Schokoplätzchen. Vielleicht noch eines mehr mit Marmelade.. na - nächstes Jahr vielleicht..

Plätzchen 2017


Von links nach rechts und oben nach unten:
"meine" Elisenlebkuchen - inzwischen würde ich die kleinere Lebkuchenmühle mit 45 mm Durchmesser kaufen, ich mag kleine Plätzchen einfach lieber

Mohntupfen mit Vanille und Limette

Husarenkrapferl mit Espressoganache

Michas Sablés mit Cranberries, Pistazien und Tonka-Bohne

Rugelach - kleine Nougathörnchen

Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade

Haselnuss-Schoko-Plätzchen

Azora-Zitronen-Kekse als Eiweißverwertung - und jetzt sehr geliebt

Lebkuchen-Brownies

Falls sich jemand wundert.. nein, die essen wir nicht alle allein - gaaanz liebe Menschen bekommen schon mal ein Tütchen.. oder Döschen.. 


Dazu: die Weihnachtspost 2017 - der Gotik-Kalligraphie-Kurs lässt grüßen ;). Der tolle Zapfenstempel ist übrigens von Perlenfischer (nee, keine bezahlte Werbung. Hab ich schön selber bezahlt.)


Euch allen wunderbare Feiertage, falls wir uns hier nicht mehr lesen.. hier gibts dieses Jahr ja eine Premiere: Weihnachten in den eigenen vier Wänden. Nach dem Weihnachten in Brasilien 2001 das allererste Mal ohne die Familie (bzw. anders zusammengesetzter Familie) - huiuiui.

Mittwoch, Dezember 06, 2017

Nachgebacken: Azora-Zitronen-Kekse - eine super Eiweiß-Verwertung

Wer kennts nicht: Beim Plätzchenbacken bleiben irgendwie immer Eiweiß übrig. Als Nicht-Makronen-Fan stellt sich dann schnell die Frage: Wohin damit? Manchmal mogel ich eins noch in anderen Teig oder ins Rührei, aber jetzt hatte ich 3 übrig - tja, kurz bei Mama kommentiert, 5 Minuten später habe ich eine Email mit Vorschlägen im Postfach - so lieb!


Mit dabei: Zitronige Azora-Kekse von Ina isst. Nicht wirklich klassische Weihnachtsplätzchen, aber das macht ja nichts. Zutaten sind alle im Haus, neben der aromatisierenden Zitronenschale spendiere ich noch das Mark einer Vanille. Und auch sonst könnte man natürlich abwandeln - ich kann sie mir auch super mit Mandarinenschale und etwas Tonkabohnenabrieb vorstellen..

Die Kekse werden auf ein Blech gespritzt (mit Abstand, sie laufen noch etwas auseinander) und dann fix gebacken - lieber ein Auge drauf haben, der Rand darf zwar dunkler sein, mir ist das zweite Blech aber evtl. doch etwas dunkel geraten. So schnell hat man wunderbar feine, knusprige Zitronenkekse! Eigentlich dachte ich erst, ich a) verziere sie noch mit etwas Zitronenguss - darauf habe ich dann verzichtet, ich hatte Angst, dass der Guss die Leichtigkeit und den feinen Geschmack zukleistert und b) ich die Kekse erst gar nicht blogge - sie schmecken mir aber so gut, dass ich es sehr schade fände, dass ich nächstes Jahr wieder nicht weiß, wohin mit den Eiweiß...


Danke fürs schöne Rezept!

Azora-Zitronen-Kekse



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Feine Azora Zitronen Kekse
Kategorien: Keks, Gebäck, Eiweiß
Menge: 35 Kekse

Zutaten

75GrammWeiche Butter
130GrammPuderzucker
3Eiweiß
110GrammMehl
1Zitrone: abgeriebene Schale

Quelle

Ina isst
Erfasst *RK* 25.01.2017 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Butter cremig rühren. Puderzucker sieben und unterrühren. Die Eiweiß nach und nach in die Zuckermasse einrühren. Dann Zitrone und gesiebtes Mehl unterrühren.
Den Backofen auf 175° C Umluft vorheizen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Kreise auf ein Blech mit Backpapier spritzen
- sie sollten recht flach sein und etwa einen Durchmesser von 4cm haben. Lasst dabei genug Abstand, da die Kekse beim Backen noch größer werden.
Nun für 10min backen, bis die Ränder goldgelb werden und anschließen auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

K: Als Eiweißverwertung schnell gemacht, beim Backen aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Zusätzlich das Mark einer Vanilleschote zugefügt. Bestimmt auch fein als Mandarinenkekse.. schöne, knusprige Kekse!
=====

Montag, Dezember 04, 2017

Nachgebacken: Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade

Eigentlich probiere ich jede Plätzchensaison gerne neue Sorten aus - dieses Jahr habe ich mich allerdings größtenteils an die Backaktion des letzten Jahres gehalten - so zufrieden war ich mit dem Ergebnis. Ein Rezept war mir allerdings aufgefallen, dass ich gerne ausprobieren wollte: die Pfefferkuchenschneeflocken mit Johannisbeergelee von Coconut & Vanilla.


Ich habe schon früher mal Pfefferkuchen gemacht, da war der Teig ähnlich, daher wusste ich, dass sich Pfefferkuchenteig hervorragend ausstechen lässt. Dieses hier ist allerdings nochmal etwas würziger und raffinierter. Wer also auf der Suche nach einem Rezept für diese sehr filigranen Förmchen ist - hier wär vielleicht ein Kandidat. Ich habe v.a. Schneeflocken und Sterne mit Innenstern + Unterstern ausgestochen und im Anschluss versetzt mit etwas Preiselbeermarmelade zusammengesetzt. Es war just an diesem Tag, als ich in einem Café über selbstgemachte Preiselbeermarmelade gestolpert bin - hatte ich vorher noch nie. Rotes oder schwarzes Johannisbeergelee funktioniert aber genauso gut!

Die Schneeflocken sind wunderhübsch anzusehen - mir als Plätzchen allerdings fast etwas groß, die Sterne haben für meinen Geschmack genau die richtige Größe. Ich habe die Plätzchen im Anschluss noch ganz, ganz leicht (und nur teilweise) mit Puderzucker überstäubt - eine sehr schöne Ergänzung auf dem Plätzchenteller!

Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfefferkuchensterne mit Johannisbeergelee
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

125GrammHonig
40GrammBrauner Zucker
100GrammButter
2Teel.Lebkuchengewürz
1Messersp.Frisch gemahlener Pfeffer (K: eher 2)
275GrammWeizenmehl Type 405
1Messersp.Hirschhornsalz
1/4Teel.Pottasche
200GrammRotes Johannisbeergelee (K: Preiselbeermarmelade)

Quelle

www.coconutandvanilla.de nach essen&trinken
Erfasst *RK* 19.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Honig, Zucker, Butter, Lebkuchengewürz und Pfeffer in einem Topf erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. In eine Rührschüssel füllen und lauwarm abkühlen lassen (der Zucker sollte nicht wieder kristallisieren).

Hirschhornsalz und Pottasche in einer kleinen Schüssel mit 4 EL Wasser verrühren, bis sich beides aufgelöst hat. Mit dem Mehl unter die Honigmischung rühren. Den Teig in Folie wickeln und über Nacht kalt stellen.

Den Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 2-3 Bleche mit Backpapier belegen.
Den Teig in Portionen ausrollen und ausstechen. Dabei darauf achten, dass genügend Plätzchen mit der gleichen Form ausgestochen werden, diese sollen ja noch mit dem Gelee zusammengeklebt werden! (K: Teig portionsweise 3 mm dick ausgewellt, lässt sich sehr gut ausstechen. Ausstecher: Stern mit Innenstern + Stern, Schneeflocken, Spitzbuben mit Herz).

Die Plätzchen auf die Bleche setzen und 8-9 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Die Plätzchen abkühlen lassen.

Das Gelee in einem kleinen Topf erwärmen und glatt rühren. Mit einem Teelöffel einen Tropfen Marmelade auf die Plätzchen geben und mit einem anderen Plätzchen bedecken (K: bei Sternen und Schneekristallen versetzt zusammengeklebt) Je nach Größe der Plätzchen kann die benötigte Menge an Gelee variieren! Die Plätzchen abkühlen lassen und in Dosen aufbewahren. Je nach Geschmack kann man die Plätzchen ganz leicht mit Puderzucker bestäuben.

K: Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und schmeckt würzig-gut, die herb-süße Preiselbeermarmelade passt gut dazu.
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Montag, Dezember 05, 2016

Plätzchenendspurt: Schoko-Nuss-Taler

Ich probiere beim Plätzchen backen ja jedes Jahr gerne was Neues auch - dieses Jahr gabs bis auf zwei bekannte Sorten sogar nur neue Rezepte. Und ich hatte Glück - keines dabei, was total misslungen wäre. Und noch eins, was das Zeug zum Keeper hat: Schoko-Nuss-Taler, die ich bei Maras Wunderland gefunden habe.

Erst hielt ich sie für recht unspektakulär, halt so Schokoplätzchen mit Nuss drin. Spektakulär wär jetzt vielleicht auch wirklich das falsche Wort, aber: Sie sind so gut! Ganz knusprig, "trocken" (in einem positiven Sinn) und dabei sehr aromatisch. Und einfach und schnell zu machen, damit kriegt man mich halt immer. Eine schöne Berreicherung auf dem Plätzchenteller, v.a. wenn man sie ein wenig durchziehen lässt - und das findet nicht nur Nuss&Schoko-Beauftragter Herr Kochfrosch, sondern inzwischen schließe ich mich der Meinung an. Danke fürs Rezept! (Und weils im Originalbeitrag diskutiert wurde: Nee, Spitzbuben sind für mich ganz eindeutig mit Marmelade gefüllte Teile - ich bleib bei Taler). Ahja, das Rezept ließe sich sicher auch einfach veganisieren, da sowieso ohne Ei..

Schoko-Nuss-Taler



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Nuss-Taler
Kategorien: Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

H TEIG
160GrammMehl
175GrammGemahlene Haselnüsse (K: geröstet)
2 1/2Essl.Kakao
1Teel.Zimt
3/4Teel.Backpulver
170GrammZimmerwarme Butter
100GrammZucker
1Pack.Bourbon-Vanillezucker (K: 15 g eigener
-- Vanillezucker)
H ZUM FERTIGSTELLEN
1groß.Eigelb
1SchussMilch
Mandeln ohne Haut + Haselnüsse

Quelle

www.maraswunderland.de
Erfasst *RK* 16.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zuerst mit den Knethaken des Handrührgeräts und dann mit den Händen zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten oder auch über Nacht in den Kühlschrank legen. Inzwischen zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Eigelb mit einem Schuss Milch verquirlen. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Aus dem Teig Walnuss-große Kugeln formen und auf dem Blech verteilen. Verquirltes Eigelb darauf verteilen. Zum Schluss eine Nuss in die Mitte setzen und etwas in das Plätzchen drücken. Im heißen Ofen rund 15 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Dauer: 30 min - Wartezeit: 30min - Backzeit: ~ 15 min ·· ganz einfach ··

Kathi: Einfach und schnell gemacht, Haselnüsse vorher enthäuten! Kugeln nicht zu groß machen. Kekse sind sehr knusprig, Konsistenz leicht bröselig und aromatisch.
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Freitag, Dezember 02, 2016

Pistazien-Cranberry-Sablés

Bevor ihr denkt, das wars schon mit Plätzchen muss ich euch hier leider nochmal belästigen. Dieses Mal sinds aber sogar Kekse, mit denen sich Weihnachtsmuffel anfreunden können - sie sind keineswegs auf die Weihnachtszeit beschränkt! Ich persönlich mag etwas Abwechslung zwischen Nuss, Schoko und Zimt auf dem Plätzchenteller aber sehr gerne, drum hat mich das Rezept von Micha auch gleich angelacht.


Das das kein Fehler sein konnte, war mir eigentlich gleich klar, die Liste der Nachbäcker ist lang - sie täuschen sich nicht. Die Sablés zerfallen im Mund und machen mit der hübschen Optik (Cranberries und Pistazien sei Dank) auch ordentlich was her. Und - für mich wichtig: die Verarbeitung war nach einer Nacht im Kühlschrank absolut unproblematisch. Da bröselt nix! Wer dann die Kekse nach dem in weiße Schokolade tunken nicht auf einem Gitter festwerden lässt, wo wie sich nur bröselnd entfernen lassen.. der bekommt garantiert perfekte Sablés ;).

Pistazien-Cranberry-Sablés


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pistazien-Cranberry-Sablés
Kategorien: Keks, Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

150GrammButter, weich
50GrammPuderzucker
1Eigelb
2Ordentliche Prisen Salz
60GrammPistazien
60GrammCranberries, getrocknet
200GrammMehl
Abrieb 1/2 Tonkabohne
(oder 1/2 TL Zimt
Oder das Mark einer Vanillestange
Oder 1 TL Orangenabrieb
Oder 1 TL Zitronenabrieb)
1BeutelSchokoladeglasur, weiss (K: 100 g weiße
-- Kuvertüre, 10 g Kokosfett)

Quelle

http://www.graindesel.blogspot.de
Erfasst *RK* 16.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Butter mit dem Puderzucker, Salz und dem Eigelb verrühren. Dann die Pistazien, die Cranberries, Tonkabohnenabrieb und das Mehl beifügen und alles kurz zu einem glatten Teig zusammenkneten.
Den Teig in 3 gleich grosse Stücke teilen. Diese nun je zu 1 Rolle von 3½ cm Durchmesser und 15 cm Länge formen. Die Stangen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden auskühlen lassen.
Die Stangen in 7 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
Die Sables im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen in der Mitte 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Kuchenglasur schmelzen und die Sables zur Hälfte in die Glasur tunken. Zum Fest-werden-lassen auf ein Backpapier legen.
Die Sables sind in einer gut verschliessbaren Dose 7-10 Tage haltbar.

K: Sehr zarte Sablés, die Verarbeitung ist nach einer Nacht im Kühlschrank absolut unproblematisch. Nach dem Schokolieren nicht auf einem Gitter liegen lassen - backen dann fest!! Halten in der Dose durchaus auch etwas länger.. Schokoglasur nicht unbedingt nötig.
=====

Freitag, November 25, 2016

Plätzchen 2016: Lebkuchen-Brownies

Die Lebkuchen-Brownies sind mir ja keine Unbekannten, Mama backt diese Plätzchen immer mal wieder, sie zählen durchaus zu den Familienfavouriten.
Jetzt bin ich aber bei Juliane von Schoener Tag noch über ein leicht verändertes Rezept gestolpert - besonders gut gefällt mir hier, dass der Brownieteig einfach geschnitten wird - hört sich ganz nach meinem Faultier-Fall an.


Der Teig wird auf ein Blech mit Backpapier gestrichen und verläuft auch nicht, wenn er nicht an die Ränder stößt (war bei mir der Fall), das Stürzen und Papier abziehen war auch kein Problem. Anschließend wird der noch warme Brownie mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestrichen, das macht sie später so schön saftig und gibt eine unerwartet fruchtige Note - mag ich sehr!
Ich habe als Rum den weihnachtswürzigen Spicy Kraken verwendet, der sowieso schon Noten von Ingwer und Zimt mitbringt - normaler Rum geht aber natürlich genauso gut!

Nachdem mir die Kuvertüre bei den vorher glasierten Lebkuchen schon wieder nicht glänzend wurde, hab ich diese Portion einfach ohne Thermometer hinterher geschmolzen und die Brownies damit begossen. Merkwürdigerweise wurde die Glasur hier besser als bei den mühsam temperierten Lebkuchen. Versteh das einer.. Konditorin werd ich nicht, aber geschmacklich sind diese kleinen Würfel die Wucht! Aromatisch, saftig und dazu noch recht stressfrei gebacken, ein Keeper!

Lebkuchen-Brownies


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lebkuchenbrownies (schoenertagnoch)
Kategorien: Plätzchen, Kuchen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

100GrammZartbitterschokolade
200GrammButter
200GrammPuderzucker
2Eier
100GrammGemahlene, geröstete Haselnüsse
2Essl.Brauner Rum (K: 3 EL Kraken Black Spicy Rum)
2Teel.Lebkuchengewürz
1/2Teel.Zimt
220GrammMehl
1Teel.Backpulver
150GrammAprikosenkonfitüre
100GrammZartbitterkuvertüre
10GrammPalmin/Kokosfett
Getrocknete Aprikosen

Quelle

www.schoenertagnoch.
blogspot.de
Erfasst *RK* 16.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Schokolade in Stücken im Wasserbad schmelzen lassen. Butter mit Puderzucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Haselnüsse, Rum, Gewürze und flüssige Schokolade einarbeiten. Das Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Teig 1,5 cm dick (K: etwas dicker) aufs Backblech (mit Backpapier belegt) streichen. 25 Minuten bei 160 Grad backen. Teigplatte auf Backpapier stürzen, das andere Papier abziehen und die Teigplatte mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen. Noch warm in Würfel schneiden.

Die Kuvertüre mit dem Kokosfett zusammen auf dem Wasserbad schmelzen (nicht über 45°C), abkühlen lassen, erneut aufschmelzen. Die Browniewürfel damit überziehen. (K: ich habe die Würfel eng beieinander auf dem Backblech gehabt und die Schokolade mit einem Löffel großzügig darüber verteilt).
Die getrockneten Aprikosen in Streifchen schneiden und die gerade überzogenen Würfel damit verzieren.

K: Ursprünglich mit Schokoglasur überzogen, ich hatte halt Kuvertüre da. Die Brownies schmecken hervorragend, sehr saftig, süchtig machend!
=====

Donnerstag, November 24, 2016

Plätzchen 2016: Mohntupfen mit Vanille und Limette

Wie war das? "Ich backe dieses Jahr keine Plätzchen". Der Vorsatz bröckelte Mitte November und dann war ich irgendwie auch schon mitten drin. Ist doch jedes Jahr das Selbe.. Und weil ich meistens den Drang habe, auch mal was Neues auszuprobieren, stelle ich hier ein paar meiner Neuerungen vor.


Den Anfang macht ein recht spontanes Gebäck - Mohntupfen. Beim Durchblättern der .. ähäm.. Apotheken-Umschau ("und meine Rundschau bitte") gesehen, die ich für meine Nachbarin immer in den Briefkasten stecke. Das ursprüngliche Spritzgebäck ist nur mit Mohn aufgehübscht, ich gönn ihm noch etwas mehr Aroma: Vanillemark und etwas Limettenabrieb harmonieren hervorragend mit dem Johannisbeergelee, das ebenfalls mit etwas Limettensaft glatt gerührt wird.

Ich steh ja auf kleine Plätzchen, drum sind mir diese hier fast etwas groß geraten (das auf dem Foto ist schon eines der Kleineren - so hätt ich gern alle). Das nächste Mal würde ich nur Tupfen spritzen, v.a. wenn man die Teile noch mit dem Gelee zusammenklebt (oder mir endlich mal ne kleinere Spritztülle kaufen).
Die Plätzchen sind wunderbar samtig-aromatisch, der Mohn gibt einen netten Crunch. Ich könnt mir sie sogar pur, ohne Marmelade vorstellen.

Und ein echter Vorteil: Sie sind eher von der schnellen, unkomplizierten Sorte. Der Teig ist schnell gerührt, das Spritzen geht auch fix von der Hand - ich habe die Plätzchen tatsächlich in der Mittagspause gebacken, nur zusammengeklebt hab ich sie dann abends.
Zusammengeklebt ergab das Rezept bei  mir eine eher überschaubare Menge von ca. 30 Plätzchen.. vielleicht werdens etwas mehr, wenn man sie kleiner hinkriegt.

Mohntupfen mit Vanille und Limette


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohntupfen mit Vanille und Limette
Kategorien: Plätzchen
Menge: 40 Stück

Zutaten

175GrammWeiche Butter
75GrammPuderzucker
1Ei
250GrammMehl
2Essl.Mohn
1Vanilleschote
1Limette mit unbehandelter Schale
100GrammJohannisbeergelee

Quelle

nach einer Idee aus der Apotheken-Umschau 15. Nov 2016
Erfasst *RK* 12.11.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Butter, Puderzucker und Ei schaumig rühren. Vanilleschote aufschlitzen und auskratzen. Mehl, Vanillemark, Abrieb von einer knappen Limette und Mohn unterheben. Teig in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Sterntülle (6mm) (K: meine war etwas größer, kleiner wäre schöner!) füllen. Ofen auf 180°C vorheizen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 80 Tupfen spritzen. Im Backofen nacheinander in je 12 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen. Die Limette auspressen, das Gelee mit dem Saft glatt rühren (ggf. etwas erwärmen). Jeweils 2 Gebäcktupfen mit Gelee zusammensetzen.

K: Total fix gemacht und schmecken sehr fein. Aufpassen, dass das Spritzgebäck nicht zu groß wird, lieber nur Tupfen machen. Schmeckt auch ohne Gelee schon gut! Mit meiner Spritztülle ergab das knapp 30 Plätzchen.
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Montag, Dezember 07, 2015

Elisenlebkuchen

Gut gehts uns hier im äußersten Südwesten der Republik, aber ab und an fehlt doch ein wenig Frankenland. Zur Weihnachtszeit vermisst Herr Kochfrosch v.a. die saftigen Nürnberger Elisenlebkuchen. Dem wollte ich Abhilfe verschaffen.
 

Ich kann schonmal verraten - bis auf die Kuvertüre sind sie mir richtig, richtig gut gelungen. Wer gerne Lebkuchen isst: Nachbackempfehlung!

Alles begann mit einer kleine Recherche im Netz - hängen geblieben bin ich bei Lothars beste Elisenlebkuchen auf chefkoch und bei cucina e passione. Im letzten Blog lernte ich auch, dass man zur Herstellung von perfekten Lebkuchen z.B. eine "Lebkuchenmühle" benutzt, die man bei der kleinen fränkischen Drechslerei König bestellen kann. Uriges Küchengerät? Nur her damit! Ich kann schon mal verraten - hat sich gelohnt!


Was sich ebenfalls lohnt: Orangeat und Zitronat ganz, ganz klein zerhacken. Das geht sehr gut, indem man Orangeat und Zitronatwürfel mit etwas Mehl (1-2 EL) im Blitzhacker bzw. in meinem Fall Multiquick-Mixbecher zerhäckselt. Durch das Mehl kleben die Stückchen nicht am Messer fest. (Alternativ könnte man Orangeat und Zitronat vorher einfrieren und geforren häckseln, da habe ich aber keinen Erfahrungswert). Werden die Stückchen nicht klein genug, gibt das später keine glatte Obefläche auf den Lebkuchen. Erstaunlich: ich mag kein Orangeat und Zitronat - ich pule das immer raus. Hier schmecke ichs nur im Gesamten, nicht aber einzeln heraus. Gute Qualität hilft vermutlich auch, ich habe das gelobte Zeug von Vanini benutzt. Gibts teuer in Deutschland z.B. hier im edlen Weckglas, in der Schweiz ganz regulär und schnöde in Plastik verpackt, dafür für 1,50 SFr bei den Backzutaten.

Und ein weiterer Tipp: Die Nüsse vorher rösten, das bringt nochmal mehr Geschmack. Und dann heißts Eier schaumig (sehr schaumig!) schlagen, das hat bei mir die Küchenmaschine übernommen.
Über Nacht quillt der anfangs noch leicht flüssige Teig wunderbar und ist dann recht zäh - man erkennt kaum noch einzelne Bestandteile.


Dann kommt diese lustige Lebkuchenmühle zum Einsatz. Teig in die Vertiefung streichen, Oblate drauf (besser wären 80 mm, 70 mm gehen aber auch), umdrehen und kurbeln. Schon fallen perfekte Lebkuchen aufs Blech. Alternativ kann man den Teig sicherlich auch irgendwie auf Oblaten streichen.. ich habs einmal versucht und dann gleich wieder das Loblied auf diese Mühle angestimmt..



Anschließend noch mit Kuvertüre überziehen - wie man sieht, ist mir leider die Kuvertüre zu heiß geworden, ich habe im Rezept aber nochmal ganz genau aufgeschrieben, wie es klappt. Einfach das Thermometer nie aus den Augen lassen! Die verhunzte Optik ärgert mich tatsächlich - die Lebkuchen schmecken aber so gut und sind so toll saftig, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Ihr könnt das mit der Kuvertüre bestimmt viel besser als ich ;).


Elisenlebkuchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Elisenlebkuchen (war Lothars beste Elisenlebkuchen)
Kategorien: Plätzchen
Menge: 30 St (90mm) bzw. 45 St. (70mm)

Zutaten

6Ei(er)
180GrammZucker, braun
2Essl.Honig
1Teel.Zimt
2 1/2Teel.Lebkuchengewürz
1PriseSalz
250GrammMandel(n), gemahlen
250GrammHaselnüsse, gemahlen
100GrammOrangeat, im Mixer noch etwas zerkleinert
100GrammZitronat, im Mixer noch etwas zerkleinert
50GrammAprikosenkonfitüre
Oblaten, 70 oder 90 mm
200GrammZartbitterkuvertüre

Quelle

adaptiert nach Userin Karuni auf chefkoch.de
Erfasst *RK* 15.11.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Nüsse nacheinander in einem Topf ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen, beiseite stellen.
Zitronat und Orangeat mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Zerkleinerer möglichst fein zerkleinern (K: Braun Multiquick), sind Orangeat und Zitronat nicht klein genug wird die Obefläche der Lebkuchen nicht richtig glatt. (alternativ kann man Orangeat und Zitronat wohl einfrieren und dann zerkleinern)

Eier, Zucker und Honig schön schaumig schlagen, das Volumen sollte sich verdoppeln. K: In der Küchenmaschine auf Stufe 6 von 8 ca. 7 Minuzten. Die restlichen Teigzutaten untermischen.
Den Teig, der jetzt noch relativ flüssig ist über Nacht im Kühlschrank oder auf dem kalten Balkon ruhen lassen. Am nächsten Tag sollte der Teig zu einer zähen Masse gequollen sein.
Den Teig flach auf die Oblaten streichen (ergibt ca. 30 St./90 mm oder ca. 40 St./70 mm), bzw. mit einer Lebkuchenmühle Lebkuchen machen - die Lebkuchenmühle für 80 mm ergab bei mir ca. 45 Lebkuchen auf 70 mm Oblaten.
Auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Backen mit Ober- und Unterhitze bei 150°, ca. 20 Minuten.

Nach dem Erkalten mit Kuvertüre überziehen. Damit die Kuvertüre schön glänzend wird, muss sie temperiert werden: Dafür die Kuvertüre hacken. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen, 2/3 der Kuvertüre in eine Schüssel geben und auf dem Wasserbad bei max. 45°C schmelzen. Vom Wasserbad nehmen, die restliche Kuvertüre einrühren und unter Rühren auf ca. 28°C abkühlen lassen. Wieder aufs Wasserbad setzen und auf etwa 32-33°C Verarbeitungstemperatur erhitzen.
Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie einige Tage durchgezogen haben.

Kathi: Sehr, sehr gute, saftige Elisenlebkuchen, in denen sogar ich Orangeat und Zitronat toleriere - schmeckt man nur im Gesamten, aber nicht einzeln raus. Orangeat und Zitronat von Vanini (CH) verwendet.

Rezept zusammengebaut aus Lothars beste Elisenlebkuchen (chefkoch) und Lebkuchen nach cucinaepassione.
=====

Freitag, Dezember 05, 2014

Plätzchen, die letzte: Rosmarinsterne

Mit dem heutigen Eintrag habt ihr dann wieder Ruhe vor dem ganzen Süßkram hier, das wars mit der Plätzchenbackerei im Hause Kochfrosch.

Das Schlusslicht machen Plätzchen, die eigentlich kein "typisches" Weihnachtsgebäck sind. Ich bin auf der Website von Brigitte darüber gestolpert und habe dazu dann noch ein paar recht positive Blogeinträge gelesen: Rosmarinbruch. Weil mir Bruch optisch auf dem Plätzchenteller nicht so gut gefällt, habe ich mich dafür entschieden den Teig auszustechen. Die Angaben, ob das denn möglich sei waren unterschiedlich.
Mein Fazit: Geht, geht aber nicht so wahnsinnig gut. Man muss die richtige Konsistenz zwischen zu hart und zu weich abwarten und dann fix arbeiten.

Vorher wird Butter - ähnlich wie bei Heidesand - leicht gebräunt, mit Rosmarin und Meersalz aromatisiert, anschließend lässt man sie wieder festwerden. Reste der Butter aufs Butterbrot: ziemlich rosmarinig, ziemlich salzig.
In den fertigen Plätzchen ist leider nur noch ein Hauch von Rosmarin übrig, das könnte ruhig mehr sein. Evtl. würde ich das nächste Mal noch etwas gehackte Rosmarinnadeln unter den Teig kneten, außerdem mehr Rosmarin zum aromatisieren nehmen. Ansonsten sehr feine Butterplätzchen, die im Mund zergehen mit ganz leichter Salz- und Rosmarinnote.
Ich habe ja vor nicht allzulanger Zeit schon mal Rosmarinplätzchen gebacken - diese hier schmecken allerdings noch besser, sind vom Ausstechen her allerdings zickiger. Bleibt aber noch die wirklich unstressige Variante, die Plätzchen als Bruch zuzubereiten.

Änderungen: Ich habs ein bisschen verplant: eigentlich soll brauner Zucker ins Rezept - und - gerade seh ichs.. man sollte wohl die Plätzchen damit auch noch bestreuen. Uuups. Das nächste Mal dann vielleicht ;).

Rosmarinsterne


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rosmarinbruch
Kategorien: Plätzchen
Menge: 60 Stück

Zutaten

1 1/2ZweigeRosmarin
250GrammButter
1Teel.Feines Meersalz (etwas mehr als gestrichen)
1/2Bio-Zitrone
300GrammDinkelmehl (Type 630)
150GrammBrauner Rohrzucker (K: normaler raffinierter
-- Zucker)

Quelle

www.brigitte.de
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Rosmarin abspülen und trocken schütteln. Rosmarin, Butter und Salz in einem Topf etwa 1 Minute unter Rühren köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Rosmarin darin etwa 1 Stunde ziehen lassen. Die flüssige Butter durch ein Sieb gießen und kalt stellen, bis sie wieder fest ist. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben.

Mehl, 120 g Zucker und Zitronenschale in einer Rührschüssel mischen. Butter in Flöckchen darüber verteilen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier (in Größe des Backblechs) etwa 1/2 cm gleichmäßig dick ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Teigränder nicht zu dünn werden. Die ausgerollte Teigplatte für etwa 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

Teigplatte mit dem Backpapier auf ein Backblech ziehen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und den restlichen Zucker darüberstreuen. Auf der unteren Schiene im Ofen etwa 14-16 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, ganz abkühlen lassen und in kleinere Stücke brechen.
Der Teig lässt sich wohl auch gut ausstechen.

K: Als Ausstecher gemacht, geht so lala (gut kühlen, aber nicht zu fest ausstechen, dann funktionieren unkompliziertere Formen einigermaßen). Beim Backen aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Rosmaringeschmack könnte deutlicher sein, ansonsten sehr feine, fast schmelzende Plätzchen. Vom Dinkelmehl merkt man wenig. Nächstes Mal noch mehr Rosmarin nehmen bzw. länger ziehen lassen. Kein explizites Weihnachtsplätzchen.
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Donnerstag, Dezember 04, 2014

Plätzchen: Zweierlei Schnitten mit Zimtstreuseln

Plätzchenmarathon! Bald habt ihrs geschafft, aber wenn der ein oder andere noch eine Idee braucht, macht es geballt vermutlich mehr Sinn. Heute im Angebot: Knusper-Knusper-Knäuschen. Hagebuttenschnitten mit Zimtstreuseln, ebenfalls Essen und Trinken letztes Jahr (mei, war die Fotostrecke hübsch).

Das Prinzip ist einfach - Mürbteig, darauf Marmelade, darauf Zimtstreusel. Backen, in Rauten schneiden, fertig. Hat man mal seinen Frieden mit Mürbteig gemach (hm.. dauert noch ein bisschen bei mir) keine große Geschichte. Bei der Marmelade konnte ich mich nicht ganz entscheiden - ich habe im Sommer vor dem Umzug aus Johannisbeersaft noch Johannisbeer-Glühweingelee gekocht, das konnte ich mir auf den Streuselschnitten auch gut vorstellen. Also habe ich das Blech halb mit Hagebuttenmark, halb mit Glühweingelee gebacken.


Fazit: Der Geschmack vom Hagebuttenmark verschwindet beim Backen irgendwie, was ich sehr schade finde (Lena von Coconut&Vanilla empfand das wohl auch so), das Johannisbeer-Glühweingelee bleibt dominanter, was den Plätzchen gut tut.

Nach zwei, drei Tagen Durchziehen muss ich aber sagen: Schöne Knusperplätzchen ohne allzuviel Aufwand, zu denen man gerne greift.

Hagebuttenschnitten / Glühweinschnitten mit Zimtstreuseln


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hagebutteschnitten mit Zimtstreuseln
Kategorien: Plätzchen
Menge: 80 Stück

Zutaten

H MÜRBETEIG
500GrammMehl
250GrammButter, (weich)
200GrammPuderzucker
2Eigelb, (Kl. M)
Salz
H STREUSEL UND BELAG
100GrammButter
100GrammMehl
100GrammGeschälte, gemahlene Mandeln
100GrammZucker
1Teel.Zimt
Salz
200GrammHagebuttenmark

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Puderzucker, Eigelbe, 1 Prise Salz und 4 El eiskaltes Wasser mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einem flachen Stück formen und in Klarsichtfolie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

2. Für die Streusel Butter schmelzen. Mehl, Mandeln, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Butter zugießen und sehr locker unterheben, sodass Streusel entstehen. Kalt stellen.

3. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (40 x 30 cm) geben und bis zum Blechrand ausrollen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Hagebuttenmark gleichmäßig auf den Teig streichen, mit den Streuseln bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160) auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten goldbraun backen. 20 Minuten abkühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer in 2,5 cm breite Streifen schneiden. Streifen in 4 cm lange rauten schneiden. Vollständig auf dem Blech abkühlen lassen. Haltbarkeit: 4-6 Wochen.

30 min plus Backzeit 30 Minuten plus Kühlzeit mindestens 2 Stunden

Kathi: Halb mit Hagebuttenmark, halb mit Johannisbeer-Glühweingelee gebacken, die mit Glühweingelee sind besser, der Geschmack vom Hagebuttenmark verschwindet irgendwie fast. Knusprig-fruchtige Plätzchen.
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Mittwoch, Dezember 03, 2014

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache

Unser heutiges Plätzchenthema: Schoko satt. Dunkel, im Mund zerlaufend mit cremiger Schoko-Espressocreme, so sind die Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache. Mit dieser Bezeichnung darf man sich dann zwar in der Arbeit anhören "Ja kann die denn keine normalen Plätzchen backen??" aber hey - sie schmecken köstlich.

Schon letztes Jahr in Mamas Carepaket stammt das Rezept ursprünglich vom schönen, aber toten Blog Low Budget Cooking.
Dieses Jahr dann wieder bei Mama auf Instagram erblickt und spontan entschlossen: Die back ich auch noch. Das Backen ist recht unkompliziert, befüllt habe ich die Kekse einfach  mit Hilfe eines Teelöffels, nächstes Jahr sieht das dann auch so ordentlich aus wie bei den anderen.
Beim Probieren rechte Herr Kochfrosch seinen Finger ganz nach oben - wie erwartet Plätzchen ganz nach seinem Geschmack.

Achja und wer mir verrät, wieso meine Ganache nicht so schön glänzt, der bekommt ein virtuelles Krapferl :). Liegts an der Verwendung von Schokolade statt Kuvertüre? Oder was muss ich tun?

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Kategorien: Keks, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade
Menge: 36 Stück

Zutaten

H TEIG
115GrammButter
115GrammZucker
1Eigelb
1Essl.Sahne
120GrammMehl
60GrammKakao
1/2Teel.Fleur de Sel
H GANACHE
60GrammSahne
80Gramm75% Schokolade (Petra: Kuvertüre Vollmilch-
-- Edelbitter 1:1)(K: 70% Schokolade)
1TLLösliches Espressopulver, gehäuft

Quelle

modifiziert nach
Low Budget Cooking Blog
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, daraus zwei Rollen formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden kalt stellen, kann auch über Nacht sein.

Von der Rolle 10 g-Portionen abschneiden, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) oder des Dekopens in die Vertiefungen der Krapfen füllen. (K: Teelöffel)

Anmerkung Petra: sehr schokoladige, mürbe Kekse mit feiner Füllung, klasse!
K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
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Dienstag, Dezember 02, 2014

Walnuss-Orangen-Ringe

Und weiter gehts in der Plätzchenwoche. Diesmal mit einer praktischen Verwertung für Eiweiß, die beim Plätzchenbacken ja irgendwie dauernd übrig bleiben.

In diesem Rezept (wieder Essen und Trinken) werden sie als Baiserringe mit viel Walnuss und Orange zu hübschen Ringen gebacken. Der Dekotipp sieht goldene Zuckerperlen vor, die hier im Laden waren riesig und die Inhaltsliste schrottig. Daher habe ich mein Glück mit Orangenschale probiert - klappt leider auch nicht so richtig, der feine Abrieb fällt überall hin, aber nicht gleichmäßig auf den Zuckerguss. Vielleicht wähen Ringelblumenblüten (gibts in der Apotheke ;) ) ja hübsch aus - ich hatte grad allerdings keine da und so müssen die Ringe ohne auskommen.

Optisch schön (wenn auch lang nicht so schön wie auf dem Ursprungsfoto) sind sie mir leider viel zu süß. Für mich  könnte man die Zuckermenge ruhig um ein Drittel nach unten fahren (ich denke, 200 g würden auch reichen). Ansonsten - ziemlich unkompliziert, knusprig, orangig, werden aber wohl kein Keeper auf dem Plätzchenteller - jedenfalls nicht mit dieser Zuckermenge.

Walnuss-Orangen-Ringe



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Walnuss-Orangen-Ringe
Kategorien: Plätzchen, Glutenfrei
Menge: 30 Stück

Zutaten

250GrammWalnusskerne
300GrammPuderzucker
1Bio-Orange
2Eiweiß, (Kl. M)
Salz
60GrammZucker
Goldene Zuckerperlen

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Nüsse auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) 8-10 Minuten rösten. Nüsse abkühlen lassen und mit 200 g Puderzucker im Blitzhacker sehr fein zerkleinern. Von der Orange 2 Tl Schale fein abreiben und zu dem Walnusspuder geben.

2. Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Sobald die Masse halb steif ist, Zucker langsam einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Eischnee unter das Walnusspuder heben, Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (1 cm Ø) füllen.

3. Auf 2 Bogen Backpapier 30 kreise (à 4,5 cm Ø) aufzeichnen. Backpapier wenden und Kringel mit der Walnussmasse in die Kreise spritzen. 20 Minuten trocknen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Gas 1-2, Umluft 140 Grad) 10 Minuten goldbraun backen. Backpapier sofort vom Backblech ziehen und die Kringel abkühlen lassen.

4. Von der Orange 2-3 El Saft auspressen und mit dem restlichen Puderzucker glatt rühren. Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel geben, vom Beutel eine kleine Spitze abschneiden und die Kringel damit verzieren. Mit Goldperlen bestreuen und trocknen lassen. Haltbarkeit: 4-6 Wochen.

Kathi: Leider viel zu süß. Zuckermenge evtl. auf 200 g reduzieren. Keine Goldperlen zum Verzieren, Orangenschale funktioniert nicht wirklich. Evtl. Calendulablüten?
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Montag, Dezember 01, 2014

Plätzchensaison 2014: Schokoheidesand

Es geht loohos. Ein bisschen später als anderswo, dafür sehr gedrängt. Ich habe am Samstag nachmittag 5 Sorten Plätzchen gebacken, ich bin selbst erstaunt von mir. Da ich mich dieses Jahr für fast nur Unbekanntes entschieden habe, stelle ich sie euch nach der Reihe vor.


Den Anfang macht Schokoheidesand aus der Essen und Trinken von letztem Jahr (wir werden sehen, meine Hauptinspirationsquelle).
Schon ein paar Tage vorher habe ich die für Heidesand so wichtige braune Butter gemacht: Hier wird sie noch mit Vanille und Orangenschale aromatisiert und ich kann euch sagen - das riecht einfach umwerfend gut.

Mit der Heidesandverarbeitung hab ichs ja nicht so sehr, hier ging es einigermaßen. Ich habe die Würste einfach wirklich gut und eng in Frischhaltefolie gewickelt, nach längerer Kühlzeit (sie lagen über einen Tag im Kühlschrank..) ließen sich gut Scheiben abschneiden. Die werden dann mit Ei-Milchmischung bepinselt und in Muscovadozucker gewälzt, das gibt eine schöne crunchy Zuckerkruste. Im Teig ist ebenfalls Muscovado und gibt dem fertigen Plätzchen eine schöne Karamellnote.

Nach dem Backen der erste Test: Schmilzt im Mund, herb-karamellig mit feinem Orangenaroma. Genau mein Ding, Herr Kochfrosch ist eher so mittelbegeistert. Für mich vielleicht die besten dieses Jahr.

Schokoheidesand



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Heidesand
Kategorien: Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

H TEIG
200GrammButter
1Vanilleschote
1Teel.Fein abgeriebene Bio-Orangenschale
120GrammMuscovado-Zucker, (ersatzweise brauner Zucker)
Salz
250GrammMeh
20GrammKakaopulver
3Essl.Schlagsahne
H KRUSTE
1Eigelb, (Kl. M)
1Essl.Milch
60GrammMuscovado-Zucker

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Für den Teig die Butter langsam zerlassen. Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen. Vanillemark und Orangenschale zur Butter geben und offen bei mittlerer Hitze leicht bräunen lassen. In eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, bis sie wieder fest ist.

2. Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers) 5 Minuten cremig aufschlagen. Mehl, Kakao und Sahne unterkneten. Teig zu 3 Rollen (à ca. 20 cm länge) formen und abgedeckt über Nacht kalt stellen.

3. Für die Kruste Eigelb und Milch verquirlen, die Rollen rundum mit der Eimischung bestreichen, dann im Zucker wälzen. Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten 10-12 Minuten backen. Auf den Blechen abkühlen lassen. Haltbarkeit: ca. 4 Wochen.

Kathi: Butter schon einige Tage vorher gemacht (riecht köstlich!), Teigrollen über einen Tag lang kalt gestellt. Köstliche Plätzchen mit leicht herbem-karamelligem Geschmack und feinem Orangenaroma.
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Und das kommt dann noch.. nur die Butter-Zimt-Schnecken, die sind alte Bekannte.


Montag, Dezember 09, 2013

Vanille-Orangen-Plätzchen

Und weiter gehts in der Vorstellung meiner diesjährigen Plätzchen. Anfangs war ich ja gar nicht so ganz begeistert von der Ausbeute, allerdings kann ich das mit einer Woche Abstand zum Backen doch etwas relativieren - überall, wo die Plätzchen hinkamen, gabs Lob und Rezeptwünsche und manchmal hilft ein bisschen Durchziehen ja auch schon.

So wie hier - die Vanille-Orangen-Plätzchen stammen ebenfalls aus der Plätzchenstrecke der aktuellen Deli. Der flaumige Teig wird in Tropfenform auf Backpapier gespritzt (theoretisch.. durch meine wohl zu enge Spritztülle ging es nicht) - alternativ eben mit Teelöffeln aufs Papier gesetzt bzw. hab ich den Teig dann ohne Tülle gespritzt. Nachteil: etwas zu große Plätzchen.


Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Hilfe von einer mit Orangelikör aromatisierten Buttercreme zusammengeklebt. Ich habe einen Esslöffel Likör durch Saft ersetzt, würde der Creme das nächste Mal allerdings noch etwas mehr Säure gönnen, Limettensaft könnte ich mir ganz gut vorstellen.

Die Plätzchen schmecken ganz fein-sandig-schmelzend und leicht nach Orange. Dazu die dünne Schicht Creme - fein! Jetzt nur noch ein bisschen an Optik und Größe arbeiten ;)..

Vanille-Orangen-Plätzchen 


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vanille-Orangen-Plätzchen
Kategorien: Plätzchen
Menge: 40 Plätzchen (K: weniger

Zutaten

150GrammWeiche Butter
50GrammPuderzucker
1Eigelb (M)
200GrammMehl
Salz
1Vanilleschote, Mark
2Teel.Abgeriebene Bio-Orangenschale
H FÜLLUNG
50GrammPuderzucker
50GrammButter
3Essl.Cointreau (K:2)
1Essl.Orangensaft (K)

Quelle

Deli 2/2013
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig Butter, Puderzucker, 1 Prise Salz, Vanillemark und Orangenschale mit den Quirlen des Handrührers 4 Minuten schaumig schlagen. Eigelb zugeben und unterrühren. Mehl unterheben.
Teig in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und mit etwas Abstand gleich große Tropfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen (K: hat mindergut funktioniert, ohne Tülle gespritzt, das ging einigermaßen - für ein nächstes Mal etwas größere Tülle kaufen!). Bleche nacheinander im heißen Ofen bei 180°C auf der mittleren Schine 10-12 Minuten goldbraun backen. Plätzchen auskühlen lassen.

Für die Füllung Butter, Puderzucker, Likör und Orangensaft mit den Quirlen des Handrührers 4 Minuten schaumig rühren. Creme in einen kleinen Spritzbeutel füllen (K: Plastikziplock-Beutel, Spitze abgeschnitten). Kleine Tupfen auf die flachen Hälfe der Plätzchen spritzen, zwei Hälften zusammensetzen, so dass die Creme bis an den Rand gedrückt wird.

Die Plätzchen halten in Blechdosen etwa 2 Wochen.

K: Meine Plätzchen sind mir etwas zu groß geraten - mit meiner (zu kleinen) Spritztülle hatte ich keine Chance den Teig zu spritzen. Orangig, dezent vanilliges Aroma. Teig ist nett-sandig-schmelzend und "fein" - Creme könnte für mich etwas mehr Säure vertragen, evtl. Limetten- oder Zitronensaft.
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Donnerstag, Dezember 05, 2013

Weihnachtsplätzchen: Linzer Schnitten

Eigentlich wollte ich dieses Jahr das Plätzchen backen ganz streichen. So wenig Zeit, keine Lust und irgendwie waren letztes Jahr im Februar (!) immer noch Restchen übrig.
Na gut, dann kam der Dezember und die aktuelle Deli, in der ich auch eine Seite füllen darf (wer also ein super Inkognito-Foto von mir mit Wintermütze sehen möchte - nur zu!) - jedenfalls gabs da eine Plätzchenstrecke, da hab ich mich dann quasi doch überreden lassen.

Also ein Plätzchenmarathon am Montag: 4 Sorten sinds geworden, 2 mal neues, 2 mal Altbekanntes (Butter-Zimt-Schnecken, gehören zu meinen Lieblingsplätzchen und Basler Brunsli, knusprig-schokoladig-gut und auch tauglich für Veganer und Gluten-Unverträgliche in der Bekanntschaft).

Und zwei Mal neu: Linzer Schnitten und Vanille-Orangen-Plätzchen, mit den Schnitten fang ich hier mal an.
Die Idee, Plätzchen als eine Art Blechkuchen zu backen kommt mir Faulpelz ja durchaus entgegen, hier sollte man aber doch v.a. die Kühlzeiten beachten. Ich hab da ein bisschen was überlesen und dann wurde die Zeit auch noch knapp - ich konnte also nicht ganz so lang kühlen, wie das sinnvoll gewesen wäre. Ergebnis sind etwas schiefe und gebrochene Teigstreifen - macht aber nix, das sieht man später nicht mehr sehr stark und der Rest wird mit Puderzucker gnädig abgedeckt ;).

Klassisch wäre wohl rotes Johannisbeergelee gewesen, ich hatte nur schwarzes da - zusammen mit der Orangenschale schmeckt das etwas herber, was ich ganz gerne mag.

Die Linzer "Platten" ließen sich bei mir nicht gut als Ganzes aus dem Blech heben - ich habe sie also vor Ort geschnitten, das hat ganz ordentlich funktioniert. Das Ergebnis sind fruchtige Plätzchen mit viel Mandelaroma - mir fehlt allerdings ein bisschen das "Besondere". Vielleicht bin ich aber auch etwas zu streng - ansehnlich sind sie jedenfalls.. einfach selber ausprobieren!

Linzer Schnitten


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linzer Schnitten
Kategorien: Plätzchen
Menge: 85 Portionen

Zutaten

2Eier (Kl. M)
250GrammMehl
200GrammGemahlene Mandeln
1/2Teel.Backpulver
1Messersp.Gemahlener Zimt (K: mehr)
1Messersp.Gemahlene Nelken (K: mehr)
Salz
150GrammZucker
250GrammKalte Butter in Stücken
2Teel.Abgeriebene Orangenschale (unbehandelt)
300GrammRotes Johannisbeergelee (K: 250 g schwarzes
-- Johannisbeergelee)
2Teel.Puderzucker

Quelle

Deli 2/2013
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Nelken, Zucker, 1 Prise Salz, Butter und 1 Ei und 1 Eigelb mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf einem gefetteten Blech (30x40 cm) (K: nicht gefettet, mit Backpapier ausgelegt) bis in die Ecken ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen (K: ausgerollt, dann auf Backblech gelegt). Den übrigen Teig zwischen Klarsichfolie 3 mm dünn ausrollen. Beides 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Teig auf dem Blech im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen.

3. Inzwischen vom restlichen Teig die Klarsichtfolie abziehen. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und weitere 15 Minuten kalt stellen. Johannisbeergelee und Orangenschale glattrühren.

4. Den Teig auf dem Blech nach dem Backen sofort dünn mit dem Eiweiß bestreichen.
Johannisbeergelee gleichmäßig darüber verteilen. Die Teigstreifen zügig diagonal zum Blech mit 1 cm Abstand darauf legen. Wie oben auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten goldgelb backen. Vollständig auskühlen lassen und in 2,5x5 cm große Streifen schneiden. Leicht mit Puderzucker bestäuben.

K: Ich war im Timing etwas schlecht, daher hatte ich keine 15 Minuten Kühlzeit für meine Streifen - so ließen sie sich natürlich auch nicht besonders gut auslegen. Aber selbst die Bruchstellen fallen später nicht mehr arg auf. Schnitten lassen sich einigermaßen aus der Form holen. Bisschen bröselig.
Ergebnis sind fruchtige Schnitten (Cassisgelee + Orangenschale geben ein etwas herberes Aroma), die mir allerdings einen Tick zu süß/ wenig aufregend sind.
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Sonntag, Dezember 23, 2012

Schöne Weihnachten!

Ich weiß, ich bin etwas früh dran. Aber ich habe mich gestern schon in den heimatlichen Bayerwald begeben, leider wäscht auch hier gerade der Regen den schönen Schnee weg..
Ich hoffe, ihr machts euch trotzdem gemütlich, zündet die vierte Kerze an, greift nochmal bei Plätzchen und Tee zu.

Ich wünsch allen Lesern entspannte Weihnachten - so, wie ihr sie euch wünscht, egal ob im Kreis von Familie, Freunden, ruhig oder tanzend, im Schnee oder schwitzend unter Palmen. Und falls wir nicht mehr voneinander hören - einen guten Start in ein hoffentlich wunderbares und spannendes Jahr 2013!


Dieses Jahr nur kleine Weihnachtsplätzchenproduktion im Hause Kochfrosch - und alles altbekannt (aber nicht minder lecker).

Glühweinterassentaler, diesmal allerdings mit dem Rezept vom Vanillesand
Butter-Zimt-Schnecken
Orangen-Mohnplätzchen

Nicht mit auf dem Bild: Herr Kochfrosch steuerte ebenfalls noch zwei Sorten bei:
Brunsli
Nussecken

Montag, Dezember 05, 2011

Plätzchen #4: Brunsli

Eigentlich war die Plätzchenbackerei ja abgeschlossen. Die drei verbloggten Sorten + Cranberry-Walnussschnecken + Orangenringe mit Pinienkerne. Das langt ja locker für uns zwei, wo wir ja noch dazu in den Genuss eines Plätzchen-Care-Pakets aus dem heimischen Wald kamen.

Nun wollte Herr Kochfrosch aber trotzdem noch selbst Plätzchen backen. u.a. für die Arbeitsgruppe. Nach dem Probieren diverser Care-Paket-Inhalte fiel die Wahl erst auf Quitten-Schoko-Plätzchen, anschließend auf Mokkataler und dann, ja dann doch auf Brunsli. Die sind nicht im Paket enthalten, wie praktisch. (Wer noch auf der Suche nach Plätzchen ist, kann ich die Übersichtsseite meiner Mutter nur wärmstens ans Herz legen, die schmecken garantiert ;) ).

Die Zubereitungsweise der Brunsli ist etwas anders als bei anderen Plätzchen: Sie werden mit Zuckerrand ausgestochen, trocknen dann über Nacht und werden nur ganz kurz im sehr heißen Ofen gebacken.
Ergebnis sind leckere, aromatische Kekse, die mit ihrem Espressoaroma eine schöne Abwechslung auf dem Plätzchenteller sind. Noch dazu  sind sie glutenfrei und vegan, so können alle in der Arbeitsgruppe fleißig zulangen.

Aufwand: Hält sich in Grenzen
Geschmack: Schokoladig und leicht nach Kaffee - schmecken erstaunlicherweise sogar mir ganz gut ;).

Brunsli





==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Brunsli
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Schweiz, Vegan, Glutenfrei
Menge: 50 Stück

Zutaten

H TEIG
125GrammDunkle Schokolade 70 % Kakao
200GrammZucker
250GrammMandeln gemahlen
1PriseZimt
1PriseNelken gemahlen
3Essl.Kirsch
5Essl.Starker Espresso
Zucker zum Ausstechen

Quelle


nach
Saisonküche
Dezember 2007
Erfasst *RK* 06.12.2007 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig Schokolade fein reiben. Zucker, Mandeln, Gewürze, Kirsch und Espresso zugeben und zu einem Teig vermengen. Zugedeckt ca. 1 Stunde kühl stellen.
Teig zwischen Klarsichtfolie 1 cm dick auswallen. Baslerstäbli, Herzen oder andere Formen ausstechen. Die Förmchen jeweils vor dem Ausstechen in Zucker tauchen, damit es schöne, zuckrige Ränder gibt. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Über Nacht antrocknen lassen.
Ofen auf 250°C vorheizen. Brunsli in der Ofenmitte 3-5 Minuten backen. Herausnehmen. Auf Blech ab-, auf Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 1 Stunde kühl stellen + über Nacht trocknen lassen + 3-5 Minuten backen

Anmerkung Petra: kleine Herzen, Sterne, Kreuze ausgestochen. Obwohl der Teig kein Eiweiß enthält, lässt er sich prima handhaben. Backzeit etwa 4 Minuten.
Die Brunsli erinnern etwas an die Bärentatzen.

Kathi: Marc hat diese Plätzchen 2011 gebacken, Teig ließ sich gut verarbeiten, Plätzchen schmecken aromatisch, der Espresso kommt ganz leicht durch. Nette Abwechslung auf dem Plätchenteller!

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