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Donnerstag, August 08, 2019

Ofentomatensauce oder Sommer im Glas

Seit nun schon drei Jahren eine schöne Tradition: Das große Tomaten einkochen - über einen italienischstämmigen Kunden können wir (in der Arbeit) Tomaten bestellen, die er für uns zu günstigem Preis direkt aus Italien mitbringt - zusammen kommt da schonmal eine Bestellung von an die 160 - 180 kg Tomaten zusammen.. Wir sind bescheiden und begnügen uns mit knapp 20 kg. Doch was tun mit all diesen Tomaten? Im ersten Jahr waren wir experimentierfreudig und fleißig - wir haben Passata gekocht, Sugo mit Staudensellerie und eine Ofentomatensauce, angelehnt an dieses Rezept von Micha. Im vergangenen Jahr, mit kleinem Baby haben wir uns dann auf die Ofentomatensauce beschränkt, das ist vom Aufwand-Nutzen her für uns einfach die beste Lösung.

Das Ergebnis ist eine köstlich-konzentrierte Tomatensauce - einfach Sommer im Glas. Das Ergebnis erfreut uns als einfache Tomatensauce zu Pasta, ist eine super Basis für tomatige Eintöpfe oder kann fertig als Tomatensauce für Pizza verwendet haben. Großes Glück, im Winter ein paar dieser Gläser im Keller zu haben!


Und da wir uns jedes Jahr wieder fragen - wie genau haben wir das jetzt gemacht? Und welche Mengen ergab das? Endlich, endlich - hier das Rezept. Die erste Ladung haben wir mit Knoblauch und Basilikum aromatisiert, die zweite Hälfte mit Knoblauch, Thymian und Rosmarin, im Anschluss noch  mit einem Schuss Balsamico abgeschmeckt - fanden wir nochmal besser. Wenn man die Tomaten ordentlich durch die Flotte Lotte passiert,  kommt eine sämig-dickliche Sauce raus, ansonsten kann man das Endergebnis auch nochmal etwas einkochen lassen.

Wir wecken das Endergebnis nicht nochmal ein, sondern füllen die kochende Sauce in im Ofen sterilisierte saubere Schraubgläser ab - in den letzten Jahren ist uns noch nie eines schlecht geworden.

Selbstverständlich kann man das ganze auch auf "normale" Mengen runterrechnen. 1,5 - 2 kg Tomaten passen auf ein Blech und ergeben bei uns eine köstliche Tomatensuppe für ungefähr 3 Leute (2 große, ein kleiner ;) ).

Ofentomatensauce


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Ofentomatensauce
Kategorien: Tomaten, Sauce, Eingemachtes
Menge: 8 bis 9 Liter

Zutaten

17kgReife, aromatische Tomaten
0,6Ltr.Olivenöl, ca.
4KnollenKnoblauch
Nach Belieben frisches Basilikum, frischer
-- Rosmarin und / oder frischer Thymian
Salz
Schwarzer Pfeffer
Balsamico

Quelle

Eigenkreation, nach Micha/Mama
Erfasst *RK* 06.08.2019 von
Marc von Gernler

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C bei Umluft vorheizen.

Die Tomaten werden halbiert, mit der Schnittfläche nach oben auf eine Fettpfanne oder ein Backblech gesetzt, gesalzen und gepfeffert. (Je Blech hatten bei uns ca. 1.6 kg Tomaten Platz. Pro Durchgang hatten wir zwei Bleche im Ofen.) Je Blech werden 6 EL Olivenöl und 4 gepresste Knoblauchzehen gemischt und (nach Belieben mit den frischen Kräutern, je ca. 4 Zweige pro Blech) auf die Tomaten verteilt. Die Bleche kommen bei 200!C für 45-60 min in den Ofen. Dabei sollen die Tomaten an den Rändern dunkel, aber nicht schwarz werden.

Die gerösteten Tomaten werden mitsamt dem Saft in die Flotte Lotte überführt und in einen großen Topf fein passiert. Idealerweise wird so lange passiert bis der Trester schön trocken ist. Die Sauce wird nach dem Passieren mit einem Schneebesen gut homogenisiert und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abgeschmeckt.

Zum Einmachen werden die Einmachgläser für mindestens 10 min bei 120°C offen im Ofen sterilisiert. Die Deckel und ein geeigneter Trichter werden parallel in sprudelndem Wasser ausgekocht. Die Sauce wird nochmals aufgekocht und noch heiß in die heißen Gläser abgefüllt; diese werde sofort verschlossen.
Anmerkungen:

Aus ca. 16,5 kg Tomaten wurden 8-9 Liter Ofentomatensauce gewonnen, dabei wurden etwa 10 Bleche und ca. ein Arbeitstag benötigt. Die Verwendung von Rosmarin, Thymian und Balsamico macht die Sauce wunderbar aromatisch. Das Rezept lässt sich auch in kleinem Maßstab (z.B. mit 2 kg Tomaten) hervorragend für eine köstliche Tomatensuppe (mit Reis, Pasta oder Croutons als Einlage) verwenden.
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Dienstag, April 30, 2019

Möhren-Erdnuss-Suppe

Gerade macht der Frühling bzw. Frühsommer mal wieder ein kleines Päuschen - da kommt eine wärmende Suppe gerade recht.
Die Möhren-Erdnuss-Suppe habe ich im Februar schonmal gekocht und für gut befunden, mit dem Bloggen hats dann mal wieder gehapert. Gestern hab ich sie nochmal gekocht, schmeckt immer noch, jetzt also endlich das versprochene Rezept.

Das ursprüngliche Rezept habe ich auf Lecker gefunden, die Mengen habe ich ziemlich angepasst. Außerdem mti jeder Menge Limettensaft abgeschmeckt, ich finde, die Suppe verträgt durchaus Säure. Wie so viele Gemüsesuppen ist auch diese ziemlich variabel, gestern wanderte z.B. noch etwas Zucchini mit hinein. Beim ersten Mal gabs Naan dazu (ich backe zur Zeit gerne dieses hier von taste of travel), gestern habe ich noch etwas Basmatireis gekocht und als Einlage verwendet.

Schmeckte hier auch dem inzwischen 15-Monate alten Kleinkind hervorragend (und die etwas dickere Suppe lässt sich auch super selber löffeln). Gibts wieder!

Möhren-Erdnuss-Suppe


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Erdnuss-Suppe
Kategorien: Vegan, Vegetarisch, Suppe
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1Zwiebel
1-2Knoblauchzehen
225GrammMöhren (K: 330 g)
125GrammKartoffeln (K: 225 g)
1Stück(e) (ca. 1 cm) Ingwerwurzel (K: mehr)
2-3Essl.Olivenöl
2Tomaten (K: 1 Dose Tomaten, stückig)
Salz
Pfeffer
Limettensaft
1Essl.Tomatenmark
1Dose(165 ml) Kokosmilch (K: 400 ml)
750mlGemüsebrühe
50GrammErdnusscreme (K: Erdnussbutter, ggf. mehr)
50GrammGeröstete Erdnusskerne
6Stiel(e) Koriander (K: Petersilie)

Quelle

www.lecker.de
Erfasst *RK* 11.03.2019 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Möhren schälen, und fein würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben (K: Ingwer fein gehackt).

2. Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebel darin unter Wenden glasig dünsten. Kartoffeln, Möhren, Knoblauch und Ingwer zufügen und unter Wenden bei schwacher bis mittlerer Hitze 4-5 Minuten dünsten.

3. Inzwischen Tomaten waschen, putzen und fein würfeln. Tomaten zufügen, kurz mitdünsten und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 2 EL Gemüsewürfel herausnehmen und beiseitestellen. Tomatenmark in die Suppe rühren, kurz anschwitzen. (K: kein Zucker verwendet, da Erdnussbutter eh schon Zucker enthält, keine Gemüsewürfel entnommen).

4. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, Erdnussbutter zufügen. Aufkochen und zugedeckt 15-18 Minuten garen. Inzwischen Erdnüsse grob hacken und in einer heißen Pfanne ohne Fett unter Wenden kurz anrösten, herausnehmen.

5. Koriander waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen.

6. Beiseitegestelltes Gemüse nochmals kurz in einer kleinen Pfanne erhitzen. Suppe von der Herdplatte nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Suppe mit Salz und Pfeffer (K: und Limettensaft) abschmecken, in Schalen anrichten und mit Gemüse, Erdnüssen und Koriander bestreuen.

K: Mengen ziemlich verändert, s. Rezept, Suppe ganz püriert. Geschmacklich fein, nur leichte Erdnussnote, könnte man ggf. noch anpassen. Koriander passt sicher besser, bei mir musste Petersilie herhalten. Lässt sich gut vorbereiten, schmeckt wiederaufgewärmt auch sehr fein. Möchte man es noch etwas gehaltvoller passt gekochter Basmatireis auch ganz gut als Einlage. Oder man macht Fladenbrote aus der Pfanne dazu.
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Mittwoch, Februar 06, 2019

Endlich: Richtig guter veganer Marmorkuchen

Ich hatte es hier ja schon ab und zu mal erwähnt - die immerwährende Suche nach richtig gutem veganen Kuchen. Nicht klitschig, nicht trocken, keine Spezialzutaten. Oft war ich mit den Ergebnissen nicht so glücklich, aber jetzt hab ich endlich ein Basisrezept gefunden, das ich ganz hervorragend fand - und drum soll es auch hier geteilt werden, wo doch schon auf Instagram Rufe laut wurden ;).

Vielen lieben Dank an den Blog Kaffee & Cupcakes, daher stammt das Rezept nämlich, ich hab nur ein paar kleinere Anpassungen vorgenommen (weniger Zucker, dafür noch Schokostückchen, Kleinkram). Den Kuchen kann man vermutlich auch als Zitronenkuchen backen. Oder als Gewürzkuchen. Vielleicht auch einen Teil des Mehls durch Nüsse ersetzen.. ich werde testen!

Der Kuchen ist sehr fix zusammengerührt, was ihn auch zu einem heißen "Ich will Kuchen, schnell und einfach"-Kandidaten macht - auch wenn grad kein veganer Besuch ansteht ;).

Veganer Marmorkuchen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Veganer Marmorkuchen
Kategorien: Vegan, Kuchen, Einfach
Menge: 25 Cm Kastenform

Zutaten

320GrammMehl
20GrammSpeisestärke
200GrammZucker (K: 170 g)
1Pack.Vanillezucker (K: ca. 15 g selbstgemachter
-- Vanillezucker)
1Pack.Backpulver (K: 10 g Weinsteinbackpulver)
300GrammSoja-Reis-Drink (K: Hafermilch)
160GrammPflanzenöl geschmacksneutral (K: Sonnenblumenöl)
10GrammZitronensaft frisch
20GrammKakaopulver
75GrammZartbitterschokolade, fein gehackt (K: von mir..)
H ZUM SERVIEREN
Puderzucker

Quelle

www.kaffeeundcupcakes.de
Erfasst *RK* 06.02.2019 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 25 cm Kastenform gut einfetten (K: Backtrennspray). Beiseite stellen.

Das Mehl in eine große Rührschüssel füllen. Speisestärke, Zucker, Vanillezucker und Backpulver hinzufügen und alles mit einem Schneebesen gut vermengen. Den Soja-Reis-Drink auf die trockenen Zutaten gießen, gefolgt vom Öl und dem Zitronensaft. Zügig alles mit dem Schneebesen zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren. Nicht länger rühren als nötig.

500 g des Teiges (oder nach Augenmaß die Hälfte) in die vorbereitete Kastenform gießen. Das Kakaopulver (K: und die gehackte Schokolade) unter den Rest Teig in der Rührschüssel rühren und dann den Schoko- Teig ebenfalls in die Kastenform geben.

Mit einem Messer oder einer Gabel den Teig einmal durchmarmorieren. Dann den Marmorkuchen im vorgeheizten Backofen für 45-50 Minuten (K: länger, eher 65 Minuten) auf der untersten Schiene backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt. Nach etwa der Hälfte der Backzeit kann man den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht so dunkel wird, ist aber kein Muss.

Nach der Backzeit den Kuchen samt Form auf ein Kuchengitter stellen. Nach etwa 1 Stunde den Marmorkuchen vorsichtig aus der Form stürzen und dann auf dem Kuchengitter komplett abkühlen lassen. Z.B. mit Puderzucker überzuckern und essen :).

K: Sehr fix gemacht, ohne Spezialzutaten. Nicht quatschig, schön locker und saftig. Ziemlich feiner veganer Kuchen, schmeckt am nächsten Tag auch noch!
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Freitag, August 24, 2018

Eingelegt: Kurkuma-Gurken

Schon letztes Jahr wollte ich - inspiriert durch den Urlaub im Baltikum - soo gerne Gemüse einlegen. Bei Roter Bete habe ich das auch geschafft - doch Einlegegurken konnte ich keine ergattern. Vielleicht war ich einfach zu spät dran. In vielen Teilen Deutschlands werden einem Einlegegurken wohl hinterher geworfen, hier sind sie gar nicht so leicht zu bekommen - aber in Lörrach auf dem Wochenmarkt wurde ich dann doch fündig. Bei einem Stand konnte ich noch 1,8 kg ergattern.

Was daraus werden soll, war eigentlich gleich klar - die in Scheiben eingelegten Gurken mit Kurkuma, die ich bei Mama schon gegessen habe. Soo gut! Also nicht lang gefackelt und abends, als das kleine Hobbitkind schlief das getan, was Hobbiteltern wohl so tun: Gemüse einlegen..


Die 1,8 kg Gurken ergaben hier sechs (tw. große) Gläser, zwei davon sind schon wieder geleert. Sagt wohl alles. Sehr schöne, aromatische Gurken mit guter Säure-Süße-Balance. Mag ich sehr, sehr, sehr.

Eingelegte Kurkuma-Gurken



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Kurkuma-Gurken
Kategorien: Einlegen, Gemüse, Einkochen
Menge: 3 Weckgläser* à 250 ml

Zutaten

600GrammEtwas dickere Einlegegurken
50GrammSalz
1Ltr.Wasser
10-12klein.Zwiebelchen; Perlzwiebeln (K: sehr kleine, gelbe
-- Zwiebeln)
H FÜR DEN ERSTEN SUD
300mlWasser
300mlWeißweinessig (Tafelessig tut's wohl auch)
H FÜR DEN EINLEGESUD
250mlWeißweinessig
125mlWasser
75GrammWeißer Zucker
50GrammBrauner Zucker
5GrammSalz
1/2Essl.Gelbe Senfkörner
1/2Teel.Schwarzer Pfeffer
1/2Teel.Kurkumapulver
3Dillblüten

Quelle

stark modifiziert nach
Dinner um Acht
Erfasst *RK* 12.08.2017 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gurken quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel legen.
Das Salz im Wasser auflösen und über die Gurken gießen. 3 Stunden an einem nicht zu warmen Platz ziehen lassen.
Die Gurken in ein Sieb gießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Salzlake wird nicht mehr benötigt.
Die Weckgläser vorbereiten: Gläser und Deckel spülen, mit heißem Wasser nachspülen, dann alles auf einen Rost in den kalten Ofen geben, auf 120°C schalten und sobald die Temperatur erreicht ist, mindestens 10 Minuten darin stehen lassen.
In einem Topf 300 ml Wasser mit 300 ml Essig mischen und aufkochen lassen. Die Gurken und geschälten Zwiebelchen hineingeben und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Abgießen, die Flüssigkeit wird nicht mehr gebraucht.
Für den Einlegesud im Topf nun 250 ml Essig mit 125 ml Wasser mischen, beide Zuckersorten und die Gewürze dazugeben, aufkochen lassen. Die Temperatur zurückschalten und etwa 4 Minuten köcheln lassen.
Die heißen trockenen Gläser und Deckel aus dem Ofen holen und auf ein Holzbrett stellen. Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze schalten.
Die Gurkenscheiben in die vorbereiteten Einmachgläser füllen (nicht zu fest), jeweils eine Dillbüte obenauf legen und mit der heißen Einmachflüssigkeit begießen (bis etwa 1-2 Fingerbreit unter den Rand). Mit Gummi und Klammern verschließen.
Die Gläser in eine größere Auflaufform (oder ein tiefes Blech) stellen, so dass sie sich nicht berühren. Die Auflaufform samt Gläser auf den mittleren Rost in den Ofen stellen. Dann etwa 5 cm hoch kochendes Wasser einfüllen (P: eine Wasserkocherfüllung, etwa 2 l).
Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen, dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.
*Einmachgläser mit Gummiring und Klammern
Anmerkung Petra: perfekter Sud, Gurken schmecken wunderbar würzig. Favorit! K: Mit ca. 1,8 kg gemacht, Menge Salz-Lake und erster Sud nicht angepasst, hat auch so gereicht. Wunderbar würzige Gurken! Ergab 6 Gläser
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Dienstag, Februar 27, 2018

Babypause.. und vegane Schokokekse!

Die ganz eifrigen Follower kenn ja längst den Grund, wieso es hier zur Zeit (und wohl auch demnächst) noch langsamer gehen wird, als bisher.

Seit Mitte Januar sind wir zu Dritt, ein klener Kochfrosch (Kochkaulquappe?) bereichert nun unser Leben.


Und weil der selbstverständlich Vorrang hat und am liebsten getragen wird, wird hier tendentiell gerade eher wenig (Neues) gekocht und noch weniger fotografiert. Ehrlicherweise klappt das schnelle Kochen oder Backen je nach Tagesform mit ihm im Tragetuch inzwischen sogar wieder ganz gut. Nur das mit dem Fotografieren ist sone Sache.. Komplizierte Setups waren ja nie mein Ding, aber selbst auf ein hübsches Brettchen im Hintergrund müssen wir nun vermutlich erstmal verzichten ;).

Also bin ich zur Zeit auf der Suche nach einfachen, schnellen Rezepten - die veganen Schokokekse von Blueberry vegan fallen perfekt in diese Kategorie. In ca. 15 Minuten sind sie fertig - hervorragend geeignet für den Spontanbesuch der veganen Freundin. Herrlich intensiv schokoladig mit feiner Salznote. Außen knusprig, innen leicht "chewy" (zäh hört sich so negativ an..). Gebacken aus Zutaten, die man meistens im Haus hat. Schmeckt auch allen Nicht-Veganern, versprochen!

Blitzschnelle (vegane) Schokokekse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Blitzschnelle Schokocookies (vegan)
Kategorien: Kekse, Vegan, Schokolade
Menge: 12 Stück

Zutaten

80GrammZucker (K: (Roh)Rohrzucker
60GrammGeschmacksneutrales Öl (K: Sonnenblumenöl)
3Essl.Sojamilch (K: Reismilch)
1Teel.Vanilleextrakt - alternativ etwas gemahlene
-- Vanille
120GrammMehl - Dinkel oder Weizen
20GrammKakao
1/2Teel.Natron - alternativ 1 Msp. Backpulver
1/4Teel.Salz (K: alt: Fleur de Sel)

Quelle

https://www.blueberryvegan.com/de/einfach-schnelle-
schokoladenkekse/
Erfasst *RK* 27.02.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Zucker, Öl, Milch und Vanilleextrakt in eine Schüssel geben und mit einer Gabel (K: Schneebesen) 2 Minuten schaumig schlagen. Dann die restlichen Zutaten zugeben und mit der Gabel zu einem glatten Teig rühren.

Den Teig entweder mit einem Eisportionierer oder einem Esslöffel auf das Backblech verteilen, flach drücken und im Ofen, je nach Größe 8 -10 Minuten backen, bis die Oberfläche leichte Risse bekommt (K: mit zwei Esslöffeln zu halbwegs runden Platten aufs Bachblech gegeben, ca. 0,5 cm dick. Könnte man auch noch etwas dicker machen).
Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen oder direkt essen...

Kathi: Wirklich sehr schnell gemacht, mit Zutaten, die ich meistens zu Hause habe. Sehr schokoladig, außen knusprig, innen noch leicht chewy - am nächsten Tag durch und durch knusprig, aber immer noch sehr fein. Schöne Salznote, evtl. wäre auch Fleur de Sel ne Idee.. Durch den braunen Zucker bekommen die Kekse noch eine leichte Karamellnote, die ihnen durchaus steht.
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Donnerstag, Januar 04, 2018

Kürbishummus

Beim Eintrag des Wurzelbrots hatte ich es ja schon erwähnt - den Geburtstags-Apothekenbrunch. Heute möchte ich eines der beiden fotografierten, ausprobierten Rezepte kurz festhalten, leider musste ich zuletzt feststellen, dass ich Rezepte, die ich zwar super fand, aber nicht fotografiert habe einfach vergesse oder sie schlicht nicht mehr finde.

Das wäre hier vermutlich nicht so schwierig, denn es steht ja bei feines Gemüse: Kürbis-Hummus. Wer mich kennt, weiß, dass ich Hummus in allen Varianten liebe. Mit roter Bete, mit Bohnen, klassisch.. wieso nicht auch mit Kürbis? Der Kürbis kommt als Püree mit ins Hummus (praktisch: gleich etwas mehr Püree machen und einfrieren. So hat man fürs nächste Mal gleich Kürbispüree und es geht wirklich fix. Oder man backt damit. Oder, oder oder..) - ich würde zu Hokkaido raten, einfach wegen der hübschen Farbe.

Der Rest ist altbekannt, ich mag mein Hummus recht cremig und habe daher noch deutlich mehr Wasser hinzugefügt und es etwas kräftiger gewürzt. Schmeckt nicht nur als Dip, sondern auch als Beilage super - hier gabs zu Resten gebratene Pilze und einen Salat mit Granatapfelkernen und Walnüssen - fertig ist das Mittagessen.

Kürbishummus


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbis-Hummus
Kategorien: Party, Buffet, Mezze, Herbst, Vegan
Menge: 4 Portionen

Zutaten

150GrammFestes Kürbispüree (am besten aus Hokkaido)*
1DoseKichererbsen (240 g)
50GrammTahini
1Knoblauchzehe
1Essl.Olivenöl (K: mehr)
1Essl.Zitronensaft (oder mehr, je nach Geschmack) (K:
-- für mich deutlich mehr)
1PriseKreuzkümmel (K: mehr - ca. 1-2 TL gerösteter,
-- frisch gemörserter Kreuzkümmel)
Salz
Chiliflocken oder nach Geschmack geröstetes
-- Paprikapulver
H DEKO
Petersilie, Sesam, Paprikapulver Kichererbsen..
-- was zur Hand ist

Quelle

http://www.feines-gemuese.com/2017/09/kuerbis-hummus.html
Erfasst *RK* 03.01.2018 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten - bis auf die Deko - in einen Mixer geben und kräftig durchpürieren. Ich erledige das noch immer mit einem starken Stabmixer, das funktioniert für mich sehr gut. Ich gebe jetzt noch schluckweise kaltes Wasser und ggf. mehr Zitronensaft/Olivenöl hinzu, bis der Hummus eine schöne, cremige Konsistenz hat.
Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn ihr den Hummus erst viel später serviert bedenkt, dass der Geschmack nach einigen Stunde intensiver und kräftiger sein wird - bei der Würzung evtl. beachten..

Vor dem Servieren Petersilie hacken und gemeinsam mit dem Sesam und dem Paprikapulver dekorativ auf dem Hummus verstreuen.

*Für das Hokkaidopüree: Hokkaidokürbis in Würfel schneiden. In sehr wenig ungesalzenem Wasser weich kochen und pürieren. Es sollte möglichst dick sein. Man kann auch gleich mehr machen und einfrieren.
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Donnerstag, Dezember 21, 2017

Rustikales Wurzelbrot

Bei uns in der Arbeit ist es Tradition, dass Geburtstagskinder eine Art Geburtstags"frühstück" schmeißen, was auch schonmal in ein kleines Buffet ausartet. Wir essen und probieren alle gerne - also auch kein Problem, immer neue Gerichte auszuprobieren.

Dieses Jahr gabs von mir einen Orangen-Dattelsalat, einen Cannellinibohnensalat mit Quinoa, Petersilie und Zitronen (beide hervorragend, beide Ottolenghi, muss beides nochmal nachgemacht werden, denn ich habe keine Fotos..), Spinat-Frittata-Würfel, Kürbis-Hummus, Käse und natürlich Brot dazu. Brot hätte ich kaufen können, aber ich könnte ja auch welches backen...


Die Wahl fiel auf das rustikale Wurzelbrot, dass Mama vor einigen Jahren schon gepostet hat, da ist ja normalerweise gut Verlass drauf. Die einzige "Schwierigkeit": sich rechtzeitig entscheiden, das Quellstück wird 48 Stunden vor dem Backen angesetzt. Ich glaube, da bin ich letztes Jahr daran gescheitert. Dann ists aber eigentlich einfach - 24 Stunden vor dem Backen wird der Teig geknetet, am nächsten Morgen dann geformt (Teig ist weich, mit viel Mehl aber gut handhabbar) und auf dem heißen Backstein (alternativ: gut vorgeheiztes Backblech) gebacken. Mit Schwaden - ich erzeuge den, in dem ich in der letzten Viertelstunde ein altes Backblech unter dem Stein mitheize und da dann heißes Wasser draufkippe. Nicht optimal - aber ich möchte mir den Ofen nicht kaputtmachen, indem ich Wasser so in den Ofen kippe. Es wär mal Zeit für Lutz Erfindung, des Schwadomats!


Ergebnis: Herrlich knuspriges Brot mit feinporiger Krume innen. Wurde SEHR gelobt und bis zum letzten Krümel aufgegessen. Wenn das mal nicht alles sagt... Ich werde das Brot fürs Käsefondue am 2. Weihnachtsfeiertag gleich nochmal backen, der Mann soll schließlich auch mal in den Genuss kommen! Wer es mir nachtun möchte - hier kommt das Rezept.

Rustikales Wurzelbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rustikales Wurzelbrot
Kategorien: Brot
Menge: 2 Brote

Zutaten

H QUELLSTÜCK
125GrammWeizenmehl Type 812 oder 1050
125GrammWasser
2 1/2GrammSalz
H TEIG
350GrammWeizenmehl Type 550
100GrammRoggenmehl Type 1150
3GrammFrischhefe
11GrammSalz
300GrammWasser

Quelle

stark modifiziert nach einem Posting in de.rec.mampf
Erfasst *RK* 11.10.2011 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

2 Tage vor dem Backen abends den Quellteig ansetzen: Mehl, Salz und Wasser glattrühren und zugedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig kneten: Vorteig, Mehle und die im Wasser aufgelöste Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, das Salz einrieseln lassen, dann noch 6-8 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis sich der Teig gerade eben von der Schüssel löst.
Den Teig in eine große leicht geölte Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abgedeckt für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und mit dem Teigschaber der Länge nach in 2 etwa gleich große Stränge teilen. Diese mit Roggenmehl besieben, mit bemehlten Händen verdrillen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teiglinge abgedeckt etwa 30-45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen.

Das Backpapier zwischen den Broten durchschneiden. Die Brote nach Belieben nochmal mit Roggenmehl besieben und dann mitsamt dem Papier auf einem Backschieber in den Ofen einschießen. Mit Dampf etwa 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Backpapier entfernen, beim Öffnen der Backofentür soll auch der Restdampf abziehen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Gesamtbackzeit etwa 35-40 Minuten. Die Brote sollen dunkelbraun sein.

Anmerkung Petra: rustikale, aromatische Brote mit nicht zu dicker, schön knuspriger Kruste und mittelgroßer Porung.
Original: http://www.freak-search.com/de/thread/215836/rez_wurzelbrot

K: Teig ließ sich wie angegeben hervorragend handhaben, ist am Ende immer noch relativ weich, lässt sich aber gut verzwirbeln. Geschmacklich top, schöne Kruste, eher feinporig.
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Montag, Dezember 11, 2017

Kaffee-Cranberry-Brot

Nach den ganzen süßen Keksen mal wieder was anderes - Brot :D! So viel Brot wie dieses Jahr habe ich noch nie in meinem Leben gebacken, seit dem Sommurlaub backe ich fast jede Woche und wir bestreiten fast unseren gesamten Brotbedarf mit Selbstgebackenem. Durchaus eine Bereicherung..


Das Brot, das ich heute vorstellen möchte ist durchaus etwas "spezieller": ein dunkles Brot mit hohem Roggenanteil, vielen Saaten (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne) und Cranberrys - und einem ganz speziellen Röstaroma, das durch Zubereitung des Brühstücks mit Kaffee kommt. Das Rezept ist mal wieder aus Brot Brot Brot* (dem mit Abstand meistgenutzten Buch dieses Jahres..) und folgt dem Martin Johansson Schema: Sauerteig 6-10 Stunden ansetzen, Brühstück etwa gleichzeitig ansetzen (mache ich  normalerweise abends), morgens den Teig rühren, 3-5 Stunden gehen lassen, in die Kastenform füllen, nochmal eine Stunde gehen lassen, backen, fertig.

Die Ursprungsidee, Kaffee als Quellmittel zu verwenden stammt wohl aus der Fabrique-Bäckerei in Stockholm - ich habe inzwischen aber auch schon ein paar andere Rezepte gesehen, in denen so Röstaromen ins Brot gebracht werden.


Ich habe das Brot schon zwei Mal gebacken - beim ersten Mal war der Sauerteig nicht so richtig frisch angefüttert, da mangelte es etwas an Ofentrieb und der verwendete Zuckerrübensirup (ich reduziere die Menge allerdings) war schon so kristallin, dass ich ihn kaum mehr gleichmäßig verteilen konnte. Trotzdem war der Besuch hellauf begeistert, also hab ichs nochmal gebacken - und jetzt bin ichs auch!
Diesmal habe ich übrigens mal die Originalmenge, also 2 Brote gebacken. Mein kleines Tiefkühlfach erlaubt mir leider nicht, Brote einzufrieren - ich habe das 2. Brot also erst nach 5 (!) Tagen angeschnitten - es war nicht mehr so knupsrig, hat aber immer noch hervorragend geschmeckt, mir ist keine einzige Scheibe trocken geworden. Ich lagere das Brot einfach aufrecht auf seine Schnittfläche auf ein Holzbrett gestellt und mit einem Geschirrtuch abgedeckt - auch hier keinerlei Hokuspokus..

Kaffee-Cranberry-Brot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaffee-Cranberry-Brot
Kategorien: Brot, Kastenbrot, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 Kastenbrote (Formen à 1,5l Inhalt

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
100GrammKürbiskerne
100GrammSonnenblumenkerne
50GrammLeinsamen
150GrammGetrocknete Cranberrys (K: hatte nur noch ca.
-- 80g)
200GrammRoggenschrot Type 1800 (K: relativ feiner
-- Roggenschrot)
500mlHeißer Kaffee
20GrammSalz
H SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 100 g Roggen Type
-- 1050, 65 g Roggenschrot)
300mlWasser
H TEIG
150GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: ist mir zu viel, ca.
-- 80 g)
200GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Mischung Roggen 1050/
-- Roggenschrot)
300GrammWeizenmehl Type 550
H AUSSERDEM
EtwasButter für die Form

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 28.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück alle Kerne und Saaten, Cranberrys, Roggenschrot und Salz in einer Schüssel verrühren. Mit dem heißen Kaffee übergießen und abdecken, bis zur Verwendung beiseite stellen (K:über Nacht, nach Abkühlung im Kühlschrank aufbewahrt).

Für den Sauerteig Roggensauerteigansatz mit Mehl und 300 ml Wasser in einer zweiten Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig 25 g (ca. 2 EL) abnehmen und fürs nächste Mal Backen im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, Sirup und beide Mehlsorten einer Schüssel kurz verrühren. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 3-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit Butter einfetten und den Teig hineingeben, glatt streichen und leicht mit Roggenmehl bestäbuben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um etwa 1 cm vergrößert hat.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen, Ofenrot auf der 2. Schiene von unten (K: unterste Schiene) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und etwa 1 Stunde backen. Nach Belieben die Brote etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form nehmen, damit sie rundum bräunen (K: bei mir nicht unbedingt nötig. Ggf. nach 50 Minuten mit Alufolie abdecken, mein Powerofen wird zu heiß).

Auf einem Gitter auskühlen lassen, Herr Johannson wickelt die Brote danach in Frischhaltefolie und lässt sie einige Stunden vor dem Asnchneiden ruhen. Ich mag die krachige Kruste und lasse sie einfach so auskühlen.
Das Brot hält sich locker eine Woche.

K: Bei Mehltypen variiert, s. oben. Weniger Rübensirup verwendet, so hat das Brot (zusammen mit weniger Cranberrys) noch eine leicht süßliche Note, die wird aber durch die Röstaromen vom Kaffee und dem Vollkornschrot gut aufgefangen - ich mag das Zusammenspiel sehr! Je nach Geschmack kann man natürlich mehr Cranberrys verwenden oder sie ganz weglassen. Letztes Mal ganzes Rezept in zwei Formen gebacken - 1 Kastenform hat 30 cm, die andere etwa 25 cm. Brot Zweites Brot nach 5 Tagen erst angeschnitten - geht wunderbar.

Mein Zeitplan: Vortag morgens: Sauerteig nochmal füttern, es sei denn, er ist noch recht frisch und aktiv. Vortag abends: Brühstück machen, vor dem Schlafen gehen in den Kühlschrank stellen. Sauerteig ansetzen. Mehle für den Hauptteig mischen. Backtag morgens: Teig ansetzen - gegen Mittag/früher Nachmittag backen.
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Dienstag, November 28, 2017

Winterliches Kornelkirschgelee

Als ich Ende Oktober für einen Kurzurlaub zu Hause war und diesmal nicht mit dem Zug unterwegs war, konnte ich noch einige Schätze aus der elterlichen Tiefkühltruhe mitnehmen - unter anderem ein knappes Kilo wunderbaren Kornelkirschensaft, den Mama im Herbst entsaftet hat. Das ist etwas Arbeit - die genaue Vorgehensweise ist im Rezept vermerkt.

Wer mit Kornelkirschen nichts anfangen kann: Die Kornelkirsche ist keine Kirsche, sondern gehört zu den Hartriegeln. Oft wächst sie in Hecken oder dient der Böschungsbepflanzung - und wer hat Glück hat, der hat eine Nachbarin mit Baum im Garten. Kommerziell spielt die Kornelkirsche keine Rolle mehr - zu mühsam die Ernte und Verarbeitung. Sehr schade, die Früchte liefern hervorragenden, aromatischen Saft. Ich erinnere mich, dass meine Oma daraus schon früher immer Gelee gekocht hat.


Ich hatte dann leichtes Spiel - der Saft war ja schon da. Aus einem Teil habe ich Kornelkirsch-Sirup mit Vanille gekocht (fürs morgendliche Luxusmüsli), aus dem größeren Teil ein winterliches Kornelkirschgelee - dafür einfach ein Teesäckchen mit winterlichen Gewürzen in den Saft hängen, erwärmen und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend das Säckchen entfernen und wie gewohnt Gelee kochen.



Das Gelee ist ganz wunderbar, tiefrot, leicht gewürzter, tieffruchtiger Geschmack. Absoluter Favourit auf dem Frühstückstisch! Ich sollte mich dringend mal nach Kornelkirschbäumen in der Nachbarschaft umsehen...

Winterliches Kornelkirschgelee


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kornelkirschengelee
Kategorien: Früchte, Konfitüre
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1kgKornelkirschen
Wasser
Gelierzucker nach Bedarf
H VARIANTE "WINTERLICHES KORNELKIRSCHENGELEE*"
4Teel.Glühweingewürz
3Nelken
1Sternanis
1/2Zimtstange
*für  560 g Saft

Quelle

nach Ille Hettesheimer
Erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Kornelkirschen in einem Topf mit Wasser bedeckt langsam weichkochen. Über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag nochmals aufkochen lassen, dann den Saft durch ein Tuch abfließen lassen. Menge abmessen und mit Gelierzucker nach Vorschrift zu Gelee verarbeiten.

2016: 4 kg Kornelkirschen von Maria im Schnellkochtopf wie oben geköchelt. Am nächsten Tag nach erneutem Aufkochen durch Siebe mit Tüchern abgeseiht, Früchte so gut es geht zerstoßen. Früchte nochmal mit Wasser knapp bedeckt und nochmal aufgekocht, in Seiher mit Tuch gegeben, ablaufen lassen, dann aufhängen, schließlich gut ausdrücken. Beide Flüssigkeiten vereinigt, ergab gut 4 kg dunklen, sehr schönen Saft.

1,2 kg + 1 kg Zucker + 1 Vanillestange ausgekratzt etwa 3 Minuten gekocht für Sirup, ergab 3 x 0,5 l Flaschen
Aus Rest Gelee bzw. eingefroren.

K: Aus ca. 560 g Saft winterliches Kornelkirschengelee: Saft mit Teesäckchen mit ca. 4 TL Glühgweingewürz, 3 Nelken, 1 Sternanis, 1/2 Zimtstange erwärmen und etwa 15-30 MInuten ziehen lassen. Mit 560 g Gelierzucker 1+1 zu Gelee gekocht. Köstlichst!
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Donnerstag, Oktober 26, 2017

Roggenschrotbrot

Ja, es wird etwas langweilig hier, ich weiß. Aber das No Knead-Brot aus Roggenschrot, mit viel Körnerkram und Rosinen war so gut, dass es hier einfach verewigt werden muss. Wär wirklich schade, wenn es in Vergessenheit geriete (eher unwahrscheinlich, ich habe vor, das komplette Sauerteig-Kapitel in Herrn Johanssons Brot Brot Brot einmal zu backen..).


Das Rezept ist eigentlich für ein Vierkornbrot - Vierkornschrot kommt als Brühstück in den Teig, selbiger war hier leider nicht aufzutreiben, also habe ich Roggenschrot verwendet. Meiner war eher feiner gemahlen, etwas grober verändert sicher den Geschmack nochmal. Das Brühstück sollte man vermutlich etwas vorher ansetzen, ich habe das nicht so richtig überrissen und so hatte es nur ca. 30 Minuten Zeit zu quellen. Geschadet hat es dem Ergebnis allerdings nicht: ein sehr saftiges, lockeres Körnerbrot (Sonnenblumenkerne und Leinsamen) mit leicht süßem Rosineneinschlag (ich liebe das ja, wers nicht mag lässt die Rosinen einfach weg). Favourit! Und hält dazu auch noch locker 5 Tage frisch. Da könnte man glatt überlegen, das ganze Rezept zu backen (ich habe es wie meistens halbiert - meine Tiefkühlschublade fasst leider derzeit kein weiteres Brot.. mag mir jemand einen Gefrierschrank schenken??).

Schmeckt perfekt pur zu Butter, mit Käse oder zu Honig. Aber meine Vorliebe für dunkles Körnerbrot mit Honig ist inzwischen ja vermutlich hinlänglich bekannt ;).

Roggenschrotbrot / Vierkornbrot



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vierkornbrot
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 2 Kastenbrote a 30 cm

Zutaten

H BRÜHSTÜCK
200GrammVierkornschrot (K: Roggenschrot, relativ fein
-- gemahlen)
300mlKochendes Wasser
H FÜR DEN SAUERTEIG
25GrammRoggensaueransatz
165GrammRoggenmehl Type 1370 (K: ca. 120 g Roggen T 997,
-- 45 g Roggenvollkornmehl)
300mlWasser
H FÜR DEN TEIG
400GrammWeizenmehl Type 550
350GrammRoggenmehl Type 1370 (K: Roggenmehl Type 1050)
50GrammLeinsamen
100GrammSonnenblumenkerne
150GrammRosinen
20GrammSalz
400mlWasser
H SONST
Butter für die Form
Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Quelle

Martin Johansson - Brot Brot Brot
Erfasst *RK* 25.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Brühstück Vierkornschrot und 300 ml kochend heißes Wasser in einer Schüssel verrühren. Mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abgedeckt bis zur Verwendung quellen lassen. Falls das mehrere Stunden sind würde ich das Brühstück nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Für den Sauerteig Roggensaueransatz, Mehl und Wasser in einer Schüssel verrühren. Locker abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 6-10 Stunden (K: über Nacht) ruhen lassen, bis der Sauerteig Blasen bildet. Vom Sauerteig ca. 2 EL abnehmen und in einem Schraubglas bis zum nächsten Backtag aufbewahren (falls man seinen Sauerteig getrennt führt, kann man die 2 EL verwerfen).

Für den Teig Brühstück, restlichen Sauerteig, beide Mehlhsorten, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Salz und 400 ml Wasser kurz von Hand oder 5 Minuten in der Rührmaschine bei niedriger Stufe verrühren. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur 4-5 Stunden gehen lassen.
Die Kastenformen mit der Butter einfetten und den Teig hineingeben. Mit feuchten Händen glatt streichen und mit den Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit Geschirrtüchern abgedeckt 1-2 Stunden gehen lassen, bis der Teig sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat und kleine Löcher entstanden sind.

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost auf der 2. Schiene von unten (K: ganz unten) mit vorheizen.

Die Formen auf den Rost stellen, Temperatur auf 200°C reduzieren und die Brote etwa 1 Stunde backen (nach Belieben etwa 10 Minuten vor Schluss aus der Form lösen und rundum bräunen lassen). Die Brote ggf. aus der Form lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen (Herr Johansson wickelt die Brote dabei schon in ein Geschirrtuch, was ein ziemlich weiches Brot ergeben dürfte. Ich mag die Kruste eher krachig, drum lasse ich sie ohne Bedeckung abkühlen).

Die Brote mit der Schnittseite nach unten auf einem Scheidbrett stehend lagern, so halten sie mindestens 5 Tage frisch (K: Ich decke sie noch mit einem Geschirrtuch ab - halten aber wirklich sehr lange frisch!)

K: Halbe Menge mit Roggenschrot und leicht anderen Roggentypen gebacken. Brühstück habe ich aus Versehen erst am Backtag mit angesetzt, und konnte so nur ca. 30 Minuten quellen, das ist etwas wenig - lieber etwas vorher ansetzen, wenn möglich, je nach Mahlgrad unbedingt früher ansetzen. Brühstück war recht zähl und ließ sich nur schwer mit den anderen Zutaten vermengen. Ergebnis ist ein tolles, aromatisches Brot mit viel Körnerbiss und kleinen süßsaftigen Rosineninseln. Ich liebe das, wer keine Rosinen im Brot mag, lässt die einfach weg! Hält sich sehr lange frisch.

Mein Zeitplan:
Vortag morgens: Sauerteig auffrischen
Vortag abends: Sauerteig nach Rezept ansetzen, am besten hier auch das Brühstück vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren
Morgens den Teig zusammenrühren - ca. 5 Std. gehen lassen
Teig in Form füllen - 1-2 Std. gehen lassen, Ofen vorheizen
Backen - ca. 1 Std.
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Mittwoch, Oktober 25, 2017

Eingelegte rote Bete mit Ingwer

Erstmal Danke für all die guten Vorschläge für die Verwendung meiner roten Bete aus der Biokiste! Letztendlich ist ein Teil in eine sahnige Graupensuppe mit viel Wurzelgemüse gewandert, die restliche Bete haben wir roh als fein gehobeltes Carpaccio mit Feta und gerösteten Nüssen mit Feldsalat genossen.

Eine andere Möglichkeit, rote Bete zu verwenden ist natürlich sie einzulegen - so hat man auch noch länger was von der hübschen Knolle. Nach unserem Urlaub im Baltikum war ich in bester Einmachlaune - leider ließen sich hier keine Einmachgurken (mehr?) auftreiben. Aber bei der roten Bete konnte ich mich ausleben.
Ich habe mich für ein sehr einfaches Rezept entschieden, das ich schonmal bei Mama gegessen hatte - die im Ofen gebackene Rote Bete wandert zusammen mit Ingwer und roten Zwiebeln in einen Essigsud, das wars. Nach dem Durchziehen erhält man wunderbar aromatische Pickles, die sich auf jedem Brotzeit Tisch gut machen. Im Kühlschrank halten die Gläser bei mir auch ziemlich lange..

Wer seine rote Bete lieber kocht - nur zu, ich mag das süßlichere Aroma, dass sie beim Backen im Ofen bekommen allerdings sehr gerne. Nur ein bisschen mehr Zeit muss man einplanen, bei mir dauert es immer eine ganze Weile, bis die Bete gar ist (eine Gabel sollte man leicht einstechen können).

Eingelegte rote Bete mit Ingwer



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Eingelegte Rote Bete mit Ingwer
Kategorien: Einmachen, Rote Bete, Vegan, Vegetarisch, Pickles
Menge: 2 Gläser a 500-700 ml

Zutaten

1kgRote Bete; ca.
3groß.Rote Zwiebeln
50GrammIngwer
500mlWasser
250mlRotweinessig
1Essl.Salz
2Essl.Zucker

Quelle

nach essen & trinken Einmachen, editiert von Petra
Holzapfel, übersetzt von mir
Erfasst *RK* 25.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Zwei Einmachgläser nach der bevorzugten Methode sterilisieren (ich stelle sie für ca. 15 Minuten in den heißen Ofen, die Deckel habe ich für ein paar Minuten gekocht.

Die rote Bete gut waschen, die Blätter abschneiden. Jede rote Bete in geölte Aluminiumfolie einpacken und je nach Größe 40-60 Minuten backen, bis die rote Bete gar ist - bei mir dauert das irgendwie immer eher länger. Sobald sie gar sind (einfach mal etwas auspacken und mit einer Gabel hineinstechen), auspacken und unter fließendem Wasser schälen. Feste Stücke wie den Blattansatz entfernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, ggf. Scheiben halbieren, je nachdem, welche Größe gewünscht ist.

Während die rote Bete im Ofen ist, kann man schonmal die Zwiebeln putzen und in Halbringe schneiden. Die Haut des Ingwers mit einem Löffel abschaben oder nach Belieben schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Wasser, Essig, Salz und Zucker aufkochen. Abwechselnd rote Bete, Zwiebel und Ingwer in die heißen Einmachgläser füllen und mit dem kochenden Sud übergießen. Gläser gut verschließen, ggf. nochmal für 15 Minuten auf den Kopf stellen. Mindestens zwei Tage draußen stehen lassen, damit allesl gut durchziehen kann.
Die eingelegten rote Bete hält sich im Kühlschrank mindestens 3 Monate lang.

K: Bei Mama schonmal gegessen, endlich nachgemacht - aus relativ wenigen Zutaten entstehen seeehr aromatische Bete-Pickles mit einer tollen Farbe, Ingwer sollte man natürlich schon mögen, dominiert den Geschmack aber nicht.
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Montag, Oktober 16, 2017

Sehr unkompliziertes Möhrenbrot

Seit wir wieder aus dem Urlaub zurück sind und der Herbst naht, kommt auch die Brotbacklust zurück. Also als erstes Roggensauerteig von der Kollegin erbettelt (meiner ist leider *hust* verstorben..) und zur Einstimmung das altbewährte Topfbrot gebacken. Das hat wieder sehr gut funktioniert, was Lust auf mehr macht.
Nicht immer klappt das mit dem Sauerteigbrot unter der Woche, das liegt zum einen an meiner zu spontanen oder nicht vorhandenen Planung, zum anderen an der fehlenden Zeit. Normalerweise backe ich an meinem freien Tag, letzte Woche bin ich für eine Kollegin eingesprungen, da ging das nicht. Aber es bleibt ja noch die Hefe.. also habe ich mir wieder Martin Johanssons Brot Brot Brot* zur Hand genommen und die Nicht-Sauerteig-Brote durchgeguckt. Und bin bei einem höchst unkomplizierten Möhrenbrot hängen geblieben.


Höchst unkompliziert weil:
- morgens vor der Arbeit anrühren, tagsüber gehen lassen (der Teig hat mir die 11 statt 8 Stunden nicht übel genommen - dadurch klappt das mit der geringen Hefemenge von ca. 2 g sehr gut)
- abends wenn ich nach Hause komme packe ich den Teig in die Kastenform, lasse nochmal 1 Stunde gehen und backe dann. Einfacher gehts kaum.

Die Möhre schmeckt man nicht hervor, macht das Roggen-Weizen-Mischbrot aber sehr saftig - auch 4 Tage nach dem Backen schmeckt es wie frisch, abgedeckt hatte ich es nur mit einem Geschirrtuch. Sonnenblumenkerne und Leinsamen geben eine schöne Struktur, ich mag Körnerbrote ja sehr gern. Die Zuckerrübensirupmenge habe ich reduziert, die Schweden backen scheinbar sehr gern mit Sirup, der kommt im Buch jedenfalls häufig vor. Mein Brot schmeckt aber im Endergebnis nicht süß.

Passt toll zu Honig und zu Käse, auch getoastet ist es sehr fein - das Rezept merk ich mir auf alle Fälle!
Und wo ich schon gerade darauf hingewiesen wurde - das Rezept passt natürlich hervorragend zum heute von Zorra ausgerufenen World Bread Day

Höchst unkompliziertes Möhrenbrot


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhrenbrot (BrotBrotBrot)
Kategorien: Brot, Hefe, Kastenform
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

2GrammFrische Hefe
100GrammMöhre, fein geraspelt (K: grob geraspelt)
50GrammDunkler Zuckerrübensirup (K: eher 35-40 g)
50GrammSonnenblumenkerne
1Essl.Leinsamen
240GrammWeizenmehl Type 1050
160GrammRoggenmehl Type 1150
10GrammSalz
H AUSSERDEM
Butter für die Form
Mehl zum Bestäuben

Quelle

Martin Johansson - BrotBrotBrot
Erfasst *RK* 15.10.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Aufwand: sehr gering, Dauer: ca. 10 Stunden (K: etwas länger durch verlängerte Gehzeit)

Hefe, Möhrenraspel, Sirup, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, beide Mehlsorten, Salz und 300 ml kaltes Wasser in einer Schüssel kurz von Hand oder in der Rührmaschine zu einem Teig verrühren (K: von Hand, bzw. mit einem Löffel verrührt), dabei nicht kneten. Der Teig soll weich und klebrig, aber nicht flüssig sein. Den Teig mit einem Deckel oder mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 8 Stunden gehen lassen (K: eher 10-11 Stunden).

Die Kastenform mit Butter einfetten und den Teig mit feuchten Händen hineingeben, glattstreichen und leicht mit Mehl bestäuben. Nochmal 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen um einige Zentimeter vergrößert hat (K: Mit Teigschaber aus Schüssel in Form gegeben, verteilt und damit glatt gestrichen).

Mindestens 30 Minuten vor dem Backen den Backofen auf 250°C vorheizen. Dabei den Ofenrost (2. Schiene von unten; K: unterste Schiene) mit vorheizen. Die Form auf den Rost stellen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot etwa 1 Stunde backen (K: ersten 10 Minuten auf 250°C gebacken, dann nur ca. 45-50 Minuten gebacken). Nach Belieben das Brot 10 Minuten vor dem Ende aus der Form lösen und rundum bräunen lassen (K: meins bräunt auch so).

Das Brot gegebenenfalls noch aus der Form lösen, in ein Geschirrtuch wickeln und auf einem Gitter abkühlen lassen. (K: Nicht eingewickelt, erst nachdem es abgekühlt war - am nächsten Morgen dann).

K: Sehr unkompliziertes Brot, mit guter Struktur. Bleibt sehr gut frisch und saftig. Morgens vor der Arbeit verrührt, abends gebacken. Höchst unstressig!
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Mittwoch, Juni 28, 2017

Fladenbrot (Pide) nach Brotdoc

Wer mir auf Instagram folgt hats schon gesehen: letzte Woche habe ich zum wöchentlichen Schmaus- und Spieleabend Fladenbrot gebacken. Und weil es sehr viele Rufe nach dem Rezept gab und ich geschmacklich von dem Brot absolut überzeugt war, möchte ich es hier nicht vorenthalten - auch wenn es schnöde nachgebacken ist. Aber manchmal brauchts ja eine kleine Erinnerung - und ich möchte sichergehen, dass ich es auf alle Fälle wieder finde!


Mir fiel glaube ich Montag abend ein, was ich am Mittwoch denn zum Essen machen möchte. Und dass ich gerne Fladenbrot dazu backen würde. Ich habe schon früher Fladenbrot gebacken - 1 Stunde Gehzeit, 1 Würfel Hefe. Naja. Inzwischen weiß ich: Kann man schon machen, geht aber schon auch deutlich besser. Also bei Mama gesucht (nix gefunden), bei Lutz gesucht (zu lange Vorlaufzeit), beim Brotdoc gesucht - Volltreffer. Bei diesem Rezept hat man natürlich durch den geringen Hefeeinsatz auch eine gewisse Vorlaufzeit (12 Stunden für den Vorteig, ca. 1 gute Std. Arbeits- und Wartezeit Hauptteig, 12-24 Stunden Reifezeit) - aber 1 Tag im Vorraus reicht.

Hauptteig nach ca. 16 Stunden Kühlschrank.


Also habe ich am Vortag morgens vor der Arbeit schnell die Zutaten für den Vorteig verrührt, abends mit den restlichen Zutaten vom Hauptteig vermischt und die Maschine rühren lassen. Genauere Anmerkungen s. Rezept. Dann hat man ein Fenster von 12-24 Stunden, die der Teig im Kühlschrank verbringt und ordentlich Geschmack produziert - so konnte ich am Mittwoch am späten Nachmittag ganz entspannt (hahaha.. es hatte 36°C, da heizt man gern mal den Ofen auf 280°C ein) Fladenbrot backen.
Mein Teig war wie man oben sieht noch etwas klebriger als beim Brotdoc im Video - ließ sich auf der gut bemehlten Arbeitsfläche aber gut handeln und zu Paketen formen/weiterverarbeiten.
Beim Brotdoc gibts zum Formen auch ein prima Video dazu:

Fertig für den Ofen.


Wie schon in vielen Kommentaren zum ursprünglichen Rezept hatte auch ich in meinen Broten mehr oder weniger große Blasen - das liegt am Teig, klar - allzugroße Blasen lassen sich angeblich vermeiden, in dem man das Fladenbrot vor dem Backen wirklich gut punktuell zusammendrückt - hab ich gemacht, ich hatte trotzdem Blasen. Aber irgendwie gehören die ja auch dazu.
Geschmacklich war es wirklich hervorragend, knusprige Kruste, innen weich, aromatisch, tolle Struktur, ich war/bin begeistert. Kein Vergleich zu dem sehr feinporigen Hefebrummer von vor 8 Jahren..

Zeitfahrplan: Vorteig verrühren - 12 Stunden - Hauptteig zubereiten, incl. Wartezeiten ca. 1 Std 15 - 12-14 Std. Ruhen im Kühlschrank - ca. 1 Std. Ofen vorheizen, 1 Std formen/ruhen/backen (je nachdem, wieviele Brote man macht)

Fladenbrot nach Brotdoc


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot nach Brotdoc (Pide)
Kategorien: Fladenbrot
Menge: 3 Große Fladenbrote

Zutaten

Vorteig:
300GrammWeizenmehl 550
300GrammWasser
0,3GrammHefe
Hauptteig:
480GrammWasser (+130 g Wasser, s.u.)
Gesamter Vorteig
900GrammWeizenmehl 550 (K: Weizenmehl Tipo 00)
24GrammSalz
9GrammHefe

Quelle

https://brotdoc.com/2015/05/07/pita/
Erfasst *RK* 28.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Vorteig alle Zutaten verrühren und 12 Stunden reifen lassen. (K: Vortag morgens)

Alle Zutaten außer Salz und Hefe in den Kneter geben. Die extra 130 g Wasser zurückhalten. Den Teig 2 Minuten langsam ankneten und sodann 30 Minuten ruhen lassen. Salz und Hefe zugeben und 3 Minuten langsam unterkneten, den Kneter weiter laufen lassen. Dann beginnen, schluckweise das zusätzliche Wasser einzukneten, bis es vom Teig aufgenommen wurde. Bei kleberschwächeren Mehlen kann es sein, daß vielleicht nur 80-100 ml eingeknetet werden können. Zum Schluß 2-3 Minuten auf zweite Knetstufe stellen, bis sich der Teig komplett von der Schüssel löst. (K: Vortag abends. Ich konnte komplette 130 ml Wasser einarbeiten, der Teig löste sich (v.a. am Boden) nicht komplett von der Schüssel, allerdings an den Rändern. Teig sehr geschmeidig, feucht).
In eine Teigwanne (K: mit Olivenöl geölte Schüssel) geben und 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Ein mal strecken und falten und die Teigwanne sodann verschlossen für 12-24 Stunden im Kühlschrank bei 5°C lagern.

Die Zubereitung ist dann denkbar einfach. Den Ofen mit Backstein gut und gründlich auf 280°C vorheizen. Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig darauf auskippen und vorsichtig die gröbsten Gärblasen herausdrücken. In 3 gleiche Teile teilen (ich mache das nach Augenmaß) und jedes der Teile grob rundwirken. Die Teiglinge abdecken. Nach 15 Minuten kann der erste Teigling geformt werden: Mit beiden Händen wird er am Rand gefaßt und von allen Seiten auseinandergedehnt, möglichst so, daß er sich gleichmäßig dick ausdehnt und nicht sehr dünne und sehr dicke Stellen bekommt. (K: mit dem Nudelholz etwas nachgeholfen)

Hat er die gewünschte Größe erlangt, wird der Teigling auf einen Einschießer mit Backpapier gelegt (K: Einschießer mit Hartweizengrieß bestreut, kein Backpapier verwendet). Mit den Fingerspitzen beider Händen tiefe Eindrücke/ Löcher in die Oberfläche drücken, gut mit Wasser besprühen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Dann sofort auf den heißen Backstein einschießen und gut schwaden. Die Brote bei konstant 280° in 14-18 Minuten ausbacken, so bekommen sie eine dünne und dennoch kräftig gefärbte aromatische Kruste und bleiben innen weich und saftig. Nach derselben Art nacheinander die anderen beiden Brote abbacken.

K: Hälfte der Teigmenge gemacht - langte genau für 2 Fladenbrote, die noch auf den Brotschieber passen. Gut Löcher eindrücken - das soll die Teigschichten oben und unten miteinander verbinden und verhindern, dass es Riesenblasen gibt. Gabs trotzdem, war aber nicht weiter schlimm. Gut schwaden bringt schönere Farbe und eine schönere Kruste. Geschmacklich hervorragendes Fladenbrot! Schmeckt frisch am besten - ansonsten bald in eine Plastiktüte stecken und bei Bedarf aufbacken oder auftoasten.
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Und was gabs dazu?
- Auberginensalat mit Kichererbsen
- Möhrenhummus
- und einen großen Teller rohes Knabberzeug zum Dippen


Montag, Mai 22, 2017

Würzige Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce

Irgendwie fotografier ich gerade maximal die Hälfte von dem was ich Neues koche.. und dann geraten selbst die Bilder in Vergessenheit.. glücklicherweise fiel mir vorhin beim Durchblättern von der neuesten Kochbucherrungenschaft Deliciously Ella mit Freunden dann auf: Die Kartoffelküchlein hab ich doch schon gemacht! Und die waren gut! Und hatte ich die nicht sogar fotografiert..? Ich hatte.

Und damit mir sowas nicht dauernd passiert, schreib ich euch, bzw. mir hier auch gleich mal das Rezept auf. Waren nämlich wirklich fein, die Küchlein. Dazu stressfrei gemacht - die Kartoffeln habe ich vor der Arbeit schon gekocht und gestampft, auch die Gewürzmischung habe ich vorher schon gemacht, so kann der Teig schön durchziehen. Abends nach der Arbeit dann einfach Küchlein formen, gebacken werden sie ganz stressfrei im Ofen. Währenddessen köchelt eine schön tomatig-knoblauchige Sauce auf dem Herd, als Gemüse passen grüne Bohnen hervorragend. Ein richtig schönes Abendessen - nur bei der Menge bin ich mir nicht sicher. Angegeben war das Rezept für 4, Kartoffelküchlein blieb bei zwei Hungrigen allerdings keins für den nächsten Tag übrig.. aber das ma auch an unserem Hunger gelegen haben ;).

Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce
Kategorien: Vegan, Vegetarisch, Kartoffel
Menge: 2 (7-8 Stück)

Zutaten

H KARTOFFELKÜCHLEIN
750GrammKartoffeln
Salz
Pfeffer
3Essl.Olivenöl + Öl zum Braten
1Rote Chilischote
2Knoblauchzehen
1Teel.Kreuzkümmel, gemahlen
1Teel.Paprikapulver
1Teel.Kurkuma
1Teel.Chilipulver
20GrammKorianderblätter, gehackt
1Zitrone: Saft
H SAUCE
3Essl.Olivenöl
4Knoblauchzehen
750GrammKirschtomaten
Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 22.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Kartoffeln schälen, vierteln und mit Salz in einem Topf geben. Zum Kochen bringen, etwa 20-25 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und abkühlen lassen.

Chilischote entkernen und hacken, Knoblauchzehen zerdrücken. In einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzen, Chili und Knoblauch darin ca. 1 Minuten dünsten. Dann die trockenen Gewürze hinzufügen und weitere 30 Sekunden dünsten. Vom Herd nehmen.

Ofen auf 200°C vorheizen. Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, alle restlichen Zutaten zugeben und gründlich zerstampfen und vermischen, bis ein glatter Teig entsteht (K: bis hierher alles schon morgens vorbereitet). 7-8 Küchlein aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit Olivenöl beträufeln und 25-30 Minuten goldbraun backen, bis sie goldbraun sind. Nach der halben Zeit die Küchlein einmal wenden.

Für die Sauce Olivenöl, Knoblauchzehen, Kirschtomaten, Salz und Pfeffer sowie nach Belieben Chiliflocken in einen Topf geben und ungefähr 20 Minuten köcheln lasen, bis die Tomaten zerfallen und die Sauce eingedickt ist.
Kartoffelküchlein mit der Sauce servieren, frischen Koriander und Chili darüberstreuen.
Dazu passen grüne Bohnen.

K: Sehr würzige Kartoffeküchlein - haben uns sehr gut geschmeckt. So gut, dass wir wohl etwas gefräßig waren, das Rezept ist eigentlich für 4 - Kartoffelküchlein blieb bei uns allerdings keines übrig..
Kartoffelteig schon am Morgen vorbereitet, abends dann die Küchlein fix gebacken. Geht super!
=====

Montag, Mai 15, 2017

Spitzpaprika aus dem Ofen - ein Hauch von Sommer..

Eine Packung Spitzpaprika im Kühlschrank ließ mich mal wieder auf die Suche nach einem Verwendungszweck gehen - zum Füllen waren sie eher etwas klein, drum bin ich bei diesem Rezept hier bei den Küchengöttern hängen geblieben - einfach im Ofen gebacken, mit etwas Mandel-Pinienkerngeknusper, nach dem Backen kommt noch Petersilie und etwas milder Essig drauf - perfekt für die schnelle Feierabendküche.


Während die Paprika im Ofen röstet habe ich noch schnell etwas Joghurt mit Feta, Gurke und Minze verrührt und eine Portion Couscous aufgesetzt. In ca. 40 Minuten stand dann ein richtig schön sommerliches Essen auf dem Tisch.

Die Paprika haben uns richtig gut gefallen - tolle Röstaromen, macht sich sicher auch alleine auf einem (Mezze-)Buffet oder zum Grillen gut!

Spitzpaprika aus dem Ofen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitzpaprika aus dem Ofen
Kategorien: Salat, Mezze, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

4Helle Spitzpaprika (K: 2 gelbe Paprika)
4Rote Spitzpaprika
2Knoblauchzehen
6-8ZweigeThymian
Salz
1Teel.Chiliflocken
3Essl.Pinienkerne
3Essl.Mandelstifte (K: Mandelblättchen)
6Essl.Olivenöl
1/2BundPetersilie
1Essl.Balsamico bianco oder milder Weißweinessig

Quelle

www.küchengötter.de
Erfasst *RK* 15.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Den Backofen auf 220° (Umluft 200°) vorheizen. Die Spitzpaprika waschen, längs halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Mit den Schnittflächen nach oben auf ein Backblech setzen.
2. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken, mit Knoblauch, Salz, Chiliflocken, Pinienkernen und Mandeln mischen und auf die Paprikahälften streuen. Mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (Mitte) 15-20 Min. backen.
3. Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und hacken. Fertig gebackene Paprika aus dem Ofen nehmen, mit etwas Essig beträufeln und mit Petersilie bestreuen.
K: Sehr feine Röstaromen, besonders mit den Nüssen drüber. Schnell noch dazu - macht sich schön auf einem Büffet, zum Grillen oder als leichtes Abendessen: Dazu Joghurt-Feta-Gurke-Minz-Dip und Couscous.
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