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Samstag, Dezember 12, 2020

Nougatstangen

 Totgeglaubte.. und so ;). Hier hat sich einiges getan seit dem letzten Eintrag - ein paar Änderungen im echten Leben da draußen, die mir noch weniger Zeit für den Blog bescheren. Aber uns gehts gut, alles ist in Ordnung und das ist die Hauptsache.

 Nun begab es sich aber, dass ich letzte Woche auf Instagram einen Blick in eine Picknick-Plätzchendose im Schnee gewährte und da wurde doch sogleich die Nougatstange entdeckt- und der Ruf nach einem Rezept laut. Und weil ich mich wirklich ständig ärgere, dass ich dies oder jenes nicht verbloggt habe und keine Ahnung mehr habe, woher das Rezept war und was ich da geändert habe - hier das Rezept.

Die Nougatstangen hat meine Mama früher öfter gebacken und mir war dieses Jahr irgendwie danach. Das Rezept habe ich ein bisschen angepasst - Butter statt Margarine, nochmal eine ordentliche Zuckerreduktion (Nougat und Schokolade sind ja auch nochmal süß, das passt jetzt viel besser zu meiner aktuellen Toleranz für "süß") und mehr Kakao (könnte noch mehr sein!). Durch die gerösteten Haselnüsse im Teig sind das wirklich schön nussig-nougatige Stangen, die sich super spritzen lassen und insgesamt kein großes Hexenwerk sind. Werden ins Repertoire aufgenommen!

Nougatstangen

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Nougatstangen
Kategorien: Gebäck, Plätzchen, Weihnachten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H TEIG
225Gramm Weiche Butter
50Gramm Puderzucker
20Gramm Vanillezucker
3  Eigelb
2Prisen Zimt, gemahlen
200Gramm Weizenmehl
3Essl. Kakao
1/2Teel. Backpulver
125Gramm Haselnüsse; geröstet, gemahlen
H FÜLLUNG
100Gramm Nougatmasse
H GUSS
75Gramm Halbbitter-Kuvertüre
75Gramm Vollmilch-Kuvertüre
30Gramm Biskin (K: etwas Kokosöl)

Quelle

 Sanella?
 erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Butter schaumig rühren und nach und nach den gesiebten Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und Zimt hinzugeben. Das mit Kakao und Backpulver gesiebte Mehl esslöffelweise unterrühren, zuletzt die Haselnusskerne unter den Teig heben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und etwa 4 cm lange Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Backzeit: 7-10 Minuten bei 175-200°C.

Für die Füllung die Nougatmasse in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Hälfte der erkalteten Plätzchen auf der Unterseite mit Nougatmasse bestreichen, die übrigen mit der Unterseite darauflegen und gut andrücken. Für den Guss die Schokolade in kleine Stücke brechen und in der Mikrowelle mit dem Biskin geschmeidig werden lassen. (K: Chocolatière) Die Stangen mit einem Ende in die Schokomasse tauchen.

K: Zucker ziemlich reduziert (langt immer noch gut), Butter statt Margarine verwendet, mehr Kakao - dann erstaunlich fix und problemlos gemacht, schmecken sehr fein! Ergab bei mir 3 Bleche mit Stangen - zusammengeklebt genau 1 Dose voll.

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 Und mit ein paar winterlichen Eindrücken aus dem Schwarzwald vergangene Woche verabschiede ich mich dann auch schon wieder für dieses Jahr. Machts euch gemütlich, kommt gut durch diese dunkle Zeit und zündet ein Lichtlein an.




Mittwoch, Januar 03, 2018

Weihnachtsessen: Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen? Wie erwartet, bin ich über die Festtage und zwischen den Jahren nicht zum Bloggen gekommen (hahaha), ich möchte euch jetzt aber noch das Haupgericht unseres Weihnachtsmenüs vorstellen, denn es war soo gut und ist soo unkompliziert. Wie hinlänglich bekannt, bin ich kein Fleischkocher und selten-Esser. Drum hab ich da ja wirklich so gar keine Ahnung. Ich bin auch nicht der Meinung, dass an Weihnachten Fleisch sein muss (es muss ja bekanntlich ziemlich wenig), aber ich hatte über unsere Biokiste die Möglichkeit, an Demeter-Ochsen zu kommen und da habe ich zugegriffen. Denn ich bin da über ein Rezept gestolpert..


Und zwar hatte ich mich auf die Suche nach einem Cranberry-Gulasch begeben und wurde dann hier fündig: Der Blog schmecktwohl präsentierte mir ein Gericht mit übersichtlichen Zutaten und - ganz wichtig: dem Hinweis, das Gulasch schmecke noch viel besser, wenn man es am Vortag zubereite. Das passte mir hervorragend in den Kram, ich wollte gerne ein Menü, bei dem wirklich fast alles fertig und vorbereitet ist.

Wirklich kein Hexenwerk - am Vortag wird das Fleisch portionsweise angebraten (ich mache das am liebsten in meinem gusseisernen Topf - den kann man dann später praktischerweise auch gleich in den Ofen stellen), es folgen reichlich rote Zwiebeln, Rotwein, Traubensaft, Fond, etwas später Cranberries - und dann wird geköchelt - nach Mamas Tipp übernimmt das der Ofen für mich, 3 Stunden bei 160°C - oh wie das duftet. Am nächsten Tag einfach noch aufwärmen, abschmecken (war bei mir nicht nötig), Beilagen zubereiten (ich habe die Pilze aus dem Rezept und gebratenen Rosenkohl serviert, dazu gabs bei mir der Einfachheit halber Bandnudeln. Spätzle wären natürlich auch toll, oder Semmelknödel). Vorbereitetes Topping aus Cranberries und Cashews gibt Crunch und Farbe - dann nur noch servieren. Alle Gäste waren begeistert, so, so gut.

Das Foto ist von aufgewärmten Resten und Gulasch ja jetzt sowieso nicht das fotogenste Rezept auf Erden - aber es wäre wirklich schade, wenn es in Vergessenheit geriete.

Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Wild- oder Ochsengulasch mit Cranberries und Cranberry-Cashew-Topping
Kategorien: Festessen, Gulasch, Gut vorzubereiten
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

H FÜR DAS WILDGULASCH
1 1/2kgRehgulasch (K: Ochsengulasch)
1/2-1Teel.Salz
3-5Essl.Öl
6klein.Rote Zwiebeln, in Ringen oder Würfeln
3Essl.Tomatenmark
300mlRotwein, trocken
200mlTraubensaft, rot
250mlFleischfond
1-2HandvollCranberries, getrocknet
Salz
Pfeffer
1/2Teel.Frische Thymianblätter
Ggf. Chiliflocken
H FÜR DIE CHAMPIGNONS
1kgChampignons, geputzt und geviertelt
1Essl.Butter
Salz
Pfeffer
H FÜR DAS CRANBERRY-CASHEW-TOPPING
1Teel.Butter
75-100GrammCashewkerne
50GrammCranberries, getrocknet

Quelle

https://schmecktwohl.de/rehgulasch-mit-pilzen-und-
cranberry-cashew-topping-weihnachtsmenue/
Erfasst *RK* 11.12.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Das Rehgulasch 1-2 Stunden vor Beginn der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, sodass das Fleisch die Raumtemperatur annimmt. Dann rundherum leicht salzen. Das Öl portionsweise in einem Schmortopf erhitzen und die Gulaschstücke darin nach und nach rundherum scharf anbraten. Das Fleisch beiseite stellen und etwas weiteres Öl im Topf erhitzen, um die Zwiebelringe darin bei mittlerer Hitze anzubraten. So lange schwenken, bis die Zwiebeln leicht karamellisieren und Farbe annehmen. Das Fleisch wieder in den Topf geben, das Tomatenmark zugeben und alle Zutaten gut miteinander vermengen.

Rotwein, Traubensaft und Fleischfond zugießen und das Gulasch im geschlossenen Topf rund 1,5-2 h langsam bei kleiner Hitze schmoren lassen. (Mamas Tipp: 2-3 Std. bei 160°C im Ofen!) Nach der Hälfte der Garzeit die Cranberries zugeben und mitkochen. Sie sorgen für fruchtige Süße und zugleich für eine leichte Bindung der Soße. Das fertige Gulasch mit Salz, Pfeffer, Thymianblättern und ggf. etwas Chili abschmecken und am besten über Nacht einmal abkühlen und ziehen lassen.
Rund 20 Minuten vor dem Servieren des Hauptgangs die Champignonviertel in einer heißen Pfanne ohne Fett schwenken (sie geben ausreichend Flüssigkeit ab), leicht salzen und mit einem Stich Butter, sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Cranberry-Nuss-Topping die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Nüsse und getrockneten Früchte darin rundherum 3-4 Minuten rösten.
Das Gulasch mit den Pilzen und dem Cranberry-Nuss-Topping servieren. Dazu passen Spätzle, Klöße oder Salzkartoffeln.

K: Weihnachtsessen 2017; super am Vortag vorzubereiten. Mamas Rat befolgt und etwa 3 Stunden bei 160°C im Ofen geschmort, danach am nächsten Tag nur nochmal aufgewärmt. Grandios, Fleisch (Ochse, Hofsiedlung Kandern via Dreiland-Biokiste) zerfällt förmlich, sehr aromatische Sauce ohne zusätzliche Bindung. Dazu gabs bei uns des Aufwands wegen breite Bandnudeln, Pilze und gebratenen Rosenkohl. Perfektes Gästeessen.
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Mittwoch, Dezember 20, 2017

Übersicht Plätzchen 2017

Nachdem ich dieses Jahr wieder fleißig gebacken habe und ich mich im nächsten Winter dann vermutlich wieder frage: Was gab es denn jetzt letztes Jahr..? (Dieses Jahr konnte ich die Frage nur Dank eines Instagram-Bilds einer Freundin beantworten) - hier die Übersicht mit Links zu den jeweiligen Rezepten, vielleicht ist das ja nächstes Jahr auch für jemanden anders hilfreich.

Insgesamt bin ich mit der Zusammenstellung sehr zufrieden, ich finde das war/ist eine schöne Mischung unterschiedlicher Formen und Konsistenzen und eine ausgewogene Mischung aus Schoko- und nicht-Schokoplätzchen. Vielleicht noch eines mehr mit Marmelade.. na - nächstes Jahr vielleicht..

Plätzchen 2017


Von links nach rechts und oben nach unten:
"meine" Elisenlebkuchen - inzwischen würde ich die kleinere Lebkuchenmühle mit 45 mm Durchmesser kaufen, ich mag kleine Plätzchen einfach lieber

Mohntupfen mit Vanille und Limette

Husarenkrapferl mit Espressoganache

Michas Sablés mit Cranberries, Pistazien und Tonka-Bohne

Rugelach - kleine Nougathörnchen

Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade

Haselnuss-Schoko-Plätzchen

Azora-Zitronen-Kekse als Eiweißverwertung - und jetzt sehr geliebt

Lebkuchen-Brownies

Falls sich jemand wundert.. nein, die essen wir nicht alle allein - gaaanz liebe Menschen bekommen schon mal ein Tütchen.. oder Döschen.. 


Dazu: die Weihnachtspost 2017 - der Gotik-Kalligraphie-Kurs lässt grüßen ;). Der tolle Zapfenstempel ist übrigens von Perlenfischer (nee, keine bezahlte Werbung. Hab ich schön selber bezahlt.)


Euch allen wunderbare Feiertage, falls wir uns hier nicht mehr lesen.. hier gibts dieses Jahr ja eine Premiere: Weihnachten in den eigenen vier Wänden. Nach dem Weihnachten in Brasilien 2001 das allererste Mal ohne die Familie (bzw. anders zusammengesetzter Familie) - huiuiui.

Mittwoch, Dezember 06, 2017

Nachgebacken: Azora-Zitronen-Kekse - eine super Eiweiß-Verwertung

Wer kennts nicht: Beim Plätzchenbacken bleiben irgendwie immer Eiweiß übrig. Als Nicht-Makronen-Fan stellt sich dann schnell die Frage: Wohin damit? Manchmal mogel ich eins noch in anderen Teig oder ins Rührei, aber jetzt hatte ich 3 übrig - tja, kurz bei Mama kommentiert, 5 Minuten später habe ich eine Email mit Vorschlägen im Postfach - so lieb!


Mit dabei: Zitronige Azora-Kekse von Ina isst. Nicht wirklich klassische Weihnachtsplätzchen, aber das macht ja nichts. Zutaten sind alle im Haus, neben der aromatisierenden Zitronenschale spendiere ich noch das Mark einer Vanille. Und auch sonst könnte man natürlich abwandeln - ich kann sie mir auch super mit Mandarinenschale und etwas Tonkabohnenabrieb vorstellen..

Die Kekse werden auf ein Blech gespritzt (mit Abstand, sie laufen noch etwas auseinander) und dann fix gebacken - lieber ein Auge drauf haben, der Rand darf zwar dunkler sein, mir ist das zweite Blech aber evtl. doch etwas dunkel geraten. So schnell hat man wunderbar feine, knusprige Zitronenkekse! Eigentlich dachte ich erst, ich a) verziere sie noch mit etwas Zitronenguss - darauf habe ich dann verzichtet, ich hatte Angst, dass der Guss die Leichtigkeit und den feinen Geschmack zukleistert und b) ich die Kekse erst gar nicht blogge - sie schmecken mir aber so gut, dass ich es sehr schade fände, dass ich nächstes Jahr wieder nicht weiß, wohin mit den Eiweiß...


Danke fürs schöne Rezept!

Azora-Zitronen-Kekse



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Feine Azora Zitronen Kekse
Kategorien: Keks, Gebäck, Eiweiß
Menge: 35 Kekse

Zutaten

75GrammWeiche Butter
130GrammPuderzucker
3Eiweiß
110GrammMehl
1Zitrone: abgeriebene Schale

Quelle

Ina isst
Erfasst *RK* 25.01.2017 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Butter cremig rühren. Puderzucker sieben und unterrühren. Die Eiweiß nach und nach in die Zuckermasse einrühren. Dann Zitrone und gesiebtes Mehl unterrühren.
Den Backofen auf 175° C Umluft vorheizen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Kreise auf ein Blech mit Backpapier spritzen
- sie sollten recht flach sein und etwa einen Durchmesser von 4cm haben. Lasst dabei genug Abstand, da die Kekse beim Backen noch größer werden.
Nun für 10min backen, bis die Ränder goldgelb werden und anschließen auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

K: Als Eiweißverwertung schnell gemacht, beim Backen aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Zusätzlich das Mark einer Vanilleschote zugefügt. Bestimmt auch fein als Mandarinenkekse.. schöne, knusprige Kekse!
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Montag, Dezember 04, 2017

Nachgebacken: Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade

Eigentlich probiere ich jede Plätzchensaison gerne neue Sorten aus - dieses Jahr habe ich mich allerdings größtenteils an die Backaktion des letzten Jahres gehalten - so zufrieden war ich mit dem Ergebnis. Ein Rezept war mir allerdings aufgefallen, dass ich gerne ausprobieren wollte: die Pfefferkuchenschneeflocken mit Johannisbeergelee von Coconut & Vanilla.


Ich habe schon früher mal Pfefferkuchen gemacht, da war der Teig ähnlich, daher wusste ich, dass sich Pfefferkuchenteig hervorragend ausstechen lässt. Dieses hier ist allerdings nochmal etwas würziger und raffinierter. Wer also auf der Suche nach einem Rezept für diese sehr filigranen Förmchen ist - hier wär vielleicht ein Kandidat. Ich habe v.a. Schneeflocken und Sterne mit Innenstern + Unterstern ausgestochen und im Anschluss versetzt mit etwas Preiselbeermarmelade zusammengesetzt. Es war just an diesem Tag, als ich in einem Café über selbstgemachte Preiselbeermarmelade gestolpert bin - hatte ich vorher noch nie. Rotes oder schwarzes Johannisbeergelee funktioniert aber genauso gut!

Die Schneeflocken sind wunderhübsch anzusehen - mir als Plätzchen allerdings fast etwas groß, die Sterne haben für meinen Geschmack genau die richtige Größe. Ich habe die Plätzchen im Anschluss noch ganz, ganz leicht (und nur teilweise) mit Puderzucker überstäubt - eine sehr schöne Ergänzung auf dem Plätzchenteller!

Pfefferkuchensterne mit Preiselbeermarmelade


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfefferkuchensterne mit Johannisbeergelee
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 1 Rezept

Zutaten

125GrammHonig
40GrammBrauner Zucker
100GrammButter
2Teel.Lebkuchengewürz
1Messersp.Frisch gemahlener Pfeffer (K: eher 2)
275GrammWeizenmehl Type 405
1Messersp.Hirschhornsalz
1/4Teel.Pottasche
200GrammRotes Johannisbeergelee (K: Preiselbeermarmelade)

Quelle

www.coconutandvanilla.de nach essen&trinken
Erfasst *RK* 19.11.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Honig, Zucker, Butter, Lebkuchengewürz und Pfeffer in einem Topf erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. In eine Rührschüssel füllen und lauwarm abkühlen lassen (der Zucker sollte nicht wieder kristallisieren).

Hirschhornsalz und Pottasche in einer kleinen Schüssel mit 4 EL Wasser verrühren, bis sich beides aufgelöst hat. Mit dem Mehl unter die Honigmischung rühren. Den Teig in Folie wickeln und über Nacht kalt stellen.

Den Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 2-3 Bleche mit Backpapier belegen.
Den Teig in Portionen ausrollen und ausstechen. Dabei darauf achten, dass genügend Plätzchen mit der gleichen Form ausgestochen werden, diese sollen ja noch mit dem Gelee zusammengeklebt werden! (K: Teig portionsweise 3 mm dick ausgewellt, lässt sich sehr gut ausstechen. Ausstecher: Stern mit Innenstern + Stern, Schneeflocken, Spitzbuben mit Herz).

Die Plätzchen auf die Bleche setzen und 8-9 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Die Plätzchen abkühlen lassen.

Das Gelee in einem kleinen Topf erwärmen und glatt rühren. Mit einem Teelöffel einen Tropfen Marmelade auf die Plätzchen geben und mit einem anderen Plätzchen bedecken (K: bei Sternen und Schneekristallen versetzt zusammengeklebt) Je nach Größe der Plätzchen kann die benötigte Menge an Gelee variieren! Die Plätzchen abkühlen lassen und in Dosen aufbewahren. Je nach Geschmack kann man die Plätzchen ganz leicht mit Puderzucker bestäuben.

K: Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und schmeckt würzig-gut, die herb-süße Preiselbeermarmelade passt gut dazu.
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Dienstag, Dezember 13, 2016

Mitbringsel zur Weihnachtszeit: Mandarinenlikör

Irgendwie bin ich beim Browsen letzte Woche über das Rezept für Mandarinenlikör bei Monaqo gestolpert - und bin gleich losgezogen und habe Mandarinen gekauft. Merkwürdig, ich bin kein Likörtrinker, aber so in Sekt stellte ich mir das schon sehr gut vor..

Das Rezept verwendet dort wohl sehr, sehr saftige Mandarinen - 1 kg ergeben zusammen mit 300 g Rohrzucker bei ihr 750 ml Sirup, davon war ich weit entfernt.. ich habe ein gutes Kilo Mandarinen gepresst und kam auf etwa 400 ml Saft. Den Zucker habe ich dann schon etwas reduziert, ich hätt ihn aber viel mehr reduzieren müssen, der Sirup gerät sonst (für meinen Geschmack) sehr süß..


Zusätzliches Aroma bekommt der Sirup durch die Zugabe von Sternanis (gefällt mir guuut), etwas Orangenschale und einer Vanilleschote. Hier hab ich nicht richtig gelesen, man hätte sie wohl nur aufschlitzen und mitkochen sollen, ich habe sie ausgekratzt und mir ist das Endergebnis etwas zu vanillig. Man merkt schon, es geht noch ein bisschen besser... bei Postproduktionsrecherche habe ich auch festgestellt, dass es sich wohl ursprünglich um das Brigitte-Rezept handeln müsste - da sind die Mengen etwas besser angepasst, ich werde hier jetzt auch mal dieses aufschreiben. Und Dank Hinweis weiß ich jetzt: Ganz ursprünglich kam das Rezept wohl vom Youtuber Esslust.

Für meinen persönlichen Geschmack würde ich auf die Vanilleschote evtl. ganz verzichten - vielleicht nur ein bisschen Vanille-Extrakt? Dann setzen sich auch nicht überall die Markpünktchen der Vanille ab, das find ich im Glas nur so mäßig charmant.


Sonst aber - eine schöne Idee! Schmeckt als Schuss im Sekt, im Tee und Likörtrinkern bestimmt auch pur ;). Dazu siehts noch nett aus - ein perfektes Last-Minute-Mitbringsel!

Mandarinenlikör


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mandarinenlikör
Kategorien: Geschenk, Likör, Weihnachten, Advent
Menge: 1 Liter

Zutaten

1Vanilleschote (K: evtl. besser Extrakt verwenden)
1,2kgMandarine (K: mehr!)
250GrammBrauner Zucker
4StückeSternanis
300mlWodka
1StückOrange (unbehandelt)

Quelle

www.brigitte.de, Idee von http://blog.monaqo.de
Erfasst *RK* 13.12.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Mandarinen halbieren und den Saft auspressen. Am Ende sollten mindestens 700 ml Saft zur Verfügung stehen. Von einer Mandarine ein großes Stück der Schale sehr dünn abschneiden. Von der weißen Schicht sollte so wenig wie möglich an der abgeschnittenen Schale sein. Alternativ kann dafür auch ein Zestenreißer verwendet werden. Die Vanilleschote halbieren und längs aufschneiden. Den ausgepressten Fruchtsaft durch ein Sieb in einen Topf gießen, den Zucker hinzufügen und den Sternanis, die Orangenschale und die halbierte Vanilleschote mit hineingeben. Alles durchrühren, kurz aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze für ca. 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Mandarinensirup nun zuerst durch ein grobes und danach durch ein feineres Sieb gießen. Jetzt den Wodka hinzufügen, alles gründlich durchrühren und dann in eine oder mehrere abgekochte Flaschen abfüllen.

K: Mit leicht veränderten Mengen gemacht, dieses Rezept hier sollte aber besser passen. Je nach Saftigkeit müssen deutlich mehr Mandarinen verwendet werden! Schönes Geschenk in der Weihnachtszeit, schmeckt z.B. mit Sekt aufgegossen sehr fein. Mir ist das Vanillearoma zu deutlich, hatte meine Schote aber auch ausgekratzt.
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