Dienstag, März 06, 2007

Paprikapasta

Erstmal noch ein Rezept, was schon länger auf "Verbloggung" wartet, bevor es wohl in eine kleine Pause gehen wird: Ein paar Tage Amsterdam und dann zieht der Kochfrosch noch um. Aus 1 qm Küchenzeile wird eine ganz richtige Küche mit echter Arbeitsfläche und 4 Platten (Ceran!) und Backofen und und und. Die darf ich dann zusammen mit Hr. Kochfrosch bekochen und wir freuen uns schon furchtbar drauf.

Aber erstmal gibts noch was zu Essen. Ein Rezept von Hr. Mälzer, von dem ich soweit mir bekannt ist noch nie etwas gekocht habe. Dieses Rezept lohnt sich aber, die Pasta ist schnell gemacht und schmeckt einfach köstlich. Auf keinen Fall auf die Kapern verzichten, die geben dem ganzen Gericht einen ganz eigenen Geschmack. Den Rest habe ich übrigens zusammen mit etwas Thunfisch aufgewärmt, der passt auch ganz hervorragend dazu.

Paprikapasta



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Nudeln mit Paprikasauce (Mälzer)
Kategorien: Nudeln, Gemüse
Menge: 1 Rezept

2 Rote Paprika
2 Gelbe Paprika
1 Zucchini
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zucker
4 Essl. Paprikazubereitung (Ajvar ersatzweise
-- Tomatenmark)
1 Dose Tomatenwürfel (450 g EW)
2 Essl. Feine Kapern
300 Gramm Bandnudeln
4 Essl. Gehobelter Parmesan
4 Essl. Frisches Basilikum

============================ QUELLE ============================
Tim Mälzer - VOX - Schmeckt nicht gibt's nicht
-- Erfasst *RK* 09.08.2004 von
-- Ilka Spiess

Die Paprika vierteln, putzen und in 2 cm große Würfel schneiden.
Ebenso die Zucchini würfeln. Die Zwiebeln in Streifen schneiden,
Knoblauch fein hacken und mit den übrigen Zutaten in heißem Öl 2-3
Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.
Paprikazubereitung zugeben und kurz mitrösten. Tomatenstücke und
feine Kapern zugeben und zugedeckt bei milder Hitze ca. 15 Minuten
schmoren.

Die Bandnudeln im Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Abgießen,
dabei etwas Nudelwasser auffangen. Die Sauce eventuell nachwürzen.
Die Nudeln untermischen, eventuell mit Nudelwasser geschmeidig
rühren.

Mit gerupftem Basilikum und gehobeltem Parmesan bestreut servieren.

Kathi: Sehr lecker! Teils Ajvar, teils Tomatenmark verwendet. Etwas
mehr Nudeln gemacht, das Gemüse braucht unter Umständen etwas länger,
bis es weich ist. Lässt sich auch gut nochmal aufwärmen. Variante:
Thunfisch passt hervorragend dazu, einfach zum Schluss zerrupft mit
in die Sauce geben und erwärmen.

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Mittwoch, Februar 28, 2007

Mal wieder was mit Möhren

Möhren sind ja ein beliebtes Studentengemüse: Halbwegs haltbar, günstig und haben fast immer Saison. Und deshalb konnte ich dieses Gericht aucht trotz fast leerem Kühlschrank noch kochen.

Aber immer nur Raspelmöhrensalat ist langweilig, deswegen durften sie heute in den Orient reisen, ich esse sehr gerne orientalisch, deswegen habe ich zu Weihnachten auch das "Oriental Basics" aus der Basics-Reihe bekommen. Jetzt also der Zeitpunkt, dass ich das erste Mal ein Rezept daraus nachkoche.

Das Resultat war durchaus lecker, ich hatte Hunger und konnte nicht warten, würde allerdings das angegebene Durchziehen empfehlen. Die Reste am Abend haben nämlich noch viel besser geschmeckt! Dazu gabs bei mir Mandel-Rosinen-Couscous, war ja schließlich ein vollwertiges Mittagessen.

Änderungen: Getrocknete Chili statt frischer, getrockneter Koriander und Petersilie aus dem TK-Fach, außerdem Direkt-O-Saft in Ermangelung von Orangen. Funktioniert trotzdem.

Möhrensalat mit Honigdressing



===== Titelliste (2 Rezepte) =====

Mandel-Rosinen-Couscous
Möhrensalat mit Honigdressing

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Mandel-Rosinen-Couscous
Kategorien: Beilage, Marokko
Menge: 6-8 Portionen

50 Gramm Mandel, gestiftelt oder gehackt
2 Essl. Öl
75 Gramm Rosinen
800 ml Wasser
Salz
500 Gramm Couscous
2 Essl. Butter

============================ QUELLE ============================
-- Erfasst *RK* 13.11.2001 von
-- Petra Holzapfel

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten, beiseite
stellen.

In einem weiten Topf die Hälfte des Öls erhitzen und die Rosinen
darin bei mittlerer Hitze braten, bis sie prall werden. Zu den
Mandeln geben.

Im Topf das Wasser mit Salz und dem restlichen Öl zum Kochen bringen.
Vom Herd nehmen, den Couscous zugeben und 5-10 Minuten quellen
lassen. Die Butter, Mandeln und Rosinen zugeben und mit 2 Gabeln
alles locker vermischen.

Zur Hähnchen-Tagine M'Hammar serviert. Lecker!

Anmerkung Petra: Für 4 Personen 250 g Couscous.

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========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Möhrensalat mit Honigdressing
Kategorien: Orient, Möhre, Salat
Menge: 4 Portionen

600 Gramm Möhren (möglichst gleich dick)
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 Rote Chilischote
4 Essl. Olivenöl
Salz
1/2 Unbehandelte Orange
1/4 Bund Koriander
1/4 Bund Petersilie
3 Essl. Zitronensaft
1 Essl. Flüssiger Honig
1 Teel. Edelsüßes Paprikapulver

============================ QUELLE ============================
Oriental Basics - Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut
-- Erfasst *RK* 28.02.2007 von
-- Kathi Holzapfel

1 Die Möhren schälen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Zwiebel schälen und vierteln. Die Viertel quer in Streifen
schneiden, auch etwa 1/2 cm dick. Knoblauch schälen und in dünne
Scheiben schneiden. Die Chilischote waschen und der Länge nach
aufschlitzen. Stiel abschneiden und die Kerne mit den Häutchen
rauszupfen. (Hände waschen und nicht in die Augen langen)

2 In einem Topf 2 EL Olivenöl heiß werden lassen, die Möhren mit der
Zwiebel, dem Knoblauch und den Chilistreifen reinrühren. Kurz
anbraten, dann mit 50 ml Wasser begießen und salzen. Den Deckel
drauf, Hitze auf mittlere Stufe schalten und die Möhren 5-7 Min.
dünsten. Sie sollen noch schön bissfest sein. In eine Schüssel
füllen und abkühlen lassen.

3 Zeit für den Rest: Orange heiß waschen und die Schale dünn
abschneiden und in feine Streifen teilen. Die Orange auspressen. Die
Krätuer waschen und trockenschütteln, Blättchen abzupfen und ganz
fein hacken.

4 O-Saft mit dem Zitronensaft, dem übrigen Olivenöl und dem Honig
verrühren (so lange, bis sich der Honig gelöst hat). Sauce mit Salz
und Paprika würzen und zusammen mit den Kräutern über den Salat
geben. Vor dem Servieren am besten 1 Stunde ziehen lassen, bei
großem Hunger gleich essen.

dazu schmeckt: alle anderen orientalischen Vorspeisen, gegrillter
Fisch oder Fleisch

Kathi: Sehr fein, mit getrockneter Chilischote, getrocknetem
Koriander und TK-Petersilie gemacht. Schmeckt nach Durchziehem
tatsächlich besser ;-). Mit Rosinen-Mandel-Couscous gegessen.

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Mittwoch, Februar 21, 2007

Nachgekocht: Spinat-Gorgonzolapolenta

Ich denke mir ja oft bei Blogrezepten "Oh, sieht toll aus" oder "Hm, klingt lecker". Dann denke ich mir "sollte ich mal machen". Und mal.. naja mal ist nun eben irgendwann. Leider vergesse ich es bis dahin dann meistens wieder. Anders diesmal, ich habe bei Angelika dieses Rezept für Polenta gelesen, dachte mir "Polenta wolltest du schon lang mal machen", Gorgonzola wurde eingekauft, Polenta ebenfalls und Tiefkühlspinat war noch da (nachdem ich ja inzwischen sehr gerne Spinat esse).

Das Resultat war dann auch fein, sah zwar etwas "schlazig" aus, aber es ist und bleibt nun Mal ein Maisbrei ;-). Wobei mir persönlich die Gorgonzolanote eventuell etwas zu heftig war, ich bin nicht so der Gorgonzola Fan. Vielleicht probiere ich die Polenta das nächstes Mal mit Feta oder Parmesan oder so.

Polenta mit Gorgonzola und Spinat



Letzte Reste gabs dann an einem wunderschönen, sonnigen Faschingssonntag auf dem Balkon von Marcs WG. Eingemumelt in Decken ließ es sich da schon aushalten. Aufgewärmt war die Polenta allerdings nicht so der Hit, wir haben uns dann mehr an Käse & Trauben, Pizzaüberbleibsel (immerhin selbst belegt) und den Rest Paprika-Pasta gehalten - die war richtig gut, das Rezept folgt die Tage :).




Montag, Februar 19, 2007

Mal was zum Abspecken

Unter diesem Aspekt stand jedenfalls das Rezept für Wirsing-Reis-Suppe, das ich in meiner beim Kulinarischen Adventskalender gewonnen Lecker fand. Und weil ich gerne mal wieder was mit Wirsing hätte und Abspecken an sich ja auch gar nicht so verkehrt wäre, habe ich mich an die Suppe gemacht.
Irgendwas hat aber mit den Mengenangaben nicht gestimmt, entweder mein Wirsing war ein Monsterriesenwirsing, mein Hunger an diesen Tagen sehr sehr klein (mag sein, ich habe mich an dem Tag ausgesperrt während der Topf Reis auf dem Herd blubberte.. das schlägt auf den Appetit) oder es passt einfach so nicht. Ich habe an der Suppe (für 2) teilweise mit Mithilfe schlappe 3-4 Tage gegessen. Da mag man dann irgendwann auch die netteste Suppe nicht mehr.

Aber ansonsten - wer eine gemüsige Suppe sucht, die jetzt nicht das Nonplusultra an Kreativität ist, aber gut schmeckt, nicht beschwert und satt macht, der ist hier richtig. Ich habe der Würzung allerdings noch kräftig mit Kreuzkümmel und Paprikapulver nachgeholfen, ich fand das passte ganz gut.

Wirsing-Reis-Suppe



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Wirsing-Reis-Suppe
Kategorien: Suppe, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 2 Portionen

1 klein. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
350 Gramm Möhren
4 Tomaten
1/2 Kopf Wirsing
300 Gramm Gekochter Basmatireis vom Vortag ODER
100 Gramm Rohen Basmatireis *
2 Essl. Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kreuzkümmel
Tomatenmark
1 Teel. Öl

============================ QUELLE ============================
Lecker 03/07
-- Erfasst *RK* 09.02.2007 von
-- Kathi Holzapfel

* Basmatireis kochen.

1 Zwiebel schälen und würfeln. Knoblauch schälen und durchpressen.
Möhren schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Tomaten waschen,
grob würfeln. Kohl waschen und den Strunk herausschneiden. Kohl in
breite Streifen schneiden.

2 Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin
andünsten. Tomatenmark einrühren. Möhren, Wirsing, Tomaten, 1 l
Wasser und Brühe zugeben, aufkochen.

3 Zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln. Den Reis vom Vortag ca. 5
Minuten vor Garzeit in der Suppe erwärmen. Mit Salz, Kreuzkümmel,
Paprika und Pfeffer abschmecken.

dauert ca. 50 Minuten, 340 kcal

Kathi: Lecker und leicht. War bei mir allerdings eine riesige
Portion, von der ich mich und Marc 3 Tage lang ernährt habe.. Einen
Teil der Brühe durch Weißwein ersetzt.

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Samstag, Februar 10, 2007

Pasta mit Zucchini und Tomaten

Ich gebe zu, das sieht auf den ersten Blick nicht wahnsinnig innovativ aus (als ob ich ständig innovativ kochen würde ;-) ), aber Zucchinis waren da und mussten weg. Auf Pasta hatte ich nach 3 Tage lang Wirsing-Reis-Suppe essen auch mal wieder richtig Lust (nein, keine Diät, das 2 Personen Rezept entpuppte sich nur als echter Riesenansatz, Rezept folgt noch), so fiel die Entscheidung nicht schwer.

Ein Blick in die Rezeptverwaltung bescherte mir dann allerlei Rezepte mit Zucchinis und Tomaten. Eines sprang mir aber dann doch in den Blick; hier werden nämlich noch Rosinen und Pinienkerne verwendet. Da ich Rosinen in Tomatensaucen eigentlich mag (bei gefüllten Auberginen oder ähnlichen orientalisch angehauchten Gerichten) konnte ich mir das auch ganz gut vorstellen. Der Freund war auch schnell überzeugt und es hat sich gelohnt!
Raus kam ein ganz leckeres, einfaches Gericht mit einer fruchtig-würzigen Sauce, die wir noch mit etwas Rotwein verfeinert haben. Statt frischen Tomaten, die zur Zeit nur selten schmecken wurden Dosentomaten verwendet, das hat kein bisschen geschadet.

Ich könnte mir das nächste Mal auch noch etwas Zimt als Gewürz vorstellen.. das lässt sich bestimmt noch ausbauen :).



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Penne mit Zucchini und Tomaten
Kategorien: Nudeln, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

3 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
1 kg (Flaschen-)Tomaten
50 Gramm Rosinen
Salz, Cayennepfeffer
500 Gramm Penne
200 Gramm Zucchini
50 Gramm Pinienkerne
Rosmarin
4 Essl. Olivenöl

============================ QUELLE ============================
"Zu Tisch", Mai 1999
erfasst von Jürgen Ginkel

Knoblauch und Zwiebeln würfeln. Tomaten häuten, alles einkochen
lassen. Rosinen dazugeben, mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

Nudeln kochen. Zucchini kleinschneiden, mit Pinienkernen und
Rosmarin kurz im erhitzten Olivenöl anbraten. Mit den Tomaten und
den Nudeln mischen und heiß servieren.

Kathi: Mit mehr Zucchinis, Dosentomaten und etwas Rotwein in der
Sauce gemacht. Sehr lecker!

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Samstag, Januar 27, 2007

alles übers Kochen

Eigentlich liegt hier immer noch ein Stöckchen vom Kochblogger rum. Aber so langsam ist der Januar schon fast rum und irgendwie widerstrebt es mir fast, da noch ein Best of 2006 hinterherzuschieben. Ich hoffe, da ist niemand böse.

Was lernen wir also draus? Nicht so lang aufschieben! Und da ich sowieso gerade keine Arzneistoffsynthesen mehr sehen kann, beschäftige ich mich eben mit dem Kochen an sich und beantworten die Fragen, die mir aus der Schweiz zugeworfen wurden.

1) Kannst du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?
Ich würde mal behaupten, dass ich es "kann". Ich finde die Aussage etwas schwierig. Einige Sachen kann ich eben kochen und andere vielleicht (noch) nicht, andere hab ich einfach noch nicht ausprobiert ;-). Aber ja, ich koche sehr gerne.

2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?
Da ich ja inzwischen ausgezogen bin: Wenn ich mal nach Hause komme schaffen wirs schon. Ansonsten zu Weihnachten ganz bestimmt.
Und wenn ich meinen Freund als "Familie" betrachte ;-) dann kochen und essen wir am Wochenende gemeinsam (Frühstück, Abendessen, Kuchen!), öfter auch mal unter der Woche, dann abends.

3) Was isst Du zum Frühstück?
2 Brote oder Toasts mit Marmelade oder Kastanienhonig, selten Nutoka. Dazu 1 Glas Multivitaminsaft und 1 Becher schwarzen Tee mit Milch, ohne Zucker. Ich gehe nur sehr sehr ungern ohne Frühstück aus dem Haus. Dann verhungere ich regelmäßig in der 1.-2. Vorlesung.

4) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?
Frühstück, s.oben, bei mir daheim. Mittag: Semmel vom Bäcker in der Uni / Mensa / falls ich zu Hause bin mach ich mir was daheim. Abends: bei mir oder beim Freund.

5) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?
Seltenst. Ein Mal im Semester vielleicht in die Spaghetteria (ok, Studentenmahl zwischen 11 und 12, der Teller Nudeln mit Tagessauce 3 Euro. Zählt das als Restaurant?), noch seltener mal zum Pizza essen in den Star Club.
Ansonsten: Wenn mich meine Eltern ausführen *g*.

6) Wie oft bestellt Ihr Euch was?
Nie. Ich rufe nur ungern bei fremden Leuten an (es wird besser..) und da gehören auch Lieferdienste dazu. Außerdem bin ich dafür zu geizig. Ich denke mir dann immer "ach, ich hab bestimmt noch irgendwas zu essen da". Und wenns Nudeln mit Pesto/Tomatensauce/ein Butterbrot werden.

7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet ihr das gerne öfters tun?
Restaurant ja, Lieferservice eher nein. Dann geh ich lieber Pizza essen oder mach mir selbst eine.

8) Gibt es bei Euch so was wie „Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?

Nudeln mit Gemüse. Reis mit Gemüse. Kartoffel-Möhren-Eintopf-Pampe. Sieht komisch aus, ist aber lecker. Zählt Rotweinkuchen?

9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Ja, zum Beispiel an meinem Geburtstag (ich zähl das mal unter Kochen). Richtig Kochen wäre unter meinen Bedingungen hier schwierig. Ich hab auch keine 6 Teller ;-).

10) Kochst du jeden Tag?
Fast jeden Tag. Manchmal bleibt die Küche auch kalt, wenn ich entweder mittags in der Mensa gegessen habe, oder ziemlich spät nach Hause komme und keine Lust mehr habe.

11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?
Welchem Kochblog?

Ja, schon einige. Viel von Chili & Ciabatta, die Glühweinschnitten von nighttimebird und bestimmt noch andere Dinge.

12) Wer kocht bei Euch häufiger?
Bei mir koche ich ;-). Wenn wir zusammen kochen, kochen wir beide.

13) Und wer kann besser kochen?
Naja, ich wohn ja allein *lol*.

14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Erübrigt sich auch.

15) Kochst du heute völlig anders, als Deine Mutter / Deine Eltern?
Naja, unaufwändiger ;-). Da nicht so viel Platz / Zeit / Geld / Küchengeräte /Zutaten / Können. Aber ansonsten nicht soo viel anders, vielleicht etwas öfter vegetarisch.

16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?

Auch wenn nein esse ich sehr gerne bei meinen Eltern! (wie wahrscheinlich noch ein paar andere Blogger auch gerne bei meinen Eltern essen würden ;-) )

17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?
Ich bin keiner, könnte es mir aber vorstellen. Ich esse relativ wenig Fleisch, zu Hause sage ich zu einem Steak aber nicht nein. Oder zu einem brasiliansichen Churrasco *träum*.

18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?

Große Braten. Ganze Hühnchen. Wild. "Richtige" Saucen zu Fleisch. Aber das wird schon noch.

19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?
Ich mach beides sehr gerne. Backen klappt meistens auch ganz gut. (Ich sage meistens. Heute war es wirklich .. spannend.. ). Aber vielleicht gewinnt doch das Kochen?

20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?
Hm.. Misere? Also was so richtig gar nicht geschmeckt hat, dass ich es nicht gegessen habe war mal ein Kartoffelsalat mit Kokosflocken und Joghurtdressing. Und ich schmeiße sonst wirklich kein Essen weg. Aber das war absolut.. bääh.

21) Was essen Deine Kinder am liebsten?
Zum Glück noch keine vorhanden.

22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?
s. 21

23) Was magst Du überhaupt nicht?
Innereien, fettes Fleisch, wo ich überall die Adern rauspulen muss ;-). Ansonsten bin ich kein soo großer Fenchel Fan, aber selbst das wird besser. Oh, und keinen durchgemanschten Obstsalat. Da ich auch keine Bananen mag.

Jetzt aber Schluss! Wer möchte, beantworte doch einfach. Ich bin gerade zu faul zum Stöckchen weiterwerfen und mache mich stattdessen auf den Weg zu den Spielertagen ins E-Werk. Schönen Abend noch!

grr..

Ich bin so doof. Kein Wunder, dass der Kuchen nicht wirklich fest wird, wenn ich vergesse die Oberhitze Unterhitze einzuschalten. Ob das noch was wird? Eine Gugelhupfform wird er wohl kaum mehr haben. Naja, ich werde es dokumentieren.

Pfannkuchen aus dem Ofen

Heute mal nicht aus der Pfanne sondern aus dem Ofen. Auch nicht süß, dafür mit Tomaten, Spinat und Feta.
Auch praktisch zur Eierverwertung
. Recht schnell gemacht und lecker. (Der Pfannkuchen schmeckt bestimmt noch besser, wenn man nicht das Salz und den Pfeffer im Teig vergisst..).

Da beim Freund gekocht wurde und ich da meine Digicam nicht zur Hand hatte, musste heute eben ein kaltes Stück herhalten. Nicht mehr ganz so hübsch anzusehen, aber schmecken tuts immer noch. Achja - die Angabe für 6 triffts glaube ich nicht so ganz. Jedenfalls, wenn man das als Hauptessen isst. Eher für Fünf. Oder sind wir einfach nur verfressen?

Hirtenpfannkuchen mit Spinat



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Hirten-Pfannkuchen vom Blech
Kategorien: Pfannkuchen, Eiergericht, Gemüse, Spinat
Menge: 6 Stücke

300 Gramm Blattspinat
1 mittl. Zwiebel
1 Knoblauchzehen; bis
-- doppelte Menge
1 Essl. Öl
Salz
Pfeffer
Muskat
125 Gramm Mehl
5 Eier (Gr. M)
1/4 Ltr. Milch
3 mittl. Tomaten; bis 1/3 mehr
100 Gramm Schafs- oder Feta-Käse
125 ml Mineralwasser
Backpapier

============================ QUELLE ============================
kochen & genießen 9/2002
-- Erfasst *RK* 26.09.2002 von
-- Petra Holzapfel

Spinat putzen und waschen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein
würfeln. Öl im Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig
dünsten. Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer
und Muskat würzen. Abtropfen lassen, evtl. leicht ausdrücken.

Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) vorheizen.
Mehl, Eier und Milch glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den
Teig ca. 10 Minuten quellen lassen. Tomaten waschen, in Scheiben
schneiden. Käse zerbröckeln oder fein würfeln.

Fettpfanne (ca. 32 x 39 cm) mit Backpapier auslegen. Mineralwasser
unter den Teig rühren, Teig gleichmäßig aufs Blech gießen. Tomaten,
Spinat und Käse darauf verteilen. Mit Pfeffer würzen. Bei gleicher
Temperatur 25-30 Minuten goldbraun backen.

Extra-Tipp: Der Blech-Pfannkuchen ist ein toller Snack für Gäste.
Lecker schmeckt er auch mit Kochschinken, Paprika, Mais & Käse.

Kathi: Lecker. Reicht aber eher für 5 als für 6..
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Dienstag, Januar 16, 2007

Happy Birthday, kleiner Kochfrosch!

Ein Jahr - genauer gesagt ein Jahr und einen Tag - ist es jetzt her, dass ich eines Morgens beschlossen habe, als Kochfrosch zu zeigen, was man auch in winzigen Küchenzeilen so alles anstellen kann. Meistens keine aufwändigen 3 Gang Menüs, aber trotzdem alles lecker - und vor allem auch mit studentischen Mitteln machbar.
Danke für all die lieben Kommentare und Erwähnungen - es freut mich immer sehr, zu lesen und zu hören, dass es Leute gibt, die den Kochfrosch gerne auf Entdeckungsreise begleiten.

Also auf ein neues Jahr mit vielen Anregungen aus anderen Blogs, Austausch mit anderen Kochverrückten und vielleicht irgendwann einer etwas größeren Küche ;-).

Am Sonntag gabs auch ein paar Geburtstagsmuffins, da ich keine Zeit hatte, extra dafür einzukaufen, gab es Muffins mit "immer da Zutaten" und gleichzeitig eine Kombination, die ich abgöttisch liebe: Schokoladen-Kirsch Muffins.
Da mir die Verwendung von 75 g Speisestärke irgendwie spanisch vor kam (warum macht man das?) und meine Haus- und Hofratgeberin bei solchen Fragen gerade nicht zur Hand bzw. ans Telefon zu kriegen war, habe ich kurzer Hand stattdessen 25 g Mehl und 50 g gemahlene Mandeln verwendet. Außerdem habe ich zur Unterstützung der Schokoladigkeit noch eine ganze Menge Raspelschokolade verarbeitet.

Die Muffins wurden wunderbar saftig und lecker :).

Schoko-Kirsch-Muffins

Geburtstagskerzen gabs nicht, ein Teelicht muss es tun

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Schoko-Kirsch Muffins
Kategorien: Schokolade, Muffins
Menge: 12 Portionen

125 Gramm Margarine
150 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillinzucker
2 Ei(er)
5 Essl. Milch
75 Gramm Speisestärke
125 Gramm Mehl
1 Teel. Backpulver
3 Essl. Kakaopulver
250 Gramm Kirschen, entkernt

============================ QUELLE ============================
www.chefkoch.de
-- Erfasst *RK* 14.01.2007 von
-- Kathi Holzapfel

Die Kirschen abtropfen lassen. Die restlichen Zutaten in eine
Schüssel geben und mit einem Handrührgerät verrühren. Zuletzt die
Kirschen mit einem Löffel unterrühren. Den nun fertigen Teig in
Papierförmchen füllen und im Backofen bei 180°C Umluft ca. 25
Minuten backen.

Kathi: Statt Speisestärke 25 g Mehl/ 50 g gemahlene Mandeln
verwendet. Mit Raspelschokolade gebacken. Sehr saftig und lecker.

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Achja Celia - ich habe das Stöckchen nicht vergessen, aber ich komme zur Zeit einfach nicht dazu


Mittwoch, Januar 10, 2007

Heute mal was aus dem Meer

Und zugleich beteilige ich mich mit diesem Gericht mal wieder seit Urzeiten an einem Koch-Event! Endlich schaff ichs auch mal wieder rechtzeitig. Aber da ich schon lange vor hatte, endlich mal was mit Scampis (Garnelen? Shrimps? whatever..) zu kochen, kam nighttimebirds Aufruf zu Meeresgetier genau zur richtigen Zeit.

Als ich über die Feiertage zu Hause war, sprang mir dann das Titelbild der Fine Cooking Januar 2007 ins Auge - Shrimps in appettitlicher Pastasauce. Also Rezept geschnappt, nach Erlangen mitgenommen und nachgekocht.

Und es war hervorragend! Die leicht scharfe Chorizo passt hervorragend zu den Scampis, dazu etwas Petersilie und Tomate ist sowohl für die Augen als auch für den Gaumen ein echter Schmaus.
Außerdem praktisch, weil man keine 10.000 Zutaten braucht und alles gut im Supermarkt bekommt.

Linguine mit Shrimps & Chorizo



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Linguine mit Shrimps und Chorizo
Kategorien: Meer, Pasta
Menge: 4-6 Portionen

2 Essl. Olivenöl
Salz
180 Gramm Chorizo
450 Gramm Shrimps, geschält
1 klein. Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Dosen Stückige Tomaten
1/2 Teel. Chiliflocken
450 Gramm Linguine
Frische glatte Petersilie

============================ QUELLE ============================
Fine Cooking 01/07 (frei übersetzt)
-- Erfasst *RK* 10.01.2007 von
-- Kathi Holzapfel

Chorizo in Scheiben schneiden, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie
fein hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Chorizo etwa 2 Minuten
anbraten, bis sie leicht bräunt. Die Shrimps dazugeben und etwa 2
Minuten mitbraten, bis sie sich etwas krümmen und Farbe annehmen.
Sie solle noch nicht durch sein!

Chorizo und Garnelen mit einer Schaumkelle aus der Pfanne nehmen und
in einer Schüssel zwischenlagern. Im heißen Öl die Zwiebel und den
Knoblauch glasig dünsten, dann die Tomaten und Chiliflocken zugeben.
Alles 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Inzwischen die Pasta fast al dente kochen. Etwas Pastawasser
aufheben.

Die Wurst und Garnelen wieder unter die Sauce heben, alles vermengen
und etwa 2 Minuten weiterkochen, bis die Shrimps durch sind. Evtl.
salzen (je nach Chorizo nicht nötig).

Sauce, Petersilie und wenn nötig etwas Pastwasser zu den Nudeln
geben, alles vermischen; die Sauce sollte die Pasta gerade
überziehen.

Jede Portion mit etwas Öl beträufeln.

Anmerkung Kathi:

Halbes Rezept für 2 Personen gemacht, bleibt noch ein kleiner Rest -
Rezept also eher für 4 ausgelegt. Aldi TK-King Prawns verwendet,
sehr fein!

Ich finde das Öl am Schluss kann man auch gut weglassen.

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