Mittwoch, Dezember 03, 2014

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache

Unser heutiges Plätzchenthema: Schoko satt. Dunkel, im Mund zerlaufend mit cremiger Schoko-Espressocreme, so sind die Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache. Mit dieser Bezeichnung darf man sich dann zwar in der Arbeit anhören "Ja kann die denn keine normalen Plätzchen backen??" aber hey - sie schmecken köstlich.

Schon letztes Jahr in Mamas Carepaket stammt das Rezept ursprünglich vom schönen, aber toten Blog Low Budget Cooking.
Dieses Jahr dann wieder bei Mama auf Instagram erblickt und spontan entschlossen: Die back ich auch noch. Das Backen ist recht unkompliziert, befüllt habe ich die Kekse einfach  mit Hilfe eines Teelöffels, nächstes Jahr sieht das dann auch so ordentlich aus wie bei den anderen.
Beim Probieren rechte Herr Kochfrosch seinen Finger ganz nach oben - wie erwartet Plätzchen ganz nach seinem Geschmack.

Achja und wer mir verrät, wieso meine Ganache nicht so schön glänzt, der bekommt ein virtuelles Krapferl :). Liegts an der Verwendung von Schokolade statt Kuvertüre? Oder was muss ich tun?

Schoko-Husarenkrapferl mit Espressoganache


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Kategorien: Keks, Plätzchen, Weihnachten, Schokolade
Menge: 36 Stück

Zutaten

H TEIG
115GrammButter
115GrammZucker
1Eigelb
1Essl.Sahne
120GrammMehl
60GrammKakao
1/2Teel.Fleur de Sel
H GANACHE
60GrammSahne
80Gramm75% Schokolade (Petra: Kuvertüre Vollmilch-
-- Edelbitter 1:1)(K: 70% Schokolade)
1TLLösliches Espressopulver, gehäuft

Quelle

modifiziert nach
Low Budget Cooking Blog
Erfasst *RK* 05.12.2013 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, daraus zwei Rollen formen, in Klarsichtfolie wickeln und etwa 2 Stunden kalt stellen, kann auch über Nacht sein.

Von der Rolle 10 g-Portionen abschneiden, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) oder des Dekopens in die Vertiefungen der Krapfen füllen. (K: Teelöffel)

Anmerkung Petra: sehr schokoladige, mürbe Kekse mit feiner Füllung, klasse!
K: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
=====

Kommentare:

  1. ich bin ja keine backfee-aber wenn schokolade in füllungen, überzügen nicht glänzt, liegts doch meist daran, dass sie zu heiss geschmolzen/verarbeitet wurde, so dass die kakaobutter sich abgesetzt hat.

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    1. Danke für den Tipp, wird nächstes Mal dann beherzigt. :)

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  2. Ich würde auch sagen, dass die Schokolade zu heiß wurde.
    Als ich Schokoladentafeln gemacht habe, habe ich über die richtige Schmelztemperaturen für Schokolade geschrieben, schau mal hier: http://coconutandvanilla.com/de/2011/12/13/homemade-chocolate-bars/

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    1. Aha, wieder etwas schlauer. Also hätt ich wohl die Sahne noch etwas abkühlen lassen sollen, bevor ich sie über die Schokolade gieße. Wobei die Schoki sogar so schon nicht allzugut geschmolzen ist. Naja, kleiner Schönheitsfehler, der dem Geschmack keinen Abbruch tut. Danke!

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  3. Deine Frage könnte ich nicht beantworten (ich lese die Antworten dazu also mit ;), aber mitknuspern, das könnte ich gut :). Die Mme Hedonistin fehlt mir. Ich hoffe ja, dass sie ihren Blog irgendwann wiederbelebt...

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  4. Das Temperieren von Schokolade und Kuvertüre ist eine Sache für sich. Aber super sehen sie aus und vom Geschmack her stelle ich mir das auch super vor.

    Die Hedonistin fehlt mir auch.

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  5. Oh man, die sehen ja sooo lecker aus :-) Die Sünde begeht man doch gerne! Könnte ich mir gut vorstellen, die zu Weihnachten zu backen und zu verschenken, die machen ja einiges her :-) Danke für das tolle Rezept, mal gucken ob ich es schaffe die auch so hinzubekommen :-)
    Viele Grüße aus Stubaital Neustift :-)

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    1. Also ich bin wirklich nicht die Backmeisterin - d.h. die Chancen stehen gut für dich ;).
      Schöne Grüße ins Stubaital - ihr habt wahrscheinlich schon etwas weihnachtlichere Verhältnisse als wir hier..

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