Sonntag, März 22, 2015

Schnelle Apfelquadrate

Als ich die schnellen Apfelquadrate bei Mama gesehen habe (ursprünglich von hier), habe ich mir das Rezept sofort abgespeichert - mit kurzentschlossenem Kuchen-Craving - da kann ich mich aus! Immer gut, Rezepte parat zu haben, die keine Stunden benötigen und deren Zutaten man doch häufig im Haus hat.

Da kommt dieser an Clafoutis erinnernde Apfel"kuchen" gerade recht. Die Zutaten sind schnell zusammengerührt, während der Kuchen im Ofen backt ist grad noch Zeit für eine kleine Spazierrunde (Herr Kochfrosch überwacht derweil den Bräunungsgrad und holt ihn aus dem Ofen). Und danach gibts Sonntagskuchen. Ganz ohne Vorplanung. Perfekt!



Uns haben die Apfelquadrate hervorragend geschmeckt, die Kuchenportion war für uns zwei Kuchenhungrige gerade recht. Als Nachtisch (evtl. mit einer Kugel Walnusseis..) langt sie sicher auch für vier bis sechs Personen ;).

Schnelle Apfelquadrate


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schnelle Apfelquadrate
Kategorien: Kuchen, Dessert, Früchte
Menge: 4 bis 9 Stück

Zutaten

3Säuerliche, saftige Äpfel; in Scheibchen (K:
-- Braeburn, ca. 300 g)
75GrammMehl
1Teel.Backpulver
2groß.Eier
60GrammZucker
1PriseSalz
1/4Teel.Gemahlene Vanille; oder Mark einer Schote
90mlMilch
30GrammButter; zerlassen
Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

Food52 nach
Dorie Greenspan
Baking chez moi
Erfasst *RK* 22.02.2015 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C vorheizen. eine quadratische Form (24 cm, P: mit herausnehmbarem Boden) mit Backpapier auslegen.

Die Äpfel schälen, vierteln und in feine Scheibchen schneiden.
In einer Schüssel Mehl und Backpulver vermischen. In einer größeren Schüssel Eier, Zucker und Vanille mit dem Handrührgerät hell und schaumig aufschlagen. Die Milch einrühren, dann die zerlassene Butter. Mit dem Schneebesen das Mehl unterziehen, zum Schluss mit einem Gummispatel vorsichtig die Apfelscheibchen einarbeiten.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und für 40 Minuten in den Backofen schieben, bis der Kuchen goldbraun und gleichmäßig aufgegange ist.
Den Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und in 4 Quadrate teilen.

Anmerkung Petra: leichter, dünner Kuchen, erinnert an einen Clafoutis. Man kann die Stücke auch warm zu einer Kugel Vanille- oder Zimteis servieren (dafür evtl. 9 Quadrate schneiden oder die größeren Quadrate halbieren).
Kathi: Schnell, leicht, fein. Zu zweit komplett aufgegessen. Als Nachtisch würde ich eine Kugel Walnusseis dazugeben.
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(Ich war wirklich spazieren.)

Mittwoch, März 18, 2015

Ein Tag im Elsass

Dafür, dass wir nun so nah an Frankreich wohnen, waren wir noch gar nicht oft im Nachbarland. Das  soll sich ändern! Also sind wir vergangenes Wochenende recht spontan zu einem Besuch ins Elsass aufgebrochen.


Erster Halt war Niedermorschwihr, das liegt ein paar Kilometer östlich von Colmar - ein kleines Dörfchen inmitten von Weinbergen, an der Hauptstraße reiht sich ein Winzer neben den nächsten. Wir sind gleich mal beim ersten hängen geblieben - in der Domaine de l'Oriel Weinzorn et Fils. Nach einem netten Plausch und dem ein oder anderen kostenlosen Probierglas sind wir um ein paar Flaschen Cremant (noch nicht probiert), Pinot Gris (yum!) und Pinot Noir (netter Balkonwein für den Sommer) reicher. Ich bin ja (leider) kein wirklichr Weinkenner und kann euch daher auch kein tolles Wissen präsentieren - wer des französischen mächtig ist, kann hier noch einiges über das Weingut nachlesen.
Ebenfalls in Niedermorschwihr ansässig: das Maison Ferber - Christine Ferber ist wohl berühmt für ihre Marmeladen. Hier werden nicht nur Marmeladen, sondern auch Gebäck und Keramikwaren verkauft. Wir waren nicht drin - das Brot sah durchs Fenster aber gut aus!





Anschließend ging es ins hübsche Städtchen Colmar - der letzte Besuch ist schon wieder ein paar Jahre her, also lassen wir uns einfach durch die Straßen treiben. Essen Flammkuchen, trinken Cremant, gucken Comics bei fnac..



In der Grand Rue kommen wir bei der Patisserie Gilg vorbei - die Macarons und Kuchen im Fenster sehen köstlich aus. Also gönnen wir uns drei kleine Kougelhopfs, den berühmten Elsässer Hefe-Gugelhupf und nehmen noch ein paar Macarons mit. Der Gugelhupf schmeckt hervorragend, saftig, mit fein karamellisierten Mandeln - sehr fein! Und für 1,55 Euro pro Gugl preislich voll in Ordnung - die Patisserie sieht schicker und teurer aus ;). Die Macarons haben wir erst zu Hause verkostet - Favourit: Aprikose-Rosmarin.




Im Marchée Couvert, der Markthalle noch ein bisschen Käse gucken :)..



.. anschließend noch etwas Brot kaufen, einen kleinen  Halt beim Supermarkt einlegen.. und heimwärts gehts. Sollten wir öfter machen!
Habt ihr konkrete Tipps für Colmar oder die Region südlich davon? Restaurants, Cafés etc.. alles gern gesehen!

Wer ebenfalls sucht:
Bei Coconut & Vanilla gibt es einen schönen Beitrag über Einkaufstipps fürs Elsass.

Montag, März 16, 2015

Schnelles Bärlauchbrot

Der Frühling ist im Anmarsch! Untrügerisches Zeichen: Der Bärlauch ist da. Eine liebe Kollegin hatte letztens in der Arbeit ein selbstgebackenes Brot mit Bärlauch und Sonnenblumenkernen dabei - das hat uns allen so gut geschmeckt, dass wir um das Rezept baten.


Also nicht lang gezögert, zwei Tage später hatte ich frei und Zeit um die hiesigen Bärlauchgebiete zu erkunden. Fazit: Reichlichst vorhanden.



Das Brot aus Dinkelmehl und Weizenvollkorn(schrot) ist ein einfaches Hefebrot, das recht schnell fertig ist. Hat trotzdem eine krachende Kruste und ist schön saftig - gerade recht zur Brotzeit. Macht sich bestimmt auch gut als Basisbrot für andere Aromatisierungen - mir schweben spontan getrocknete Tomate und Oliven oder Rosmarin und Walnüsse vor.

Der Bärlauchgeschmack ist nach einem Tag nochmal etwas stärker, mir schmeckt das Brot am besten einfach mit Butter, evtl. noch ein paar Radieschen und etwas Salz darüber - fertig.


Bärlauchbrot mit Sonnenblumenkernen



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Bärlauchbrot mit Sonnenblumenkernen
Kategorien: Brot
Menge: 1 Kastenbrot

Zutaten

450GrammDinkelmehl (Type 630)
250GrammWeizenschrot (K: Weizenvollkornmehl)
2Teel.Salz
1 1/2Essl.Essig (K: Condimento balsamico bianco)
1BeutelTrockenhefe
100GrammSonnenblumenkerne
35GrammBärlauchblätter
475mlWasser

Quelle

Tine Moßbrugger
Erfasst *RK* 11.03.2015 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Bärlauch waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden.

Beide Mehlsorten mit Salz, Hefe, Essig und Wasser vermischen und 10 Minuten kneten (K: Küchenmaschine, mittlere Stufe).

Bärlauch und Sonnenblulmenkerne hinzufügen, nochmal durchkneten. Zu einer Kugel geformt in einer geölten Schüssel abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Eine Kastenform fetten und bemehlen. Den Teig nochmal durchkneten, zu einer länglichen Form formen und in die Kastenform legen. 30 Minuten ruhen lassen und oben mehrmals schräg einschneiden.

Eine feuerfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen stellen. Brot auf der mittleren Schiene ca. 55 Minuten backen. (K: Nachg 10 Minuten eine Stufe tiefer gehängt).

K: Schnelles, aromatisches Brot mit schönem Bärlaucharoma. Fein zu gesalzener Butter und Radieschen. Bestimmt auch ein gutes Basisbrot für z.B. Rosmarin/Walnuss, getrocknete Tomaten/Olliven..
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Freitag, März 13, 2015

Tisch und Kuchen

So, auch wenn es mal wieder nicht danach aussieht - hier tut sich was! Unter anderem kam vor nicht ganz zwei Wochen der sehnlichst erwartete große Esstisch. Wie lang haben wir schon von einem großen Tisch geträumt - an dem man sich mit Freunden und Familie versammelt, gemeinsam isst, spielt, arbeitet, Wein trinkt, Gespräche führt, lacht.. die neue Wohnung bietet genügend Platz und so haben wir uns ein Herz gefasst und nun ist er da - Apfelbaumholz und Roheisen und er ist wunderschön.


Ich dachte, das passt auch irgendwie hierher - schließlich verspeisen wir fast all die feinen Dinge hier an ebenjenem Ort. Und zur Feier des Tages hab ich auch was gebacken. Diesmal keine Premiere, sondern einen echten Klassiker im Hause Kochfrosch: Braunen Kirschkuchen. Spielt in einer Liga mit dem Bretonischen Apfelkuchen und Blitz-Schokokuchen. Lädt man uns ein und bittet um Kuchen - die Chancen stehen ziemlich gut, dass wir einen von den Dreien dabei haben. Drum konnt ich mich auch nicht lang zieren, als es in der Arbeit hieß: Och.. so Schoko-Kirschkuchen.. das wär fein.


Das Rezept stammt ursprünglich von einer Chefkoch-Userin Leilah, Deichrunner hats ausgegaben und ich hab das Rezept vor 6 Jahren auch eigentlich schonmal gepostet. Aber es ist so gut - das bekommt hier nochmal ein Ehrenplatz. Nachbacken lohnt sich wirklich! Der Kuchen ist locker, sehr saftig und schmeckt auch noch am dritten Tag. Wirkt vielleicht etwas unscheinbar - aber die einfachsten Sachen sind halt doch oft die Besten.

Das war übrigens das, was ich nach einem Tag in der Arbeit wieder mit nach Hause bringen konnte..


Brauner Kirschkuchen

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Brauner Kirschkuchen
Kategorien: Rührkuchen, Kirschen, Mandeln
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

140GrammButter
140GrammZucker
2PrisenSalz
4Eier
100GrammSchokolade, geraspelt (K: gute
-- Zartbitterschokolade, fein gehackt)
50GrammSemmelbrösel
150GrammMandeln, gemahlen
1GlasKirschen (Schattenmorellen)

Quelle

von
www.chefkoch.de - Userin LEILAH
Erfasst *RK* 13.01.2009 von
Eva Ohrem

Zubereitung

Backofen (Unter-/Oberhitze) auf 175°C vorheizen.

Springform (26er) gründlich fetten und leicht mit Paniermehl (K: oder Grieß) ausstreuen.
Die Kirschen gut abtropfen lassen.
Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
Die Eigelb mit weicher Butter, Zucker und Salz schaumig rühren, die geraspelte Schokolade unterheben.
Das Semmelmehl und gem. Mandeln mischen und unter die Buttermasse rühren, dann den Eischnee unterheben. Den Teig in die Backform geben.
Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen. (K: Oder vorher unterheben). Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° C ca. 60 Minuten in der Mitte backen.

Kathi: Schmeckt fantastisch und das auch noch am dritten Tag. Sehr luftig und saftig! Semmelbrösel mach ich immer frisch aus alten Brotresten, bei der Schokolade nehme ich gute Zartbitterschokolade, die ich fein schneide/hacke.
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Der Tisch ist übrigens von Holz & Art in Freiburg. Peter Baum macht wunderschöne Tische aus verschiedenen Hölzern mit unterschiedlichen Fußvarianten.. im Laden vorbeischauen lohnt sich.

Dienstag, Februar 24, 2015

Pitabrot selbst gebacken

Es wird zwar weitergebacken, diesmal gibts aber keinen Süßkram. Als wir letztens lieben Besuch hatten, habe ich mich essenstechnisch mal wieder bei Mama umgeguckt. Ihr pikanter Hummus mit Orangen-Garnelen hatten schon bei Instagram mein Interesse geweckt - und wurde gleich nachgekocht. Hat allen hervorragend geschmeckt. Nur für ein Foto, da wars mal wieder viel zu spät und duster.

Dazu gabs Khubz - selbstgemachtes Pitabrot. Der Teig kann bis zu sieben Tage im Voraus zubereitet werden und wartet dann im Kühlschrank auf Verwendung. Ziemlich praktisch. Ich bin ja nicht grad die Meisterbrotbäckerin, aber dieser Teig ist wirklich gelingsicher. Kurz bevor die Gäste kommen einfach aus dem Kühlschrank holen, Fladen formen und kurz im heißen Ofen backen, bis sich die Brote schön aufplustern. Wer einen Back/Pizzastein hat - nur her damit. Wir haben einfach ein Blech kräftig aufgeheizt (unser Backofen hat ziemlich Power) und die Fladen mit Hilfe eines improvisierten Brotschiebers (= Schneidbrett mit Grieß) daraufgeschoben. Nach ein paar Minuten hat man wunderbar aromatisches, fluffiges Fladenbrot (und räuchert nicht die ganze Küche zu, wie bei den Varianten, die ich sonst in einer Pfanne auf dem Herd backe).

Und weils hier immerhin einen kleinen Rest gab, der es noch bis zum nächten Tag geschafft hat, gibts hier nun auch ein Foto. Und einen Eintrag. Wäre zu schade zum Vergessen!

Khubz


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pitabrot (khubz, baladi)
Kategorien: Brot, Vollkorn
Menge: 8 Fladenbrote

Zutaten

1Teel.Trockenhefe
300mlLauwarmes Wasser
200GrammWeizenvollkornmehl*
250GrammWeizenmehl Type 550*
10GrammSalz
1/2Essl.Olivenöl

Quelle

nach
Jeffrey Alford and Naomi Duguid
Flatbread & Flavors
Erfasst *RK* 04.05.2007 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe einstreuen, umrühren. Nun die Hälfte des Mehls mit einem Holzlöffel etwa 1 Minute einrühren (etwa 100 mal in eine Richtung, um das Gluten zu entwickeln). Diesen Vorteig mindestens 10 Minuten und bis zu 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen (Kathi: 2 Stunden).

Das Salz auf den Teig streuen und mit dem Olivenöl gut untermischen. Nun nach und nach das restliche Mehl unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, um weiterrühren zu können, ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8-10 Minuten kneten, bis er weich und elastisch ist.
Die Schüssel säubern, trocknen und leicht einölen. Den Teig wieder in die Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abdecken. Etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat. Bis hierher kann der Teig vorbereitet und im Kühlschrank für bis zu 7 Tage aufbewahrt werden (Kathi: 2 Tage später verwendet).

Vor dem Backen den Teig wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Stufe vorheizen (Original 230°C, Petra: ich habe den Elektro-Steinbackofen Primus auf hohe Temperatur gebracht: 320°C Oberhitze und 280°C Unterhitze; Kathi: Backofen mit Backblech auf 240°C vorheizen).
Den Teig in 8 Stücke teilen, diese mit bemehlten Händen etwas flach drücken. Zu runden Fladen von etwa 1/2 cm Dicke ausrollen, auf Brotschieber/mit Grieß bestreutes Schneidbrett legen und mit einem Tuch abdecken.

Die Brote auf den heißen Backstein einschießen (Kathi: Mit Hilfe von Schneidbrett auf heißes Backblech geschossen, bei mir passen 4 Brote auf einmal in den Ofen). Die Brote 2-3 Minuten (K: eher 3-4 Min.) backen, bis sie sich aufblähen. Die Brote herausholen und gestapelt in ein Küchentuch einwickeln, damit sie warm und weich bleiben.
*Man kann die Brote auch komplett aus Vollkornmehl herstellen (das ist bei den ägyptischen baladi üblich), mit einer Mischung arbeiten oder aber nur helles Mehl verwenden. Mehlmenge anpassen. (K: so wie oben angegeben)

Reste von ausgetrockneter Pita lassen sich gut rösten: den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Brote mit Öl bepinseln. Jedes in 8 (Torten)Stücke schneiden, diese quer teilen. Die Stücke auf Backbleche legen und etwa 15 Minuten backen, dabei nach 8-10 Minuten einmal wenden. Herausnehmen und abkühlen lassen. die Dreiecke werden knusprig, wenn sie abkühlen und können luftdicht aufbewahrt werden. Verwendung in Brotsalat, Hähnchen- und Joghurt-Kasserolle oder jemenitischer Joghurtsuppe oder als Croutons.

Kathi: Teig lässt sich super handeln, Brote blähen sich schön auf, würden sich auch füllen lassen. Super vorzubereiten.
Zu pikantem Hummus, Orangen-Garnelen und glasierten Möhren superlecker, auch noch am nächsten Tag.
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Montag, Februar 23, 2015

Achtig! Morgestraich! Vorwärts, marsch!

Neuer Wohnort, neue Sitten. Heute: Auf zum Morgestraich nach Basel!





Um kurz nach 2 Uhr klingelt der Wecker, pünktlich um 4:00 Uhr gehts los, die Basler Fasnacht beginnt. Alle Lichter in der Stadt gehen aus, es herrscht fast andächtige Stille, die kurz darauf durch das nicht mehr endende Trommel- und Pfeifkonzert gebrochen wird. Und dann heißts: Laternen gucken, in Beizen gehen, Zwiebel-, Käsewähe und Mehlsuppe essen, sich zwischendurch am Glühwein die Hände wärmen - einfach das Spektakel genießen. Ein paar Impressionen.










Irgendwann dämmerts langsam







Irgendwann ziehen nur noch die ganz Unermüdlichen trommelnd ihre Kreise. Der Rest zieht sich die Masken vom Kopf, geht noch einen trinken, schiebt oder trägt die Sujetwagen und -laternen erstmal beiseite.















Und dann ists auf einmal fast ruhig. Nur kurz, nur zum Atemholen - die drei schönsten Tage haben schließlich gerade einmal begonnen.



Edit: Wer gern noch etwas mehr über die Basler Fasnacht erfahren möchte: In der Arte Mediathek kann man sich noch eine Woche lang die Reportage Zu Tisch in.. mit dem Thema Basler Fasnacht angucken - sehenswert!

Sonntag, Februar 22, 2015

Apple Pie Cookies

Oh heaven, ich bin begeistert. Von knusprig fein-blättrigen Applie Pie Cookies. Und das kam so: Freitags gedacht, ich könnt am Wochenende doch was backen. Rezkonv nach "bitte ausprobieren" durchblättert. Bei Apple Pie Cookies hängen geblieben, die ich mir mal (ääh.. 2011..) eingemerkt hatte - Ursprung smitten kitchen (nun, nicht die schlechteste Referenz), gefunden bei TandTandTand in einer veganen Variante (sehr hübscher Blog btw, aber schon seit Jahren tot. Keine Ahnung, wie ich da drauf kam). Beschlossen, in der Mittagspause noch den Teig anzusetzen, damit er auch gut durchkühlen kann. Kann ich so nur empfehlen.


Beim ursprünglichen Rezept gibt es wirklich viele Hinweise zum Umgang mit Pie-Teig - einem ganz feinblättrigen Mürbeteig. Ich habe ihn im Mixbecher zubereitet, ansonsten gehen natürlich auch Pastryhacker, Messer.. (wobei ich es mit einem Messer nie so hinbekommen habe). Der Teig soll schon noch ganze Butterflöckchen enthalten, die sorgen dafür, dass er später so blättrig wird. Daher ist es ganz wichtig, dass der Teig wirklich gut gekühlt verarbeitet wird, auch zwischendurch ruhig immer wieder kühlen, wenn es geht - bei mir geht kein Blech in den Kühlschrank, hat aber auch so funktioniert.

Der Teig ist nur leicht gezuckert, ausgestochene Apfelscheiben werden in Zimt-Zucker-Mischung gewälzt und dan zwischen zwei Teigscheiben verfrachtet, mit einer Gabel werden die beiden Hälften miteinander verklebt. Klappt ziemlich gut (einmal ausgestochen ließ sich der Teig bei mir ganz probmlos handeln).



Und nach 20 Minuten Backen duftet es schon allerherrlichst. Eventuell noch etwas Puderzucker drüber und noch lauwarm genießen. Der Teig ist wirklich toll, ich bin begeistert. Insgesamt sind die Cookies was für Teigliebhaber - die Teig-Apfel-Ratio ist doch etwas in Richtung Teig verschoben. Aber sowas von gut. Und hübsch. Und überhaupt. Perfekt für einen regnerischen Samstag. Dazu Kaffee und Strickzeug, was will man mehr...?


Apple Pie Cookies


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apple Pie Cookies
Kategorien: Kuchen, Cookies
Menge: 19 Cookies

Zutaten

H TEIG
310GrammMehl
2Essl.Brauner Zucker
1Teel.Salz
200GrammButter (veg.: Margarine)
110mlEiskaltes Wasser (evtl. weniger, je nach Bedarf)
H FÜLLUNG
2mittl.Äpfel
10Essl.Zimt&Zucker-Mischung
1PriseMuskat
EtwasWasser
H GLASUR
1Ei (veg.: 2 Essl. Sojamilch + 2 EL Sojasahne)
1Teel.Wasser
EtwasZucker zum Bestreuen

Quelle

nach smittenkitchen.com via http://tandtandtand.blogspot.com/
Erfasst *RK* 07.11.2011 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Salz, Zucker & Butter mit dem Mixer zu einer krümeligen Masse verarbeiten. (K: Braum Multiquick). Dann nach und nach das Eiswasser zugeben (nicht zuviel, sonst wird der Teig zu klebrig). Den Teig mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (schnell arbeiten, ich habe kaum geknetet), in zwei Hälften teilen, platt drücken und in Klarsichtfolie wickeln. Die Teigscheiben mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht im Kühlschrank lassen. (K: Teig am nächsten Tag verarbeitet)

Den gut durchgekühlten Teig auf bemehltem Untergrund etwa 3mm dick ausrollen*, und Kreise ausstechen (K: ich habe ein Longdringglas, Durchmesser ca. 7-8 cm verwendet, Schraubdeckel o.ä. gehen auch). Wenn möglich Teigkreise nochmal kalt stellen (K: ging auch so).
Die Äpfel ganz längs in dünne Scheiben schneiden und Kreise ausstechen (K: ging hervorragend mit 1/4 Cupmaß, sie sollen so klein sein, dass noch ein Rand von ca. 1 cm bleibt, wenn man sie auf den Teigkreis legt. Schälen hab ich mir gespart, werden ja sowieso ausgestochen).
Schüsselchen bereitstellen: Eine mit Wasser, 1 mit Apfelscheiben (ggf. mit Zitronensaft beträufeln), 1 mit Zimt-Zucker-Muskatmischung, eine mit etwas Mehl, eine mit ca. 1 TL Wasser verquirltem Ei.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Cookies belegen: Einen Teigkreis mit etwas Wasser bestreichen, 1 Apfelscheibe großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen und auf den Teigkreis legen. Mit einem weiteren Teigkreis zudecken, die Ränder mit den Fingern andrücken und schließlich mit einer bemehlten Gabel zudrücken. Mit etwas Ei bestreichen und mit einem scharfen Messer Schlitze oben einschneiden. Mit etwas Zucker bestreuen.
Auf ein Blech mit Backpapier legen und etwa 20 Minuten backen, bis sie die Kekse schön goldbraun und knusprig sind.

* Wenn der Teig nicht kalt genug ist wird das ganze schnell klebrig. Notfalls also nochmal zurück in den Kühlschrank damit

Kathi: Superlecker! Der Teig ist genial, er wird wirklich ganz blättrig, toll. Nicht übermäßig süß, evtl. etwas mehr Apfel (2 Scheiben pro Cookie?). Schmecken noch leicht warm am allerbesten. Etwas mit Puderzucker bestäuben schadet nicht. Im Original noch mehr Butter (225 g) - ich hatte nur noch knapp 200g, schmecken trotzdem sehr buttrig fein.

Angaben in Klammern: vegane Variante
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Montag, Februar 16, 2015

Marinierte Orangen mit Granatapfelkernen

Ich bin ja nicht der größte Obstesser auf Erden, im Winter schon gleich drei Mal nicht. Doch es gibt Ausnahmen - Orangen und ein Granatapfel finden sich wenn möglich immer auf der Fensterbank. So vielseitig - meistens verwende ich beides eher in pikanten Salaten oder fürs Müsli - doch auch solo in Kombination machen sie sich hervorragend.


Drauf gebracht hat mich mal wieder Mama, von ihr stammt das Rezept für den Granatapfel-Zitrus-Salat. Erinnert auch etwas an Roberts mazerierte Orangen, nur mit etwas mehr Gewürzen. Was soll da noch schief gehen? Wenig. Dieses Wochenende gab es den herrlich erfrischend-fruchtigen Salat gleich zum zweiten Mal, dieses Mal habe ich noch etwas Vanillemark zum mit Zimt und Kardamom aromatiesierten Zitrussaft hinzugefügt - gute Entscheidung.

Schmeckt pur, zu griechischem Joghurt, Eis oder auch ganz hervorragend zu einem Stück Blitz-Schokokuchen und einem Klecks Sahne..
Perfekt für Gäste - am besten schmeckt der Fruchtsalat nämlich, wenn er mind. 6 Stunden, besser noch länger durchziehen kann.

Marinierte Orangen mit Granatapfelkernen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Marinierte Orangen mit Granatapfelkernen
Kategorien: Dessert, Früchte, Salat
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

2Blutorangen (K: Moro)
2Orangen (ursprüngl.: 4 Mandarinen)
Orangenschale von 1/2 Bio-Orange
1/2Granatapfel: die Kerne ausgelöst
1Essl.Flüssiger Honig; Menge nach Geschmack anpassen (vegan: Agavendicksaft o.ä.)
2Grüne Kardamomkapseln; Samen ausgelöst
1Teel.Gemahlener Zimt oder
1Zimtstange
1/2Vanilleschote, ausgekratzt
2/3TasseGrüne Pistazien; grob gehackt (K: weggelassen)

Quelle

modifiziert nach
Tom Kime
Asian Bites
Erfasst *RK* 08.01.2015 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Blutorangen und Orangen filetieren, dabei den austretenden Saft auffangen. Die Reste gut ausdrücken, den Saft ebenfalls auffangen. Die Filets in eine Schüssel geben, mit den Granatapfelkernen mischen.

Den Zitrussaft in einen kleinen Topf gießen, Honig, Kardamomsamen, Vanillemark und Zimtstange zugeben. Alles zum Kochen bringen, 1 Minuten simmern lassen, dann vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
Den Saft über die Früchte geben und mindestens 6 Stunden ziehen lassen (K: besser noch länger, 24 Std sind top).

Den Fruchtsalat zum Servieren mit den gehackten Pistazien bestreuen. Dazu passt griechischer Joghurt, Crème fraîche oder Eis.

Kathi: Sehr aromatischer Fruchtsalat, erfrischend und leicht schmeckt pur (dann gern mit Pistazien) oder aber auch zu Blitz- Schokokuchen mit einem Klecks Sahne. Ursprünglich mit Mandarinen statt Orangen, etwas weniger Gewürze.
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