Mittwoch, März 29, 2006

Gnocchi, die Zweite

Wer Singlehaushalte kennt, der weiß wie das ist. Packung angebrochen, muss weg. Daher also heute wieder Gnocchi. Ich finde es gibt Schlimmeres ;-).
Eine Zucchini fand sich auch noch im Kühlschrank, Mandeln und Sahne waren schnell besorgt - so lang hab ich schon keine Sahnesauce mehr gegessen!
Also mal wieder ein bisschen improvisiert, da sich kein geeignetes Rezept für Mandelsauce finden ließ, ein Gerät um Mandeln irgendwie kleinzukriegen hab ich auch nicht, also hab ich die Plättchen ganz reingeschmissen. Hauptsache es schmeckt.

Und das tut es mit meinem neuen tollen Pünktchenbesteck gleich nochmal so gut :). Sieht doch schon recht sommerlich aus, oder?

Gnocchi mit Zucchini-Mandelsauce



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02

Titel: Gnocchi mit Zucchini-Mandelsauce
Kategorien: Pasta, Zucchini
Menge: 1 Rezept

1/2 Pack. Gnocchi
1 klein. Zucchini
Sahne
Weißwein
Mandelplättchen
Zitronensaft
Öl
Salz
Pfeffer
Rucola

============================== QUELLE ==============================
Eigenkreation
-- Erfasst *RK* 28.03.2006 von
-- Kathi Holzapfel

Die Hälfte der Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, beiseite
stellen. Die Zucchini in Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten,
salzen, pfeffern. Mit Wein und Sahne angießen, restliche Mandeln
zugeben, alles einköcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer
abschmecken. Rucola hacken und zusammen mit den gerösteten
Mandelblättchen an die Sauce geben. Etwas Rucola und ein paar
geröstete Mandeln zurückbehalten.

Inzwischen Gnocchi in sprudelndem Salzwasser kochen.

Gnocchi und Sauce vermengen, mit restlichem Rucola und Mandeln
garnieren.

Anmerkung Kathi: Lecker!

=====

Dienstag, März 28, 2006

Tanz über dem Regenbogen



Diesen wunderbaren Regenbogen konnte man gestern von meinem Fenster aus sehen. Der schwüle Tag war durch einen heftigen Platzregen erlöst worden, und danach roch es sogar ein bisschen nach Sommer. Ich liebe es am Fenster zu stehen und dem Regen beim Fallen zuzusehen. Wenn man dann noch in den Genuss eines solchen Regenbogens kommt, steh ich da gleich noch viel lieber.

Und weil ich nicht gern hungrig am Fenster stehe, gabs dazu eine Schüssel voller lauwarmen Couscous Salat. Mit Tomaten, Zucchinis und ein bisschen Rucola. Aromatisiert mit Couscousgewürz (ja, Gewürzmischung ;-) ), Zitronensaft und etwas Balsamico.
Nur beim Couscous quellen lassen muss ich noch etwas üben. Meiner ist noch nicht so richtig schön locker..

Lauwarmer Couscoussalat mit Tomate, Zucchini und Rucola


Montag, März 27, 2006

schon wieder Spinat ;-)

Diesmal allerdinsg in der TK-Variante. Frischen sehe ich hier in Erlangen jedenfalls immer noch nicht.
Als spontanes "Kühlschrank öffnen - überlegen - Kühlschrank schließen" Samstagsgericht gabs bei mir Gnocchi mit Feta und Spinat. Feta und Spinat ist zwar nicht die originellste Kombi, aber einfach immer wieder lecker!

Gnocchi mit Feta und Spinat




Rezept gibts eigentlich keins, war alles nach Augenmaß ;-).
1/2 Zwiebel hacken und andünsten, den tiefgekühlten Spinat dazu, ein bisschen Gemüsebrühe und viel Weißwein dran, wenn der Spinat aufgetaut ist etwas Sahne dran (ich hatte nur kaum mehr welche), mit Zitronensaft würzen, gewürfelten Feta dazu und alles erhitzen.

Inzwischen die Gnocchi in sprudelndem Wasser kochen, das geht ja recht fix. Es sei denn man macht sie selbst. Das möchte ich mir in meiner Küche dann aber doch nicht antun.

Geht sehr schnell, schmeckt lecker, macht satt und glücklich. Was will man mehr?

Achja: Es ist Früüühling *freu*.

Samstag, März 25, 2006

Zuwachs fürs Küchengeschirr

Eher fürs Besteck. Heute in der Stadt bei Thalia gesichtet, es war Liebe auf den ersten Blick.



Mal sehen, wie es am Ende des Monats mit dem Geld aussieht, dann kommt vielleicht noch ein zweites Set dazu. Ich freu mich jetzt darauf Erdbeeren mit Sahne mit meinem tollen Pünktchenlöffel zu essen :D.



Donnerstag, März 23, 2006

Frühling auf dem Teller

Wenn mir die Schneeflocken früh morgens schon nicht bestätigen, dass seit vorgestern eigentlich Frühling ist, dann will ich wenigstens auf meinem Teller was Buntes haben.
Von gestern war noch schöner Rucola da und so formte sich auf dem Fahrrad mein Begehr: Gebackener Feta auf buntem Salat.

Den Feta in Pfefferkruste hatte ich schon öfter gemacht, der ist immer lecker. Bisher hatte ich ihn allerdings wie im Rezept vorgesehen auf ein bisschen Salat mit Joghurtsauce gemacht. Aber ich wollte ja bunt.

Also einfach den Teller mit Rucola als Unterbau ausstatten, eine Handvoll geviertelte Kirschtomaten darauf verteilen, ca. 4 Radieschen in Scheiben und eine Kiwi in Scheiben darüber verteilen. Ein Dressing aus Essig (Balsamico: Rotwein = 1:1), Olivenöl, Salz, Pfeffer, Senf und ein bisschen Kräutern drübergeben, noch ein paar Kürbiskerne drauf und schließlich den gebackenen Feta.

Ergebnis: Köstlich! Die Kiwi war noch relativ fest und säuerlich und passt ganz hervorragend zum Dressing, zum Rucola – einfach zu allem.
Wird sicher nochmal wiederholt!

Gebackener Feta mit Pfefferkruste




========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02

Titel: Gebackener Feta mit Pfefferkruste
Kategorien: Käse, Vorspeise, Pfeffer, Feta, Schnell
Menge: 4 Personen

4 Essl. Paniermehl
2 Essl. Pfeffer, grob
2 Eier
2 Fetakäse, halbiert
4 Essl. Mehl
1 Teel. Öl

=============================== SAUCE ===============================
125 Gramm Joghurt, 0,1% Fett
100 Gramm Magerquark
1 Knobi
1 Essl. TK-Kräuter
Salatblätter als Deko

============================== QUELLE ==============================
Erfasser: Yvette Neubert
erprobt: Holzapfel

Paniermehl und Pfeffer mischen. Die Eier verquirlen. Den Feta erst
in Mehl wenden, dann in Ei und dann in die Panade. Käsescheiben in
einer beschichteten Pfanne, die mit 1 TL Öl ausgestrichen wurde,
braten und kurz bevor der Käse zerläuft aus der Pfanne nehmen und
auf Salatblättern anrichten. Die Zutaten für die Sauce verrühren und
dazu reichen.

Anmerkung Petra: Käse quer halbiert, zweimal paniert. Dazu Joghurt/
Schmand-Sauce mit Knoblauch und Kräutern und Brot. Lecker.

Anmerkung Kathi: Schmeckt auch hervorragend auf buntem Salatbett aus
Rucola, Tomaten, Radieschen und Kiwi :).

=====

Montag, März 20, 2006

Ey ey, Spinat!

Ich gebs zu, früher war ich überhaupt kein Spinat-Fan. So ganz nachvollziehen kann ich das nicht mehr, aber das kann man ja so manche Jugendvorlieben nicht (ich möchte einen hüpfenden Schweizer Popstar hier mal gar nicht erwähnen). Spinat, Spinat. Ich glaube Blattspinat hatte ich selbst noch nie zubereitet, das Spinat-Event rief aber gerade dazu auf. Also habe ich mich auf die Suche begeben - stellte sich allerdings als nicht ganz leicht heraus. Aber auf dem Nürnberger Markt wurde ich dann fündig. Mit der einen Hälfte machte ich dann meinen Beitrag fürs Fisch-Event, der andere Teil durfte mit Nudeln spielen.

Die Grundidee stammte aus Basic Cooking, hat aber inzwischen nichts mehr damit zu tun - dort gab es ein Rezept für Beilagenspinat mit Sesam.

Ich ersetzte Sesam durch Walnüsse (Pinienkerne wären bestimmt auch toll!) und mischte noch etwas getrocknete Tomaten und Schafskäse unter die ganze Sache. Dazu Nudeln - ein richtig schönes, schnelles, unkompliziertes Pastagericht.

Penne mit Spinat und getrockneten Tomaten




========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02

Titel: Penne mit Spinat und Getrockneten Tomaten
Kategorien: Pasta, Spinat, Schafskäse
Menge: 1 Rezept

100 Gramm Penne
200 Gramm Spinat
10-20 Gramm Gehackte Walnüsse
100 Gramm Feta
10 Getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt) *
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
Olivenöl

============================== QUELLE ==============================
Eigenkreation
-- Erfasst *RK* 13.03.2006 von
-- Kathi Holzapfel

Den Spinat von dicken Wurzeln befreien und waschen. Einen großen
Topf auf die heiße Herdplatte stellen und den tropfnassen Spinat
hineinwerfen. Kurz dämpfen, bis er zusammenfällt. Spinat wieder
rausnehmen, ausdrücken, etwas abkühlen lassen und grob hacken.

Die Penne al dente kochen.

Den Feta in Würfel, die Tomaten in Streifen schneiden. In einem Topf
die Walnüsse rösten, anschließend etwas Olivenöl, den Spinat,
Schafskäse und Tomaten zugeben, alles gut umrühren. Mit Salz,
Pfeffer und Zitronensaft würzen.

Die Nudeln untermischen.

*Ich meine natürlich nicht 10 ganze Tomaten, sondern halt so ca. 10
Tomatenstücke ;-).

=====




Dienstag, März 14, 2006

Meme: Fertigprodukte

So, nun hat auch mich das Meme über Fertigprodukte über Ralph erreicht.

Dann macht euch auf was gefasst, denn hier kocht die Studentin *g*. Nö, so schlimm ists eigentlich nicht. Irgendwie bin ich wohl so erzogen worden, dass es mir überhaupt nicht in den Sinn kommt, die meisten Fertigprodukte zu kaufen. Ich würde sie wahrscheinlich noch nicht mal kaufen, wenn sie mir schmecken würden, weil ich ein schlechtes Gewissen bekommen würde *gg*. Ich kann also schonmal festhalten: Ich denke ich liege eindeutig unter dem Durchschnittsverbrauch von Fertigprodukten in der Studentengruppe. Aber genug geredet, her mit den Fragen (jaja, ich sollte ja eigentlich nähen, aber die Motivation.. also lieber Fragebögen im Internet beantworten).

1. Welche Halbfertigprodukte und Fertigprodukte verwendest du in der Küche regelmäßig? Warum?
Also erstmal so Selbstverständliche Dinge wie Nudeln. Die mach ich unter Garantie nicht selbst in dieser Küche, und ich denke kaum jemand macht es für den täglichen Gebrauch.
So Sachen wie Senf hätte ich hier wahrscheinlich gar nicht gezählt, aber wenn ihr das alle so schön gut, schließe ich mich an. Den mach ich auch nicht selbst. Ich benutze fast nie Mayo, habe auch keine im Haus, aber sowas ähnliches, leichteres. Fragt mich nicht wie das dann heißt. Miracel Whip Pendant von Aldi. Aber selbst das kommt kaum zum Einsatz.

Ketchup benutze ich auch selbst, aber wenn dann aus der Flasche. Pesto habe ich immer im Haus, schon allein weil Nudeln mit Pesto schon so oft ein Retter aus Hungersnöten ;-) waren. Selbstgemacht ist sicher toll, ich habe allerdings kein geeignetes Mixgerät. Und auch preislich ist da schon ein gewisser Unterschied..
In regelmäßigen Abständen (so alle paar Monate) kaufe ich auch gerne das Herginsfilet in Sahne mit Zwiebeln und Äpfeln, das es bei Aldi gibt (Tusch! Das erste richtige Fertigprodukt). Ich ess das nämlich gerne mit Bratkartoffeln und finde auch, dass es schmeckt.

Ebenfalls öfter im Kühlschrank sind fertige Spätzle, Gnocchi oder Schupfnudeln aus der Kühltheke. Für einen ist mir da der Aufwand des selber machens zu hoch. Jedenfalls für den täglichen Gebrauch. Es soll ja auch nicht ewig dauern, wenn ich aus der Uni komme.
Achja, Gemüsebrühe aus dem Glas verwende ich auch ständig. Das ist mal ein echter Dauerbrenner *g*.

Auf dem Foto sehen wir noch eine Fertigsauce. Das war eine von 2 Fertigsaucen die schon ziemlich lange bei mir stehen - als Notnagel wenn ich herkomme und nicht mal mehr Pesto da ist. Oft benutze ich sowas aber nicht. Eigentlich fast nie.
Und dann ist da noch der Mondamin Grießbrei. Ich erwarte hier Aufschreie. Fakt ist, dass er nicht selbstgekauft ist. Unicum verteilt jedes Semester sogenannte Unitüten mit allerlei für den studentischen Haushalt: Von Kondomen und Gleitmittel über Spülmittel hin zu Grießbrei und Schuhputzcreme. Und da habe ich letztens eben das Doppelpack Grießbrei gefunden, wollte es dann auch nicht wegschmeißen. Praktisch und schnell ists ja schon - nach Grieß schmeckts weniger. Halt nach Brei *g*. Habe mir aber fest vorgenommen, jetzt auch mal richtigen Grießbrei zu kochen.
Was mich immer etwas stutzig bei diesen süßen Gerichten (wie auch Milchreis) ist, dass nur ca. 50% Reis oder Grieß sind (ohne Milch) - der Rest ist v.a. Zucker, irgendwelche Aromen und sonstige Zusatzstoffe.. Naja..


2.Mit welchen Teilprodukten hast du gute Erfahrungen gemacht und stehst zu ihrer Verwendung in deiner Küche?


Das habe ich ja nun eigentlich schon oben beantwortet. V.a. Brühe ist unverzichtbar. Senf, Pesto und gelegentlich Harissa aber auch.

3. Welche Produkte würdest du nie einkaufen bzw. verwenden? Warum?

Die meisten der Fertigprodukte. Suppen aus der Tüte, Fertigsaucen aus der Tüte. Es schmeckt mir nicht, es ist teuer und ich hätte ein schlechtes Gewissen dabei ;-). Never ever Pfannkuchen aus der Tube. Da schließe ich mich allen an - so schwer ists ja nun wirklich nicht die paar Sachen zusammenzurühren; dafür weiß ich dann aber genau was drin ist.
Ahja, Fertigbackmischungen würde ich auch nicht verwenden. Dafür backe ich viel zu gerne.

4. Mit welchen Fertigzutaten hast du schlechte Erfahrungen gemacht?

Einmal habe ich es gewagt, und eine Tütensuppe von Aldi gekauft. Ih bäh. Schmeckt nach nichts außer künstlich und die Einlagen (Reis glaub ich.. oder Nudeln) waren ebenfalls ungenießbar. Der Rest steht glaub ich noch ganz hinten im Schrank. Könnte ich auch mal wegschmeißen. So ungern ich Lebensmittel wegschmeiße, aber das esse ich nicht.

5. Erkennst du geschmackliche Unterschiede im Endprodukt (das mit Teilfertigmischungen zubereitet wurde), wenn du es vorgesetzt bekommst?
Welche Erfahrungen hast du damit?

Wer im schlechtesten Fall drei Mal die Woche die berühmte "weiße Pappsauce" in der Mensa vorgesetzt bekommt und den Unterschied zu etwas wirklich selbstgemachten nicht erkennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Glücklicherweise habe ich so jemanden aber noch nicht getroffen.
Ich bin aber auch öfter bei Freunden, die mit Tütensauce kochen. Und ich bilde mir ein ich schmecke das schon etwas raus. Nicht so toll, aber man kanns essen. Vor allem wenn noch viel frisches Gemüse reingeschnitten ist.

6. Wie siehst du die wachsende Zahl von fertigen Mischungen und Mittelchen in der Lebensmittelbranche?


Ich bin ein bisschen verwundert. Aber andererseits - die Leute wollen es so. So lange es die frischen Sachen nicht vom Markt verdrängt, strafe ich die Regale mit Nicht-Beachten. Bestimmte Dinge sind allerdings immer wieder Gut für ein Kopfschütteln.
Wobei ich fast glaube, dass auch der Trend bei den Fertiggerichten wieder zu höherer Qualität geht. So langsam kommen die Leute eben doch drauf, dass es Quatsch ist massig Geld für Beautywochenenden auszugeben, um dann an der falschen Ecke zu sparen.

7. Was du schon immer mal zu diesem Thema sagen wolltest und noch nicht gefragt wurde...

Endlich. Hier kann ich sagen, dass ich unsere Gesellschaft noch nicht für ganz verloren halte. Das fertige Rührei auf Toast, dass vor ein paar Jahren mal auf dem Markt war, hat sich scheinbar nicht durchgesetzt - es ist mir jedenfalls nie wieder begegnet..
Über die Pfannkuchen sage ich hier nichts. Das würde meine Ansicht nämlich wieder stark ins Wanken bringen.

So. Nun wisst ihr wirklich genug. Wer hat noch nicht, wer will nochmal..? Ich werfe das Stöckchen weiter zu Strandi und Mine :).

Montag, März 13, 2006

Blog Event X: Fisch auf den Tisch!

Knutschflower hatte das letzte Blog Event mit ihrem Risotto gewonnen und durfte daher das neue Thema auswählen: Fisch soll auf den Tisch.
Ein schönes Thema! Und eine gute Anregungen, mal was anderes zu machen, als gebratenes Fischfilet.

Mein erster Gedanke war Sushi zu machen. Allerdings ist das für eine Person wirklich etwas aufwändig, mal ganz davon abgesehen, dass ich nur sehr schlecht an so frischen Fisch komme.
Also habe ich mein neuestes Kochbuch Basic Cooking gewälzt und wurde auch ganz schnell fündig: Der Zander in Zitronendampf sprach mich an. Vor allem, wei ich ja schon im Besitz einer erprobten Dämpfvorrichtung bin ;-).

Zander habe ich allerdings keinen bekommen, stattdessen habe ich Seelachs (jaja, ist kein Lachs, was für ne Mogelpackung) verwendet. Spinat habe ich glücklicherweise in Nürnberg auf dem Markt ergattert, also stand dem Rezept nichts mehr im Wege.
Besonders dem Spinat tut das Dämpfen mit dem Zitronenwasser gut - er gehörte sicherlich zu den Besten, die ich bisher gegessen habe. Auch schön, so Spinat als Beilage zu dämpfen. Wenn ich ganz furchtbar faul wäre, könnte ich das Rezept ja auch gleich fürs Spinatevent verwenden. Aber ich bin ja ein fleißiges Mädchen *g*.

Das Rezept hat mich überzeugt - ich finde es stellt besonders die Eigenaromen der einzelnen Zutaten heraus, der Fisch und der Spinat schmecken angenehm und leicht zitronig.
Mit meinem Minidämpfkorb habe ich die Menge auf zwei Mal gedämpft, da nicht alles in den Topf passte.


ready to steam


Statt wie im Rezept vorgeschlagen Kartoffeln gabs bei mir Butterreis dazu. Ein schönes Essen. Für mehr wirds hier kompliziert, aber man kann sich ja einen größeren Dämpfkorb kaufen. Außerdem geht das Dämpfen wirklich schnell, da ist es auch kein Problem mal zwei Durchgänge hintereinander zu machen. Man kann ja schon mal anfangen zu essen :).

Zander in Zitronendampf



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02

Titel: Zander im Zitronendampf
Kategorien: Fisch, Spinat, Champginon, Gedämpft
Menge: 4 Portionen

700 Gramm Zanderfilet
Salz
Pfeffer
2 Unbehandelte Zitronen
1 Bund Petersilie
400 Gramm Blattspinat
200 Gramm Champginons
4 Essl. Olivenöl

============================== QUELLE ==============================
Sabine Sälzer, Sebastian Dickhaut: Basic Cooking
-- Erfasst *RK* 09.03.2006 von
-- Kathi Holzapfel

1 Zanderfilet mit Küchenpapier gut trocknen. In etwa 3 cm breite
Streifen schneiden, leicht salzen und pfeffern.

2 Zitronen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale fein abreiben,
danach Zitronen halbieren und den Saft auspressen. Petersilie
waschen, trockenschütteln, sehr fein hacken. Mit der Zitronenschale
mischen. Den Zitronensaft mit 1/4 l Wasser in den Topf geben.

3 Blattspinat in viel kaltem Wasser waschen, im Sieb abtropfen
lassen und vielleicht doch gleich nochmal waschen. Falls kleine
harte Würzelchen dran sind einfach abknipsen. Spinatblätter auf
einem großen Brett mit einem großen Messer grob hacken. In den
Siebeinsatz füllen. Die Pilze abreiben, Füßchen wegschneiden, Hüte
in feine Scheiben schneiden und auf den Spintat legen.

4 Zuletzt die Fischstreifen auf das Spinatbett legen, die
Zitronenschale-Petersilienmischung darüberstreuen. Mit 2 EL Olivenöl
beträufeln.

5 Den Siebeinsatz in den Topf stellen, Deckel zu. Das Zitronenwasser
zum Kochen bringen und im nach oben steigenden Dampf bei starker
Hitze Fisch und Gemüse etwa 5 Minuten dämpfen (ab dem Moment des
Brodelns).

6 Auf Teller verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem
restlichen Olivenöl beträufeln.

Dauert: etwa 45 Minuten Das schmeckt dazu: Kartoffeln Kaloren pro
Portion: 260

Anmerkung Kathi: Anstatt Zander Seelachs und etwa das Doppelte an
Zitronensaft verwendet. Mit Butterreis gemacht, lecker! Die Menge in
zwei Durchgängen gedämpft. Besonders der Spinat wird köstlich!

=====





Sonntag, März 12, 2006

Kochen für Zwei #2: Chili & Pasta

Für Freitag hatte sich Besuch angekündigt: Gabriel, der mir vor einem halben Jahr Rio ein bisschen gezeigt hat, wollte nun das Frankenland ein erkunden.
Da ich nicht genau wusste, wann er ankommt, habe ich mir ein Rezept rausgesucht, das sich gut vorbereiten lässt und immer gelingt: es sollte Chili con Carne geben.

Und während alles vor sich hinköchelt bleibt auch noch Zeit für einen kurzen Streifzug durch die Foodblogwelt, wo mir sogleich Zorras Kirschmilchshake ins Auge fiel. Da ich sowieso noch einen Rest Sauerkirschen im Glas im Kühlschrank hatte, habe ich mir noch schnell einen Kirschaperitif gegönnt. Ein bisschen mehr Zimt und ein bisschen Zimt-Crunch obendrüber (ja, ich bin zimtsüchtig) - mmmmhhh.




So, nun aber Zeit für was Richtiges. Der Gast aus Brasilien ist inzwischen auch eingetroffen und das Chili kam auf den Tisch (und fand glücklicherweise auch großen Anklang). Mein Chili schmeckt immer ein bisschen anders, da ich je nach Lust und Laune Menge und Art der Zutaten verändere. Dieses Mal gabs Bohnen mit Mais, Hackfleisch, Tomaten, gelber und roter Paprika. Und scharf :). Darauf einen Klecks saure Sahne und Nachochipsbrösel obendrüber.



Am Samstag waren wir dann in Nürnberg, sind auf die Kaiserburg gestiegen, durch Gässchen gelaufen, den sagenumwobenen Ring am Schönen Brunnen gedreht, ich habe auf dem Markt endlich frischen Spinat fürs Fischevent gefunden und am Schluss sogar noch Schuhe gekauft.
Hungrig zu Hause angekommen, sollte es etwas geben, was nicht allzulange dauert. Pasta ist da ja immer gut - Ich hatte mich für Penne mit Brokkoli-Käsessahnesauce entschieden, da es zur Zeit so schönen Brokkoli gibt und ich ihn so gerne esse (wie egoistisch *g*). Aber auch Gabriel konnte sich sehr dafür begeistern, das Rezept wurde gleich angefordert.

Rigatoni mit Blauschimmelkäse und Brokkoli



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02

Titel: Rigatoni mit Blauschimmelkäse und Brokkoli
Kategorien: Nudel, Käse, Gemüse, Italien, Pasta
Menge: 4 Portionen

500 Gramm Rigatoni
500 Gramm Brokkoli
1 Essl. Pflanzenöl
1 Zwiebel, in Ringen
120 ml Weißwein, trocken
250 ml Sahne
1 Prise Cayennepfeffer
150 Gramm Blauschimmelkäse, feinge-
-- würfelt
2 Essl. Mandelblättchen, geröstet

============================== QUELLE ==============================
Das große Pasta Kochbuch
erfasst von Kathi
Holzapfel

Die Rigatoni in einem großen Topf in sprudelndem Salzwasser al dente
kochen. Abtropfen und wieder in den Topf geben. Den Brokkoli in
Röschen teilen und 2-3 Minuten in Wasser oder in der Mikrowelle
weich dünsten. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die
Zwiebel weich dünsten. Den Wein und die Sahne angießen und 4-5
Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas reduziert und eingedickt
ist. Den Cayennepfeffer und den Käse unterrühren und mit Salz und
Pfeffer abschmecken. Den Brokkoli und die Sauce an die Pasta geben
und bei Niedrighitze vorsichtig durchwärmen und gut mengen. Mit den
gerösteten Mandelblättchen bestreuen.

Hinweis: Auch pikante Blauschimmelkäse wie Gorgonzola eignen sich.

=====

Der Abend klang dann noch nett bei einigen Gläsern Wikingerblut (Met mit Kirschsaft) aus.. bis ungefähr um 5. Unschön für Gabriel, der musste nämlich um 6 schon wieder aufstehen, um den Zug zu erreichen während ich nach der Verabschiedung nochmal in mein weiches Bett zurückfallen konnte..

Mittwoch, März 08, 2006

Linsen-Kokossuppe


So, heute morgen hieß es Abschied nehmen von Schneemassen, Abschied nehmen vom einsamen Fahrrad am Gotteszeller Bahnhof (nein, nicht meins) und ab in den Zug. Der Schnee wurde dann kontinuierlich weniger, allerdings liegt selbst hier ein bisschen was. Ich habe mich dann noch gleich zum Einkaufen motiviert, was eine gute Idee war . Dachte ich mir auf dem Hinweg noch "Hey, das Fahrrad fahren hast du ja richtig vermisst" waren die Gedanken auf dem Rückweg auf Grund von ungemütlichem Wind mit Schneeflocken eher "Ih bäh, muss das sein?".

Aber egal, zu Hause angekommen gabs die Belohnung. Schon auf der Zugfahrt war mir irgendwas Suppiges mit Kokosmilch vorgeschwebt - wie praktisch, dass einer meiner Einmerkzettel im relativ frisch erstandenen Vegetarian Basics auf eine Linsen-Kokossuppe zeigte. Endlich eine Verwendung für die Linsen, die hier schon länger rumstehen!
Das Ergebnis war absolut überzeugend, sehr lecker und genau das Richtige zum Aufwärmen. Mit angenehmer, leichter Schärfe. Für die Chililiebhaber dürfens aber ruhig noch ein paar mehr Schoten sein.

Linsen-Kokossuppe mit Chili


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.02


Titel: Linsen-Kokos-Suppe mit Chili
Kategorien: Suppe
Menge: 4 Portionen

1 Zwiebel
1 Möhre
2-3 Getrocknete Chilischoten
2 Essl. Geschmacksneutrales Öl
2 Teel. Tomatenmark
150 Gramm Linsen (braune oder grüne)
800 ml Milde Gemüsebrühe
200 Gramm Weiß-, China- oder Spitzkohl
100 Gramm Cocktailtomaten
1 Dose Kokosmilch (400 g)
2 Frühlingszwiebeln
Salz

============================== QUELLE ==============================
Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut:
Vegetarian Basics
-- Erfasst *RK* 08.03.2006 von
-- Kathi Holzapfel

1 Die Zwiebel und die Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Chilischoten zerkrümeln oder im Mörser fein zerkleinern.

2 Öl im Suppentopf heiß werden lassen. Zwiebel, Möhre und Chilis
kurz andünsten, dabei gut rühren. Linsen untermischen, Tomatenmark
und Brühe in den Topf geben, gründlich verrühren. Deckel auflegen
und die Suppe bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

3 In der Zeit den Kohl waschen, putzen und die Blätter in feine
Streifen schneiden. Sie sollen nicht zu lang sein, gegebenfalls
kürzen. Die Tomaten waschen und vierteln.

4 Kohl mit Kokosmilch in die Suppe rühren, noch mal 10-15 Minuten
garen, bis der Kohl bissfest und die Linsen weich sind.
Frühlingszwiebeln waschen und putzen. Die Zwiebeln in feine Ringe
schneiden und mit den Tomaten in die Suppe rühren. Nur warm werden
lassen! Jetzt noch die Suppe mit Salz abschmecken und fertig.

Anmerkung Kathi:

Total lecker! Gemacht mit grünen Linsen, statt nicht vorhandenem
Tomatenmark Ketchup verwendet. Für die Scharfliebhaber ruhig noch
mehr Chilis.

=====