Sonntag, Juli 06, 2008

Nostalgie pur: Grießpudding

Schon vor einiger Zeit tauchte im Keller meiner Mutter eine zweite Dr.Oetker Blechpuddingform auf, die ich mir dann gleich unter den Nagel gerissen habe. Dabei kenne ich eigentlich nur zwei Dinge, für die man sie braucht: Mohr im Hemd (hier sieht man auch die Form) und Grießpudding.




Letzterer stand schon länger auf der Liste - ich hatte aber immer Zweifel, ob er denn dann genau wie früher schmecken würde. Die Antwort ist leicht: Ja.
Genauso locker, genauso süß (für mich dürfte es inzwischen etwas weniger sein), genauso wunderbar. Für den ultimativen Flashback müsste es Dosenpfirsiche dazu geben, bei uns haben sich irgendwie nochmal zwei Stangen Rhabarber mit in den Korb geschlichen (ja ich weiß, eigentlich ists vorbei..). Also ein leicht karamelliges Kompott dazu, die Säure harmoniert ganz gut. Man muss allerdings aufpassen, dass man den Grießgeschmack nicht ganz überdeckt. Also nur wenig Kompott dazu essen ;).

Grießpudding




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Griesspudding (Im Wasserbad)
Kategorien:Dessert, Pudding, Grieß
Menge:4 Portionen

Zutaten

1/2Ltr.
Milch
1Prise
; Salz
1

Zitrone: Schale abgerieben
1Pack.
Vanillezucker
120Gramm
Hartweizengrieß
80Gramm
Butter
60Gramm
Zucker
4

Eier (S oder M)



Butter; für die Form



Zucker; für die Form



Aprikosen (kleine Dose)

Quelle


Erfasst *RK* 12.07.2000 von

Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Milch mit Salz, Vanillezucker und abgeriebener Zitronenschale aufkochen, den Grieß einrieseln lassen. Zu einem dicken Brei kochen und abkühlen lassen.

Die Butter mit 2/3 des Zuckers und den nach und nach zugefügten Eigelben schaumig rühren. Löffelweise den Grießbrei unterrühren. Zuletzt den zusammen mit dem restlichen Zucker steifgeschlagenen Eischnee unterheben.

Die Masse in eine gebutterte und mit Zucker ausgestreute Puddingform füllen, verschließen und den Pudding im Wasserbad ca. 60 Minuten kochen. Kurz ruhen lassen, dann auf eine Platte stürzen und sofort servieren.

Dazu eingemachte Aprikosen.

Kathi: Dazu Rhabarberkompott. Schmeckt wie früher!

=====

Kommentare:

  1. ooooooooooooooooooh da lacht mein herz! ich will auch nostalgie! vielleicht trag ich das mama einfach mal auf! ;)

    liebe grüße von der schwester, die morgen dann auch weitermacht mit klausurenphase

    AntwortenLöschen
  2. Sehr geehrte Frau Kathi,

    das Rezept habe ich gestern ausprobiert. Ist perfekt gelungen. Allerdings habe ich einfach eine offene Pudingform genommen und diese in einen großen Topf mit kochendem Wasser gestellt und das Ganze dann im Backofen gegart. Ging auch sehr gut und der Pudding hat oben (später unten) eine prima leicht gebräunte Kruste bekommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas G., Berlin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für die Rückmeldung - offene Puddingformen sind bestimmt etwas verbreiteter als diese geschlossenen. Und Kruste ist immer gut :)

      Löschen