Samstag, Januar 10, 2009

Ein Marktbesuch

Ich gehe eigentlich so gerne auf Märkten einkaufen - nur leider viel zu selten. Das soll geändert werden, also fange ich gleich im neuen Jahr damit an.
Der berühmteste Markt in Freiburg ist sicherlich der große Münstermarkt. Da ziehts mich vielleicht ein ander Mal hin - wenn einem auch etwas weniger Stände (ok, bei der Kälte noch etwas weniger Stände) langen kann ich den Bauernmarkt beim alten Wiehrebahnhof empfehlen.



Hier kriegt man auch alles, was man möchte - viel Gemüse aus der Region, Käse, Marmeladen, Fleisch.. nur auf die Blumen muss man bei den Minusgraden verzichten. Als ich vor einiger Zeit bei noch herbstlichen Temperaturen dort war, war natürlich noch etwas mehr los. Die Waffelfrau ist allerdings tapfer..



Wer Fleisch kaufen will ist scheinbar hier an der richtigen Adresse: In der Schlange raunt man, es sei der beste Metzger überhaupt - das vermag ich nicht zu beurteilen, bei mir gabs nur Gemüse, aber wer möchte, kann sich ja hier mal über die Metzgerei Dirr informieren, die sich dem Slow-Food verschrieben hat. Fleisch gibts nur vom Metzger selbst, Wurst dürfen auch die restlichen Helferinnen im Wagen verkaufen. Also - Chefbehandlung für den, der möchte.



Und wenn man dann seine 7 Sachen beisammen hat, lohnt sich ein Abstecher ins Café im Alten Wiehrebahnhof. Hier holt man sich an der Theke seinen Milchkaffee in der Schüssel, dazu ein Croissant und genießt an Holztischen in der ehemaligen Halle den Start ins Wochenende.





Der ehemalige Bahnhof beherbergt übrigens nicht nur das Café sondern auch Literaturbüro sowie das kommunale Kino - ein Besuch lohnt sich also.

Der Markt findet jeden Mittwoch nachmittag und jeden Samstag vormittag statt.

Alter Wiehrebahnhof
Urachstraße
79102 Freiburg


Dienstag, Januar 06, 2009

Kindheitsgenuss

Ich hoffe, ihr seid alle wohl behalten im neuen Jahr angekommen. Ich hatte schöne Weihnachten, ein überaus kaltes aber schönes Silvester mit Nachtcache-Spaziergang (jaja, immer diese Geocacher..) und Fondue im Warmen und überhaupt - schön wars.

Bevor es für mich wieder nach Freiburg ging, hatte ich mal wieder Lust auf Pfitzauf - früher ein absolutes MUSS zu meinem Geburtstag. Diese warmen, fluffigen Teilchen zusammen mit Sahne und heißen Kirschen - ein Hochgenuss.
Zu Geschichte und Herkunft dieses Etwas mit dem merkwürdigen Namen kann ich leider nicht viel sagen - es kommt wohl aus dem Schwäbischen. Mein Interesse galt damals mehr dem Essen als der Hintergrundgeschichte ;).

Selbstgemacht hatte ich diese Dinger noch nie, macht aber nix, das Rezept ist wirklich für jeden machbar, der flüssige Teig wird einfach in gefettete Muffinförmchen gegeben, den Rest besorgt die Ofenhitze. Einfach zugucken und staunen.. auf Sahne habe ich dieses Mal verzichtet, mit steigendem Alter bin ich kein so großer Fan mehr ;).

Pfitzauf



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfitzauf
Kategorien:Gebaeck, Schwaben
Menge:12 Stueck

Zutaten

125Gramm
Mehl
400ml
Milch
3

Eier
25Gramm
Zucker



; Salz
50Gramm
Butter; zerlassen



Butter zum Einfetten



Puderzucker zum Bestaeuben

Quelle


erfasst von Petra

Holzapfel

Zubereitung

Mehl in eine Schuessel geben. Mit Milch glattruehren. Nach und nach Eier, Butter, Zucker und Salz hineinruehren. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen. Die Pfitzauffoermchen oder ein Muffinblech gut einfetten. Zur Haelfte mit Teig fuellen. Auf der unteren Schiene im Backofen bei 200øC ca. 40 Minuten backen. Aus den Foermchen loesen und auf eine Platte stuerzen. Dick mit Puderzucker bestaeuben und warm mit Sauerkirschkompott und Schlagsahne servieren.

Tip: Pfitzauf schmecken auch pikant. Den Zucker im Teig weglassen, nach dem Backen mit Kraeuter-, Paprika- oder Champignonfrischkaesecreme fuellen.

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Samstag, Dezember 13, 2008

Plätzchen: Chocolate Pixies

Dieses Jahr gabs nur Backen im kleinen Stil. Ich habe keine Ausstecher hier und kann alleine auch schlecht 4 Sorten Plätzchen aufessen. Geplant hatte ich eigentlich noch mehr, aber es kommt ja immer anders. Erste Sorte waren mein Klassiker: Lebkuchen - die sind auch schon wieder gut dezimiert, nachdem ich einen Teil zum Lucia-Fest der Skandinavistik geschleppt hatte.

Also muss Nachschub her: Ich erinnerte mich an ein Rezept, das ich vor etwa 8 Jahren mal gemacht hatte. Damals zum heidnischen Osterfest, dementsprechend stammt das Orginial auch von irgendeiner heidnisch angehauchten Seite. Ich finde die Plätchen allerdings ziemlich konfessionslos, also habe ich sie jetzt in Weihnachtsplätzchen umgewandelt (oder Winntersonnwend-Plätzchen ;) ).

Das Kügelchen rollen ist bei diesem Teig eine sehr klebrige Angelegenheit (erinnert an Brigadeiro), das soll einen aber nicht stören, das ist normal. Müssen auch keine schönen Kugeln werden, nur zu groß sollten sie nicht sein. Spätestens nach dem 1. Blech sieht man ja, wie man größentechnisch so liegt. Mit feuchten Händen löst sich der Teig besser, allerdings habe ich darauf verzichtet dauernd meine Hände nass zu machen, dann klebt auch der Puderzucker nicht mehr so toll.



Ich schmeiße die Kugeln danach in eine Schüssel mit Puderzucker und anschließend rolliere ich sie in einem kleinen Sieb aus. Das klappt ziemlich gut, so kommt der Puderzucker überall hin und überschüssiger Zucker fällt wieder ab. Anschließend mit viel Abstand aufs Blech und Backen. Dabei laufen die Kugeln auseinander und es entstehen hübsche Plätzchen, die recht schokoladig schmecken, außen knusprig und innen recht äh "chewy" sind.

Chocolate Pixies



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Chocolate Pixies - Schokoladenplätzchen
Kategorien:Plätzchen, Kekse
Menge:4 Bleche

Zutaten

125Gramm Butter
125Gramm Kochschokolade
260Gramm Mehl
250Gramm Zucker
50Gramm Walnüsse; gehackt
2Teel. Backpulver
1/2Teel. ; Salz
3 Eier (L)
Puderzucker; zum Wälzen

Quelle

www
Erfasst *RK* 13.12.2008 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Schokolade grob zerkleinern und mit der Butter in der Mikrowelle schmelzen. gut verühren, leicht abkühlen lassen und in eine Rührschüssel geben. Gesiebtes, mit Backpulver vermischtes Mehl, Zucker, Walnüsse, Salz und Eier daruntermischen bis eine glatte Masse entsteht. Mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kaltstellen, damit sich die Masse besser verarbeiten lässt.

Den Backofen auf 150GradC vorheizen.

Kleine Bällchen mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm formen und in gesiebtem Puderzucker wälzen, sie sollen gut mit Puderzucker bedeckt sein.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Bällchen mit einem Abstand von 5 cm darauf legen. 15-18 Minuten backen. Die Bällchen laufen zu Plätzchen auseinander und die Oberfläche reißt auf, dadurch bildet sich ein hübsches Muster.

Frei nach
:http://web.ukonline.co.uk/jo.cooper/ostarabeltane.htm#Chocolate Pixies

Kathi: Ergibt ca. 4 Bleche. Teig sehr bazig, das ist aber ok. Geschmack sehr schokoladig, außen knusprig, innen chewy. Man sollte darauf achten, die Kügelchen nicht zu groß zu machen, der Teig läuft im Ofen ziemlich auseinander.

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Donnerstag, Dezember 11, 2008

Nachgereicht: Kürbis und Kartoffeln vom Blech

Gibts noch Kürbis? Ich denke schon. Kartoffeln gibts sowieso und vom Rosmarin muss man nur den Schnee ein bisschen abklopfen - schon gibts ein leckeres Essen mit wenigen Zutaten. Das erste Mal noch in heimischen Gefilden gekocht, aber auch hier gabs es schon mal. Prädikat: Auch ohne große Ausstattung zu machen.

Das ursprüngliche Rezept war aus einer Lecker, ich habe hier allerdings gerade weder Rezept noch Zeitschrift, den Schweregrad schafft man allerdings auch ohne richtiges Rezept.

Man nehme einen schönen Butternutkürbis (macht etwas mehr Arbeit als der Hokkaido, schmeckt mir hier aber besser), übrigens mein 1. Butternut!



Entkerne ihn und schneide ihn in Spalten. Kartoffeln bürste ich nur und halbiere sie dann.
Alles auf ein geöltes Blech setzen und nochmal mit Olivenöl einpinseln. Grobes Salz darüber, Pfeffer und viel viel frischen Rosmarin.



Das Ganze darf dann für etwa 30-45 Minuten in den Ofen (ca. 200 °C), währenddessen kann man noch mal eben schnell einen Dip rühren. Altbewährt und dazu sehr fein:

Schmand + Joghurt (wenn nur Joghurt da ist geht auch das)
1-2 zerdrückte Knoblauchzehen
Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Alles verrühren, abschmecken und nur noch warten, bis der Kürbis duftet. Essen ist fertig!


Montag, Dezember 08, 2008

Back to Internet

Totgeglaubte leben länger. Ich bin wieder da. Seit heute wieder mit Internetanschluss versehen - juhe.

Trotzdem wird es hier in den nächsten Monaten wohl etwas ruhiger weitergehen. Mittags ruft der hungrige Bauch in die Kantine, abends gibts Käsebrot in finsterer Küche. Und wenn gekocht wird, dann heißt es eher wieder: Back to the 1 Frau-Single-Küche meiner Anfangstage im Studium.

Vielleicht schaffe ich aber dafür mal den ein oder anderen Bericht über das wunderschöne Freiburg im Breisgau, wo es mich jetzt für 6 Monate (naja, nur noch 5..) hinverschlagen hat.

Angefangen wird mit zwei Bildern die noch die letzte Novembersonne in sich tragen



- da konnte man noch draußen sitzen, im Café Aran (gibts auch in Regensburg und Konstanz und noch viel mehr Städten) leckeren Holundertee oder Milchkaffee aus großen Schalen trinken und eine dicke Scheibe Brot mit Avocado-Feta-Creme essen (sehr schwere Entscheidung bei tausend Köstlichkeiten). Die ist zwar nicht wirklich billig, macht aber satt wie ein Mittagessen. Danach passt das Stück Kuchen gar nicht mehr rein in den Bauch. Gut für den Geldbeutel, auch wenn die Kuchen gut aussahen.



Und an alle, die jetzt in Neid ob der Sonnenstrahlen ausbrechen - keine Angst. Auch hier hat es inzwischen Nebel und es ist eiskalt. Ein bisschen Gerechtigkeit gibts doch noch ;).

Aran - Brotgenuss und Kaffeekult

Salzstrasse 28 (Augustinerplatz)

79098 Freiburg



Donnerstag, Oktober 30, 2008

Kurze Pause

Ein Umzug steht an! Da ich keine Ahnung habe, wann ich wieder Zugang zum Internet habe verabschiede ich mich hier mal. Aber ich komme wieder, keine Sorge. Mit (zeitweiser) neuer Küche, neuen Ideen und nicht unbedingt mehr Zeit ;). Bis dann!

Freitag, Oktober 17, 2008

Indien trifft Weihnachten

Heimgekehrt aus dem Urlaub daheim wollte ich eigentlich noch ein Rezept posten, das ich vorher noch gekocht hatte.
Ich hatte nach einer Rotkohl-Verwertung gesucht, die weder Salat noch einfach Rotkraut ist. Dazu sollte es möglichst wenige frische Zutaten beinhalten, da ich ja nicht wieder Sachen anbrechen wollte. Und ich wurde tatsächlich fündig: Linsen mit Rotkohl, dazu indisch angehauchte Gewürze und getrocknete Aprikosen. Klingt dubios? Vielleicht. Ist aber wirklich empfehlenswert. Zitrone oder/und Orange geben einen säuerlichen Touch, Kokosmilch/creme rundet das Ganze ab. Mit Reis servieren und die Essensgäste staunen lassen *g*.


Curry-Linsen-Rotkohl


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Curry-Linsen-Rotkohl
Kategorien:Vegetarisch, Orient, Linsen
Menge:2 Portionen

Zutaten

200Gramm
Puy-Linsen
450Gramm
Rotkohl
100Gramm
Getr. Aprikosen
3Essl.
Öl
1Essl.
Koriandersamen
1Teel.
Bockshornkleesamen (Kathi: Kreuzkümmel)
1Essl.
Zucker
2Essl.
Fisch-Curry-Masala-Pulver (oder normales



-- Currypulver)
300ml
Gemüsebrühe
200ml
Kokosmilch (Dose)
3-4Essl.
Zitronensaft
200Gramm
Sahnejoghurt (10 % Fett)
1Teel.
Ingwerpulver
2Stängel
Koriander
1

Knoblauchzehe



Salz

Quelle


www.kuechengoetter.de

Erfasst *RK* 17.10.2008 von

Kathi Holzapfel

Zubereitung

Schritt 1 Linsen nach Packungsanleitung garen. Rotkohl vom Strunk befreien, unschöne Blätter entfernen, die übrigen waschen und in feine Streifen schneiden. Die Aprikosen fein würfeln.

Schritt 2 Den Wok erhitzen, Öl hineingeben und Koriander- und Bockshornkleesamen zugeben. Braten, bis es zu duften beginnt, dann den Rotkohl hinzufügen und unter Rühren 5 Min. braten. Zucker und Masalamischung einrühren. Kurz mitbraten und die Brühe angießen. Im geschlossenen Wok 6-8 Min. kochen lassen.

Schritt 3 Kokosmilch, 2 EL Zitronensaft und die Aprikosenwürfel unterrühren und bei kleiner Hitze im geschlossenen Wok leise kochen lassen, bis der Rotkohl gar ist.

Schritt 4 Inzwischen für die Raïta den Joghurt mit Ingwerpulver verrühren. Koriander waschen, trockenschütteln und fein schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln. Beides unter den Joghurt rühren und mit Salz, Zitronensaft und 1 Prise Zucker würzen. Den Rotkohl abschmecken und mit den Linsen und der Raïta servieren.

Kathi:

Menge soll für zwei sein - ich habe alles bis auf die Gewürze halbiert und uns ist immer noch etwas übrig geblieben.

Raita weggelassen, dazu Reis. Zusätzlich Saft einer Orange hinzugefügt, keine Bockshornsamen dafür Kreuzkümmel mit angeröstet. Billys Currymischung statt Masala, feste Kokoscreme und etwas mehr Flüssigkeit statt Kokosmilch verwendet.

Schmeckt wie "Weihnachten meets Indien" - interessant, aber lecker!

=====

Herbstliches Restegratin

Im Hause Kochfrosch müssen Reste verbraucht werden: Nach der anstrengenden Prüfungszeit gehts in den verdienten Herbsturlaub im Hause Chili & Ciabatta.
Und damit während der Zeit nicht Unverbrauchtes im Kühlschrank vor sich hin gammelt und die Bäuche trotzdem voll werden heißt es mal wieder: Resteverwertung!

Unter den Vorgaben "Lauch" + "Kürbis" + "Feta" spuckte mir die Rezeptesuche von den Küchengöttern auch glatt etwas Brauchbares aus: ein Kürbisgratin mit Tomaten und Feta. Ein paar Tomaten waren noch da, der Rest wurde durch Dosentomaten ersetzt. Außerdem habe ich unter den Kürbis noch ein paar vorgekochte Kartoffeln gemogelt.

Das Ergebnis sieht nicht nur hübsch aus..



.. es schmeckt auch sehr lecker. Petersilie für die Sauce hatte ich keine, ich habe auf gefriergetrocknete (ha! da kenn ich mich ja jetzt aus *g*) italienische Kräuter zurückgegriffen. Die bunten Farben konkurrieren gerade mit den flammenden Wäldern draußen vor der Haustür - sehr herbstlich.



Herbstliches Kürbisgratin mit Tomaten

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kürbisgratin mit Tomaten
Kategorien:Vegetarisch, Auflauf
Menge:4 Portionen

Zutaten

1Stück Kürbis (etwa 1 kg)
400Gramm Tomaten
2 Knoblauchzehen
2 Dünne Stangen Lauch
1/2Bund Petersilie
200Gramm Käse (Feta, Taleggio oder junger Pecorino)
4Essl. Olivenöl
Salz und Pfeffer

Quelle

www.kuechengoetter.de
Erfasst *RK* 15.10.2008 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Schritt 1 Backofen auf 200° vorheizen. Kürbis putzen, schälen und in etwa 1/2 cm dicke, nicht zu große Scheiben schneiden. Tomaten waschen (nach Wunsch häuten) und würfeln. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden, Lauch waschen, putzen und in Streifen schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken. Den Käse vorbereiten: Feta zerkrümeln, Taleggio oder Pecorino entrinden und würfeln.

Schritt 2 Öl in einer Pfanne erhitzen, Kürbis darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Min. unter Rühren braten; salzen, pfeffern und herausnehmen. Tomaten, Knoblauch und Lauch in der Pfanne 1-2 Min. andünsten. Petersilie untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 3 Den Kürbis in eine feuerfeste Form verteilen. Tomaten darübergeben und mit dem Käse belegen oder bestreuen. Den Kürbis im Ofen (Mitte, Umluft 180°) 15-20 Min. backen, bis der Käse leicht gebräunt ist. Das Gratin schmeckt heiß, lauwarm und auch abgekühlt gut. Fein zu Lammkoteletts oder gebratenen Fischfilets.

Kathi: Ein paar vorgekochte Kartoffelwürfel unter die Kürbiswürfel gepackt. Frische und 1 Dose gehackte Tomaten verwendet. Sehr bunt und lecker.

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Mittwoch, Oktober 15, 2008

Food-o-grafie: No food today

Zorra invited a new event: food-o-grafie. She wants to know wich camera we are using, why we bought it, if we are satisfied etc..

So let's start.
Since June 2007 I have a Fuji FinePix F31fd (it seems to be no longer available..), a quite small camera that I use for everything. But I have to admit - food is what I take most pictures of. I like its macro function, I'm very satisfied with the pictures taken outside (I love to take photos of flowers and everything that grows). Unfortunately the photos I take inside, with bad light - forget it.. but I don't know if there's a compact cam which would really work under these conditions.

I think it's always useful to see some pictures so let's go..


boat in Regensburg


somewhere near the Maggia, Switzerland


Südfriedhof, Leipzig






driftwood

One day, when I earned enough money *lol* I would buy a DSLR, but I know that it will be a lot of work until you know all the functions and really know your cam. Even with my camera I could do more, try more often the manual settings.. but I think the automatic mode is really good.

So if you want a camera for city trips, outside and food photos that you take with enough daylight - I really would recommend it.

Zorra wanted a picture taken in september, so here it is: Strawberrys on my new chopping board. I liked the different textures.


Donnerstag, Oktober 09, 2008

Erfolgreiche Ablenkung vom Lernen

Es hilft einfach nicht. Wenn das Verlangen nach Zimtschnecken über Tage hinweg immer größer wird, man sich nicht mehr auf seine Bücher sondern nur noch auf Zimtschnecken konzentrieren kann - dann sollte man dem Verlangen einfach nachkommen. Hilft ja nicht ;).

Also im Netz ein Rezept für schwedische Zimtschnecken gesucht und auch eines gefunden. Ich bin allerdings nicht so der Hefeteig-Held und deshalb hilft mir die Angabe "einen Hefeteig zubereiten" nicht allzuviel. Also das große Basis-Kochbuch geholt und da nachgeguckt. Einzige Abwandlung: Etwas Kardamom muss in den Teig. Nach dem 1. Gehenlassen heißt es kneten.. und kneten.. zwischendurch zweifle ich sehr an meinen Fähigkeiten. Einen Hefeklumpen an meiner Hand klebend.. ob ich je zu meinen Schnecken kommen werde? Aber es heißt einfach nicht aufgeben, etwas mehr Mehl dazu und weiterkneten. Irgendwann wurde es dann auch ein Teig. Den man ausrollen konnte, mit Butter bestreichen, bezuckern, bezimten und aufrollen. Nach dem Schneiden war ich noch ein wenig skeptisch.



Vollkommen zu Unrecht, wie sich herausstellte. Nach ca. 10 Minuten im 250 Grad heißen Ofen duftete es schon köstlich.
Das Ergebnis ist so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Für Herrn Kochfrosch könnten sie wohl noch etwas süßer sein, für mich sind sie gut so. Wenn man rechtzeitig dran denkt, könnte man die Schnecken auch noch mit etwas Eigelb bepinseln, das sähe bestimmt auch hübsch aus. Ich habe einfach etwas Butter genommen.

Zimtschnecken





==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mittelfester Hefeteig 2
Kategorien:Grundrezept
Menge:1 Rezept

Zutaten

500Gramm
Mehl
20Gramm
Hefe
50-80Gramm
Zucker
250ml
Lauwarme Milch
1-2

Eier
60-80Gramm
Zerlassene Butter
1/2Teel.
Salz

Quelle


Hedwig Maria Stuber - Ich helf dir kochen

Erfasst *RK* 09.05.2007 von

Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eines Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, 1 EL Zucker darüber streuen und beides mit einigen Esslöffelkn der lauwarmen Milch und wenig Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig anrühren. Leicht mit Mehl bestauben und zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

2. Sobald sich an der Oberfläche des Vorteigs Risse zeigen, die restlichen Zutaten einarbeiten und kräftig abschlagen, bis der Teig glatt, geschmeidig, weich und seidig glänzend ist und sich gut vom Schüsselboden löst. Mit einem Tuch bedecken und erneut etwa 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig das Doppelte seines Volumens erreicht hat.

3. Den Teig zusammendrücken, nach dem jeweiligen Rezept ausformen und vor dem Backen noch einmal gehen lassen.

Kathi:

Zimtschnecken daraus gemacht, in den Teig noch 1 TL Kardamom gemischt. Musste noch mehr Mehl hinzufügen, bis der Teig gut war (ca. 15 Minuten kneten bzw. rumbatzen).

Den Teig dann ausrollen, mit zerlassener Butter bestreichen und mit Zimt/Zucker bestreuen. Aufrollen und in Stücke schneiden, die Schnecken noch mit etwas Eigelb oder Butter bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Bei etwa 250 Grad ca. 10 Minuten lang backen.

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