Montag, Dezember 01, 2014

Plätzchensaison 2014: Schokoheidesand

Es geht loohos. Ein bisschen später als anderswo, dafür sehr gedrängt. Ich habe am Samstag nachmittag 5 Sorten Plätzchen gebacken, ich bin selbst erstaunt von mir. Da ich mich dieses Jahr für fast nur Unbekanntes entschieden habe, stelle ich sie euch nach der Reihe vor.


Den Anfang macht Schokoheidesand aus der Essen und Trinken von letztem Jahr (wir werden sehen, meine Hauptinspirationsquelle).
Schon ein paar Tage vorher habe ich die für Heidesand so wichtige braune Butter gemacht: Hier wird sie noch mit Vanille und Orangenschale aromatisiert und ich kann euch sagen - das riecht einfach umwerfend gut.

Mit der Heidesandverarbeitung hab ichs ja nicht so sehr, hier ging es einigermaßen. Ich habe die Würste einfach wirklich gut und eng in Frischhaltefolie gewickelt, nach längerer Kühlzeit (sie lagen über einen Tag im Kühlschrank..) ließen sich gut Scheiben abschneiden. Die werden dann mit Ei-Milchmischung bepinselt und in Muscovadozucker gewälzt, das gibt eine schöne crunchy Zuckerkruste. Im Teig ist ebenfalls Muscovado und gibt dem fertigen Plätzchen eine schöne Karamellnote.

Nach dem Backen der erste Test: Schmilzt im Mund, herb-karamellig mit feinem Orangenaroma. Genau mein Ding, Herr Kochfrosch ist eher so mittelbegeistert. Für mich vielleicht die besten dieses Jahr.

Schokoheidesand



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Heidesand
Kategorien: Plätzchen
Menge: 45 Stück

Zutaten

H TEIG
200GrammButter
1Vanilleschote
1Teel.Fein abgeriebene Bio-Orangenschale
120GrammMuscovado-Zucker, (ersatzweise brauner Zucker)
Salz
250GrammMeh
20GrammKakaopulver
3Essl.Schlagsahne
H KRUSTE
1Eigelb, (Kl. M)
1Essl.Milch
60GrammMuscovado-Zucker

Quelle

Essen&Trinken 11/2013
Erfasst *RK* 04.11.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Für den Teig die Butter langsam zerlassen. Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen. Vanillemark und Orangenschale zur Butter geben und offen bei mittlerer Hitze leicht bräunen lassen. In eine Schüssel füllen, abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen, bis sie wieder fest ist.

2. Butter, Zucker und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers) 5 Minuten cremig aufschlagen. Mehl, Kakao und Sahne unterkneten. Teig zu 3 Rollen (à ca. 20 cm länge) formen und abgedeckt über Nacht kalt stellen.

3. Für die Kruste Eigelb und Milch verquirlen, die Rollen rundum mit der Eimischung bestreichen, dann im Zucker wälzen. Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2-3, Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten 10-12 Minuten backen. Auf den Blechen abkühlen lassen. Haltbarkeit: ca. 4 Wochen.

Kathi: Butter schon einige Tage vorher gemacht (riecht köstlich!), Teigrollen über einen Tag lang kalt gestellt. Köstliche Plätzchen mit leicht herbem-karamelligem Geschmack und feinem Orangenaroma.
=====

Und das kommt dann noch.. nur die Butter-Zimt-Schnecken, die sind alte Bekannte.


Kommentare:

  1. Gefällt mir gut, ist sicher eine schöne Variante zu den normalen. Bitte an Weihnachten einen zum Probieren mitbringen :-)

    AntwortenLöschen
  2. Das mit der Kruste hat bei mir nicht funktioniert, aber sonst seeeeehr lecker!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ist die Kruste geschmolzen? Das hatte ich auch bei einigen, war wohl etwas zu heiß.. oder was hat sonst nicht funktioniert? Aber so lange sie schmecken, ist das ja die Hauptsache :)

      Löschen
  3. Vielen Dank für dieses Rezept, ich habs am Wochenende nachgebacken. Hat auch super geklappt, abgesehen davon, dass mir beim ersten Blech die Zuckerkruste geschmolzen und ein wenig verbrannt ist.

    Ab dem zweiten Blech hab ich die Temperatur dann auf 175 °C Ober-/Unterhitze reduziert und die Plätzchen 10 Minuten drinne gelassen, das war perfekt.

    Allerdings finde ich, dass die Kruste den feinen Orangengeschmack ein wenig mit ihrer Süße erschlägt; ich würde die das nächste mal vielleicht sogar komplett weglassen.

    AntwortenLöschen