Dienstag, Juni 05, 2012

Von Portugal ins Frankenland

Nein, das hat jetzt gar nichts mit der Lissabonreise zu tun. Höchstens ein bisschen - es war quasi die Erinnerung an ein Gebäck, dass ich schon vor ein paar Jahren kennenlernen durfte: Nysa hatte damals auf dem Foodbloggertreffen in Geiersthal (5 Jahre ist das jetzt schon her!) selbstgemachte Queijadas de Leite - kleine süße cremige Törtchen mitgebracht. Die servierte ich dann zu Hause Herrn Kochfrosch und der war begeistert.

Dann verschwanden sie erstmal in den Untiefen meines Hirns, um jetzt pünktlich zu einer Gartenfeier wieder aufzutauchen. Mitzubringen: Was Süßes. Und süß sind sie wirklich... mir etwas zu süß, dabei hatte sowohl Nysa als auch ich den Zucker schon reduziert. Von den meisten anderen Gästen wurde allerdings der Daumen begeistert nach oben gereckt - kommt also etwas auf den eigenen süßen Zahn an. Auf der Feier wurden sie gerne zu einer Portweincreme mit Erdbeeren kombiniert (hehe, nichts für Kalorienzähler), ich bevorzuge sie mit Zimt überstäubt und Erdbeeren pur dazu.

Im Originalrezept fehlte die Zeitangabe im Ofen, ich hatte sie mit Beobachtung ca. 25 Minuten drin, evtl. tuts auch etwas weniger, dann sind sie noch einen Ticken cremiger.

Queijadas de Leite


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Queijadas de Leite
Kategorien: Gebäck, Dessert
Menge: 14 Stück

Zutaten

400GrammZucker (K: weniger! 280 g waren immer noch sehr
-- süß)
125GrammMehl
3Eier Größe M
75GrammButter
1/2Ltr.Milch
1klein.Zitronenschale (K: Abrieb einer halben-ganzen
-- Zitrone)
1/2Vanilleschote
Butter und Mehl für die Formen

Quelle

http://cheznysa.blogspot.com
Erfasst *RK* 28.05.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Als erstes die Muffinform buttern und mehlen. Den Zucker mit dem Mehl mischen. Die Eier und die geschmolzene Butter langsam und unter rühren dazugeben. Dann die warme Milch, die zuvor mit der Zitronenschale und ausgekratzter Vanillestange aufgekocht worden ist, ebenfalls unter rühren dazugeben (ich habe die Milch durch einen Sieb in die Zutatenschüssel gegeben, da ich die Haut, die die Milch beim Kochen bildet nicht mag). Die sehr flüssige Masse in die Form geben und im Ofen bei ca. 180 ° 25-30 Minuten oder ein bisschen mehr backen, bis die Oberfläche leicht bräunlich ist. Abkühlen lassen und in Papierförmchen geben. Wer mag, kann die Queijadas vor dem Servieren mit etwas Puderzucker (K: Zimt!) bestreuen.
Kathi: Immer noch sehr süß - für mich evtl. nächsts Mal nur 200 g Zucker nehmen. Vanille passt gut. Zum Schluss in Papierförmchen gesetzt und mit etwas Zimt bestreut. Evtl. lassen sich die Törtchen auch gleich in Papierförmchen backen. Schön dazu: frische Erdbeeren..
=====

Kommentare:

  1. Hallihallo, ich bin schon längere Zeit stille Leserin deines Blogs. Ich finde ihn klasse und dieses Rezept kommt genau zur rechten Zeit. Ich suche schon länger nach einem einfachen Rezept für diese leckeren Kremtörtchen. Danke dafür - wird sofort getestet..
    Lieben Gruß
    Anne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wobei sie natürlich nicht so cremig sind wie die Pasteis de Nata. Die Konsistenz ist eher so "Käsekuchen-artig"-quatschig - daher wohl auch der Name. Nichtsdestotrotz schmecken sie natürlich. Und ich freue mich immer, wenn stille Leser aus dem Versteck kommen!

      Löschen
  2. Das ist sofort gespeichert für's Nachbacken am Wochenende!

    AntwortenLöschen
  3. Liest sich gut, sieht gut aus, muß gut sein :)

    AntwortenLöschen
  4. Ich habe sie nun nachgebacken - einnert tatsächlich an Mini-Käsekuchen. Ich war übrigens zu faul, die Muffinsförmchen erst noch zu fetten und haben die Kuchen gleich in den Papierförmchen gebacken, das hat prima funktioniert.

    AntwortenLöschen
  5. ui.. die sind gut geworden :-) leider hat meine mum auch keine zeitangabe im rezept und von ihr habe ich es.. aber es geht gut mit dem aufpassen :-)

    AntwortenLöschen