Donnerstag, August 14, 2008

Schön bunt hier

Als es noch warm war kam mir eines Tages wieder die lettische kalte Rote Bete Suppe in den Sinn, die ich in Riga so gern und so oft zum Mittagessen gegessen hatte. Ich wusste, dass es schon die Grundlage (kefirs - angeblich nicht das Gleiche wie deutscher Kefir) hier nicht gibt und war so etwas zweifelhaft, ob das wohl klappen würde.

Die einzigen Rezepte, die ich finden konnte stammen von Chefkoch und sind von den Zutaten so, wie ich mich auch erinnern kann. Allerdings warnt hier schon die Verfasserin, dass sie normalerweise in Apfelsaft eingelegte roten Beten verwendet, die es wohl auch nur in Lettland oder Litauen gibt. Nunja, ich habe die restlichen Zutaten dann trotzdem eingekauft.

Dann wurde das Wetter schlecht. Mach ich die Suppe eben morgen. Tja - da hat es immer noch geregnet.. aber ich will meine Zutaten ja nicht wegschmeißen, daher also am denkbar ungünstigsten Tag der Woche: Eine pinke Sommersuppe mit Gurke, Frühlingszwiebeln, Dill und roter Bete. Als Basis habe ich Kefir verwendet, andere nehmen Buttermilch oder verdünnten griechischen Joghurt (wäre jetzt wohl meine Wahl).

Überzeugt hat mich die Suppe leider nicht, ich kann nicht sagen wieso, aber in Riga war die viel besser! Vielleicht sinds die Zutaten, vielleicht das Wetter, bestimmt das Know-How. Ich glaube bis zur nächsten "auksta zupa" warte ich dann, bis ich mal wieder im Baltikum bin.
Auf der Mottoparty "pink" macht sie sich allerdings bestimmt ganz gut!

Auksta zupa - lettische kalte Rote Bete Suppe


1 Kommentar:

  1. Also farblich sehr ansprechend, macht sich vor allem gut bei grau gefärbtem Himmel. Hört sich interessant an.

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