Montag, Januar 21, 2013

Und was mach ich jetzt damit? # Granatapfel

Oh ja, ich mag Granatäpfel.
A) sind sind sie wunderhübsch anzusehen und B) schmecken mir die Kerne auch noch vorzüglich. Knackig, säuerlich-süß, wunderbar. Herr Kochfrosch kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen, muss aber durch. Ich bin letztes Wochenende sogar extra nochmal durch den Schnee in den Nachbarort gelaufen, denn der ortsansässige Supermarkt hatte keine Granatäpfel. Ja ist das denn die Möglichkeit?


Als letztens im Freundeskreis das Gespräch auf Granatäpfel kam, stellten sich allerdings manche die Frage: Wie krieg ich das Ding auf, ohne eine Riesensauerei in der Küche zu veranstalten? Das scheint das Problem von einigen zu sein, daher habe ich meine Vorgehensweise mal kurz dokumentiert:

Die Unterwassermethode (hab ich mir natürlich nicht ausgedacht, es gibt diverse Youtube-Videos dazu. Wozu gibt es eigentlich keine Videos??)

1. Granatapfel oben vorsichtig in einer Art Viereck einschneiden. Eine große Schüssel mit Wasser füllen. Granatapfel untertauchen, Daumen in den Granatapfel schieben und aufbrechen - geht das nicht, evtl noch etwas tiefer schneiden.
2. Unter Wasser die Kerne aus dem Apfel pulen - geht ganz einfach. Die größeren Schalenteile gleich rausholen. Die Kerne sinken zu Boden, die Schalen und Häutchen schwimmen obenauf.
3. Wasser mit Schalen/Häuten abgießen, nochmal neues Wasser auffüllen. Mit den Händen sanft durch die Kerne gehen, jetzt lösen sich auch noch kleinere Schalen/Resthäutchen. Diese abgießen.
4. Kerne in ein Sieb geben, nochmal abspülen, fertig.

Hat bei mir noch nie gespritzt, würde ich glatt in meinem weißen Sonntagskleid zubereiten - sodenn ich eins hätte ;).


Und wozu das Ganze? Ich wollte die Kerne für ein spannend klingendes Gericht: Rosenkohl-Süßkartoffelcurry mit Granatapfelkernen, gesehen bei Schöner Tag noch.

Sieht auch recht hübsch bunt aus, aber leider fand ich das Essen nicht so berauschend.. Kann nicht mal genau sagen, an was es liegt. Würzung zu lasch, ohne, dass ich sagen könnte, wie es besser ginge. Vielleicht  mag ich Rosenkohl doch nur in gebratener Form..
Zum Glück gehen die Ideen für die restlichen Granatapfelkerne nicht aus: Über Salat gestreut, zu Milchreis, übers Müsli..

leider eher Murks: Rosenkohl-Süßkartoffelcurry mit Granatapfelkernen

Dienstag, Januar 15, 2013

Das verflixte 7. Jahr

Kaum zu glauben, die Erste: Ich habe diesmal nicht den Bloggeburtstag vergessen!
Kaum zu glauben, die Zweite: Kochfrosch startet ins verflixte 7. Jahr.


7 Jahre, das sind 410 Einträge, viele nette Leser und Begegnungen, aber auch Zweifel und Gedanken daran, den Kochfrosch zu beerdigen.
Angefangen im studentischen Wohnheimszimmer mit zwei Kochplatten und zu einer Zeit, als es nur wenig Kochblogs gab, stelle ich mir heute schon manchmal die Frage, ob die Welt sowas wie diesen Kochblog braucht.
Die Antwort ist klar - braucht sie nicht ;). Aber dann kommt es zu so netten Begegnungen wie vergangenes Jahr im Yogakurs. Wo ich mich anmelde und die Frau hinter mir dreht sich zu mir um und sagt "Kathi H.? Von Kochfrosch? Den Blog les ich!" Dann bekomme ich Feedback von Freunden, die ihn lesen. Und schließlich ist er immer wieder Motivation, etwas Neues auszuprobieren, anders anzugehen und das ganze auch schriftlich zu dokumentieren. Nicht zuletzt ist er inzwischen einfach eine wichtige Gedankenstütze. Wir werdens also wohl noch ein Weilchen machen, der Kochfrosch und ich ;).

7 Jahre, das will gefeiert werden. Es gibt Partyhütchen (yeah!), Geburtstagskuchen (zum Glück ist noch Zitronenkuchen da) und natürlich.. Geschenke! In dem Fall nicht für mich, sondern für euch. Als kleines Dankeschön fürs Lesen, Kommentieren, Teilhaben.

Was wünscht ihr euch? Von was möchtet ihr mehr sehen und lesen? Gibt es Themen, die euch besonders reizen oder interessieren? (Nein, tut mir leid, der perfekte Schweinebraten wird auch nächstes Jahr nicht hier auftauchen..).

Unter allen, die ihren Kommentar (es dürfen auch nur Glückwünsche sein ;) ) bis kommenden Montag, 21. Januar hier abgeben, verlose ich 5 Überraschungspäckchen. (Emailadresse oder sonstige Kontaktmöglichkeit nicht vergessen)
Überraschung heißt: Irgendwann im Lauf des nächsten Jahres erhaltet ihr ein kleines Päckchen. Mit Selbstgemachtem, kleinen Spezialitäten aus der Gegend oder von Ausflügen, je nachdem, was mir unter die Finger kommt.

In diesem Sinne: Danke fürs Mitlesen und auf die nächsten 7 Jahre!

Montag, Januar 14, 2013

food-o-grafie #1 - Kamera und Objektive

Juhu - Food-o-grafie ist zurück! Der Event rund ums Essen fotografieren. Schon im Jahr 2008 hatte Zorra zu diesem Event geladen, schon damals hatte ich mitgemacht. Seitdem hat sich bei mir fototechnisch doch einiges getan. Höchste Zeit also, die Sache mal wieder auf den akutellen Stand zu bringen.

Im ersten Teil geht es um Kamera und Ausrüstung.


Die Kamera
Bis 2010 fotografierte ich mit einer Fujipix Finepix, einer kleinen normalen Digitalkamera. Nach dem Abschied vom Studentenleben und dem ersten halben Jahr Arbeit habe ich mir dann einen Traum erfüllt und mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft: eine gebrauchte Nikon D80 (das Modell gibt es nicht mehr) inkl. Kit Objektiv  AF-S Nikkor 18-135 mm 1:1.35 - 5.6G.
Die Wahl fiel relativ schnell auf diese Kamera, da meine Mutter das gleiche Modell besitzt und noch dazu ein Objektiv "abzugeben" hatte, da sie sich damals die lichtstärkere Variante gekauft hat. Ich habe mir damals auch andere Nikon-Modelle angeguckt, die einfacheren konnten aber etwas weniger als die D80 und die besseren/teureren waren a) für mich überausgestattet (ich will nicht mit meiner DSLR Filme aufnehmen!) und b) schlichtweg zu teuer. Bis heute habe ich es keinen Tag bereut, mich für dieses Modell entschieden zu haben.

Ich habe nicht wirklich viel Ahnung von Fotografie, alles ist learning by doing. Ich schleppe die Kamera allerdings wirklich viel mit mir rum - ich habe sie mir keineswegs "nur" zum Essen fotografieren zugelegt, sondern mache auch sonst ziemlich viel Fotos damit (v.a. draußen / Naturaufnahmen). Meistens fotografiere ich im Zeitautomatikmodus ("A"), manchmal auch komplett manuell.
Um einen besseren Eindruck von den Objektiven zu bekommen, werde ich nicht nur Foodfotos als Beispiele aufführen, sondern auch, was ich "sonst so" damit fotografiere.

Alle Fotos sind unbearbeitet, nur auf 3:4 Format zugeschnitten und fürs Netz verkleinert.

Die Objektive
AF-S Nikkor 18-135 mm 1:1.35 - 5.6G
Wie schon erwähnt, das Kit-Objektiv, das bei der Kamera dabei war. Qualitativ wohl eher Mittelklasse, anfangs habe ich trotzdem fast alles damit fotografiert. Heute benutze ich es v.a. auf längeren Ausflügen / Reisen, bei denen ich keine Objektive zum Wechseln mitnehmen möchte. Durch den sehr weiten Zoom-Bereich ist es vielseitig einsetzbar. Für Foodfotos benutze ich es kaum noch, war fast schwierig, ein Bild aus dem letzten Jahr zu finden, wo ich dieses Objektiv benutzt habe.

Rote Linsensuppe - 62 mm, 1/30s, f/6.3, ISO 1000

in Lissabon - 62mm, 1/1000s, f/5.3, ISO 160
Bretterschachten - 35 mm, 1/80s, f/8.0, ISO 125

AF Nikkor 50mm 1:1.8D
Müsste ich mit nur einem Objektiv auskommen - ich würde dieses wählen! Das Objektiv habe ich wie oben erwähnt von meiner Mutter geschenkt bekommen, als sie sich die lichtstärkere Variante 1:1.4 gekauft hat. 
Die Festbrennweite mit 50 mm ist sehr gut für Foodfotos geeignet, der Ausschnitt passt super, die Tiefenschärfe ist ebenfalls sehr schön. 
Anfangs habe ich das Objektiv auch nur für Essen und Portraits genutzt - das ist inzwischen ganz anders. Da es so handlich ist, nehme ich es auch gerne für unterwegs mit, damit wird selbst eine Spiegelreflex ganz leicht und "klein". Ich mag die Herausforderung, nur bestimmte Ausschnitte und Blickwinkel fotografieren zu können - so entstehen oft Bilder, die man sonst vielleicht eher nicht gemacht hätte, es lenkt den Blick eher auf Details. Noch dazu ist es recht erschwinglich, absolute Empfehlung von mir!
Sternanissirup - 50 mm, 1/25s, f/6.3, ISO 1000

Tomaten - 50mm, 1/80s, f/6.3, ISO 800

 
Novembernebel - 50mm, 1/400s, f/5.0, ISO 125
 
 
Comicsalon Erlangen - 50mm, 1/160s, f/5.0, ISO 200
 
Af-S Micro Nikkor 105mm 1:2.8 G ED
Das Monster. Das teuerste und schwerste Objektiv. Mama hats vorgemacht, ich war begeistert von der Farbbrillianz. Das man das Makro auch für Foodfotos nehmen könnte, darauf kamen wir eigentlich erst so richtig durch das Buch Plate to Pixel von Helene Dujardin, die dort recht häufig ein 105 mm Objektiv verwendet. Wieso auch nicht - muss man sich eben nur etwas weiter vom Objekt entfernen.
An meinem Fotoplatz kann ich dieses Objektiv gerade noch so nehmen, um einen ordentlichen Fotosausschnitt zu bekommen, auf dem man etwas mehr als nur Details sieht. Die Farben sind toll und es hat eine wunderschöne Tiefenunschärfe. Unterwegs hatte ich es bislang nur auf kleineren Spaziergängen in die nähere Umgebung dabei - doch auch hier eröffnet es tolle Einblicke in Details.


Grüner Spargelsalat - 105mm, 1/160s, f/6.3, ISO 160


Cantuccini - 105mm, 1/80s, f/6.3, ISO 160


Novembernebel - 1/500s, f/5.6, ISO 800


Hagebutte - 105mm, 1/500s, f/5.6, ISO 400
 
Manchmal fällt mir die Entscheidung ob 105mm oder 50mm wirklich nicht leicht - meistens teste ich nicht beide Varianten, beim gestrigen Zitronenkuchen-Shooting *g* hatte ich aber dieses Event im Hinterkopf und habe folgende Fotos gemacht:

Das "Siegerbild" - mit 105 mm und im Vergleich mit 50 mm.

Zitronenkuchen - 105mm, 1/30s, f/4.5, ISO 250
 

Zitronenkuchen - 50mm, 1/30s, f/4.5, ISO 320

Natürlich bin ich bei dem obigen Bild näher an den Kuchen rangegangen. Aus exakt gleicher Position wie mit dem 105mm Objektiv erhält man einen schönen Blick auf meinen Fotoplatz - der Fensterbank:


Zitronenkuchen - 50mm, 1/30s, f/4.5, ISO 500
 
Bei weiteren Fragen: Nur her damit! Mir hats viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die weiteren Teile des Events. Danke, Zorra!

Sonntag, Januar 13, 2013

Zitronenkuchen mit Frischkäse

So langsam gehen die letzten Plätzchen zur Neige und überhaupt: Nach der eher von Nuss und Schokolade geprägten Zeit hatte ich mal wieder Lust auf frisch, saftig, zitronig. Wie praktisch, dass da noch ein paar Eier im Kühlschrank auf Verwendung warteten. Also gestern nachmittag noch schnell ein Rezept gesucht und gleich mehrere gefunden. Ich glaube, Zitronenkuchen gibts wie Sand am Meer.. wir wollten mal ein neues Rezept ausprobieren und haben uns mal wieder auf Mamas Empfehlung verlassen: Ein Zitronenkuchen mit Frischkäse und Zitronenglasur.

Wir wollten nicht nochmal extra einkaufen gehen, daher haben wir einen Teil des Frischkäses durch Joghurt ersetzt (noch mehr Reste weg), den Zucker habe ich im Braun Mixbecher feiner gemahlen, Zitronenöl durch etwas mehr Zitronensaft ersetzt und ein Eiweiß mehr (Rest von der Königskuchenglasur) für den Eischnee verwendet.

Wir wurden nicht enttäuscht. Allein schon der Geruch nach dem Backen.. herrlich. Auch beim Anschneiden am Frühstückstisch enttäuscht der Kuchen nicht: Wunderbar saftig, flaumig und zitronig. Der Mohn gibt nette Knurpsstruktur und sieht nochmal hübscher aus. Ich glaub, das wird mein neues Standard-Zitronenkuchenrezept!

Zitronenkuchen mit Frischkäse

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zitronenkuchen mit Frischkäse
Kategorien: Kuchen, Früchte, Picknick
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

240GrammMehl
1Teel.Weinstein-Backpulver
1/2Teel.Salz
170GrammButter; Raumtemperatur
2Zitronen: abgeriebene Schale
1/4Teel.Zitronenöl; oder Zitronenextrakt
115GrammFrischkäse
225GrammExtrafeiner Zucker*
3groß.Eier; getrennt
2Essl.Zitronensaft; frisch gepresst
1Teel.Vanilleextrakt (oder entsprechend Vanillemark)




H GUSS
75GrammPuderzucker
Zitronensaft

Quelle

nach Carole Walter
Great Coffee Cakes, Sticky Buns, Muffins & More
Erfasst *RK* 23.03.2009 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Einen Rost auf die zweitunterste Schiene stellen.
Eine Kastenform (25 cm Länge) mit Backpapier auskleiden.
Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.
Die Butter in Flöckchen in eine weitere Schüssel geben und mit dem Handmixer cremig rühren. Zitronenschale und Zitronenöl unterrühren, dann den Frischkäse unter Weiterrühren portionsweise dazugeben, die Masse soll schön cremig werden. Nach und nach den extra feinen Zucker unterrühren, gut rühren. Nun nach und nach die Eigelbe zugeben, jedes Mal so lange rühren, bis sie vollständig inkorporiert sind.
Bei niedriger Geschwindigkeit die Hälfte der Mehl-Mischung zugeben und kurz rühren, dann Zitronensaft und Vanilleextrakt, dann den Rest der Mehl-Mischung. Nur so lange rühren, wie unbedingt notwendig.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer sauberen Schüssel cremig schlagen. Nun mit einem Gummispatel erst 1/3 vom Eiweiß unter den Teig ziehen, dann den Rest des Eiweißes.
Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glattstreichen. Den Kuchen 70-75 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und aus der Form heben, auf ein Rost stellen.
Den Puderzucker mit so viel Zitronensaft verrühren, dass eine streichfähige Glasur entsteht. Den noch warmen Kuchen auf der Oberseite mit Glasur bestreichen, so dass ein bisschen etwas davon dekorativ auf den Seiten herunterläuft. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.
Der Kuchen hält sich in Alufolie etwa 5 Tage.

Anmerkung Petra: Das Original wird ohne Zitronenguss gemacht, der passt aber ausgezeichnet.
Flaumig-saftiger zitroniger Kuchen, sehr gut Picknick-geeignet.
*ich habe normalen Zucker kurz im Thermomix gemahlen
Variante: 3 El Mohn mit in die Mehlmischung geben.

Kathi: Sehr saftiger, zitroniger Kuchen, lecker! Zucker im Braunmixer kurz feiner gehäckselt, 3 EL Mohn zugegeben, Hälfte Frischkäse durch Joghurt ersetzt.1 zusätzliches Eiweiß im Eischnee verwendet.
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Montag, Januar 07, 2013

Würziges fürs Brunchbuffet: Tomaten-Kräuter-Frischkäse

Zum 3-Königs-Frühstück gabs natürlich nicht nur was für die Süßen - auch die herzhaften Mägen sollten bedient werden. Ich wollte das ganze allerdings sehr stressfrei halten, also nichts Warmes diesmal.

Irgendein selbstgemachter Aufstrich passt aber immer, diesmal habe ich mich für einen Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Kräutern entschieden, den Mama zum einem Brunch mit Billi und Rene vergangenes Jahr gemacht hatte (ihr seht schon, ohne Mama als Inspirationsquelle läuft hier gar nichts..). Das Ursprungsrezept stammt wohl aus einem Buch von Cynthia Barcomi, gefunden bei Valentinas Kochbuch.

Der Frischkäse wird schon einen Tag vorher mit feingehackten Kräutern, Schalotten, Knoblauch und getrockneten Tomaten aromatisiert, am Tag selbst also sehr entspannt.
Schmeckt zu hellem und dunklem Brot gleichermaßen, auch als Dip zu knackigem Gemüse - perfekt  für Mittagspausensnacks und hoffentlich kommende Sommerpicknicks..

Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Kräutern



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Kräutern
Kategorien: Aufstrich, Kräuter, Buffet, Brunch
Menge: 1 Rezept

Zutaten

250GrammFrischkäse
8Getrocknete Tomaten in Öl, sehr fein gehackt
1Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
1klein.Rote Zwiebel, fein gehackt
1BundFrische Basilikumblätter
EinigeFrische Thymianblätter
ReichlichValle Maggia-Pfeffer; ODER
1klein.Rote Chili; sehr fein gehackt
Salz

Quelle

nach
Valentinas Kochbuch Blog
Cynthia Barcomi
Kochbuch für Feste: Große und kleine besondere Anlässe
Erfasst *RK* 16.12.2008 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten mischen, abschmecken und 1 Tag im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen.
Original:
http://www.valentinas-kochbuch.de/cynthia-barcomi-kochbuch/
Kathi: Schnell gemacht, sehr aromatisch. Praktisch vorzubereiten.
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Sonntag, Januar 06, 2013

Schweizer Dreikönigskuchen

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet?
Um ein paar Freunde wiederzusehen, hatte ich heute zum gemütlichen Dreikönigsfrühstück geladen - ein guter Grund, endlich auch mal einen Dreikönigskuchen zu backen. Da gibt es Rezepte wie Sand am Meer, ich habe mich von meiner Mutter beraten lassen und so fiel die Wahl auf den Schweizer Dreikönigskuchen: Ein schönes, lockeres Hefegebäck, unaufwändig herzustellen, nur die recht lange Gehzeit sollte man beachten. (Ja, die hübschen Krönchen habe ich mir gleich mit ausgeliehen.)


In einer der Kugeln versteckst sich dann die Königsmandel - wer die findet, ist heute König und hat hoffentlich Glück im ganzen neuen Jahr. Das könnt ich jedenfalls gut gebrauchen ;). Der "Kuchen" schmeckt solo, solo plus mit Butter oder solo plus leckerem Gelee aus Tessiner Trauben (Danke Billi!).


Das Originalrezept dürfte das von Fool for Food gewesen sein, ich habe mich an die abgewandelte Version gehalten. Petra von Brot und Rosen hat fast denselben Königskuchen gebacken!

Schweizer Dreikönigskuchen

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweizer Dreikönigskuchen
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

H HEFETEIG
250GrammWeizenmehl Type 405
250GrammZopfmehl (besteht aus etwa 90% Weizenmehl und
-- 10% Dinkelmehhl)
20GrammFrische Hefe; oder
1Pack.Trockenhefe
3Essl.Zucker
250mlMilch
1Teel.Salz
1Teel.Zitronenschale, abgerieben
100GrammWeiche Butter
100GrammSultaninen
1Ei, verquirlt
1Blanchierte Mandel
1Eigelb, zum Bestreichen
H VERZIERUNG
25GrammAprikosenmarmelade
1-2Essl.Wasser
2Essl.Hagelzucker

Quelle

leicht modifiziert nach Brückenbauer 1
3. Januar 1996
Erfasst *RK* 09.01.2009 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Hefeteig die beiden Mehlsorten in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Hefe hineinbröckeln, einen Esslöffel Zucker und einen Deziliter Milch beifügen. Mit einem Löffel verrühren, dabei immer etwas Mehl vom Rand dazunehmen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Wenig Mehl darüberstreuen. Zudecken und bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich Risse zeigen.
Restlichen Zucker, Milch, Salz, Zitronenschale, Butter, und das verquirlte Ei beifügen. Mischen und von Hand oder mit er Maschine zu einem geschmeidigen Teig kneten, am Schluss die Sultaninen von Hand einkneten. Zu einer Kugel formen, in die Schüssel geben und im Kühlschrank zugedeckt bis zur doppelten Grösse gehen lassen (Petra: etwa 4 Stunden). Ein rundes Backblech mit rund 30 Zentimeter Durchmesser mit Backpapier belegen oder buttern.
Den Teig in sechs gleich grosse (Petra: a 140 g) und eine grössere Portion teilen. Zu Kugeln formen. In einer Kugel die Mandel verstecken. Die grosse Portion in die Mitte des vorbereiteten Bleches setzen. Die sechs kleineren Portionen darum herum verteilen.
Zudecken und kühl nochmal gehen lassen (Petra: 4 Stunden kühle Kellertreppe sowie eine Stunde Raumtermperatur). Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Den Teig mit Eigelb bestreichen und den Kuchen im unteren Teil des Ofens 40 bis 50 Minuten backen. Auf ein Kuchengitter ziehen und etwas auskühlen lassen. Die Aprikosenmarmelade mit Wasser erwärmen. Durch ein nicht zu feines Sieb streichen und den noch warmen Kuchen damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen und eine goldene Papierkrone aufsetzen.
Dreikönigskuchen schmeckt nicht nur am 6. Janussr. In der übrigen Zeit könnten Sie den Teig zu einem Kreisring formen, gehen lassen, dann mit Eigelb bestreichen und mit einer Schere einschneiden.
Original:
:http://www.migrosmagazin.ch/pdfdata/pdfarchiv/bb/Bb-1996/01/BB01s32. pdf
Kathi: Frische Hefe verwendet. Statt Zopfmehl 25 g Dinkelvollkornmehl, 25 g Wiener Griessler und 200 g Weizenmehl verwendet. 1. Gehen im kühlen Hausflur: ca. 2 Stunden, 2. Gehen ebendort ca. 4 Stunden. Sehr schön lockeres und saftiges Hefegebäck!
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Und heute nachmittag bekamen wir dann wirklich noch Besuch von den 3 kleinen Königen. Leider waren sie etwas zu klein, um an unsere Haustüre schreiben zu können - aber Herr Kochfrosch war so nett und hat ausgeholfen ;)...

Sonntag, Dezember 23, 2012

Schöne Weihnachten!

Ich weiß, ich bin etwas früh dran. Aber ich habe mich gestern schon in den heimatlichen Bayerwald begeben, leider wäscht auch hier gerade der Regen den schönen Schnee weg..
Ich hoffe, ihr machts euch trotzdem gemütlich, zündet die vierte Kerze an, greift nochmal bei Plätzchen und Tee zu.

Ich wünsch allen Lesern entspannte Weihnachten - so, wie ihr sie euch wünscht, egal ob im Kreis von Familie, Freunden, ruhig oder tanzend, im Schnee oder schwitzend unter Palmen. Und falls wir nicht mehr voneinander hören - einen guten Start in ein hoffentlich wunderbares und spannendes Jahr 2013!


Dieses Jahr nur kleine Weihnachtsplätzchenproduktion im Hause Kochfrosch - und alles altbekannt (aber nicht minder lecker).

Glühweinterassentaler, diesmal allerdings mit dem Rezept vom Vanillesand
Butter-Zimt-Schnecken
Orangen-Mohnplätzchen

Nicht mit auf dem Bild: Herr Kochfrosch steuerte ebenfalls noch zwei Sorten bei:
Brunsli
Nussecken

Montag, Dezember 17, 2012

Sternanissirup

Man mags gar nicht glauben - aber mich gibts noch ;). Leider ist die Vorweihnachtszeit mal wieder eher nicht ganz so gemütlich und ruhig, eher recht arbeitsam. Letzte (handgemachte) Geschenke, aber vor allem der Job im echten Leben fordert gerade Zeit und viel Wochenendarbeit.

Dazwischen gönnten wir uns aber immerhin mal einen Kinobesuch und davor einen Abstecher in der zugehörigen kleinen Bar "Zum weissen Lamm". Dort getrunken: "Alma" - Prosecco mit Sternanissirup und Kumquats. Fand ich interessant und lecker - wollte ich nachbauen.

Ich habe mich an einem Rezept orientiert, dass ich bei den Küchengöttern gefunden habe. Großer Unterschied zum Sirup aus dem Lamm: Hier wird brauner Zucker verwendet. Ich habe mich jetzt einfach mal dran gehalten. Sonstige Änderungen (Limettenzesten, weniger Limettensaft) habe ich im Rezept vermerkt.
Ich gebe zu, erstmal war ich ziemlich skeptisch - hatte Angst, der Sirup würde viel zu sehr nach Karamell schmecken. Der Geruch beim Kochen war auch eher.. interessant. Ich habe ihn also abgeseiht, erstmal in den Kühlschrank gestellt.. und vergessen. Heute fiel er mir dann wieder ein. Prosecco und Kumquats waren gerade nicht zur Hand, daher habe ich ihn schlicht in mein Mineralwasser gegeben - und siehe da: Super! Der Geschmack ist ausgewogen, überhaupt nicht sauer, aber auch nicht zu süß, Karamellnote ist da, aber genauso der recht spezielle Geschmack von Sternanis. Gefällt.

Wer also noch ein kleines Last-Minute-Geschenk aus der Küche braucht, bitte, das Rezept:

Sternanis-Sirup


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Sternanissirup
Kategorien: Sirup, Geschenk
Menge: 300 Ml

Zutaten

500mlWasser
4Sternanis
4Unbehandelte Limetten
300GrammBrauner Zucker

Quelle

nach einem Rezept auf www.Küchengötter.de
Erfasst *RK* 17.12.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Limetten heiß abwaschen und abtrocknen. Schale mit einem geeigneten Schäler dünn abschälen oder mit einem Zestenreißer größtmöglich abreißen (meine Variante). 2 Limetten pressen. Den Limettensaft zusammen mit Zucker, Wasser, Limettenschale und den 4 Sternanis aufkochen und auf ca. 300 ml einkochen lassen. Durch ein Sieb geben, in sterilisierte Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren.

Kathi: Sehr ausgewogene Säure und angenehmes Karamellaroma, Sternanis kommt gut durch, ist aber nicht zu dominant. Idee aus dem Lamm, Erlangen ("Alma": heller Sternanissirup, Prosecco, Kumquats).
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Weitere Last-Minute Geschenke aus der Küche:
- Baileys-Kugeln
- Cantuccini mit Mandeln
- Cantuccini mit Pistazien, Cranberries und weißer Schokolade
- Glühweingelee (ohne Terassenplätzchen)

Montag, November 05, 2012

Nachgekocht: Paules Couscoussalat

Wer den Blog etwas genauer liest, der weiß: Couscous geht im Hause Kochfrosch immer. Daher wurde auch Paules ultimativer Couscoussalat schnell nachgemacht - wenn der schon so betitelt wird.. allerdings blieb scheinbar nie etwas übrig, um ein Foto davon zu machen. Daher also jetzt - der Salat schmeckt nicht nur im Sommer gut, er macht sich auch hervorragend als Mitbringsel für ein Buffet.

Das Besondere am Salat ist, dass der Couscous bereits am Vortag mit getrockneten Tomaten, Gewürzen und etwas kaltem Wasser angesetzt wird, so zieht er richtig schön durch - man muss keine Angst haben, dass er nach "nix" schmeckt. Kurz vor dem Mitbringen dann einfach noch frische Petersilie und Rucola daruntermischen - fertig.

Perfekt zum: Grillen, Picknicken, fürs 1001-Nacht-Silvesterbuffet, die Mittagspause, das Brunchbuffet...

Paules ultimativer Couscoussalat


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Paules ultimativer Couscous-Salat
Kategorien: Vegetarisch, Vegan, Salat, Couscous
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1BecherCouscous
1BecherSehr kaltes Wasser
1-2Teel.Gekörnte Brühe
Frisch gemahlener Pfeffer
1Teel.Paprikapulver
1Teel.Geräuchertes Paprikapulver (oder Pimente
-- d'Espelette)
Gemahlenes Chilipulver nach Belieben
2Teel.Getrocknete Minze
1/2Teel.Gemahlener Kreuzkümmel
8-10Getrocknete Tomaten
1-2Essl.Gutes Sonnenblumenöl
1Zitrone; den Saft
1Dose(ca. 400 g) Kichererbsen
1klein.Bund Petersilie
100GrammRucola
3Essl.Sonnenblumenkerne, in einer Pfanne ohne Fett
-- geröstet

Quelle

http://www.paules.lu/2010/06/%E2%80%A2-der-ultimative-
couscous-salat/
Erfasst *RK* 19.06.2010 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die getrockneten Tomaten klein schneiden und mit dem Couscous und den Gewürzen in einer grossen Schüssel vermischen. Zitronensaft, Öl und Wasser hinzugeben, verrühren und zugedeckt 30 Minuten quellen lassen.
Den Couscous mit einer Gabel auflockern und die abgetropften Kichererbsen unterrühren. Den Salat mindestens 4-5 Stunden, oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren, die Petersilie grob hacken und den Rucola ebenfalls ein-, zweimal mit einem grossen Messer durchhacken. Mit den gerösteten Sonnenblumenkernen zum Salat geben und unterrühren. Wenn nötig noch einmal abschmecken und geniessen.

Kathi: Schmeckt sehr aromatisch und hält sich gut, super Partysalat!
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Donnerstag, November 01, 2012

Avocadobrot.

Hey - es ist Feiertag. Da ist man zu Hause, wenn es hell ist. Da könnte man was kochen, was man dann eventuell fotografieren und bloggen könnte. Blöd nur, wenn man gar keine Lust zu kochen hat, und seine Zeit lieber an der Nähmaschine verbringt. Der Hunger meldet sich  natürlich aber trotzdem irgendwann. Wie praktisch, dass ich vom letzten Besuch bei Regensburger Freunden die mir bis dato noch unbekannte, aber unheimlich leckere Kombi Avocado-Ingwer-Limette mitbrachte.

Fast immer zu Hause und immer zum Reinlegen. Einfach ist doch am Besten. Und weil ich auch nach Wochen immer noch so begeistert bin (und es gerade hell war ;) ) - teile ich heute mein Avocadobrot mit der ganzen Welt. Danke Anna ;).



Man nehme:
Geröstete Brotscheiben (oder Toast), reife Avocado, fein gehackten frischen Ingwer, Limettensaft, Salz und Pfeffer.
Natürlich schmeckt das auch noch mit Tomaten, Rucola, Kernen.. aber irgendwie ist pur fast am Besten.

Edit: Nachdem ich jetzt schon von zwei netten Kommentatorinnen auf das Butterbrot-Event von Heike hingewiesen wurde (ich habe Events eher selten auf dem Schirm..)- reich ichs doch glatt dort ein. Avocadobrot an die Weltmacht! 

Butterbrot Event